DOSSIER mit 304 Beiträgen

Medienethik

JOURNALISMUS

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National Geographic blickt kritisch auf rassistische Berichterstattung früherer Jahre

Löbliche Initiative des traditionsreichen US-Magazins National Geographic. Chefredaktorin Susan Goldberg stellt sich in der aktuellen Ausgabe der Vergangenheit ihrer Publikation. Der Titel ihres Leitartikel spricht Klartext: «Über Jahrzehnte haben wir rassistisch berichtet». Es schmerze gerade sie, als erste Chefredaktorin und dazu von jüdischer Herkunft, «die schrecklichen Geschichten aus der Vergangenheit des Magazins zu erzählen», schreibt Goldberg. Das April-Heft zum Thema Rasse, könne aber nicht ohne einen selbstkritischen Blick auskommen. Ein Historiker hat das Heft auf die bis in die 1970er-Jahre verbreitete rassistische Berichterstattung durchleuchtet.

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Filmredaktor/-in 80%

Deine Aufgaben: Du bist zuständig für die Berichterstattung über das Kino, primär aus ästhetischer, aber auch aus technologischer und ökonomischer Sicht – Du betreust die Berichterstattung über das heimische und internationale Filmschaffen, die Filmwelt und ausgewählte Filmfestivals – Du bist als Mitglied des Ressorts mitverantwortlich für den digitalen Auftritt des Feuilletons…

Das Presse-Paradoxon

Journalisten stehen vor einer neuen Herausforderung. Sie haben die verantwortungsvolle Aufgabe, Ruhe in die öffentliche Kommunikation zu bringen. Ausgerechnet sie, diese unsteten Geister.

Der holländische Claas Relotius: Journalist aus den Niederlanden erfand Quellen und schrieb Artikel ab

Die Medienszene in den Niederlanden und Belgien hat nun auch einen Fälschungs-Skandal im Journalismus. Ähnlich wie der ehemalige Spiegel-Reporter Claas Relotius hat der freie Journalist Peter Blasic in diversen Medien Stories veröffentlicht, bei denen Quellen und Zeugen offenbar erfunden waren oder die teils abgeschrieben waren. Die Dimensionen des Skandals sind nicht so groß wie der Weiterlesen …

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Unglaubwürdiger Kronzeuge der «Rundschau»

Die «Rundschau» macht drei inhaltliche Einwände geltend gegenüber der Berichterstattung der NZZ zum Fall Ignaz Walker von vergangener Woche. Trotzdem bleibt der Gesamteindruck, dass sich Sasa S. als äusserst unglaubwürdiger Kronzeuge für die von SRF lange Zeit favorisierte Komplott-Theorie erweist.