DOSSIER mit 55 Beiträgen

Medienkritik

JOURNALISMUS

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Uwe Tellkamp: Der Schriftsteller im Faktencheck

Es ist das eine, was der Bestseller-Autor Uwe Tellkamp («Der Turm», 2008) für eine Meinung vertritt. Das andere ist aber, wie er sie untermauert. Um Tellkamp ist jüngst eine (Medien)kontroverse entstanden, weil er bei einer Diskussion in Dresden Aussagen zur deutschen Flüchtlingspolitik gemacht hat, wie man sie sonst nur von AfD und weiter rechts hört. Almut Cieschinger hat für «Spiegel Online» noch einmal genauer hingehört und Tellkamps Argumente einer Faktenprüfung unterzogen. Das Ergebnis ist vernichtend. Alle drei Kernaussagen des Schriftstellers basieren «auf falschen Annahmen und Zahlen», oder die These ist «komplett falsch». Bestenfalls hat er in einem Punkt recht, «missachtet aber den Kontext».

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Anleitung für unredlichen Journalismus

Schlechter Journalismus wird allenthalben beklagt. Nur, wodurch zeichnet sich der aus? Eine Auswahl von zehn Leitsätzen fürs unredliche Schreiben geben einen Einblick – verfasst von einem bekannten Denker.

Realistisch? Medienkritik als Theaterstück

«Seite Eins» heisst das Ein-Mann-Theaterstück, das am Freitag in Gütersloh Premiere hatte. Ingolf Lück spielt in diesem Stück den Journalisten Marco – einen Reporter ohne Skrupel. Das Stück soll zeigen, was es für Prominente und weniger Prominente bedeutet, wenn sie sich auf das Spiel mit den Boulevardmedien einlassen.

Einstieg in Journalismus und Publishing

Du startest in unserem Ressort News und bereitest diese für Print, Web und Social Media auf. Du wirkst Schritt für Schritt mit mehr Verantwortung bei der Produktion der Zeitschrift mit und sammelst Erfahrungen im Bereich Redaktion, Layout und Bildbearbeitung. Du bringst dich aktiv in unser Projekt ein, neben der gedruckten Zeitschrift…

Fabulierer statt Journalisten

Es ist der unaufhaltsame Niedergang der gedruckten Presse, der alle Veränderungen der Medienlandschaft überstrahlt. Dabei sind andere Entwicklungen ebenfalls von Bedeutung. So hat die Atomisierung der Informationsquellen gewichtige Auswirkungen auf das Angebot im Internet.

Der böse Mann im deutschen Fernsehen

Sie wollen wissen, was die “Super Nanny” in ihrer Handtasche hat? TV-Kritiker Philipp Walulis hat versucht, ein lustiges Fernseh-Buch zu schreiben. Es ist vor allem eins: richtig schön gemein.

Der Lack des Lieblings bröckelt

Gerichtlich versuchte Pascal Voggenhuber zu verhindern, dass man ihn einen «Scharlatan» nennt. Derweil wird der Esoterik-Shootingstar in Online-Kommentaren übel beschimpft. Für das Vorzeige-«Medium» Voggenhuber ist der mediale Gegenwind eine neue Erfahrung. Bisher blieb er von Kritik weitgehend verschont, obwohl an seinen Methoden berechtigte Zweifel bestehen. Pascal Voggenhuber glaubt, dass er mit Toten kommunizieren kann. Seine Weiterlesen …

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