DOSSIER mit 39 Beiträgen

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Tageswoche hat den Markttest nicht bestanden

Aus Anlass der angekündigten Einstellung der Basler Tageswoche per Mitte November lohnt sich ein Blick zurück auf die Anfänge des Projekts. Im August 2011 sprach die MEDIENWOCHE mit zwei Verantwortlichen. Remo Leupin, damals designierter Co-Chefredaktor, relativierte die Bedeutung der Stiftungsmillionen: «Wir müssen ganz klar auf dem Markt bestehen. Und zwar von Anfang an.» Am Ende war die Abhängigkeit von der Stiftung doch zu gross und die kommerziellen Standbeine auf dem Werbe- und Lesermarkt zu schwach.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Die Gesellschaft als Mäzen

Die Basler Zeitung kommt inzwischen aus Zürich, Barfi.ch ist pleite, und die Tageswoche seit November Geschichte. Nun will ein neues Onlinemedium versuchen, mit Relevanz zu punkten – werbefrei und finanziert vor allem von Stiftungen.

Business Analyst (m/w) 80-100%

Deine Aufgaben: Mitarbeit an der strategischen Weiterentwicklung und dem Ausbau des Produktportfolios der NZZ in enger Zusammenarbeit mit dem Leiter Business Development & Portfoliomanagement – Entwicklung neuer kommerzieller Ideen und Angebote für unsere Zielgruppen, Erarbeitung innovativer Geschäftsmodelle und Optimierung bestehender Produkte auf Basis datengetriebener Erkenntnisse…

Notverkauf – Konkursamt verscherbelt barfi.ch

Im Internet ist das Basler Onlineportal «barfi.ch» weiterhin aufgeschaltet und abrufbar. Doch seit vergangenem August ist der Redaktionsbetrieb eingestellt. Die Firma ist seit November in Liquidation, und einzelne Mitarbeiter warten weiterhin auf ihre Löhne.

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Deutsche Ausgabe der HuffPost wird eingestellt

Überraschende Meldung aus dem Hause BurdaForward: Die deutsche Ausgabe des Nachrichtenportals Huffington Post wird zum 31. März 2019 eingestellt. Im Oktober 2013 war das Angebot im Rahmen eines kommerziellen Lizenzvertrages gestartet. BurdaForward hat sich seither unter anderem um den Newsroom und die Monetarisierung gekümmert. Über die Gründe für das Aus ist bislang nichts bekannt.

«Wir sehen uns eigentlich konkurrenzlos, unser Konzept gibt es so noch nicht.»

Heidi.news will hoch hinaus. Das Genfer Start-up zielt mit seinem Mix aus Themen-Dossiers und aufwändigen Multimedia-Reportagen auf ein internationales Publikum. Mit Startinvestoren und ohne Crowdfunding sucht das Team um das Westschweizer Journalismus-Urgestein Serge Michel und Ex-Edipresse-CEO Tibère Adler nach Abonnentinnen und Abonnenten, die 160 Franken zu zahlen bereit sind pro Jahr. Die MEDIENWOCHE hat Michel Weiterlesen …