DOSSIER mit 92 Beiträgen

Fernsehen/Video

TECHNOLOGIE

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Die Disruption des Filmgeschäfts

Dem britischen Regisseur Peter Kosminsky gefällt nicht, was er gegenwärtig auf dem europäischen Filmmarkt beobachtet. Mit Neftlix und Amazon sind potente Mitbewerber auf den Markt getreten, welche die öffentlich-rechtliche Filmproduktion zu verdrängen drohen: «Meine Angst ist aber, dass sie keine Koexistenz mit den heimischen Sendern anstreben, sondern diese zerstören möchten. Für mich ist das kultureller Imperialismus.» Kosminsky macht das an konkreten Erfahrungen fest, etwa der Tatsache, dass die amerikanischen Streaming-Plattformen keine Koproduktionen mehr realisieren mit britischen Sendern, oder dass sie Filmemachern für viel Geld exklusiv an sich binden.

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Wer braucht noch TV-Sender?

Zwischen «Game of Thrones» und der RTL-Serie «Der Lehrer» liegen Welten: Die TV-Sender verlieren die Jugend. Jetzt rennen sie Streamingdiensten wie Netflix hinterher.

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Wie die privaten Verlage Youtube nutzen

Um die junge Zielgruppe zu erreichen, betreibt SRF 22 Youtube-Channels. Die grossen privaten Medienhäuser stört das wenig, wie eine Umfrage zeigt. Ringier und NZZ wollen ihre Präsenz auf der Videoplattform ebenfalls ausbauen. Tamedia dagegen ist zurückhaltend.