DOSSIER mit 87 Beiträgen

Finanzierung/Geschäftsmodelle

MEDIEN

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So funktioniert die neue Online-Bezahlstrategie des «Spiegel»

«Der Spiegel» und Spiegel Online haben ein neues Online-Bezahlmodell eingeführt. Für 20 Euro im Monat gibt es unter der neuen Marke Spiegel+ Beiträge aus dem gedruckten Nachrichtenmagazin, sowie eigens für das Online-Angebot produzierte Artikel. Produktechef Stefan Plöchinger erklärt im Interview mit Meedia ausführlich die neue Strategie. Wie schon bisher hält Spiegel am sogenannten Freemium-Modell fest: Es gibt einerseits frei zugängliche Artikel im Web und andererseits die kostenpflichtigen Artikel. Das sei gegenüber dem Nutzer einfacher zu kommunizieren: «Es wird deutlich gesagt, für welche Stücke man wirklich bezahlen soll — was Nutzer seltener frustriert.» Den Preis von 20 Euro, genauer: 19,99, hält Plöchinger für angemessen, weil er sich im Rahmen dessen bewege, was die Mitbewerber auch verlangten. Zudem gibt es einen Jugendtarif von 12 Euro/Monat für unter 30-Jährige. Ziel der neuen Strategie ist es, neben der Anzeigenfinanzierung ein zweites Standbein für die Monetarisierung der Online-Inhalte aufzubauen.

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Apple schreckt die Zeitungsverlage auf

Der Elektronikkonzern arbeitet an einem Abo-Dienst für Nachrichten – und will dabei offenbar einen großen Teil der Einnahmen für sich behalten. Sollten sich Zeitungsverlage darauf einlassen?

Warum 2019 zur Zerreissprobe für die Medienlandschaft wird

Der kürzlich veröffentlichte Report “Journalism, Media, and Technology Trends and Predictions” vom Reuters Institute und der University of Oxford prognostiziert, dass 2019 das Jahr der größten Entlassungswelle im Journalismus seit langem wird. LaterPay-Gründer Cosmin-Gabriel Ene erklärt, welche fünf Erkenntnisse aus dem Report sich Verlage für ihre digitalen Monetarisierungsstrategien zu Herzen nehmen sollten.

Info-Anlass: Rein in die Medienwelt!

Am Info-Anlass der RSS Medienschule werden die Lehrgänge für Radio, Video, Online und Social Media vorgestellt: Donnerstag, 14. März, 17.00 bis 19.00 Uhr. Interessierte erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und können einen Blick hinter die Kulissen werfen, inklusive Studiorundgang.

Auch Überflieger können abstürzen

Auch wenn der fulminante Start anderes vermuten liess: Die «Republik» ist kein Selbstläufer. Das zeigen die Geschäftszahlen nach einem Jahr. Überhaupt sind die Zukunftsaussichten für Online-Medien schlechter als auch schon. Wieso funktionieren diese Modelle nicht, und: Was funktioniert? Nach dem überwältigenden Erfolg des Crowdfunding und dank einer Millionenspende zweier Brüder konnte die «Republik» schnell verkünden, Weiterlesen …

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