DOSSIER mit 7 Beiträgen

Die Zeit

MEDIEN

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Die Fehler der anderen

Die Zeit-Redaktion erklärt sich zum umstrittenen Pro und Contra über private Seenotrettung. Doch die Reaktionen darauf zeugen von ungutem Furor.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Journalistisches Schreiben – Ausbildung für Quereinsteiger

Journalistische Fähigkeiten sind in Medien und Kommunikationsabteilungen stark gefragt. Der Bildungsgang «Journalismus» vermittelt Ihnen sämtliche Arbeitsschritte von der Idee über die Recherche bis zum fertigen Text, sowohl traditionell wie online. Der Bildungsgang startet am 9. Mai ’19 und dauert 2 Semester (172 Lektionen). Nächster Informationsanlass: 17. April 2019, 18.00 Uhr.

Ein geschätzter Kolumnist – bis er das eigene Blatt kritisiert

«Die Zeit» schmückte sich gerne mit dem ehemaligen Bundesrichter Thomas Fischer als Kolumnisten. Seine Texte waren stets eine Wucht. Lang, pointiert, fundiert und anspruchsvoll. Oder wie es Jörg Wimalasena in der taz formuliert: «Für den deutschen Journalismus war Fischer ein Störfeuer.» Auch deshalb, weil er sich in seinen Kolumnen «intellektuell und ästhetisch auf einem höheren Niveau als so mancher Berufsschreiber» bewegt habe, so Wimalasena weiter. Nun ist Schluss damit, zumindest bei der «Zeit». Die will Fischer nicht mehr als Kolumnisten weiterbeschäftigen. Der hatte es nämlich gewagt, die Berichterstattung des «Zeit Magazin» zu den mutmasslichen sexuellen Übergriffen von Regisseur Dieter Wedel zu kritisieren. Als die «Zeit» eine Publikation verweigerte, brachte das Branchenportal Meedia die Kolumne. Das war dann der «Zeit» wiederum zu viel und Anlass für die Beendigung der Zusammenarbeit.

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