DOSSIER mit 28 Beiträgen

Marketing

MARKETING

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Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Die perfekte Welt

In unserer Erlebnisgesellschaft sind Einkaufszentren aufgemacht wie Paradiese, in denen sich der Kunde vor allem wohlfühlen soll. Doch im Prinzip geht es nur um ein Ziel: immer mehr Konsum. Alles entspringt einer ausgeklügelten Marketingstrategie. Patric Jean filmt das Einkaufszentrum als eine wahrgewordene Utopie, die heute zum sozialen und kulturellen Alptraum mutiert ist.

Nachhaltigkeit als Werbebotschaft: warum die Konsumenten misstrauisch bleiben

Werbebotschaften so zu formulieren, dass ihnen die Konsumenten vertrauen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe; erst recht, wenn ein Unternehmen mit ideellen Werten punkten will. So können Konsumenten kaum prüfen, wie ernsthaft ein Unternehmen seine angepriesenen Nachhaltigkeitsziele wirklich verfolgt. Damit sie nachhaltige Produkte und Dienstleistungen kaufen, braucht es Vertrauen. Wie das gelingt, damit befasst sich auch die Weiterlesen …

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Kontroverse um das Kultur-Sponsoring von Red Bull

Mehr als ein Jahr hat es gedauert, bis die Botschaft ankam. Im April 2017 äusserte sich Dietrich Mateschitz, Gründer und Chef des Getränke- und Unterhaltungskonzerns Red Bull, in einem seiner seltenen Interviews in der österreischischen Regionalzeitung «Kleine Zeitung» zu Wort. Mateschitz gab den besorgten Rechten mit Anwandlungen zum Wutbürger. Er wetterte über die Willkommenskultur, falsche Flüchtlinge und ein angebliches Meinungsdiktat. Inzwischen haben die Töne auch jene vernommen, die bisher gut und gerne vom Red-Bull-Geld profitiert haben. Der Konzern sponsert grosszügig Musik-Festivals auf der ganzen Welt. Einzelne Künstler haben in Kenntnis der politischen Ansichten Mateschitz’ die Zusammenarbeit mit Red Bull beendet, wie die Wochenzeitung WOZ schreibt. Andere wiederum halten wenig von einem individuellen Boykott und verweisen auf das grosszügige Sponsoring, das praktisch ohne inhatliche Auflagen erfolgt.

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Tanzen, schwingen, wursten – wie sich Redaktionen selbst inszenieren

Sie arbeiteten lange im Hintergrund, nun wagen sie ihr Coming-Out: Auch Medienschaffende, die nicht beim Fernsehen arbeiten, treten immer öfter vor der Kamera in Erscheinung. Auf einen Hosenlupf mit dem Chefredaktor, den Moonwalk üben mit dem People-Ressort oder Flachwitze reissen im Newsroom: Medien und die Menschen dahinter zeigen sich offenherziger denn je. Selbstinszenierung hat Hochkonjunktur. Weiterlesen …

Gesichtserkennung für Marketing und Events: The next big thing?

Auf St. Pauli spricht aus einem Citylight heraus ein Comedian Passanten an. Frauen lädt er auf ein Bier ein, Männer schickt er weiter. Das System erkannte per Gesichtserkennung die Anzahl und das Geschlecht der Passanten vor dem Citylight und spielte entsprechend passende Filmsequenzen aus. Was 2015 als kreative Einzellösung noch mit enormen Aufwänden verbunden war, Weiterlesen …