DOSSIER mit 18 Beiträgen

Plattform-Ökonomie

TECHNOLOGIE

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Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Digitale Zölle für Europa?

Wenn Digitalkonzerne in Europa Geschäfte machen wollen, sollen sie bezahlen: Das ist die Idee von Manfred Weber, dem konservativen Spitzenkandidaten für die Europäische Kommission. Die Idee hat auch Gegner.

Summer School der Zürcher Hochschule der Künste vom 30. August bis 8. September

Die Summer School 2019 des Zentrums Weiterbildung bietet 13 kompakte Kurse in UX-Design, Schriftgestaltung, Circular-Design, Video, Clips & Stories auf dem Smartphone produzieren, Design Thinking, authentisch Auftreten, Kreativitäts-Coaching, Permakultur-Design etc.

Snapchat spürt Druck von Instagram

Die Social-Media-Plattform Snapchat verzeichnete im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Nutzerrückgang von rund drei Millionen auf täglich 188 Millionen. Es sei dies der erste Nutzerverlust im Jahresvergleich, schreibt das Handelsblatt. «Neben Twitter und Facebook hat jetzt auch Snap Probleme mit dem Nutzerwachstum. Nicht zuletzt der Kampf mit Facebooks Instagram und dessen Feature ‹Stories›, den Instagram bislang locker für sich entscheiden konnte, zehrt an der Fan-Basis von Snap.»

Spotify schaltet die Mittelsmänner aus

Die Musikstreaming-Plattform Spotify unternimmt einen eigentlich logischen Schritt: Der Dienst hat damit begonnen, direkte Lizenzierungsverträge mit den Künstlern abzuschliessen. Damit umgeht Spotify die Labels, die bisher das meiste Geld kassierten und die Preise bestimmten. Dieser Schritt sei «selbstverständlich der Beginn eines Konkurrenzkampfes zwischen dem Streaming-Dienst und den Labels», schreibt Christian Erxleben auf Basic thinking.

Engagement auf Social Media besser messen

«Impulsive Reaktionen sind eine schlechte Währung für Relevanz», schreibt Konrad Lischka auf seinem Blog und macht sich auf die Suche nach alternativen Metriken zu den auf Social-Media-Plattformen üblichen Messgrössen wie Klicks, Likes oder Nutzungsdauer. Warum nicht auch die Lautstärke und die Höflichkeit eines Beitrags als Kriterium für seine Sichtbarkeit berücksichtigen? Oder Textlänge und Informationsdichte? Lischka nennt dafür existierende Projekte, die bereits danach verfahren. Und wichtig: Der Nutzer sollte selbst entscheiden können, nach welchen algorithmischen Kriterien er seinen Feed auf den Social-Media-Plattformen filtern möchte.

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Warum die Internetgiganten zu mächtig sind

Nichts, so scheint es, kann sie aufhalten, die vier Internetgiganten Apple, Facebook, Amazon und die Google-Mutter Alphabet. Ihr Börsenwert steigt und steigt. Kombiniert ist er seit dem 27. Oktober grösser als das Bruttoinlandsprodukt der fünftgrössten Wirtschaftsmacht der Welt: 2691 Milliarden Dollar beträgt er, unfassbare zweieinhalbmal so viel wie der gesamte SMI zusammen.