DOSSIER mit 21 Beiträgen

Weltwoche

JOURNALISMUS

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Watson kapert breitbart.ch vor Bannon-Besuch

Pünktlich zum Auftritt von Steve Bannon, ehemaliger Trump-Berater und Chefredaktor des Portals Breitbart News, heute Abend in Zürich, hat das Schweizer Newsportal Watson die Domain breitbart.ch gekapert. Anstatt eines Schweizer Ablegers des Rechtsaussenmagazins erwarten einen nun der Komiker Knackeboul und Redaktorin Emily Engkent. Während er das düstere Bild des rassistischen Manipulators zeichnet, «übersetzt» die Kollegin faktenfrei ins Englische – Fake News halt.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Falsche Zahl in der «Weltwoche» löst Streit aus

In einem Seitenhieb gegen FDP-Nationalrat Portmann verwendet «Die Weltwoche» vertrauliche Zahlen aus einer Kommission, die offensichtlich falsch sind. Doch wie kann ein Parlamentarier eine Richtigstellung verlangen, ohne selbst das Kommissionsgeheimnis zu verletzen?

Junge Talente für die zweijährige Diplomausbildung Journalismus (w/m)

Ihre Aufgaben: Sie sind in verschiedenen Redaktionen tätig und lernen dabei eine breite Palette an journalistischen Formen und Inhalten kennen. Sie recherchieren und generieren neue Themen, Sie verfassen journalistische Beiträge und leisten redaktionelle Beiträge…

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Köppel ganz nackt

Geben Sie’s zu: Dieser Titel hat neugierig gemacht. Aber er ist ein Witz, der bekanntlich aus einer enttäuschten Erwartungshaltung besteht. Das gilt auch für das Buch «In Badehosen nach Stalingrad», das den «Weg von Roger Köppel» nachzeichnen will. Da stellen sich einige Fragen. Ist es sinnvoll, eine Biografie über jemanden zu schreiben, dessen Lebenslauf mit Weiterlesen …

Kritik der Köppel-Mania

Nach der Veröffentlichung einer Köppel-Biografie beobachtet Andreas Tobler, Tamedia-Kulturredaktor, eine unkritische Auseinandersetzung mit dem porträtierten Weltwoche-Chef und SVP-Nationalrat. Vielmehr biete das Buch manchen Journalisten einen willkommenen Anlass, um sich selbst im besten Lichte darzustellen und sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen. «Ein wenig wirkt es so, als würden wir Journalisten-Jungs nochmals Cowboy und Indianer spielen. Nur macht man nicht mehr Jagd aufeinander, sondern ist ein wenig verknallt», schreibt Tobler. Und man vergesse darob, die wichtigen Fragen zu stellen.