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Online-Journalismus

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Online ist nicht gleich Online

Printjournalismus verliert seit Jahren an Auflage. Traditionelle gedruckten Medien investieren viel Geld in ihre Onlineangebote. Doch die meisten Netzausgaben waren lange Zeit mehr oder weniger wie ihr Printgegenstück. Das ändert sich jetzt langsam.

So lacht das Netz über Journalisten aus der Klickpuffhölle

Durch die sozialen Netzwerke hat sich die Arbeit von vielen Journalisten verändert. Heidi Klum postet etwas, die Fans reagieren und der Artikel ist damit praktisch schon geschrieben. Hans Hoff fragt sich: Ist das noch Journalismus oder kann das weg?

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Ein Pionier des Online-Journalismus zieht nach 20 Jahren eine Zwischenbilanz

In Basel kommen und gehen die Medien, wechseln die Besitzer, ringen um ihre Existenz. Einer aber bleibt, obwohl er sein Geld ohne Grossverlag, Gebühren oder gebefreudige Mäzenin im Rücken mit Journalismus im Netz verdienen muss. Peter Knechtli feiert dieser Tage mit seinen OnlineReports den 20. Geburtstag. In seinen Zeilen zu diesem Anlass ist der Stolz auf das Geleistete nicht zu überlesen. Möglich sind die OnlineReports nur dank des an Selbstausbeutung grenzenden Einsatzes seines Gründers. Knechtli selbst sieht das selbstverständlich anders: «Es muss einer schon recht angefressen sein, wenn er sich entscheidet, Verantwortung für ein Nachrichten-Portal in der Strukur von OnlineReports zu übernehmen. Tages-, Nacht- Wochenend- und Ferienarbeit gehören als Selbstverständlichkeiten dazu. Journalismus ist eine Lebenshaltung.» Und Knechtli hat nicht vor, demnächst aufzuhören.