DOSSIER mit 48 Beiträgen

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SDA: Geregelter Betrieb in Gefahr

Als Sparmassnahme entliess die Nachrichtenagentur SDA altgediente Journalisten, andere mussten ihr Pensum reduzieren. Jetzt bedrohen freiwillige Kündigungen das Funktionieren der demoralisierten Redaktion. Die SDA-Spitze bietet deshalb bereits entlassenen Journalisten neue Arbeitsverträge an – aber nur auf Zeit.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Das Rettungskonzept für die romanischen Medien steht

Eine neue von Bund und Kanton finanzierte Nachrichtenagentur soll das Bestehen der finanziell gebeutelten rätoromanischen Medien sichern. Das schlagen die Zeitungen und das Radio und Fernsehen aus dem rätoromanischen Sprachraum in einem gemeinsamen Konzept vor. Die romanische Sprachenorganisation zeigt sich begeistert.

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Wie die Nachrichtenagentur dpa Eilmeldungen vor Twitter-Fakes schützt

Fake-Tweets sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt gelang «Titanic»-Redakteur Moritz Hürtgen ein Scoop: Mit seinem verifizierten Twitter-Account, aber neuem Profilnamen «HR Tagesgeschehen» meldete er Mitte Juni den Bruch der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU. Mehrere Medien – darunter die Nachrichtenagentur Reuters – fielen darauf herein. Die dpa hat nun reagiert.

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Trau, schau, wem – Version dpa

Eigentlich ist die Verifikation von Text- und Bildmaterial gar nicht so schwer – und doch leisten sich selbst Redaktionen, die gemeinhin als seriös gelten, grobe Schnitzer und publizieren Halbgares und Halbwahres. Die deutsche Nachrichtenagentur dpa erklärt ihre fünf Grundregeln für die Überprüfung von zweifelhaften Inhalten. Was die Verifikation eigentlich erleichtern sollte: es sind oft Standardsituationen, die als Einfallstor für Falschmeldungen dienen. Etwa dann, wenn ein angekündigtes Ereignis unmittelbar bevorsteht. In solche Momenten kann man fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass es irgendwelche Scherzbolde oder kommerziell motivierte Trittbrettfahrer gibt, die das Eintreffen als Erste vermelden – aber natürlich bewusst falsch.