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SOCIAL MEDIA

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Facebook gibt jetzt auch ein gedrucktes Magazin heraus…

…sagt aber, es sei kein Magazin, sondern ein «business marketing program». Schliesslich will sich der Blaue Riese nicht als Medienhaus (miss)verstanden wissen. Chef Mark Zuckerberg spricht lieber von Plattform oder Technologieunternehmen. Das Heft, von dem bisher eine Ausgabe herausgekommen ist und das fortan vierteljährlich erscheinen soll, heisst «Grow» und zielt auf «Business Leaders». Titelgeschichte der Erstausgabe ist ein Interview mit Oscar Olsson, dem Marketingverantwortlichen für die neue Premium-Linie des Kleiderkonzerns H&M.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Was Facebook mit den «Gelbwesten»-Unruhen in Frankreich zu tun hat

Die Proteste der so genannten Gelbwesten in Frankreich erreichten am Wochenende einen neuen, gewaltsamen Höhepunkt mit über 130 Verletzten in Paris. Der französische Medienwissenschaftler Frederic Filloux analysiert in seinem Blog «Monday Note», wie Facebook die gewaltsamen Ausschreitungen befördert. Facebook sei die «gefährlichste Waffen gegen Demokratie, die jemals erfunden wurde», so Filloux.

Marketing-Automation fordert Marketing-Transformation

Was mach ich mit all diesen Daten, fragt sich mancher Marketer, und weiter: in welchen Kanälen müssen
wir präsent sein? Remo Girard beschäftigt sich seit einigen Jahren bei AMAG mit solchen Fragen.
Zuerst in der Marketingabteilung, heute im Innovation & Ventures LAB, welches als selbständige Einheit
nach neuen Geschäftslösungen sucht. Spannender Event am 23. Januar 2019…

So extrem schaden die Algorithmus-Änderungen deutschen Medien-Seiten

Es gibt kaum ein Thema, über das bei Online-Medien in den jüngsten 12 Monaten mehr diskutiert wurde, wie die Algorithmus-Änderungen bei Facebook. Zeigten die Erfolgskurven von Medien-Inhalten auf Facebook bis ins Jahr 2017 hinein nur nach oben, lassen die Entscheidungen des sozialen Netzwerks die Zahlen seit rund einem Jahr abstürzen. Eine MEEDIA-Analyse von 1500 Facebook-Seiten Weiterlesen …

Wie Facebook seine Kritiker bekämpfte

Den Facebook-Chefs Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg scheint die Kontrolle über ihr Unternehmen zu entgleiten. Recherchen der New York Times zeigen, wie sie Skandale unterschätzten und mit aggressivem Lobbying reagierten.

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Weniger Algorithmus, mehr Journalismus: Alternativen zur Facebook-Abhängigkeit

Distributionsplattformen wie Pocket, Flipboard oder Apple News setzen für die Kuratierung journalistischer Inhalte stärker auf Handarbeit und weniger auf Algorithmen. Damit wären sie die besseren Partner für Medienunternehmen als Facebook. Wer die aktuelle Version des Webbrowsers Mozilla Firefox nutzt, sieht nach dem Öffnen eines neuen Tabs neben «wichtigen Seiten» wie Youtube, Facebook und Amazon neu Weiterlesen …

Beliebte Stories zwingen Facebook zum Strategiewechsel

Einmal waren es Videos, aber jetzt sind Stories angesagt. Im Facebook-Jargon stehen sie für kruze Videobotschaften, die nur einen Tag lang sichtbar sind und dann im digitalen Nirvana verschwinden. Abgeschaut hat Facebook das Format bei Snapchat. Die Beliebtheit dieser Kommunikationsform führt dazu, dass die Leute weniger Inhalte im Newsfeed posten und stattdessen vermehrt im privaten Kreis mit ebendiesen Stories kommunizieren. Das heisst für Facebook, dass sich das Geschäftsmodell, das sich bisher auf Werbung im Newsfeed konzentrierte, dem veränderten Nutzungsverhalten anpassen muss. Aber auch Unternehmen und Medien stellen die Stories vor eine knifflige Aufgabe, wie der Digitalberater Philipp Steuer weiss: «Die vergänglichen Stories sind eine tolle Form der Kommunikation – ungezwungen, schnell und vom Umfang her perfekt für unsere 3-Sekunden-Aufmerksamkeitsspanne. Dennoch ist die Halbwertszeit von 24 Stunden ein Problem, denn eine aufwendige Story kostet Zeit (und für Unternehmen Geld), was sich oft nicht rechnet.»