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	<title>Corporate Identity | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Corporate Radio und Audio-Drop-in: Zum Schnack in die virtuelle Kaffeeküche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/14/corporate-radio-und-audio-drop-in-zum-schnack-in-die-virtuelle-kaffeekueche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 04:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Corporate Radio ist ein spannendes neues Spielfeld für die interne Unternehmenskommunikation – gerade im Homeoffice macht spontanes Audioprogramm aus eigenen Reihen Laune. Und verbindet Mitarbeiter.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Corporate Radio ist ein spannendes neues Spielfeld für die interne Unternehmenskommunikation – gerade im Homeoffice macht spontanes Audioprogramm aus eigenen Reihen Laune. Und verbindet Mitarbeiter.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/14/corporate-radio-und-audio-drop-in-zum-schnack-in-die-virtuelle-kaffeekueche/">Corporate Radio und Audio-Drop-in: Zum Schnack in die virtuelle Kaffeeküche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie Microsoft seine Mitarbeiter zu erfolgreichen Influencern macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/07/02/wie-microsoft-seine-mitarbeiter-zu-erfolgreichen-influencern-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 07:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitarbeiter, die für ihr Unternehmen sprechen, gelten als authentisch und glaubwürdig. Microsoft bringt nun mit einem Speakers Bureau Struktur und Power in dieses Influencer-Format. Vor allem, aber nicht nur, angeschlagene Branchen wie die Autoindustrie sollten sich das Beispiel sehr genau ansehen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/07/02/wie-microsoft-seine-mitarbeiter-zu-erfolgreichen-influencern-macht/">Wie Microsoft seine Mitarbeiter zu erfolgreichen Influencern macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="mt-4">Mitarbeiter, die für ihr Unternehmen sprechen, gelten als authentisch und glaubwürdig. Microsoft bringt nun mit einem Speakers Bureau Struktur und Power in dieses Influencer-Format. Vor allem, aber nicht nur, angeschlagene Branchen wie die Autoindustrie sollten sich das Beispiel sehr genau ansehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/07/02/wie-microsoft-seine-mitarbeiter-zu-erfolgreichen-influencern-macht/">Wie Microsoft seine Mitarbeiter zu erfolgreichen Influencern macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>6 Branding-Fehler, die dem Image deines Unternehmens schaden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/03/05/6-branding-fehler-die-dem-image-deines-unternehmens-schaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 07:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Richtlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Brandingstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Rebranding]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Branding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Branding ist mehr als nur ein Logo und Corporate Design. Damit dein Branding funktioniert, muss es durchdacht, auf die Zielgruppe zugeschnitten und aussagekräftig sein. Zudem sollte es von den Mitarbeitern gelebt werden. Unternehmen, die glauben, das Branding sei abgeschlossen, sobald sie ein paar Farben definiert und ein hübsches Logo kreiert haben, stoßen recht schnell auf Probleme. <a href="https://www.zielbar.de/magazin/brandingfehler-21847/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/03/05/6-branding-fehler-die-dem-image-deines-unternehmens-schaden/">6 Branding-Fehler, die dem Image deines Unternehmens schaden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Branding ist mehr als nur ein Logo und Corporate Design. Damit dein Branding funktioniert, muss es durchdacht, auf die Zielgruppe zugeschnitten und aussagekräftig sein. Zudem sollte es von den Mitarbeitern gelebt werden. Unternehmen, die glauben, das Branding sei abgeschlossen, sobald sie ein paar Farben definiert und ein hübsches Logo kreiert haben, stoßen recht schnell auf Probleme. Damit es dir nicht so geht, zeigen wir dir vorab, welche Fehler du auf jeden Fall vermeiden solltest.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/03/05/6-branding-fehler-die-dem-image-deines-unternehmens-schaden/">6 Branding-Fehler, die dem Image deines Unternehmens schaden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Neues Erscheinungsbild: Wenn nicht jetzt, wann dann?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/19/neues-erscheinungsbild-wenn-nicht-jetzt-wann-dann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2015 13:29:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Kasimir Meyer AG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aha: Neuer Chef, neues Erscheinungsbild. Es wäre zwar nachvollziehbar, ist aber so nicht ganz richtig. Denn mit dem Logo eines traditionsreichen Unternehmens geht man behutsam um und verändert es nicht aus einer Laune heraus. Dazu bedarf es schon einschneidender Veränderungen. Die aber gab es bei der Kasimir Meyer AG in der Tat.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aha: Neuer Chef, neues Erscheinungsbild. Es wäre zwar nachvollziehbar, ist aber so nicht ganz richtig. Denn mit dem Logo eines traditionsreichen Unternehmens geht man behutsam um und verändert es nicht aus einer Laune heraus. Dazu bedarf es schon einschneidender Veränderungen. Die aber gab es bei der Kasimir Meyer AG in der Tat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/19/neues-erscheinungsbild-wenn-nicht-jetzt-wann-dann/">Neues Erscheinungsbild: Wenn nicht jetzt, wann dann?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Farben, Schriften, Manuals – wer benutzt was?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/28/farben-schriften-manuals-wer-benutzt-was/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 14:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Grafikdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Firmen-Identities]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Farben und Hausschriften sind mittlerweile fester Bestandteil von Firmen-Identities. Wer verwendet was? Gibt es Trends? Was macht die Firmenoptik aus? Und was genau gilt es zu beachten?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Farben und Hausschriften sind mittlerweile fester Bestandteil von Firmen-Identities. Wer verwendet was? Gibt es Trends? Was macht die Firmenoptik aus? Und was genau gilt es zu beachten?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/28/farben-schriften-manuals-wer-benutzt-was/">Farben, Schriften, Manuals – wer benutzt was?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Irrsinn ohne Leerschlag</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/05/08/irrsinn-ohne-leerschlag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Turtschi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2014 07:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zeichen setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt>Zeichen setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Leerschlag]]></category>
		<category><![CDATA[St. Gallen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kanton Sankt Gallen vergreift sich an der Rechtschreibung. Selbstbewusst und in bester Kantönligeist-Manier verzichtet er auf den Zwischenraum nach dem abgekürzten «St.» und schreibt sich seit vier Jahren nur noch St.Gallen. Die Extrawurst ist nicht nur sprachlich falsch, sie schmeckt auch typografisch nicht. Sprachlich ist der Fall glasklar. Bei zweiteiligen Namen wie Sankt Gallen, <a href="https://medienwoche.ch/2014/05/08/irrsinn-ohne-leerschlag/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kanton Sankt Gallen vergreift sich an der Rechtschreibung. Selbstbewusst und in bester Kantönligeist-Manier verzichtet er auf den Zwischenraum nach dem abgekürzten «St.» und schreibt sich seit vier Jahren nur noch St.Gallen. Die Extrawurst ist nicht nur sprachlich falsch, sie schmeckt auch typografisch nicht.<br />
<span id="more-19517"></span><br />
Sprachlich ist der Fall glasklar. Bei zweiteiligen Namen wie Sankt Gallen, Sankt Fiden, Sankt Georgen, Sankt Otmar oder Sankt Margrethen darf «Sankt» mit «St.» abgekürzt werden. Der Begriff bleibt auch mit der Abkürzung zweiteilig, er besteht aus zwei unabhängigen Wörtern. Solche Abkürzungen existieren auch anderen Sprachen: Santa, Santo, San, Sainte (St-Aubin, St-Ursanne). Die heiligen Orte sind wie auf einem Streuselkuchen über ganz Europa verteilt. Im Deutschen wird ein Name mit dem vorangestellten «St.» in zwei Wörtern – mit Abstand getrennt – geschrieben. Die Usanzen der Schriftsprache gelten von Hamburg bis ins Südtirol. Mit Ausnahme des Kantons St. Gallen.</p>
<h3>«Das einheitliche Erscheinungsbild ermöglicht Imagetransfer und Synergie.»</h3>
<p>In den <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/05/sg_grundelemente_m_110108.pdf">Gestaltungsrichtlinien des Kantons St. Gallen von 2010</a> wird (im Kapitel Typografie!) die Schreibweise vorgeschrieben: kein Leerschlag zwischen «St.» und «Gallen». Unter Geltungsbereich wird festgelegt: «Das einheitliche Erscheinungsbild gilt für die ganze Kantonsverwaltung. Es gilt sodann für das Kantonsgericht und das Verwaltungsgericht. Auch der Kantonsrat unterstellt sich dem Geltungsbereich. Einzige Ausnahmen sind interkantonale Gremien sowie Institutionen, die über eine eigene Rechtspersönlichkeit verfügen, also die selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalten.» In bestem Marketingslang wird weiter behauptet: «Das einheitliche Erscheinungsbild ermöglicht Imagetransfer und Synergie; die Kommunikation aller Ebenen verstärkt sich gegenseitig. Auch die Kosten sinken – nicht zu Beginn, weil die Einführung Initialkosten verursacht. Danach aber fallen teure Einzelmassnahmen und Sondergestaltungen weg. Die Pflege unterschiedlichster Erscheinungsbilder ist kostspielig – die Vereinheitlichung bringt namhafte Einsparungen.»</p>
<p>Wie bitte? Man hat ja nichts gegen Markenverständnis und Einheitlichkeit. Wer aber in Staates Namen sprachlichen Gepflogenheiten aufmischt, ist sich wohl nicht ganz bewusst, was er damit auslöst. Im Kielwasser des Staates schwimmen eine ganze Reihe von Institutionen, welche dieses aufmüpfige Gebaren mittragen: St.Galler Kantonalbank, FC St.Gallen, Bistum St.Gallen, St.Galler Tagblatt. Gefühltes Erbarmen mit den Medienschaffenden der Ostschweiz, welche Gewissenskonflikte muss St. Gallen für gelernte Korrektoren und Korrektorinnen bedeuten! Es gibt ja nichts gegen Schreibweisen des Logos einzuwenden, aber wenn eine abartige Schreibweise im normalen Gebrauch amtlich verordnet wird, dann liegt eine andere Qualität vor. Irgendwie erinnert der kollektive Widerstand gegen das Deutsche an «Asterix und die St. Gallier».</p>
<h3>Gilt die Regel auch, wenn Zürcher Journalistinnen über St. Gallen schreiben?</h3>
<p>Die Frage ist nicht: Hats einen Abstand oder keinen? Vielmehr fragen wir uns: Bei welchen Namen mit «St.» wird ein Abstand gesetzt und bei welchen nicht? Denn nicht alle schlurfen untertänig mit, es gibt auch sprachlich vernünftige Köpfe. Und wie soll man Google beibringen, dass in jedem GPS St. Gallen ohne Abstand geschrieben wird? Wie bringt man der Swiss Football League bei, dass «FC St. Gallen» ohne Abstand geschrieben wird? Gilt die Regel auch, wenn Zürcher Journalistinnen über St. Gallen schreiben? Oder wird das St. Galler Tagblatt ausserhalb der Kantonsgrenzen mit Abstand, im Kanton ohne Abstand verkauft? Auf der Website lümmeln beide Schreibweisen unmotiviert herum. Wie bringt eine Lehrperson seinen Schülern bei, dass St. Gallen ohne Abstand zu schreiben sei, St. Fides hingegen mit? Wie sollen nun Landeskarten beschriftet werden, wie verhält es sich bei Autobahnbeschriftungen innerhalb und ausserhalb des Kantonsgebietes? Wie bringt man den Nachbarn ennet der Grenze bei, Strassenschilder doch bitte ohne Abstand zu schreiben? Wie verhält es sich mit weiteren Begriffen: St.-Gallen-Strasse, St.Gallen-Strasse oder St.Gallenstrasse. Heisst es St.Gallen-Problem oder St.-Gallen-Problem? Wie werden alle Datensätze, die einen Abstand aufweisen, migriert? Wie adressiert der Kanton einen Brief nach St. Gallen?</p>
<p>Jeder denkfähige oder zumindest googelnde Mensch folgert, dass dieser typografische Windabgang zu mehr Verwirrung führt, als dass damit ein starker Markenauftritt erreicht wird. Nun liesse sich einwenden, man könne ja beide Schreibweisen gelten lassen, ein bisschen sprachliche Toleranz würde uns gut tun, und überhaupt sei dies eine Lappalie in Anbetracht von Krim-Krise und Gripen-Abstimmung. Okay, stellen wir den Duden in die Stiftsbibliothek, wo er als alterdümmliches Regelwerk sein Auskommen haben wird.</p>
<h3>Nicht unbedingt das, was wir Schreibenden vom Staat erwarten</h3>
<p>Man kann es auch anders sehen: Wer schreibt, ist froh, Regelwerke vorzufinden, denn Wildwuchs fördert weder die sprachliche Schärfe noch das gegenseitige Verständnis. Wir alle haben mit Tippfehlern schon genug zu tun. Regeln sollen die Verständigung erleichtern, nicht erschweren. Sprachliche Ausnahmen-Willkür, verankert durch die Hintertür eines Gestaltungsmanuals, ist nicht unbedingt das, was wir Schreibenden vom Staat erwarten.</p>
<p>Ein Interessantes gedankliches Experiment: Jedermann schreibt nach eigenen Gutdünken. Man könnte (Geltungsbereich nur innerhalb der kantonalen Verwaltung) alle Kommas weglassen, welch ein Segen! Oder die Zürcher schreiben nun Zurich, so wie der Versicherungskonzern. Oder aus Bern wird Bäärn, wie gmögig!</p>
<p>Was ein schlichtes Manual auslösen kann, welches falsch an- und ausgelegt wird! Nochmals zur Verdeutlichung: Der Geltungsbereich wird für die kantonale Verwaltung ausgelegt, nicht aber für Medienschaffende. Mit dem Resultat, dass der halbe Kanton St. Gallen sich plötzlich der Verwaltung zugehörig fühlt und solchen Unfug übernimmt. Kleine Ursache, grosse Wirkung. Man kann den Sankt Gallern voller Hoffnung zurufen: «Zurück auf Feld eins!»</p>
<p>Die formale Ausgestaltung eines Schriftzuges (Logotype) ist wie die Gestaltung eines Signetes keinen Regeln unterworfen. Es ist zum Beispiel erlaubt, einen Buchstaben seitenverkehrt zu zeigen oder ihn anzuschneiden. Wenn im Logotype «St. Gallen» ohne Abstand geschrieben steht, ist dies zu akzeptieren, wie die Wahl der angejahrten Helvetica (1957). Es ist aber eine Unsitte, grafische Spielereien von Schriftzügen und Logos in die normale Sprache zu übernehmen. iTunes oder iPhone geben da ein wohl schlechtes Beispiel ab. So schmuggeln sich auch e-bike, Email oder ePaper gelegentlich in unseren Sprachraum. Es ist nicht gerade hilfreich, drei verschiedene Möglichkeiten vorzufinden. Wenn ein Logo kursiv oder grossgeschrieben ist, wird niemand dieses Logo auch im Grundtext immer kursiv oder grossschreiben. So verhält es sich auch bei «Kanton St. Gallen». Ein Manual mit Gestaltungsrichtlinien darf nicht in die sprachliche Hoheit der Wissenschaft eingreifen, da sich daraus genau das Gegenteil von dem entwickelt, was man sich davon verspricht. Anstelle einer starken einheitlichen Marke entsteht ein unverständlicher Wildwuchs.</p>
<h3>St. Gallen inszeniert sprachliche Unkultur</h3>
<p>Die öffentliche Hand oder öffentlich-rechtliche Institutionen wie Fernsehen, Post, Swisscom sind besonders aufgefordert, sorgfältig und vorbildlich mit der Sprache umzugehen. Es ist keine Kantonsaufgabe, die Schriftsprache föderalistisch zu verkomplizieren, geschweige denn aus einem falschen Markenverständnis heraus ein sprachliche Unkultur zu inszenieren. Man fragt sich zu Recht, wie solches Tun wohl bei der Lehrpersonen oder im Bildungsdepartement ankommt?</p>
<p>Typografisch und sprachlich richtig ist ein Abstand zwischen «St.» und «Gallen». Und zwar setzt man in der Office-Umgebung (Word) im normalen Grundtext einen geschützten Leerschlag, damit beim Zeilenumbruch die beiden Teile nicht auseinanderrissen werden. In der Typgrafie wird als Abstand ein Achtelgeviert als Festwert gesetzt, ein verkleinerter Wortabstand, damit die beiden Begriffe kompakt beieinander bleiben und auch im Blocksatz nicht auseinandergerissen werden. Wenn St.Gallen ohne Abstand geschrieben wird, stolpern wir optisch darüber, der fehlende Abstand wird als Fehler empfunden. Etwa gleich wie Dr.Niedermann, Art.Nr. oder Fr.20.–.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong><br />
<a href="http://www.zeichen-setzen.ch" target="_blank"> www.zeichen-setzen.ch</a><br />
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