DOSSIER mit 37 Beiträgen

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So wichtig ist die SDA für die Berichterstattung der Schweizer Medien

Man ahnt es bei einem genaueren Blick in Schweizer Zeitungen und auf News-Sites: Ein Grossteil der Meldungen stammt von der Nachrichtenagentur SDA. Das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft fög hat untersucht, in welchem Mass die Redaktionen Agenturbeiträge verwenden. Am meisten SDA-Meldungen nutzen die News-Sites der SRG, sowie die Gratiszeitung «20 Minuten». Bei beiden liegt der Anteil bei rund 50 Prozent ihres Inhalts. Aber auch Regionalzeitungen, wie die Basler oder die Berner Zeitung, bestreiten einen Grossteil ihrer Berichterstattung mit Agenturmaterial. «Ein Abbau oder Strategiewechsel hin in Richtung Gewinnmaximierung dürfte deshalb weitreichende Folgen» haben, folgern die Autoren der Studie. Die Frage, welche Strategie die SDA in Zukunft verfolgt, dürfe darum «nicht nur eine medienökonomische Frage sein.»

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

SDA: Ist nach dem Streik vor dem Streik?

Für «Repulik»-Autor Simon Schmid ist der Streik der SDA-Belegschaft «gescheitert». In diesen Schluss mündet sein detailliertes Protokoll eines ereignisreichen Arbeitskampfs bei der nationalen Nachrichtenagentur. Ein Teil des betroffenen Personals reagierte umgehend und wies die Sichtweise von Schmid zurück: «Mit Verlaub, liebe ‘Republik’: Es ist noch nicht zu Ende. Bringt die Schlichtung nichts, können wir erneut streiken.»

SDA: Geregelter Betrieb in Gefahr

Als Sparmassnahme entliess die Nachrichtenagentur SDA altgediente Journalisten, andere mussten ihr Pensum reduzieren. Jetzt bedrohen freiwillige Kündigungen das Funktionieren der demoralisierten Redaktion. Die SDA-Spitze bietet deshalb bereits entlassenen Journalisten neue Arbeitsverträge an – aber nur auf Zeit.

Book on Demand in der Schweiz

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SDA-Protest: «Es drohen personelle Engpässe»

Erste Auflösungserscheinungen bei der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA): Zusätzlich zum geplanten Abbau von 36 Vollzeitstellen verlassen immer mehr Mitarbeitende auch «freiwillig» die Nachrichtenagentur. Die Redaktion befürchtet, dass es schon bald zu personellen Engpässen kommt.

Bei der sda droht ein neuer Streik

Setzt die Führung der sda die Kündigungen nicht aus, drohen erneut Kampfmassnahmen. Im Talk vom 26. Februar 2018 äussert sich Verwaltungsrat Matthias Hagemann dazu. – Als Reaktion darauf und auf eine Interview von Hagemann mit watson.ch, hat die SDA-Redaktion die Aussagen des Verwaltungsratsmitglieds einem Faktencheck unterzogen.

Eine kurze Geschichte der SDA

Wer den Überblick verloren hat, worum es beim aktuellen Arbeitskampf bei der Nachrichtenagentur SDA geht, erhält im aktuellen «Medientalk» von Radio SRF ein kompaktes Update. Autor Salvador Atasoy holt weit in der Vergangenheit aus, um dann ausführlich auf die aktuelle Befindlichkeit der Agentur zu sprechen kommen. Dabei geht es nicht nur um den anhaltenden Konflikt zwischen Redaktion und Verwaltunsrat um die vorgesehene Massenentlassung, sondern auch um die beschlossene und anstehende Fusion mit der Bildagentur Keystone und die medienpolitischen Implikationen des neuen Unternehmens.

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SDA-Chef mit Langfristvertrag

Der Arbeitsvertrag des CEOs Markus Schwab gibt in der Nachrichtenagentur zu reden. Er soll sich auf Jahre abgesichert haben.