DOSSIER mit 13 Beiträgen

Ausbildung

JOURNALISMUS

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Aufmerksamkeitsökonomie gehört auf den Lehrplan

In der Diskussion um ein Smartphone-Verbot an Schulen plädiert Frank Rieger, Digitalexperte und Sprecher des Chaos Computer Clubs, für eine differenzierte Sicht. In der Pflicht sieht Rieger vor allem die Bildungsverantwortlichen: «Ein zentraler Teil des schulischen Bildungsauftrags im Digitalzeitalter muss also das Erlernen von persönlicher Aufmerksamkeitsökonomie sein. Es bringt nichts, Technologie an sich zu verteufeln. Vielmehr müssen wir herausfinden, wie wir sie kontrolliert und zielgerichtet nutzen können.»

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Berufseinstieg in der Abstiegsgesellschaft

Ein gesamter Jahrgang von SRF-Stagiaires hat einen Masterabschluss, aber keine Berufspraxis – und auch sonst wurde der Ruf nach mehr Akademikern im Nachwuchsjournalismus wieder laut. Gerade praxisorientierte Ausbildungen sollten Nicht-Studierten eine Chance geben. Ein Kommentar. Er will sie, SRF hat sie. Christian Mensch, Ausbildungsleiter des AZ-Zeitungsverbunds, bedauert in der neuen WOZ, dass nur noch wenige Weiterlesen …

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MAZ im Wandel: Feiern im leeren Schwimmbecken

Die Diplomausbildung am MAZ ist weiterhin ein direkter Weg zu einer Festanstellung in einer Redaktion. Doch weniger Studierende melden sich an für den zweijährigen Kurs. Gleichzeitig nimmt der Anteil jener zu, die das Schulgeld selber zahlen müssen, weil sie kein Verlag unterstützt. Am 35. Geburtstag der Journalistenschule haben die Verantwortlichen auch an die öffentliche Hand Weiterlesen …

Weiterbildung für die «redaktionelle Gesellschaft» in der Reporterfabrik

Die neue Online-Akademie «Reporterfabrik» will nicht nur Medienschaffende aus- und weiterbilden, sondern auch Bürgerinnen und Bürgern Medienkompetenz vermitteln. Der Journalismus steckt in einer tiefen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise. Selten war das Meinungsklima so vergiftet wie heute. Dazu trägt der Journalismus mitunter selbst bei. Der Fall des Reporters Claas Relotius, der mit manipulierten Geschichten die 80-köpfige Dokumentationsabteilung Weiterlesen …

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Für sie ist Journalismus weiterhin ein attraktiver Beruf

Was kommt man heute dazu, den Journalismus als Traumberuf zu bezeichnen? Es gibt fürwahr Attraktiveres und Lukrativeres. Denkt man. Stimmt aber nicht. Allein an der Fachhochschule ZHAW in Winterthur bewerben sich jährlich hunderte junger Leute für einen Studienplatz in der Journalismusausbildung; ein Teil davon wird frühzeitig in PR und Kommunikation wechseln. Aber einen Grossteil zieht es in die Medien. So auch jene fünf jungen Männer und Frauen, die das Online-Magazin Vice befragt hat. Die Gründe für ihre Studienwahl sind die gleichen wie schon seit je. Eine «Herzensangelegenheit» sagt Samuel (27), «am Puls der Gesellschaft sein können», sagt Vanessa (22). Die aktuelle Befindlichkeit der Branche kümmert sie wenig, und wenn, dann betrachten sie den Medienwandel als Chance und Herausforderung. Dass ihr Optimismus berechtigt ist, zeigen die zahlreichen ZHAW-Diplomierten, die in den letzten Jahren gut Fuss gefasst und tatsächlich Traumstellen in den Medien gefunden haben.

Was Journalisten wissen müssen

Die FAZ stellt die Aufnahmeprüfung für die Henri-Nannen-Schule als «härtesten Wissenstest für Journalisten» vor. Auch die Journalistenschule selbst nennt den Katalog «ziemlich herausfordernd». Kennen Sie zum Beispiel die richtige Antwort auf diese Frage: «Casey ist der Bruder von Ben, und der hat sich vor einiger Zeit von Jennifer getrennt. Welche drei Personen sind gemeint?»