DOSSIER mit 22 Beiträgen

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SOCIAL MEDIA

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Polizei greift bei Youtube-Fehde ein

Der Youtuber Rainer Winkler, der sich im Netz «Drachenlord» nennt und ansonsten nicht durch irgendein besonderes Talent auffällt, gelangte dennoch zu einiger Online-Berühmtheit, weil er mit seinem Austeilen in alle Richtungen eine regelrechte Hass-Gemeinde schuf. Seit Winkler zudem seine Wohnadresse veröffentlichte, ziehen regelmässig Drachenlord-Hasser zu seinem Domizil, um ihn vor Ort in einem Dorf im nördlichen Bayern und nicht nur im Netz zu schmähen. Weil die Situation zu eskalieren drohte – so gab es auch schon Stimmen in der Vergangenheit, die zum Mord am Drachenlord aufriefen – entschied sich die Polizei gestern einzugreifen. Sie kesselte eine Versammlung der Hass-Gemeinde ein und verhaftete einzelne Teilnehmer.

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Entdecken Sie Einzigartigkeit am Marketing Tag 19

Auch Sie müssen sich in umkämpften, gesättigten und durch die Digitalisierung immer transparenteren Märkte durchzusetzen? Das klappt auf lange Sicht nur mit einzigartigen Innovationen, Prozessen, Mehrwerten und Experiences, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu erhalten. Was braucht es, damit sich Customer auf neue Lösungen einlassen und Ihnen vertrauen? Praktikable Anregungen und interessante Impulse bieten die Keynote Speaker des Marketing Tag 19, am 12. März, im KKL Luzern.

Wird es Youtube im nächsten Jahr noch geben?

Grosse Aufregung um die Zukunft der beliebten Video-Plattform Youtube. Bei manchen, vor allem jüngeren, Nutzerinnen und Nutzern herrscht teils offene Panik. Sie fürchten, ihre Spielwiese im Netz zu verlieren. Grund für die Aufregung sind einerseits die EU und andererseits Youtube selbst. Auf europäischer Ebene sind Bestrebungen im Gange, die Videoplattform stärker in die Verantwortung zu nehmen und die Firma haftbar zu machen bei Urheberrechtsverletzungen in hochgeladenem Bildmaterial. Dagegen wehrt sich Youtube mit Panikmache, in dem sie den Untergang des Internets beschwört. Worum es bei der Auseinandersetzung wirklich geht, dröselt Rechtsanwalt Christian Solmecke auf – in einem Youtube-Video.

Öffentlich-rechtliche Super-Mediathek als europäische Antwort auf Youtube

Es zeichnet sich eine neue Einigkeit ab bei dem Vorhaben, dem übermächtigen Youtube eine Alternative entgegenzusetzen. Die Rede ist von einer «Super-Mediathek» mit Videoinhalten europäischer Medienanbieter. Treibende Kraft ist der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Inzwischen zeigen sich auch Privatsender an der Idee interessiert. Sogar die Verlegerverbände, die sonst in vielen Fragen mit den Öffentlich-rechtlichen im Clinch liegen, schlagen die Tür nicht zu, wie Daniel Bouhs im NDR-Medienmagazin ZAPP zu berichten weiss. Wilhelm gibt sich optimistisch und bemüht einen etwas gewagten Vergleich, wenn er sagt: «Als Airbus noch ein Konzept war, sagte auch jeder, es ist völlig sinnlos gegen Boeing anzutreten.» Der Digitalvordenker Sascha Lobo finde das einen schlechten Vergleich: Airbus musste ein paar Flugzeug-Einkäufer überzeugen, eine «Super-Mediathek» aber Millionen von Nutzerinnen und Nutzern. Ein Erfolg ist da keineswegs garantiert.

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Faktencheck: Warum Youtube 2019 NICHT tot ist

„Warum es Youtube nächstes Jahr nicht mehr gibt“ – das ist der Titel eines Videos, das innerhalb kürzester Zeit mehr als zwei Millionen Mal geklickt wurde. Viele andere Videos in den Trends beziehen sich darauf. Der Tenor: 2019 wird die Plattform Geschichte sein – wegen einer neuen Richtlinie der EU. Stimmt das wirklich? E