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	<title>Arbeitsbedingungen | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Ein Kickertisch hat noch nie gereicht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/18/ein-kickertisch-hat-noch-nie-gereicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 04:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Gehirn braucht andere Menschen, um sein kreativstes Potenzial zu entfalten. Wie soll das im Homeoffice funktionieren? Mit allem ausser Arbeit, erklären Experten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Gehirn braucht andere Menschen, um sein kreativstes Potenzial zu entfalten. Wie soll das im Homeoffice funktionieren? Mit allem ausser Arbeit, erklären Experten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/18/ein-kickertisch-hat-noch-nie-gereicht/">Ein Kickertisch hat noch nie gereicht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>So überwacht Amazon seine Beschäftigten in den USA</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/10/so-ueberwacht-amazon-seine-beschaeftigten-in-den-usa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 04:22:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Handgriff wird aufgezeichnet, Austausch zwischen Kolleg:innen sofort unterbunden – ein neuer Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Amazon liefert Gründe, nicht mehr dort einzukaufen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Handgriff wird aufgezeichnet, Austausch zwischen Kolleg:innen sofort unterbunden – ein neuer Bericht über die Arbeitsbedingungen bei Amazon liefert Gründe, nicht mehr dort einzukaufen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/10/so-ueberwacht-amazon-seine-beschaeftigten-in-den-usa/">So überwacht Amazon seine Beschäftigten in den USA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Toxisches Arbeitsumfeld: So entkommst du dem Drama</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/12/10/toxisches-arbeitsumfeld-so-entkommst-du-dem-drama/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 05:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du dich und deine Arbeit nicht mehr wieder erkennst, während du diese Sätze liest, ist es Zeit, inne zu halten. Ein toxisches Arbeitsumfeld ist nämlich häufig der Grund für mentales Unwohlsein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du dich und deine Arbeit nicht mehr wieder erkennst, während du diese Sätze liest, ist es Zeit, inne zu halten. Ein toxisches Arbeitsumfeld ist nämlich häufig der Grund für mentales Unwohlsein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/10/toxisches-arbeitsumfeld-so-entkommst-du-dem-drama/">Toxisches Arbeitsumfeld: So entkommst du dem Drama</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Wir sind die neuen Leibeigenen und Jeff Bezos ist der neue König»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/08/06/wir-sind-die-neuen-leibeigenen-und-jeff-bezos-ist-der-neue-koenig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 14:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich sollen neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Big Data Unternehmen helfen, produktiver zu werden. Bei Amazon setzt man die digitalen Waffen gegen die eigenen Mitarbeiter ein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollen neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Big Data Unternehmen helfen, produktiver zu werden. Bei Amazon setzt man die digitalen Waffen gegen die eigenen Mitarbeiter ein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/06/wir-sind-die-neuen-leibeigenen-und-jeff-bezos-ist-der-neue-koenig/">«Wir sind die neuen Leibeigenen und Jeff Bezos ist der neue König»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wir sind keine Batteriehühner!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/08/30/wir-sind-keine-batteriehuehner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 14:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatzorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu einer gesunden Arbeitsplatzgestaltung gehören nicht nur genügend Platz und gute Beleuchtung. Wichtig ist auch der Schutz vor Betriebsgefahren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Zu einer gesunden Arbeitsplatzgestaltung gehören nicht nur genügend Platz und gute Beleuchtung. Wichtig ist auch der Schutz vor Betriebsgefahren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/08/30/wir-sind-keine-batteriehuehner/">Wir sind keine Batteriehühner!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fussball als Vorbild</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/03/28/fussball-als-vorbild/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 09:06:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund fehlender Einstiegshürden drängen viele in den Journalismus, doch einen anständig bezahlten Job erhalten nur wenige. Wie wäre es, wenn sich der Journalismus den Fussball zum Vorbild nehmen würde und sich mit Ablösesummen und Jahresverträgen organisieren würde? Die Branche wäre auf einen Schlag dynamischer, attraktiver, besser. Während Fussballprofis ihre Jugend vornehmlich mit dem Ball am <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/28/fussball-als-vorbild/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund fehlender Einstiegshürden drängen viele in den Journalismus, doch einen anständig bezahlten Job erhalten nur wenige. Wie wäre es, wenn sich der Journalismus den Fussball zum Vorbild nehmen würde und sich mit Ablösesummen und Jahresverträgen organisieren würde? Die Branche wäre auf einen Schlag dynamischer, attraktiver, besser.<br />
<span id="more-18752"></span><br />
Während Fussballprofis ihre Jugend vornehmlich mit dem Ball am Fuss verbrachten, haben viele Journalisten ihre Jugend mit Medien verschwendet. Sie haben Bücher, Zeitungen, Blogs gelesen, haben Fernsehen geschaut, Radio gehört, waren oft im Kino und später sassen sie in Cafés und Kneipen herum, um darüber zu diskutieren.</p>
<p>Irgendwann dann wurden sie zum Profi und zum Teil einer Mannschaft, zum Teil einer Redaktion. Mannschaften und Redaktionen gleichen sich darin, dass sie an jedem Spieltag gemeinsam besser sein müssen als die Konkurrenz, das heisst: mehr Tore schiessen, die besseren Geschichten bringen. Jeder Mitspieler, jedes Redaktionsmitglied kämpft ausserdem gegen die interne Konkurrenz. Wird er überhaupt aufgestellt, kommt sein Text ins Blatt, wird sein Beitrag gesendet?</p>
<p>Während die Meisterschaft nach klaren Regeln gespielt wird und am Ende der Meister und die Absteiger bekannt sind, gibt es im Journalismus keine klaren Gewinner und Verlierer. Es kann lediglich die Qualität der Arbeit eingeschätzt werden, die Anzahl der Klicks, der Rückmeldungen oder der Verkäufe gemessen werden.</p>
<p>Doch eigentlich geht es in beiden Branchen um das Gleiche: Die verschiedensten Typen müssen in einem Team zusammenspielen und Tore erzielen bzw. Scoops landen.</p>
<p><strong>Die Stürmer</strong> im Journalismus kombinieren sich bis vor&#8217;s Tor durch und hauen irgendwann die Story raus, worauf das Publikum jubelt oder weint. Manche Schüsse gehen weit daneben, andere auf wunderschöne Art und Weise mitten rein.</p>
<p><strong>Die Verteidiger</strong> sitzen in der Dokumentation, dem Korrektorat, der Rechtsabteilung und manchmal in der Chefredaktion: Sie verhindern böse Niederlagen vor Gericht und ersparen dem Leser Peinlichkeiten.</p>
<p><strong>Die Trainer</strong> nennen sich Chefredaktoren: Sie stellen und halten das Team zusammen, motivieren es, entwickeln die Strategie.</p>
<p><strong>Die Besitzer</strong> nennen sich Verleger: Manchmal kaufen sie eine Zeitung einfach nur, weil sie das Geld dazu haben.</p>
<p>Was im Fussball die Young Boys Bern oder der FC Sion ist, ist im Journalismus der «Bund» oder der «Blick». Jeder Titel, jede Sendung ist eben auch Club, mit Anhängern, Lesern oder Zuschauern. Mal ist das Stadion bis auf den letzten Platz gefüllt, mal wird kaum ein Exemplar verkauft. Wie die Demonstrationen 1959 gegen die «Blick»-Lancierung oder die jüngsten Auseinandersetzungen um den Medienplatz in Basel zeigen, ist das Medienpublikum keineswegs gleichgültig, sondern nimmt regen Anteil für ein Team oder gegen eines.</p>
<p>Sehr unterschiedlich ist der <strong>Umgang mit den Verträgen</strong> in den beiden Branchen: Während Fussballer und ihre Berater auf kurze Verträge und hohe Einkommen drängen, geben sich Journalisten mit bescheidenen Einkommen zufrieden, wenn sie denn einen unbefristeten, «sicheren» Arbeitsvertrag erhalten. Manche wollen sogar ihre Arbeitszeit erfasst und abgestempelt haben.</p>
<p>Gleiches gilt bei den <strong>Transfers</strong>: Man kann ja beklagen, dass im Fussball zum Teil riesige Ablösesummen bezahlt werden und so ein Spielerhandel besteht; aber immerhin ist so sowohl der Spieler als auch der Markt informiert über seinen Marktwert. Im Journalismus hingegen laufen Wechsel höchst intransparent ab; meistens sprechen sich ein paar Entscheidungsträger miteinander ab und verschieben dann den einen oder anderen.</p>
<p>Ein Wechsel zu einem anderen Team fällt meist nicht allzu schwer, denn loyal zu seiner Mannschaft, zu seiner Marke sind die wenigsten Spieler und Journalisten. Ein Ryan Giggs (seit 1990 bei Manchester United) oder ein Roger Benoit (seit 1969 beim «Blick») sind die Ausnahme der Regel; wenn man sich einig ist, kann man einen Vertrag eben auch x-fach verlängern.</p>
<p>Der Journalismus sollte lernen vom Fussball: Öffentlich gemachte Abslösesummen würden den Marktwert von Journalisten transparent machen. Wäre doch interessant, wenn Kleinreport.ch vermelden könnte, dass Philipp Gut für 400 000 Franken Ablösesumme als neuer Chefredaktor der «Schweizerzeit» gekauft wurde. Wenn Persoenlich.com vermelden könnte, dass Constantin Seibt für 500 000 Franken von Zürich nach Frankfurt wechselt. Oder wenn Werbewoche.ch vermelden könnte, dass Ronnie Grob für 10 Millionen Franken in die PR wechselt.</p>
<p>Und mit Verträgen, die auf wenige Jahre befristet sind, wäre die Branche auf einen Schlag sehr viel dynamischer. Jeder Journalist müsste bei jedem Auftritt eine Arbeit abliefern, die sowohl den Chefredaktor als auch die Konkurrenz überzeugt. Niemand hätte ein Interesse an stundenlangen, wenig einbringenden Sitzungen, wird da doch nur Zeit verschwendet, die besser in die Erarbeitung von Artikeln und Sendungen investiert wird. Durchschnittliche Stücke, wie sie derzeit die Schweizer Medienlandschaft prägen, gehörten irgendwann der Vergangenheit an.</p>
<p>Anderenorts im Journalismus ist ein solcher, wettbewerbsorientierter Umgang längst Alltag: Mit freien Journalisten und mit Praktikanten verfährt man, wie es einem grade in den Kram passt. Kolumnen werden nur auf Zeit vergeben. Und auch Ablösesummen gibt es: bekannt ist beispielsweise, dass Hansi Voigt <a href="https://medienwoche.ch/2013/10/22/buzz-auf-schloss-elektronia/">für 500 000 Franken zu Ringier</a> wechseln sollte, dann aber doch lieber die Watson-Geschäftsführung und -Chefredaktion übernahm. Auch die «Welt» kaufte sich in den letzten Jahren grosse Namen ein: Roger Köppel (<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/newzzDQUP6OS0-12-1.216507">2004</a>), Henryk M. Broder (<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/spiegel-autor-wechselt-zur-welt-ein-broder-unterm-christbaum-1.1040364">2010</a>),  Matthias Matussek (<a href="http://www.welt.de/kultur/article121300161/Matthias-Matussek-wechselt-zur-Welt.html">2013</a>), Stefan Aust (<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/stefan-aust-wird-welt-herausgeber-ein-mann-fuer-oben-1.1839019">2013</a>).</p>
<p>Warum also sollen festangestellte Journalisten einen speziellen Schutz erfahren? Weil feste Arbeitsverträge älteren Journalisten ein verdientes Gnadenbrot ermöglichen? Falsch. Geistige Leistung hat nur sehr bedingt etwas mit dem Alter zu tun: Margrit Sprecher, Jahrgang 1936, haut immer mal wieder Hammer-Storys raus, und als Urs Paul Engeler 2011 zum Journalist des Jahres gekürt wurde, war er auch schon 61. Viele weitere ältere Journalisten beweisen täglich, dass sie keinesfalls zum alten Eisen gehören. Gleiches gilt auch für sehr junge Journalisten, denen fälschlicherweise gerne nahegelegt wird, sie seien zu jung, um journalistisch tätig zu sein.</p>
<p>Würde der Journalismus per sofort nur noch Jahresverträge anbieten und einander gute Mitarbeiter mit konkreten Geldsummen abwerben, dann wären die Spiesse der Teilnehmer am journalistischen Markt wieder gleich lang. Die Gewerkschaften und Journalistenorganisationen könnten sich wieder einsetzen für alle Journalisten und nicht nur für jene, die sich einen Platz im etablierten System sichern konnten. Und jene Journalisten, die sich nicht beweisen können, hätten auf kurz oder lang keine Zukunft mehr in der Branche. So wären am Ende die Produkte besser, was zu mehr und zufriedeneren Kunden, und somit auch zu mehr Einkommen für die Journalisten führen würde.</p>
<p>Ob auch für herausragende Korrektoren und Dokumentalisten Ablösesummen gezahlt würden, entscheidet der Markt. Aber keine Frage, es gibt auch im Fussball Jobs, für die keine Ablösesummen bezahlt werden. An diese Gruppen richtet sich der Reformvorschlag nicht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/28/fussball-als-vorbild/">Fussball als Vorbild</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Einen GAV gibt’s nur ohne Lebrument</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/07/01/einen-gav-gibts-nur-ohne-lebrument/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[René Worni]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 07:58:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtarbeitsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Löhne]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpartnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Syndicom]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hanspeter Lebrument]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was in anderen Branchen zum sozialpartnerschaftlichen Einmaleins gehört, ist in den Deutschschweizer und Tessiner Medien schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr: Seit 2004 stehen die Journalisten ohne Gesamtarbeitsvertrag GAV da – mit teils verheerenden Folgen. Nun sehen die Gewerkschaften einen Silberstreifen am Horizont: Sie hoffen auf die Mindestlohninitiative und den eben erfolgreich erneuerten Vertrag in der <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/einen-gav-gibts-nur-ohne-lebrument/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/07/hanspeter_lebrument.jpg" alt="" width="120" height="120" />Was in anderen Branchen zum sozialpartnerschaftlichen Einmaleins gehört, ist in den Deutschschweizer und Tessiner Medien schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr: Seit 2004 stehen die Journalisten ohne Gesamtarbeitsvertrag GAV da – mit teils verheerenden Folgen. Nun sehen die Gewerkschaften einen Silberstreifen am Horizont: Sie hoffen auf die Mindestlohninitiative und den eben erfolgreich erneuerten Vertrag in der Westschweiz als Hebel für neue GAV-Verhandlungen. Grösster Hemmschuh ist und bleibt Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument.<br />
<span id="more-28881"></span><br />
In der Westschweiz tritt heute der revidierte <a href="http://www.impressum.ch/impressum/de/i-news/i-Info/2011/1106/cctinkraft.html" target="_blank">Gesamtarbeitsvertrag GAV für die Medienbranche</a> in Kraft. Ein Vorgang, von dem die Berufverbände diesseits des Röstigrabens nur träumen können. Seit 2004 leben die Deutschschweizer und Tessiner Jorunalistinnen und Journalisten ohne GAV. «Unsere Strategien sind gescheitert», gesteht Stefan Keller, seit 2005 Präsident Sektor Presse bei Comedia, heute Syndicom. Der Graben ist tief zwischen den Sozialpartnern in der Medienbranche. Begriffe wie Lohnverhandlung und Gesamtarbeitsvertrag haben in Verlegerkreisen einen unschönen Klang.</p>
<p>Bezeichnend, dass Keller in den sechs Jahren seines gewerkschaftlichen Engagements den Verlegerpräsidenten nur ein einziges Mal persönlich getroffen hat. «Ohne Hanspeter Lebrument wären die Voraussetzungen für GAV-Verhandlungen wohl eher wieder intakt», schätzt er. Keller beruft sich dabei – ohne Namen zu nennen – auf entsprechende Aussagen von Kaderleuten aus den Verlagen. Auch Syndicom-Generalsekretärin Stefanie Vonarburg sagt, dass es der Verlegerpräsident geschafft habe, das Thema GAV bei den Arbeitgebern der Branche praktisch zu tabuisieren. Die Folgen seien besonders in den letzten zwei Jahren für freie Medienschaffende und Berufseinsteiger verheerend. Die Rede ist von Lohndumping und Löhnen von zum Teil weit unter 4000 Franken bei hundertprozentiger Arbeitsleistung.</p>
<p>Nun klammern sich die Gewerkschaften an den Strohhalm der Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Sie hoffen, damit die Lohndiskussion auch in der Medienbranche anzuschieben, um auf diesem Umweg doch noch mit den Verlegern ins Gespräch zu kommen. Stefanie Vonarburg: «Dabei ist es nicht unser Ziel, für die Branche staatliche Mindeslöhne festsetzen zu lassen, das muss über einen GAV konkretisiert werden.» Die vom Verlegerverband nach der Aufkündigung des Journalisten-GAV 2004 festgelegten Mindeststandards sei hier kein akzeptierbarer Ersatz. «Er wurde einseitig von den Verlegern erlassen und wird laufend unterwandert», sagt Vonarburg.</p>
<p>Doch die Sozialpartner werden kaum miteinander ins Gespräch kommen, denn Lohndiskussionen sind beim Verband Schweizer Medien VSM kein Thema. «Die Presselandschaft ist in der Schweiz zu verschieden», erklärt VSM-Geschäftsführer Urs F. Meyer am Unterschied zwischen den Zürcher Grossverlagen und etwa dem Wohlener Anzeiger. Bereits im GAV 2000 jedoch waren für kleine und mittlere Verlage Sonderregelungen vorgesehen, die allerdings nie beansprucht worden waren. Ein Lohnregulativ ist demnach auch für knapp kalkulierende Häuser offenbar weit weniger problematisch, als es die Verleger gemeinhin darstellen. Doch Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument glaubt nicht, dass sich die Haltung der Verleger ändern werde. Seit dem Ende des GAV habe sich die Arbeitswelt verändert, sei die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine andere. «Jedes Verlagshaus hat heute sein eigenes von Kiga und Seco abgesegnetes Personalreglement. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man jetzt für die Journalisten gesonderte Mindestlöhne einführen sollte.»</p>
<p>Gestern gab es einen weiteren Dämpfer: Der Bundesrate will die Regulierung der Presse <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/30/problem-erkannt-entscheid-verweigert/" target="_self">allein dem Markt überlassen</a> – obwohl er den Befund der Wissenschaft anerkennt, dass der Markt alleine die Vielfalt und Qualität der Presse nicht gewährleisten kann. Ein winziger Hoffnungsschimmer bleibt dennoch: Die Tripartite Kommission des Bundes (TPK Bund), bestehend aus den Sozialpartnern sowie dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), hat für das laufende Jahr die tiefen Löhne im Journalismus im Fokus und will mit einer arbeitsmarktlichen Studie die Arbeitsverhältnisse untersuchen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/einen-gav-gibts-nur-ohne-lebrument/">Einen GAV gibt’s nur ohne Lebrument</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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