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	<title>Andrea Masüger | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Jun 2017 07:03:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Multiple Choice a gogo</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/28/multiple-choice-a-gogo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 13:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[medienspiegel.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Fribourg]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Masüger]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Universität Freiburg hat herausgefunden, dass sich die Schweizer Journalistinnen und Journalisten in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen. Schuld daran sei der zunehmende Druck auf die Arbeitsbedingungen. Dies schränke die Freiheit der Berichterstattung ein; es bleibe kaum noch Zeit für vertiefte Recherchen und für die Pflege von Netzwerken, sagen die Forscher.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/28/multiple-choice-a-gogo/">Multiple Choice a gogo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Freiburg hat herausgefunden, dass sich die Schweizer Journalistinnen und Journalisten in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen. Schuld daran sei der zunehmende Druck auf die Arbeitsbedingungen. Dies schränke die Freiheit der Berichterstattung ein; es bleibe kaum noch Zeit für vertiefte Recherchen und für die Pflege von Netzwerken, sagen die Forscher.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/28/multiple-choice-a-gogo/">Multiple Choice a gogo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Von Opferlämmern und der Berufsethik</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/24/von-opferlaemmern-und-der-berufsethik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Epp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 13:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität der Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieso wehren sich Jungjournalisten nicht gegen das «Jahrbuch Qualität der Medien», fragt Andrea Masüger. Zumal die «Imhof’sche Generalabrechnung» gerade an der Berufsehre des Berufsnachwuchses kratze. Dabei setzt der Somedia-CEO etwas voraus, das heutzutage so selbstverständlich gar nicht mehr ist: Dass Jungjournalisten ein Berufsethos entwickeln können. Mit seiner jüngsten Kolumne auf medienspiegel.ch hat Andrea Masüger etwas <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/24/von-opferlaemmern-und-der-berufsethik/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso wehren sich Jungjournalisten nicht gegen das «Jahrbuch Qualität der Medien», fragt Andrea Masüger. Zumal die «Imhof’sche Generalabrechnung» gerade an der Berufsehre des Berufsnachwuchses kratze. Dabei setzt der Somedia-CEO etwas voraus, das heutzutage so selbstverständlich gar nicht mehr ist: Dass Jungjournalisten ein Berufsethos entwickeln können.<br />
<span id="more-22219"></span><br />
Mit seiner <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/007509.html" target="_blank">jüngsten Kolumne auf medienspiegel.ch</a> hat Andrea Masüger etwas bemerkenswertes geschafft: Er hat eine Diskussion über das «Jahrbuch Qualität der Medien» des Forschungsinstituts Gesellschaft und Öffentlichkeit (fög) angefacht. In den <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/007509.html#comments" target="_blank">Kommentaren</a> kreuzen sich insbesondere Blick-Blattmacher Thomas Ley, «Jahrbuch»-Verfasser Kurt Imhof und Tagblatt-Chefredaktor Philipp Landmark die Klingen. Sie debattieren über das «Jahrbuch», die Rolle des Boulevards und die Lage des Journalismus in der Schweiz – eine Diskussion, die längst fällig war und ich deshalb unbedingt zur Lektüre empfehle.</p>
<p>Leider ging dabei aber ein Kommentar unter, über den es meine Erachtens ebenfalls zu diskutieren lohnte. Der Kommentar von Christof Moser, Medienkritiker der «Schweiz am Sonntag». Er schreibt, dass viele junge Journalisten gar keine Berufsehre mehr entwickeln würden, wenn sie primär nur noch Unterhaltung produzieren müssen. Damit beleuchtet Moser einen blinden Fleck, der von Masüger nicht beachtet wird. Der CEO von Somedia stellt in seiner Analyse nämlich fest, dass das «Jahrbuch» eigentlich ganz gewaltig am journalistischen Selbstverständnis der Jungjournalisten ritzen und ihre Berufsehre herausfordern sollte. Statt dagegen anzuschreiben, würden sie, so Masüger, die Thesen des Jahrbuchs bestätigen und so zu «frommen Opferlämmern des allmächtigen Qualitätsgottes».</p>
<p>Unbeachtet dessen, ob sich Jungjournalisten nun für oder gegen das «Jahrbuch» äussern sollten (ich zähle mich selber zu den ersteren) – so selbstverständlich wie Masüger ein ausgeprägtes Berufsethos der Jungjournalisten voraussetzt, ist es meines Erachtens nicht. Zwar mögen Jungjournalisten heute so gut ausgebildet sein wie nie zuvor, wie Masüger festhält. Mit Sicherheit werden Fragen zur Medienethik und dem eigenen Berufsbild in all den Ausbildungen ebenfalls thematisiert.</p>
<p>Ein Medienethik-Kurs im meist theoretisch-sterilen Schulzimmer wie beispielsweise am MAZ alleine aber lässt noch lange kein Berufsethos wachsen. Entscheidender ist hierbei die Praxis und welche Massstäbe dort vermittelt – oder eben nicht vermittelt – werden. Junge Journalisten werden nicht im Schulzimmer zu dem gemacht, was sie sind, sondern in den Redaktionen. Und hier geschieht gerade in den vom «Jahrbuch» als qualitätsniedrig bezeichneten Medientiteln eine Sozialisation, die uns allen – auch dem alten Hasen Masüger – zu denken geben sollte.</p>
<p>Eine Ahnung davon bekam man am Journalismustag14 beim Panel <a href="http://jourtag14blog.wordpress.com/2014/11/05/purer-sauglattismus-funktioniert-nicht/" target="_blank">«Prominente Kritik am aktuellen Journalismus – wie weiter»</a>. In der Diskussion mit Thomas Kropf und Thomas Ley versuchte die blutjunge Inland-Ressortleiterin von «20 Minuten», Désirée Pomper, für ihr Medium zu werben. Indem sie andere Medien als «Schneckenmedien» qualifizierte und eine Analogie herstellte zwischen «20 Minuten» und McDonalds – mit dem Hinweis, letzterer sei ja schliesslich auch nicht Schuld am Kundenrückgang von Steakhäusern. Schnelligkeit, so Pomper, sei nicht per se schlecht, und Klickzahlen ein Gradmesser dafür, ob etwas die Leser interessiert oder nicht. Erst am Schluss schien sich Pomper an das zu erinnern, was sie einst in ihrer Ausbildung gelernt hatte: Dass Medien eine wichtige demokratische Funktion übernehmen und «20 Minuten» mit 2 Millionen Lesern auch dazu beitrage.</p>
<p>Ich kenne Pomper nicht persönlich. Doch ihr Auftritt am Journalismustag beschämte mich. Da trat eine junge Frau eines in die Kritik geratenen Mediums vor die versammelte Journalistenschar und bestätigte genau das Bild, das man von Gratismedien gemeinhin hat: das Klischee des von Klickzahlen getriebenen und von Kindersoldaten bewirtschafteten Mediums. Das Perfide daran: Man kann Pomper noch nicht mal einen Vorwurf machen. Sie ist überzeugt von dem, was sie vertritt. Weil sie es – davon gehe ich aus – nicht anders gelernt hat und im Laufe ihrer Karriere dahingehend sozialisiert wurde.</p>
<p>Und sie ist nicht alleine damit, sondern steht stellvertretend für diejenige Generation von Jungjournalisten, die nicht nur als Konsumenten, sondern auch als Produzenten von Gratis- und Boulevardmedien sozialisiert wurden. Die im Laufe ihrer Karriere von Praktikum zu Praktikum eilen, immer bedacht darauf, auf dem Weg zu ihrem Traumberuf nicht anzuecken. Eine Meldung raushauen, obwohl die Faktenlage bröckelt? Kein Problem, die Kollegen tuns ja auch, täglich, stündlich. Sich weigern, Opfer einer Gewalttat anzurufen für ein emotionales Statement? Sich für eine Geschichte stark machen, die zwar wenig Klicks generiert, dafür hochrelevant wäre? Um mehr Zeit für eine Recherche beten? Gefährlich, schliesslich gibt es da draussen zig motivierte Mistreiter, die nur zu gerne in die Telefontasten hauen und in noch kürzerer Zeit produzieren würden. Und hat man es sich einmal mit einem Verlag verscherzt, schwinden die Alternativen markant.</p>
<p>Der Druck, der heute auf Jungjournalisten lastet, ist enorm. Dass da das Berufsethos bisweilen auf der Strecke bleibt und sich deshalb gar nicht erst herausbilden kann, ist verständlich. Trotz- oder gerade deswegen ist es wichtig, dass das «Jahrbuch» die Missstände in der Medienbranche als solche benennt – als Signal für die Jungjournalisten, dass das, was sie tun, nicht gängige Praxis ist oder sein sollte. Und als Weckruf an diejenigen, die unseren Nachwuchs sozialisieren und damit die Zukunft des Journalismus über die nächste Generation hinaus mitprägen.</p>
<p>Denn letztlich bugsieren nicht diejenigen Jungjournalisten die Branche ins Abseits, die die Thesen des «Jahrbuchs» bestätigen und gegen die eigene Gilde anschreiben, wie Masüger dies meint. Denn sie tun dies, weil es die Lage des Journalismus ist – und nicht deren Beschreibung durch das fög –, die an ihrem Berufsethos kratzt. Schaden nimmt die Branche vielmehr durch jene (jungen und alten) Journalisten wie Masüger, die die «Jahrbuch»-Befunde nicht ernst nehmen. Denn sie tragen letztlich dazu bei, dass der Berufsnachwuchs immer weniger Ethos entwickeln kann. Und wundern sich dann hinterher wieder, wieso sich keiner der Jungen für eben dieses Berufsethos einsetzt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/24/von-opferlaemmern-und-der-berufsethik/">Von Opferlämmern und der Berufsethik</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Verschlusssache Presseförderung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 11:09:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr zahlt der Bund 50 Millionen Franken für die Presseförderung. Mit dem Geld gewährt die Post zahlreichen Verlagen und Vereinen Vergünstigungen auf den Versand ihrer Zeitungen und Zeitschriften. Welche Medienunternehmen wie stark finanziell entlastet werden, bleibt geheim. Weder die Verlage selbst, noch die Post und das Bakom als Aufsichtsbehörde geben Auskunft. Die MEDIENWOCHE verlangt <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr zahlt der Bund 50 Millionen Franken für die Presseförderung. Mit dem Geld gewährt die Post zahlreichen Verlagen und Vereinen Vergünstigungen auf den Versand ihrer Zeitungen und Zeitschriften. Welche Medienunternehmen wie stark finanziell entlastet werden, bleibt geheim. Weder die Verlage selbst, noch die Post und das Bakom als Aufsichtsbehörde geben Auskunft. Die MEDIENWOCHE verlangt nun Einsicht in die entsprechenden amtlichen Dokumente auf Grundlage des Öffentlichkeitsgesetzes.<br />
<span id="more-22028"></span><br />
Darauf gründen Selbstverständnis und Stolz einer ganzen Branche: Die Unabhängigkeit der Medien ist ihr höchstes Gut, der Staat soll sich darum möglichst fernhalten. Das liberale Credo taugt indes oft nur als Sonntagspredigt. Geht es ums profane Geschäft nimmt man gerne, <a href="http://www.efv.admin.ch/d/dokumentation/finanzpolitik_grundlagen/sub_db/detail08.php?recordID=175" target="_blank">was der Staat bereithält</a>. So erhalten <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/04075/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDfH99e2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--" target="_self">Lokal- und Regionalzeitungen</a> pro Jahr 30 Millionen Franken <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/04075/index.html?lang=de" target="_blank">Ermässigung auf dem regulären Zustelltarif</a>. Mit weiteren 20 Millionen werden in gleicher Weise <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/04075/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDfH99fGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--" target="_self">Vereinspublikationen</a> unterstützt.</p>
<p>Diese Beträge sind nicht in Stein gemeisselt. So variierte der Betrag in den letzten Jahren zwischen 100 und 30 Millionen. Seit Jahren steht die Presseförderung zudem in der Kritik. Auch jetzt wieder. Die Eidgenössische Medienkommission Emek stellt in ihrem Bericht die <a href="http://www.emek.admin.ch/de/themen/medienfoerderung/index.html" target="_blank">Wirksamkeit des aktuellen Fördermodells in Frage</a>. Bis heute bleibt – <a href="http://www.idheap.ch/idheap.nsf/0/326c1e22c058fe94c1256ce20036bc55/$FILE/texte%20cahier%20205.pdf" target="_self">wissenschaftlich</a> – umstritten, ob das Giesskannenprinzip der richtige Weg sei, die Presse- und Meinungsvielfalt zu erhalten und zu stärken. Der Verband Schweizer Medien <a href="http://www.schweizermedien.ch/fileadmin/schweizermedien/publikationen/medienmitteilungen/140905_MM_Bericht_EMEK.pdf" target="_self">warnt derweil eindringlich davor</a>, die indirekte Presseförderung einzustellen. Zeitungen würden durch einen solchen Schritt «existenziell bedroht». Das mag für den einen oder anderen Kleinverlag zutreffen. Aber kaum für eine hochprofitable Tamedia.</p>
<p>Denn von der indirekten Presseförderung profitieren nicht nur darbende Dorfverlage, sondern auch die gut situierten Grossen der Branche. Welche Beträge Tamedia, NZZ Gruppe, Ringier, AZ Medien und Somedia erhalten, bleibt indes Verschlusssache. Weder die Verlage selbst, noch die Post, die ihnen die Vergünstigung gutschreibt, noch das Bundesamt für Kommunikation Bakom, das die Presseförderung beaufsichtigt, wollen aufschlüsseln, wer wieviel Geld kriegt.</p>
<p>Bei Tamedia heisst es, man veröffentliche grundsätzlich keine Detailzahlen zu einzelnen Aufwand- oder Ertragspositionen. Nur so viel: Das Unternehmen zahle jährlich rund 60 Millionen Franken für Post- und Frühzustellung. «Die indirekte Presseförderung spielt deshalb für die Mediengruppe als Ganzes keine entscheidende Rolle», teilt Unternehmenssprecher Christoph Zimmer auf Anfrage mit. Auch Somedia, Herausgeberin der «Südostschweiz», kommuniziere keine internen Zahlen, schreibt CEO Andrea Masüger. AZ Medien und NZZ Gruppe teilen mit, ihre Zeitungen würden nicht unterstützt – was aber so nicht stimmt. Beide Unternehmen führen Regionalzeitungen oder sind an Titel beteiligt, die von der Presseförderung profitieren.</p>
<p>Als zuständige Behörde müsste das Bakom die Zahlen kennen. Doch gefehlt: «Das Bakom kennt diese Zahlen nicht», teilt die zuständige Sektionsleiterin mit. Und überhaupt: «Die Versandzahlen von einzelnen Postkunden unterstehen grundsätzlich dem Postgeheimnis und dürften von der Post selber nicht kommuniziert werden.» Vom Postgeheimnis weiss die Post wiederum nichts.</p>
<p>In einer ersten Stellungnahme spricht sich die Post zwar nicht grundsätzlich gegen eine Einsichtnahme aus. Aber nicht sie, sondern das Bakom sei dafür zuständig. Auf den Hinweis, man sei ja eben von dort her hierhin gelangt, nimmt die Post doch noch ausführlicher Stellung. Eine Sprecherin formuliert den abschlägigen Bescheid so: «Der Umfang der gewährten Preisermässigungen je Titel sind Bestandteil der individuellen Vertragsbeziehungen zwischen der Post und ihren Verlegerkunden.»</p>
<p>Auf erneute Anfrage beim Bakom ist immerhin soviel zu erfahren, dass das Amt sehr wohl die Zahlen kennt. Alles andere würde überraschen. Schliesslich muss das Bakom die <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/04073/index.html?lang=de" target="_blank">Aufsichtspflicht über die Presseförderung</a> wahrnehmen können. Und das geht schlecht ohne Zahlen. Nur errechnet das Bakom offenbar nicht die gewährte Ermässigung pro Titel und/oder Verlag.</p>
<p>Wer mit journalistischen Anfragen bei Behörden ins Leere läuft, kann den «Dienstweg» einschlagen. Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz BGÖ verlangt die MEDIENWOCHE (namentlich der Autor) <a href="http://www.edoeb.admin.ch/oeffentlichkeitsprinzip/00898/index.html?lang=de" target="_blank">Zugang zu den amtlichen Dokumenten</a>, die zeigen, welche Zeitungen und Verlage seit 2000 in welchem Mass von der indirekten Presseförderung profitiert haben. Post und Bakom haben nun 20 Tage Zeit, Stellung zu nehmen. Verweigern sie die Einsichtnahme, kann der Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte ein <a href="http://www.edoeb.admin.ch/oeffentlichkeitsprinzip/00899/index.html?lang=de" target="_blank">Schlichtungsverfahren</a> einleiten.</p>
<p>Sollte es dazu kommen, steht die Frage im Zentrum, was überwiegt: das öffentliche Interesse an einer sachdienlichen und zielführenden Verwendung von Bundessubventionen oder der Schutz des Geschäftsgeheimnisses der Verlage. Das Interesse der Öffentlichkeit ergibt sich aus der medienpolitischen Aktualität. Die von Parlament und Bundesrat angestossene Diskussion über neue Formen der Medienförderung kann nur geführt werden, wenn alle relevanten Zahlen bekannt sind. Dazu zählen auch die Beträge, mit denen der Staat heute die Rechnungen der Verlage entlastet.</p>
<p><a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20022540/index.html#a7" target="_blank">Eine Ausnahme von der Offenlegung</a> sieht das BGÖ unter anderem dann vor, wenn «Berufs-, Geschäfts- oder Fabrikationsgeheimnisse offenbart werden können».  Darauf gestützt eine Wettbewerbsverzerrung geltend zu machen, dürfte schon daran scheitern, dass die Verlage freiwillig den ermässigten Tarif beantragen. Wer von Bundesmitteln profitieren will, sollte auch bereit sein, der Öffentlichkeit und letztlich auch dem Steuerzahler, Rechenschaft ablegen. Wer diskret bleiben möchte, kann jederzeit auf staatliche Unterstützung verzichten. Erst recht, wenn die Presseförderung eh «keine entscheidende Rolle» spielt für das Unternehmen. So überlebensnotwendig, wie der Verlegerverband das darstellt, scheint die Presseförderung längst nicht für alle Medien zu sein. Be- oder widerlegen lässt sich das aber nur mit den konkreten Zahlen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/14/verschlusssache-pressefoerderung/">Verschlusssache Presseförderung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Auf der Suche nach dem Ei des Columbus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/08/04/auf-der-suche-nach-dem-ei-des-columbus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 10:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Masüger]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Verlegerverband]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen ist das Buch «Medien und Öffentlichkeit – Zwischen Symbiose und Ablehnung» erschienen. Es handelt sich um ein Werk des Verbandes Schweizer Medien. Ursprüngliches Ziel der Publikation war es, zu den ewigen Weltuntergangsstudien der vereinigten Medienwissenschaftler einen Kontrapunkt der Branche zu setzen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/04/auf-der-suche-nach-dem-ei-des-columbus/">Auf der Suche nach dem Ei des Columbus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen ist das Buch «Medien und Öffentlichkeit – Zwischen Symbiose und Ablehnung» erschienen. Es handelt sich um ein Werk des Verbandes Schweizer Medien. Ursprüngliches Ziel der Publikation war es, zu den ewigen Weltuntergangsstudien der vereinigten Medienwissenschaftler einen Kontrapunkt der Branche zu setzen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/04/auf-der-suche-nach-dem-ei-des-columbus/">Auf der Suche nach dem Ei des Columbus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chef, links, bloggt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/07/06/chef-links-bloggt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 06:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Aebischer]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Masüger]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[David Sieber]]></category>
		<category><![CDATA[Hanspeter Lebrument]]></category>
		<category><![CDATA[Südostschweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der «Südostschweiz» gibt es seit Februar nur noch eine Redaktion für Print und Online. Der bloggende Chefredaktor David Sieber will sie ins konvergente Zeitalter führen. Wie geht man im Reich des Bündner Monopolisten Lebrument mit der Herausforderung Web um? Was denkt man von der Konkurrenz in Zürich? Ein klärendes Gespräch im Haus der «Südostschweiz» <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/06/chef-links-bloggt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/06/chef-links-bloggt/">Chef, links, bloggt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der «Südostschweiz» gibt es seit Februar nur noch eine Redaktion für Print und Online. Der bloggende Chefredaktor David Sieber will sie ins konvergente Zeitalter führen. Wie geht man im Reich des Bündner Monopolisten Lebrument mit der Herausforderung Web um? Was denkt man von der Konkurrenz in Zürich? Ein klärendes Gespräch im Haus der «Südostschweiz» in Chur.<br />
<span id="more-28887"></span><br />
Etwas seltsam sieht es schon aus, das Gebäude der «Südostschweiz». Eingeklemmt in einem Industriequartier zwischen Vertretungen asiatischer Automarken, glänzt es schwarzgrau vor einer Bergkulisse. Der Chefredaktor sitzt zwar in einem eigenen Raum, aber viel mehr als ein Pult, ein Sitzungstisch und ein paar Erinnerungen sind da nicht zu sehen. Nicht mal eine schöne Aussicht hat das Büro. Aber wer braucht schon sowas, gute Texte können überall entstehen. Ein Umzug in ein neues Gebäude steht sowieso bald an.</p>
<p>David Sieber gehörte als Bundeshaus-Korrespondent zum Gründungsteam des «Sonntag», zuvor war er während sechs Jahren als Inlandchef für die «Berner Zeitung» tätig. Eingestiegen in den Journalismus ist er bei der damaligen «Bündner Zeitung» 1989. Zuvor war er Bauer und arbeitete auf dem Bau.</p>
<p><strong>Du bist meines Wissens der einzige bloggende Zeitungschefredaktor der Schweiz. Wie bist Du darauf gekommen, zu bloggen?</strong><br />
Redaktionen werden von aussen oft als eine Art Blackbox wahrgenommen. Viele Aussenstehende glauben, wir machen das, was ihnen nicht passt, absichtlich. Mein Ziel ist es, mit <a href="http://www.suedostschweiz.ch/community/blogs/interna">meinem Blog</a> Öffentlichkeit und Transparenz schaffen. Ich will dem Vorurteil entgegenwirken, wir hätten eine verdeckte Agenda, das haben wir nämlich nicht.<br />
Die Aufmerksamkeit ist allerdings begrenzt, das ist mir auch klar. Die Leserzahlen des gesamten «Südostschweiz»-Medienverbunds tendieren gegen 250.000 Personen. Mein Blog lesen im Schnitt rund 1000 Menschen. Ich halte die klassische Kommunikation, also an Veranstaltungen gehen, Vorträge halten und Einladungen aussprechen, nach wie vor für wirkungsvoller.</p>
<p><strong>Die Klickzahlen zeigen: Das Interna-Blog ist ja eines Eurer bestgelesenen <a href="http://www.suedostschweiz.ch/community/blogs">Blogs</a> …</strong><br />
Wir machen die Klickzahlen öffentlich. Wenn man das schon messen kann, kann man es auch gleich öffentlich machen.</p>
<p><strong>Funktionieren die Blogs? Wie nehmen die Leser das Angebot auf?</strong><br />
Wir haben ein grosses Blogangebot, und ja, ein Teil der Leser nimmt es auf. Einige Blogs drucken wir auch ab: Die Beiträge von Mundartrapper <a href="http://www.suedostschweiz.ch/community/blogs/gimmas-world">Gimma</a> zum Beispiel oder die romanischsprachige Kolumne <a href="http://www.suedostschweiz.ch/community/blogs/convivenza">«Convivenza»</a>.</p>
<p><strong>Hast Du Gimma zum Bloggen gebracht? Wie kommt der an?</strong><br />
Es war ein Kollege, der die Idee hatte und den Kontakt hestellte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gimma">Gimma</a> hat eine Carte Blanche und kann schreiben, was er will. Ich finde, der macht das gut. Aber er polarisiert natürlich durchaus.</p>
<p><strong>Das <a href="http://www.suedostschweiz.ch/community/blogs/wahlzeit">Blog von Matthias Aebischer (SP)</a> ist ja auch etwas PR für seine Nationalratskandidatur. Habt ihr auch Blogs von Politikern anderer Parteien im Angebot?</strong><br />
Die Idee war, ein Zugpferd für unseren <a href="http://www.suedostschweiz.ch/dossier/nationalrats-und-st%C3%A4nderats-wahlen">Wahlchannel</a> zu finden. Ich wollte jemanden, den man in unserem Verbreitungsgebiet nicht wählen kann, der einigermassen prominent ist und der das erste Mal antritt (und so von seinem ersten Wahlkampf erzählen kann). Seine Parteizugehörigkeit hat damit nichts zu tun, das ist ein rein marketingtechnischer Entscheid. Wir haben einfach niemand anders gefunden, der diese Kritierien so erfüllt. Wir machen das übrigens zusammen mit der «Aargauer Zeitung», mit der wir die Bundeshausredaktion gemeinsam haben.</p>
<p><strong>«Politisch war und bin ich links der Mitte zu verorten», war kürzlich in Deinem Blogeintrag <a href="http://www.suedostschweiz.ch/community/blogs/der-journalist-und-seine-gesinnung">«Der Journalist und seine Gesinnung»</a> zu lesen. Kann man als Journalist die eigene politische Haltung überhaupt trennen von der Arbeit?</strong><br />
Der Begriff Objektivität muss definiert werden, Objektivität alleine ist noch kein Gütezeichen. Natürlich muss man sich in unserer Arbeit um Objektivität bemühen, doch wir sind Menschen und deshalb per se subjektiv. Als Blattmacher interessiert mich, ob eine Story gut ist und ob sie Substanz hat. Wem sie nützt oder schadet, ist mir egal. Es gibt keine Themen, die nicht ins Blatt kommen, weil sie mir politisch nicht passen. Wäre das so, hätte ich den falschen Job, dann könnte ich keine Forumszeitung machen. Wir haben ja mit dem «Bündner Tagblatt» eine Inhouse-Konkurrenz &#8211; und ich finde, der Wettbewerb funktioniert da.</p>
<p><strong>Bis vor Kurzem hatte die «Südostschweiz» eine furchtbare Website, inzwischen eine recht ansehnliche. Was hat Euch zum Relaunch bewogen?</strong><br />
Die Aufschaltung der neuen Website hat sich leider lange verzögert. Eines der Probleme war, dass die Website schon zu einem guten Teil gebaut war – aber ohne die Redaktion einzubeziehen. Ich habe den Auftrag, unsere Redaktion ins konvergente Zeitalter zu führen. So entstand das Konzept der gemeinsamen Print/Online-Redaktion, die es seit Mitte Februar gibt. Erarbeitet wurde dieses Modell übrigens nicht Top-Down, sondern von einer internen Arbeitsgruppe mit Hilfe eines Beraters der <a href="http://www.wan-ifra.org/">WAN-IFRA</a>. Derzeit haben wir drei Redaktionssysteme: Quark für Print und zwei für Online. In einem nächsten Schritt möchte ich diese drei Programme auf eines reduzieren.</p>
<p><strong>Können sich Eure Leser beteiligen?</strong><br />
Mit der neuen Website haben wir auch die Stelle eines Community Managers geschaffen, derzeit besetzt von Mario Engi. Der sitzt am Newsdesk, kümmert sich um die Leserbriefe und -kommentare und hat die Aufgabe, die Leute von der Zeitung auf das Online-Portal zu bringen und umgekehrt.<br />
Wir bitten unsere Leser zum Beispiel, Osterrezepte oder persönliche Liebesgeschichten einzusenden und küren dann in Abstimmungen die Besten. An Leserreporter bezahlen wir 50 Franken pro Abdruck bzw. pro brauchbarer Story. Im Bildbereich erhalten wir so zwei bis drei Bilder pro Woche. Vor kurzem brannte ein Waldstück, da erhielten wir drei Bilder innerhalb einer halben Stunde.</p>
<p><strong>Werden auch andere Quellen verlinkt auf suedostschweiz.ch?</strong><br />
Eigentlich ist das ein Gebot der Fairness.</p>
<p><strong>Wie ist die Beziehung zum Verleger? Meines Wissens ist Hanspeter Lebrument ja dem Web gegenüber eher kritisch eingestellt …</strong><br />
Das stimmt nicht, er ist sehr offen gegenüber online. Er hat nur etwas gegen die Ausweitung der SRG im Web.</p>
<p><strong>Wie siehst Du die Online-Aktivitäten der Konkurrenz aus Zürich?</strong><br />
Das ist eine andere Liga, die haben natürlich viel mehr Potential. Ich schaue oft auf <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/">tagesanzeiger.ch</a> und <a href="http://www.blick.ch/">blick.ch</a>. Mich erstaunt, wie viele Inhalte der «Tages-Anzeiger» verschenkt, das würden wir nicht machen. Bei uns sind frei verfügbare Informationen kostenlos. Bei eigenen Recherchen verweisen wir auf das E-Paper oder die Zeitung, reissen die Geschichten auf dem Portal bloss an. Man kann einzelne Artikel kaufen, eigentlich haben wir bereits eine Paywall. Derzeit planen wir neue Online-Aboangebote und fragen uns: Rechnet sich das, Inhalte nur online hinter der Paywall zu machen?</p>
<p><strong>Wie viele Stunden pro Tag bist Du im Web? Wie viel Zeit wendest Du für Dein Blog auf?</strong><br />
Für Facebook, Online und Lesermails wende ich etwa 5 bis 10 Prozent der Arbeitszeit auf. Das sind dann schnell mal 5 bis 6 Stunden pro Woche.</p>
<p><strong>Nimmst Du andere Blogs im Land wahr? </strong><br />
Mein Lieblingsblog ist das Fussballblog <a href="http://newsnetz-blog.ch/zumrundenleder/">«Zum runden Leder»</a>. Als Basler lese ich regelmässig <a href="http://infam.antville.org/">«infamy»</a>. <a href="http://medienspiegel.ch/">«Medienspiegel»</a>, <a href="http://www.persoenlich.com/">«Persönlich»</a> und «Medienwoche» gehören sowieso zum Pflichtprogramm. Das Design der «Medienwoche» gefällt mir übrigens nicht so sehr – das Wichtigste gehört meiner Meinung nach zuoberst hin. Ganz wie im klassischen Journalismus.</p>
<p><small>Das Gespräch mit David Sieber wurde am 6. Juni 2011 in Chur geführt.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/06/chef-links-bloggt/">Chef, links, bloggt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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