DOSSIER mit 85 Beiträgen

Fernsehen/Video

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Projekte und Ideen gegen die Netflix-Dominanz

Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime haben die Art und Weise, wie wir Filme und Serien schauen, radikal verändert. Von diesem neuen Nutzungsverhalten möchten auch herkömmliche TV-Sender profitieren. Darum versuchen sie, vergleichbare Angebote auf den Markt zu bringen wie die erfolgreichen Plattformen aus den USA. «Die ganze Branche, so scheint es, schmiedet Pläne, um den US-Konzernen Konkurrenz zu machen – oder machen sie am Ende vor allem einander Konkurrenz? Wer arbeitet eigentlich an was?», fragt Karoline Meta Beisel in der Süddeutschen Zeitung und bietet einen Überblick der aktuellen Projekte und Ideen.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Der Brexit und seine Auswirkungen auf die TV-Branche

Der Brexit kommt immer näher und langsam werden die Auswirkungen sichtbar. TV-Lizenzen aus Grossbritannien werden voraussichtlich ungültig, das betrifft auch einige Sender in Deutschland. Viele wollen sich zu konkreten Massnahmen bislang aber nicht äussern. Handeln müssen sie dennoch.

Info-Anlass: Rein in die Medienwelt!

Am Info-Anlass der RSS Medienschule werden die Lehrgänge für Radio, Video, Online und Social Media vorgestellt: Donnerstag, 14. März, 17.00 bis 19.00 Uhr. Interessierte erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und können einen Blick hinter die Kulissen werfen, inklusive Studiorundgang.

Das coole Kind der 90er. «Viva» wird endgültig abgewickelt

Den Fernsehsender «Viva» gibt es noch? Das muss wohl so sein, wenn sein Sendebetrieb zum Jahresende, nach exakt 25 Jahren und einem Monat, eingestellt werden soll. Aber was heisst schon «Sendebetrieb»? Der «Viva»-Rest, der übriggeblieben ist vom coolen Kind der 1990er Jahre, ist so dürftig und unbedeutend, so offenkundig nur noch Füllmaterial, eine einzige Dauerschleife Weiterlesen …

«Das SRF muss seinen VW-Bus auseinandernehmen»

Ob als Rapper oder als Autor, Knackeboul alias David Kohler, ist für seine unverblümten An- und Aussagen bekannt. Diesmal hat er sich das Schweizer Fernsehen vorgeknöpft und seine überalterte Zuschauerschaft. Was tun? Respektive: Was nicht tun? «Es ist, als wäre man mit einem alten VW-Bus unterwegs, der immer langsamer fährt und viele Schadstoffe generiert. Und man dann all die jungen Tesla-Fahrer sieht und sich sagt: ‹Komm, die stellen wir als Fahrer für unseren alten Bus ein.› Das bringt nichts. Das SRF muss seinen VW-Bus auseinandernehmen, die unbrauchbaren Teile ausrangieren und aus den wiederverwertbaren viele kleine Teslas bauen. Und diese Teslas dann fahren lassen. Das braucht Mut. Aber es ist dringend nötig.»

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Netflix macht einem Plot twist

137 Millionen Menschen nutzen weltweit das Filmangebot von Netflix. Allein im letzten Quartal sind sieben weitere Millionen dazugekommen. Die Börse zeigt sich von dieser Entwicklung überrascht. Es ist noch nicht lange her, da galt Netflix wegen stagnierender Nutzerzahlen als Sorgenkind. «Man könnte sagen, Netflix ist an der Börse das gelungen, was auch seine Serien bei vielen Nutzern so erfolgreich macht: ein echter plot twist, eine radikale Kehrtwende in der Erzählung», kommentiert Victor Gojdka in der Süddeutschen Zeitung.

Das ist abgefahrenes Fernsehen

Slow TV, also Entschleunigung vor der Glotze, ist kein neues Konzept. In der Nachtschleife loderte schon vor Jahren ein Kaminfeuer oder man schwebte durch das Weltall. Vor ein paar Jahren fand das Langsamfernsehen auch ins Tagesprogramm. Am Samstag zeigt der Rundfunk Berlin Brandenburg rbb die Fahrt mit dem ICE von München nach Berlin, ungeschnitten und in Echtzeit. Dauer: vier Stunden, von 5.55 Uhr bis 9.55. Gefilmt wurde mit zwei Smartphones, eines im vorderen und eines im hinteren Führerstand des Zugs. Die unterschiedlichen Perspektiven werden auf den beiden Kanälen rbb Berlin und rbb Brandenburg gleichzeitig gezeigt.