DOSSIER mit 41 Beiträgen

Marktforschung/Studien

KOMMUNIKATION

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Ein Appell für mehr Sorgfalt im Umgang mit Umfragen

Wahlzeit ist Umfragenzeit: Bis zu den eidgenössischen Wahlen in einem Jahr wird die politische Landschaft noch unzählige Male vermessen werden. Mal mit verlässlicheren, mal mit weniger seriöse Methoden. Nicht zuletzt dank der Online-Umfrage als günstiger Erhebungsmethode drängen immer mehr Anbieter auf den Markt. Doch aufgepasst, warnt Michael Surber in der NZZ, mit Blick auf die Rolle der Medien, die nicht mehr nur Vermittler der Ergebnisse, sondern vermehrt selbst auch Auftraggeber der Umfragen sind: Es sei «eine der zentralen Aufgaben der Medien, solchen Umfragen mit der nötigen Sorgfalt zu begegnen und die entsprechenden Resultate kritisch zu vermitteln. Dies gilt natürlich gerade auch dann, wenn diese zum eigenen publizistischen Angebot gehören.»

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Wer profitiert von den vielen «No Billag»-Umfragen?

Die Mehrheit der bis heute publizierten Meinungsumfragen zur «No Billag»-Initiative wurden in Tamedia-Titeln veröffentlicht. Mit teils fragwürdigen Ergebnissen. Die Umfrageflut befeuert einen «Horse-Race»-Journalismus, der den zweifelhaften Zahlen zu viel Gewicht beimisst. Selten wurde eine Initiative so früh schon so heiss debattiert wie jene zur Abschaffung der Rundfunkgebühren. Das Thema brennt Medienschaffenden förmlich unter den Fingerkuppen. Weiterlesen …

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