DOSSIER mit 304 Beiträgen

Medienethik

JOURNALISMUS

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Wie US-Medien einen ehemaligen Trump-Gehilfen vorführten

Es sei ein «Beweisstück eines verkotzten Journalismus», schreibt Martin Kilias in der Berner Zeitung, nachdem er sich eine Reihe von TV-Interviews mit dem früheren Trump-Mitarbeiter Sam Nunberg angeschaut hatte. Ein offensichtlich verwirrter, möglicherweise alkoholisierter Mann wurde in den USA von Sender zu Sender weitergereicht, wo er mit vermeintlich Sensationellem zu den Russland-Untersuchungen gegen Trump aufwartete. Doch hier wäre es die Aufgabe der Medien gewesen, diesen Mann vor sich selbst zu schützen, da er nichts Substanzielles zu bieten hatte, aber offenbar einen Drang an die Öffentlichkeit. «Ein journalistisches Trauerspiel, das gewiss ein Nachspiel haben wird», bilanziert Kilias.

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Filmredaktor/-in 80%

Deine Aufgaben: Du bist zuständig für die Berichterstattung über das Kino, primär aus ästhetischer, aber auch aus technologischer und ökonomischer Sicht – Du betreust die Berichterstattung über das heimische und internationale Filmschaffen, die Filmwelt und ausgewählte Filmfestivals – Du bist als Mitglied des Ressorts mitverantwortlich für den digitalen Auftritt des Feuilletons…

Das Presse-Paradoxon

Journalisten stehen vor einer neuen Herausforderung. Sie haben die verantwortungsvolle Aufgabe, Ruhe in die öffentliche Kommunikation zu bringen. Ausgerechnet sie, diese unsteten Geister.

Der holländische Claas Relotius: Journalist aus den Niederlanden erfand Quellen und schrieb Artikel ab

Die Medienszene in den Niederlanden und Belgien hat nun auch einen Fälschungs-Skandal im Journalismus. Ähnlich wie der ehemalige Spiegel-Reporter Claas Relotius hat der freie Journalist Peter Blasic in diversen Medien Stories veröffentlicht, bei denen Quellen und Zeugen offenbar erfunden waren oder die teils abgeschrieben waren. Die Dimensionen des Skandals sind nicht so groß wie der Weiterlesen …

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Unglaubwürdiger Kronzeuge der «Rundschau»

Die «Rundschau» macht drei inhaltliche Einwände geltend gegenüber der Berichterstattung der NZZ zum Fall Ignaz Walker von vergangener Woche. Trotzdem bleibt der Gesamteindruck, dass sich Sasa S. als äusserst unglaubwürdiger Kronzeuge für die von SRF lange Zeit favorisierte Komplott-Theorie erweist.