DOSSIER mit 164 Beiträgen

SRF

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Eine Wahl als Farce: Nathalie Wappler wird wohl SRF-Direktorin

Ihr Name kursierte als einer der ersten, als klar war, dass Ruedi Matter 2018 die Direktion von Schweizer Radio und Fernsehen SRF altershalber abgeben würde. Nun scheint Nathalie Wappler am Ziel zu sein und die Nachfolge Matters antreten zu können. Offiziell ist es noch nicht bestätigt, aber für das, was die Mitteldeutsche Zeitung vermeldet, gibt es nur eine Lesart. Nach Informationen der Zeitung aus Halle, wo Wappler derzeit die Programme des MDR leitet, sei die frühere SRF-Kulturchefin die einzige Kandidatin für den Chefposten von SRF. Damit wird die eigentliche Wahl zur Farce, weil der Regionalvorstand als eigentliches Wahlgremium nur den Einervorschlag des Nominationsausschusses absegnen kann.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

«Radio muss zu einer aktiven Gewohnheit werden»

Wenn einer weiss, wohin sich das Radio in Zukunft bewegt, dann ist es Dominik Born. Der gelernte Elektriker und langjährige Radiomacher leitete zuletzt bei Schweizer Radio und Fernsehen die Innovationszelle «SRF beta». Für Aussenstehende einigermassen überraschend verliess Born das Unternehmen vor zwei Monaten. Seither arbeitet er als Innovationsmanager bei den Industriellen Werken Basel. Doch die Weiterlesen …

Das Vertrauen ist hin. Die Gegensätze bei SRF brechen auf.

Das Kommunikationsunternehmen SRF hat ein massives internes Kommunikationsproblem: Die gegenseitigen Verletzungen nehmen zu am Leutschenbach und an der Aare, die Kommunikation zwischen Fernseh- und Radiomitarbeitern wird bitterer und der Informationsfluss zwischen der Belegschaft und der Führung ist in entscheidenden Bereichen auf das pflichtgemässe Minimum geschrumpft. Das ist keine gute Voraussetzung für eine konvergente Zusammenarbeit, gleichgültig, Weiterlesen …

Ad Content

Vom Verschwinden des Autors in der Informationsfabrik

Das Schweizer Fernsehen SRF will sich mit dem Aufbau eines neuen Newsrooms am Leutschenbach für die Mediennutzung der Zukunft rüsten. Doch der publizistische Preis dafür wird hoch sein. Der Autor, die Autorin lösen sich in den Strukturen dieser Informationsfabrik auf. Besonders schwerwiegend wäre diese Entwicklung für das Radio, das nach den Plänen der SRF-Führung auch Weiterlesen …

Ad Content

SRG: Kein schneller Entscheid für einen Studioumzug

In einer Woche wird der SRG-Verwaltungsrat über die Zukunft des Radiostudios Bern beraten. Ein Entscheid für einen Umzug nach Zürich sei unwahrscheinlich, heisst es aus dem Gremium und auch von offizieller Seite. Es kann nicht schnell genug gehen. Diesen Eindruck vermittelten die Spitzen von SRG und SRF, als sie Anfang April eine Verlegung des Radiostudios Weiterlesen …

SRF will an den Erfolg von «Der Bestatter» anknüpfen

Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 40 Prozent und jeweils rund 700’000 Zuschauern pro Folge, ist die TV-Serie «Der Bestatter» eine der erfolgreichsten Produktionen des Schweizer Fernsehens SRF überhaupt. Doch nun ist Schluss. Dieser Tage wird die siebte und letzte Staffel gedreht, die im kommenden Jahr ausgestrahlt wird. Wie geht es weiter? Kommt nun die Serien-Flaute? Mitnichten, erklärt Urs Fitze, der Film- und Serienchef beim Schweizer Fernsehen, im Gespräch mit Philippe Zweifel vom Tages-Anzeiger. SRF will direkt an den Erfolg des «Bestatters» anknüpfen: «Wir werden in den kommenden Monaten intensiv eine neue Krimiserie als Nachfolge für ‹Der Bestatter› suchen.» Diese soll offenbar wieder regional verankert sein und ein ähnliches Budget haben wie «Der Bestatter».