DOSSIER mit 48 Beiträgen

Fernsehmarkt Schweiz

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

A&F und Woodwing: IFRA Berlin 2018

Die 48. Auflage der World Publishing und Digital Content Expo findet vom 9. bis 11. Oktober in Berlin statt. Als weltweit einziger Diamond-Partner von WoodWing ist A&F auf dem Stand des Marktleaders für Redaktionssysteme vertreten und persönlich vor Ort. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Anfang vom Ende der Schweizer TV-Sport-Insel

Ab der bald anbrechenden Spielzeit der Fussball-Champions-League gibt es nicht mehr alle Partien mit Schweizer Beteiligung im Free-TV, sprich: auf den Kanälen der SRG, zu sehen. So kommt es, dass die Partie Juventus Turin gegen die Berner Young Boys nur im Bezahlfernsehen gezeigt wird. Da ist so, weil sich Teleclub (Swisscom) die Übertragungsrechte der Spiele gekauft hat und diese nun monetarisieren will. Die SRG kriegt derweil noch ein paar Brosamen, wie lange weiss niemand. Peter B. Birrer kommentiert dazu in der NZZ lapidar: «Mit etwas Verzug erreicht der banale Mechanismus die Insel Schweiz, der in grossen Fussballmärkten seit Jahren die Preise in die Höhe treibt.»

Telebasel schnappt sich den Barfi

Anfang Jahr hat Telebasel zumindest mit dem Gedanken gespielt, das Basler News-Portal Barfi.ch zu übernehmen. Die beiden Medien wurden sich aber nicht einig. Nachdem Barfi.ch den Betrieb einstellen musste, versucht Telebasel wenigstens ein Teil der Benutzer zu erben: Der Basler Lokalfernsehsender bespielt neu das Laufband am Barfüsserplatz und buhlt offensiv um Barfi-Nutzer.

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25 Jahre ausländische Werbefenster im Schweizer Fernsehen

Am 1. Januar 1993 sahen Schweizer Zuschauer des deutschen TV-Senders RTL erstmals Reklame für Schweizer Produkte: das Werbefenster war geboren. Verantwortlich dafür war Klaus Kappeler, damals Chef von IP Multimedia und später langjähriger CEO von Goldbach. Im Interview mit dem Kleinreport blickt Kappeler auf diese nicht unumstrittene Innovation zurück. SRG, Bundesrat und Medienpolitiker versuchten aktiv zu verhindern, dass Werbegelder aus der Schweiz ins Ausland abfliessen, ohne dass die Sender dafür eine programmliche Gegenleistung erbringen. Kappeler sieht das freilich anders: «Ich wollte das TV als Leadmedium entwickeln». Und letztlich habe auch die SRG von der positiven Entwicklung des TV-Werbemarkts profitiert: «Die SRG konnte dank den Werbefenstern ihren Umsatz ja sogar verdoppeln», gibt Kappeler zu bedenken.