DOSSIER mit 24 Beiträgen

Ringier

MEDIEN

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Ringier weibelt für Olympia

Der «Blick» findet olympische Winterspiele in der Schweiz eine gute Sache. Zahlreiche Prominenz aus Sport und Politik darf in der Ringier-Zeitung für die Olympia-Kandidatur «Sion 2026» weibeln. «Dass es dabei auch um ein Zukunftsprojekt der Ringier AG geht, die den Blick herausgibt, darüber steht allerdings nichts im Boulevard-Blatt», schreibt Kurt Marti auf Infosperber. Was der Leser der redaktionellen Olympia-Promotion nämlich nicht erfährt: «Swiss Olympic» hat das exklusive Vermarktungsmandat für die Schweizer Olympiakandidatur an «Infront Ringier» übertragen, einer 50%-Tochter des Medienunternehmens. «Bei solchen Synergien (…) stellt sich nicht zum ersten Mal die Frage der redaktionellen Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit», so Marti weiter.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Ein Jahr izzy oder wenn man sich bloss noch selbstironisch «Journalistin» nennt

Seit einem Jahr treibt das izzy-Magazin nun schon seinen Schabernack in und mit den Schweizer Medien. Mit einer eigenwilligen Mischung aus grenzwertigen Stunts und ernsthaftem Journalismus erreicht das Ringier-Startup auf Social Media ein Massenpublikum. Vollen Einsatz leistet die Redaktion auch, wenn es ums Geschäft geht. Das izzy-Magazine feiert seinen ersten Geburtstag. Sie kennen izzy nicht? Weiterlesen …

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Gut adaptiert ist halb gewonnen

Der «Blick» experimentiert mit einem international erprobten Smartphone-Spiel. Beim Publikum kommt das Live Quiz gut an. Ob es weitergeführt wird, hat Ringier noch nicht entschieden. Die Einwohnerzahl Liechtensteins wurde schon vor Wochen übertroffen. Das nächste Ziel sei es, die 78’000 Andorras zu erreichen, witzelte Sven Ivanić. Der Nachwuchskomiker führt als einer von drei Spielleitern durch Weiterlesen …

Ringier Axel Springer im Visier des polnischen Ministerpräsidenten

Die Kritik ist nicht neu, aber sie erfolgt nun umso heftiger. Vor dem Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Polen schiesst dessen Ministerpräsident Mateusz Morawiecki aus vollen Rohren gegen Medien in ausländischem Besitz. Er meint damit in erster Linie Ringier Axel Springer. Das schweizerisch-deutsche Joint Venture gibt in Polen zahlreiche Zeitungen und Magazine heraus – «allesamt Medien, die kritisch über die Arbeit der rechtsnationalistischen Regierung berichten», wie die Agentur AFP schreibt. Ministerpräsident Morawiecki sieht darin eine ausländische Einmischung in die polnische Politik. Die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit PiS setzt alles daran, ihren Einfluss auf die Medien zu stärken. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ist das bereits gelungen, das leitende Personal wurde ausgewechselt und seither fällt die Berichterstattung weniger kritisch aus.