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Datenschutz/Privatsphäre

TECHNOLOGIE

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Datenschutz: Facebook hat das Netz verwanzt

Es klang zu schön, um wahr zu sein: Am 1. Mai des vergangenen Jahres machte Facebook-Chef Mark Zuckerberg ein großes Versprechen. Sein Unternehmen werde eine neue Funktion namens “Clear History” einführen, kündigte er auf Facebooks Entwicklerkonferenz an.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Bald gelten strengere Datenschutzregeln – auch und besonders für Online-Medien

Ab dem 25. Mai 2018 gelten in der Europäischen Union neue Datenschutzbestimmungen. Davon betroffen sind auch Schweizer Unternehmen, wenn sie ihre Dienstleistungen im EU-Raum anbieten, was etwa bei Webseiten der Fall ist. Darum ist auch die schweizerische Medienbranche von den Neuerungen direkt betroffen, zumal sie auch intensiv Personendaten bearbeitet, die nach den neuen Regeln strenger geschützt werden sollen. Die Netzwoche zeigt kurz und kompakt, was es zu beachten gilt, wenn man keine Millionenbusse riskieren will.

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Wenn dich Werbung wie ein Spion auf Schritt und Tritt verfolgt

Was weniger bekannt ist, aber aufgrund der technischen Möglichkeiten eigentlich auf der Hand liegt: Zielgerichtete Online-Werbung kann auch auf eine einzelne Person zugeschnitten werden. Wenn persönliche Identifikatoren wie Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bekannt sind, kann man jemanden auf Schritt und Tritt verfolgen und findet so ziemlich viel über Verhalten und Vorlieben der betreffenden Person heraus. Eine aktuelle Untersuchung der Paul Allen School of Computer Science & Engineering an der Universität von Washington zeigt nun, wie einfach es ist, so im Netz zu spionieren einzurichten.

Strengere Datenschutzregeln als Knacknuss für die Medienbranche

Die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU betrifft auch Schweizer Firmen. Medienunternehmen, die Personendaten bearbeiten, müssen sich an strengere Bestimmungen halten. Neben dem absehbaren Aufwand, bieten die neuen Regeln auch Vorteile: Vertrauen und Glaubwürdigkeit können gestärkt werden. Am 27. April 2016 hat das Europäische Parlament und der Rat die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung, auch DSGVO genannt, beschlossen. Spätestens am Weiterlesen …

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Überraschung! Netflix weiss genau, was du guckst

Als der Streaming-Anbieter Netflix jüngst in einem Tweet jene 53 Nutzer erwähnte, welche die Weihnachtsromanze «A Christmas Prince» an 18 Tagen in Folge geguckt haben, fanden das manche gar nicht lustig. Sie fühlten sich vom Bewegtbildanbieter ihres Vertrauens überwacht. Oh Schreck, die wissen ja ganz genau, was wir gucken! «Viele Nutzer wissen offenbar noch immer nicht, dass ‹Kundenspionage› im Sinne der Auswertung individuellen Sehverhaltens seit jeher eines der Erfolgsgeheimnisse der Streamingplattform ist», schreibt dazu Eike Kühl auf «Zeit Online». Tatsächlich geht Netflix sehr weit und passt sogar die Vorschaubilder für Filme und Serien dem individuellen Geschmack an, um Nutzer mit unterschiedlichen Vorlieben an ein und denselben Film heranzuführen.