DOSSIER mit 77 Beiträgen

Radio/Audio

TECHNOLOGIE

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Direkt, konfrontativ, spontan: Radionachrichten in der Romandie klingen anders

Wer es nicht selbst schon gehört hat, kann hier nachlesen, wie gross der Unterschied zwischen den Informationshintergrund-Sendungen der Radios in Deutsch- und Westschweiz sind: Hier das behäbige «Echo der Zeit» von Radio SRF, das sich dank eines grossen Korrespondentennetzes vor allem der Weltpolitik widmet, dort das «Forum» von Radio RTS, das dank Doppelmoderation dynamischer wirkt und sich stärker der Innen- und Lokalpolitik zuwendet. Antonio Fumagalli hat genauer hingehört und in der Aargauer Zeitung auch eine Erklärung parat, warum die Romands am Radio lockerer wirken: Sie reden in ihrer Muttersprache, während in der Deutschschweiz nicht in Dialekt, sondern Standardsprache gesendet wird.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Verkaufszahlen für Smart Speaker explodieren

Der Boom mit den interaktiven Lautsprechern hält an, wie aktuelle Verkaufszahlen zeigen. In diesem Quartal wurden weltweit weit mehr als doppelt so viele Lautsprecher wie im vergangenen Jahr verkauft. Am meisten Smart Speakers kann inzwischen Google verkaufen mit seinem «Home»-System und verdrängt damit Pionier Amazon mit seinen «Echo»-Lautsprechern auf Platz zwei. Das Wachstum soll sich gemäss Marktanalysten noch weiter fortsetzen und bis mindestens 2023 stets verdoppeln – «und die derzeitigen Entwicklungen und Verkaufszahlen lassen vermuten, dass das auch tatsächlich der Fall sein wird», kommentiert Jens Minor vom «Google Watch Blog».

Auf Wiederhören mit Schweizer Radiolegenden

Sie haben Radiogeschichte geschrieben – nun sind François FM Mürner, Beni Thurnheer und Frank Baumann noch einmal ans Mikrofon getreten. Von Ende April bis Anfang Juli bestritten die drei Urgesteine des Schweizer Radios zehn «Nachtclubs» auf Radio SRF 1. Die Sendungen gibts zum Nachhören auf der Website des Senders.

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Auf Gehörtes reagieren wir emotionaler

Welches Medium ist emotional packender, ein TV-Film oder ein Hörbuch? Obwohl die Probanden einer Studie des University College London angaben, emotional weniger stark auf reines Zuhören zu regieren, zeitigte das Experiment ein anderes Ergebnis. «Beim Hörbuch schlägt das Herz schneller, die Körpertemperatur steigt und der sogenannte Hautwiderstand, bei dem die elektrische Leitfähigkeit der Haut gemessen wird, verändert sich», schreibt Anna-Lena Niemann auf FAZ.net. Den Versuchspersonen wurden Ausschnitte in der Film- und Hörfassung von «Game of Thrones», «Alien» oder «Pride and Prejudice» vorgespielt. Die Studie ist indes mir Vorsicht zu geniessen, ist doch der Hörbuch- und Podcast-Anbieter Audible Partner der Studie.

Von NPR über Radiozukunft lernen

Der Erfolg von NPR scheint zu bestätigen, was ich ständig predige: Sei auf möglichst vielen Plattformen verfügbar und passe dein Produkt nach Möglichkeiten an die Gegebenheiten der jeweiligen Plattform an. Die ansonsten als bürokratisch verschriene NPR geht mit gutem Beispiel voran.