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Wandel oder Niedergang des Buchmarkts?

Eine Studie des Deutschen Buchhandels sorgt für Aufregung. Auf den ersten Blick sehen die Befunde dramatisch aus: Innert vier Jahren sechs Millionen Käufer weniger! «Waren es 2012 noch 36,9 Millionen, die mindestens ein Buch im Jahr gekauft haben, waren es 2016 nur noch 30,8 Millionen. Im ersten Halbjahr 2017 kauften noch mal 600’000 Personen mehr kein Buch», zitiert Tages-Anzeiger Kulturchef Martin Ebel die zentralen Befunde. Vergleichbare Zahlen für die Schweiz gibt es keine. Doch das Bild ist differenzierter als es die nackten Zahlen vermuten lassen würden, wie Ebel im Gespräch mit den Verlagen erfährt. Grundsätzlich läuft es heute so, dass der allgemeine Rückgang mit einzelnen Spitzentiteln kompensieren kann. «Es geht kontinuierlich zurück, nicht disruptiv wie im Musikgeschäft», wird Jo Lendle vom Münchner Hanser Verlag zitiert.

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