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	<title>Die Zeit | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Wed, 26 Oct 2022 22:28:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>«Zeit-Reisen» mit dem Kreuzfahrtschiff: Glaubwürdigkeit über Bord</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/10/27/zeit-reisen-mit-dem-kreuzfahrtschiff-glaubwuerdigkeit-ueber-bord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 22:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zeitverlag bewirbt eine 17-tägige Kreuzfahrt, auf der Leser:innen mit dem &#8222;Green&#8220;-Ressortleiter über «Lösungen zur Bewältigung des Klimawandels» diskutieren hätten können. Nun hat der Redakteur seine Teilnahme abgesagt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zeitverlag bewirbt eine 17-tägige Kreuzfahrt, auf der Leser:innen mit dem &#8222;Green&#8220;-Ressortleiter über «Lösungen zur Bewältigung des Klimawandels» diskutieren hätten können. Nun hat der Redakteur seine Teilnahme abgesagt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/27/zeit-reisen-mit-dem-kreuzfahrtschiff-glaubwuerdigkeit-ueber-bord/">«Zeit-Reisen» mit dem Kreuzfahrtschiff: Glaubwürdigkeit über Bord</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zum Tod von Theo Sommer: Schreiben, was wichtig ist</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/25/zum-tod-von-theo-sommer-schreiben-was-wichtig-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 07:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Theo Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er liebte das Schreiben und den Streit der Argumente: Nicht nur als Chefredakteur der «Zeit» war Theo Sommer prägend. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren gestorben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/25/zum-tod-von-theo-sommer-schreiben-was-wichtig-ist/">Zum Tod von Theo Sommer: Schreiben, was wichtig ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er liebte das Schreiben und den Streit der Argumente: Nicht nur als Chefredakteur der «Zeit» war Theo Sommer prägend. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren gestorben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/25/zum-tod-von-theo-sommer-schreiben-was-wichtig-ist/">Zum Tod von Theo Sommer: Schreiben, was wichtig ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Putin-Gastbeitrag in der «Zeit»: Desinformation eines Despoten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/25/putin-gastbeitrag-in-der-zeit-desinformation-eines-despoten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 14:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vladimir Putin]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russlands Präsident Putin veröffentlicht in der «Zeit» einen Gastbeitrag zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. In ihrer Kolumne kritisiert Samira El Ouassil, dass ein Despot seine Propaganda so prominent verbreiten kann – auch wenn ergänzende Beiträge in der Zeitung geplant sind.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/25/putin-gastbeitrag-in-der-zeit-desinformation-eines-despoten/">Putin-Gastbeitrag in der «Zeit»: Desinformation eines Despoten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Russlands Präsident Putin veröffentlicht in der «Zeit» einen Gastbeitrag zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. In ihrer Kolumne kritisiert Samira El Ouassil, dass ein Despot seine Propaganda so prominent verbreiten kann – auch wenn ergänzende Beiträge in der Zeitung geplant sind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/25/putin-gastbeitrag-in-der-zeit-desinformation-eines-despoten/">Putin-Gastbeitrag in der «Zeit»: Desinformation eines Despoten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Pressefreiheit: Wofür stehen wir?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/27/pressefreiheit-wofuer-stehen-wir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 07:57:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Freiheit der Medien ist bedroht. Auch von einer Seite, von der man es nicht erwartet hätte, schreibt «Zeit»-Chefredaktor Giovanni di Lorenzo zum 75. Geburtstag seiner Wochenzeitung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freiheit der Medien ist bedroht. Auch von einer Seite, von der man es nicht erwartet hätte, schreibt «Zeit»-Chefredaktor Giovanni di Lorenzo zum 75. Geburtstag seiner Wochenzeitung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/27/pressefreiheit-wofuer-stehen-wir/">Pressefreiheit: Wofür stehen wir?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Die Zeit» – Eine Wochenzeitung wird 75</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/18/die-zeit-eine-wochenzeitung-wird-75/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 18:54:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenzeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die überregionale deutsche Wochenzeitung «Die Zeit» ist erstmals am 21. Februar 1946 erschienen. Diese Dokumentation anlässlich des 75. Jubiläums gewährt seltene Einblicke in die aufreibende Arbeit der «Zeit»-Redaktion. Sie zeigt, wie vielseitig die Aufgaben der Journalistinnen und Journalisten im 21. Jahrhundert geworden sind: die wahrhaftige Reportage, die richtige Bildauswahl, der spannende Podcast und der Kontakt <a href="https://www.ardmediathek.de/ndr/video/doku-und-reportage/die-zeit-eine-wochenzeitung-wird-75/ndr-fernsehen/Y3JpZDovL25kci5kZS85M2MzZTcyNC1jYWExLTQ1ZWItOGQyMS03YzBlYjZmNWM0NjA/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die überregionale deutsche Wochenzeitung «Die Zeit» ist erstmals am 21. Februar 1946 erschienen. Diese Dokumentation anlässlich des 75. Jubiläums gewährt seltene Einblicke in die aufreibende Arbeit der «Zeit»-Redaktion. Sie zeigt, wie vielseitig die Aufgaben der Journalistinnen und Journalisten im 21. Jahrhundert geworden sind: die wahrhaftige Reportage, die richtige Bildauswahl, der spannende Podcast und der Kontakt mit dem Publikum.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/18/die-zeit-eine-wochenzeitung-wird-75/">«Die Zeit» – Eine Wochenzeitung wird 75</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Ich finde es frech, dass Zeit Online meine Daten an Facebook gibt, obwohl ich zahle»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/10/24/ich-finde-es-frech-dass-zeit-online-meine-daten-an-facebook-gibt-obwohl-ich-zahle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 09:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alexander S. ist Informatiker und hat seit 2017 die Zeit abonniert. Gestern hat er eine Datenschutzbeschwerde gegen Zeit Online eingereicht, weil diese über einen in die Seite integrierten Facebook-Tracker sein Leseverhalten an Facebook sendet.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/24/ich-finde-es-frech-dass-zeit-online-meine-daten-an-facebook-gibt-obwohl-ich-zahle/">«Ich finde es frech, dass Zeit Online meine Daten an Facebook gibt, obwohl ich zahle»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander S. ist Informatiker und hat seit 2017 die Zeit abonniert. Gestern hat er eine Datenschutzbeschwerde gegen Zeit Online eingereicht, weil diese über einen in die Seite integrierten Facebook-Tracker sein Leseverhalten an Facebook sendet.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/24/ich-finde-es-frech-dass-zeit-online-meine-daten-an-facebook-gibt-obwohl-ich-zahle/">«Ich finde es frech, dass Zeit Online meine Daten an Facebook gibt, obwohl ich zahle»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum «Zeit»-Geschäftsführer Esser von Google kein Geld verlangen will</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/10/04/warum-zeit-geschaeftsfuehrer-esser-von-google-kein-geld-verlangen-will/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 13:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Esser]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rainer Esser will nicht einstimmen in die Angriffe auf Google und Facebook: Sie bringen eine Menge Onlinezugriffe, erinnert der Geschäftsführer der Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit». Und statt neidisch an der Seitenlinie zu stehen, macht er lieber selbst gute Geschäfte – auch in Österreich, seit 15 Jahren mit einer eigenen Regionalausgabe.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/04/warum-zeit-geschaeftsfuehrer-esser-von-google-kein-geld-verlangen-will/">Warum «Zeit»-Geschäftsführer Esser von Google kein Geld verlangen will</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rainer Esser will nicht einstimmen in die Angriffe auf Google und Facebook: Sie bringen eine Menge Onlinezugriffe, erinnert der Geschäftsführer der Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit». Und statt neidisch an der Seitenlinie zu stehen, macht er lieber selbst gute Geschäfte – auch in Österreich, seit 15 Jahren mit einer eigenen Regionalausgabe.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/04/warum-zeit-geschaeftsfuehrer-esser-von-google-kein-geld-verlangen-will/">Warum «Zeit»-Geschäftsführer Esser von Google kein Geld verlangen will</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist in unseren journalistischen Beiträgen erlaubt, was nicht?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/21/was-ist-in-unseren-journalistischen-beitraegen-erlaubt-was-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 10:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Standards und Regeln, die im Folgenden formuliert sind, haben bei «Zeit» und «Zeit Online» schon immer gegolten. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe, die sich nach den jüngsten Debatten um die Wahrhaftigkeit im Journalismus getroffen hat, hat sie nun noch einmal explizit formuliert und mit den Redaktionen diskutiert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/21/was-ist-in-unseren-journalistischen-beitraegen-erlaubt-was-nicht/">Was ist in unseren journalistischen Beiträgen erlaubt, was nicht?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Standards und Regeln, die im Folgenden formuliert sind, haben bei «Zeit» und «Zeit Online» schon immer gegolten. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe, die sich nach den jüngsten Debatten um die Wahrhaftigkeit im Journalismus getroffen hat, hat sie nun noch einmal explizit formuliert und mit den Redaktionen diskutiert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/21/was-ist-in-unseren-journalistischen-beitraegen-erlaubt-was-nicht/">Was ist in unseren journalistischen Beiträgen erlaubt, was nicht?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wetten, das war&#8217;s..? Frank Elstner trifft Giovanni di Lorenzo</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/09/wetten-das-wars-frank-elstner-trifft-giovanni-di-lorenzo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 09:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der zweiten Folge von «Wetten, das war’s..?» trifft Frank Elstner Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in Berlin. Pünktlich zur Ausgabe der neuen Zeit geht es natürlich um Deutschlands erfolgreichste Wochenzeitung, aber auch um den Mann dahinter, der selbst schimpft, dass man seine Zeitung schlecht im Bett oder Zug lesen kann.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/09/wetten-das-wars-frank-elstner-trifft-giovanni-di-lorenzo/">Wetten, das war’s..? Frank Elstner trifft Giovanni di Lorenzo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der zweiten Folge von «Wetten, das war’s..?» trifft Frank Elstner Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in Berlin. Pünktlich zur Ausgabe der neuen Zeit geht es natürlich um Deutschlands erfolgreichste Wochenzeitung, aber auch um den Mann dahinter, der selbst schimpft, dass man seine Zeitung schlecht im Bett oder Zug lesen kann. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/09/wetten-das-wars-frank-elstner-trifft-giovanni-di-lorenzo/">Wetten, das war’s..? Frank Elstner trifft Giovanni di Lorenzo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Spiegel» hätte Relotius wohl schon 2017 stoppen können</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/22/spiegel-haette-relotius-wohl-schon-2017-stoppen-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 15:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fall Relotius]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits 2017 waren beim «Spiegel» hausintern massive Widersprüche in einer Reportage von Claas Relotius aufgefallen. Doch die Hinweise von Kollegen blieben folgenlos.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/22/spiegel-haette-relotius-wohl-schon-2017-stoppen-koennen/">«Spiegel» hätte Relotius wohl schon 2017 stoppen können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2017 waren beim «Spiegel» hausintern massive Widersprüche in einer Reportage von Claas Relotius aufgefallen. Doch die Hinweise von Kollegen blieben folgenlos.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/22/spiegel-haette-relotius-wohl-schon-2017-stoppen-koennen/">«Spiegel» hätte Relotius wohl schon 2017 stoppen können</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie moralisch darf Journalismus sein?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/07/23/wie-moralisch-darf-journalismus-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2018 07:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=59647</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein «Pro &#038; Contra» in der Wochenzeitung «Die Zeit» hat einen Streit darüber ausgelöst, ob man den Seenotrettungseinsatz von privaten Organisationen kritisch kommentieren darf. Welche Rolle spielen Journalisten, wenn sie über umstrittene Abschiebungen oder Pläne zur Grenzschliessung berichten? Erstmals wird sich im SWR2 Forum dazu im direkten Gespräch auch Mariam Lau äußern, die als Redakteurin <a href="https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/diskussion-wie-moralisch-darf-journalismus-sein/-/id=660214/did=21892458/nid=660214/o2np6t/index.html">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein «Pro &#038; Contra» in der Wochenzeitung «Die Zeit» hat einen Streit darüber ausgelöst, ob man den Seenotrettungseinsatz von privaten Organisationen kritisch kommentieren darf. Welche Rolle spielen Journalisten, wenn sie über umstrittene Abschiebungen oder Pläne zur Grenzschliessung berichten? Erstmals wird sich im SWR2 Forum dazu im direkten Gespräch auch Mariam Lau äußern, die als Redakteurin der «Zeit» in die Kritik geraten war.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/07/23/wie-moralisch-darf-journalismus-sein/">Wie moralisch darf Journalismus sein?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Die Zeit» steigt in den True-Crime-Trend ein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/23/die-zeit-steigt-in-den-true-crime-trend-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 12:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=56504</guid>

					<description><![CDATA[<p>Morgen erscheint am Kiosk erstmalig (und vorerst einmalig) das Magazin «Zeit Verbrechen». Der Verlag der Hamburger Wochenzeitung steigt damit in den True-Crime-Trend ein. Seit ein paar Jahren erscheinen im deutschsprachigen Raum vermehrt Magazine, die sich journalistisch mit Kriminalität und Verbrechen befassen, so etwa «Stern Crime» oder «Das Kriminal-Magazin». Sabine Rückert, stellvertretende «Zeit»-Chefredaktorin, die das neue Projekt verantwortet, will mit dem neuen Heft «nicht den schnellen Kick», sondern  «spannende, wahre, tiefgründige und nachdenklich stimmende Geschichten - und wir setzen einen Schwerpunkt auf Geschichten mit Zeitdimension» erzählen. Dass dies nachgefragt sein könnte, macht Rückert am grossen Publikumsinteresse für das «Zeit»-Ressort «Recht &#038; Unrecht» fest.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/23/die-zeit-steigt-in-den-true-crime-trend-ein/">«Die Zeit» steigt in den True-Crime-Trend ein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen erscheint am Kiosk erstmalig (und vorerst einmalig) das Magazin «Zeit Verbrechen». Der Verlag der Hamburger Wochenzeitung steigt damit in den True-Crime-Trend ein. Seit ein paar Jahren erscheinen im deutschsprachigen Raum vermehrt Magazine, die sich journalistisch mit Kriminalität und Verbrechen befassen, so etwa «Stern Crime» oder «Das Kriminal-Magazin». Sabine Rückert, stellvertretende «Zeit»-Chefredaktorin, die das neue Projekt verantwortet, will mit dem neuen Heft «nicht den schnellen Kick», sondern  «spannende, wahre, tiefgründige und nachdenklich stimmende Geschichten &#8211; und wir setzen einen Schwerpunkt auf Geschichten mit Zeitdimension» erzählen. Dass dies nachgefragt sein könnte, macht Rückert am grossen Publikumsinteresse für das «Zeit»-Ressort «Recht &#038; Unrecht» fest.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/23/die-zeit-steigt-in-den-true-crime-trend-ein/">«Die Zeit» steigt in den True-Crime-Trend ein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Podcasts von «Zeit Schweiz» und NZZ</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/02/09/neue-podcasts-von-zeit-schweiz-und-nzz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 13:14:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=53367</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Trend geht um, der Boom hält an: Munter spriessen die Podcasts aus den Zeitungsredaktionen. Jüngste Projekte sind ein «transalpiner Podcast» der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit». Die Büroleiter aus der Schweiz und Österreich diskutieren mit einem Kollegen in Berlin über aktuelle Politik aus den drei Perspektiven ihrer Herkunftsländer. In der ersten Folge geht es um <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2018-02/politikpodcast-servus-grueezi-hallo-08-februar-2018">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Trend geht um, der Boom hält an: Munter spriessen die Podcasts aus den Zeitungsredaktionen. Jüngste Projekte sind ein «transalpiner Podcast» der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit». Die Büroleiter aus der Schweiz und Österreich diskutieren mit einem Kollegen in Berlin über aktuelle Politik aus den drei Perspektiven ihrer Herkunftsländer. In der ersten Folge geht es um die Grosse Koalition in Deutschland und «No Billag» in der Schweiz. Die NZZ Redaktion wiederum startet ihr erstes Audio-Angebot mit einer Porträt-Serie von «Menschen mit einer besonderen Lebensgeschichte» aus den neun Wahlkreisen der Stadt Zürich.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/02/09/neue-podcasts-von-zeit-schweiz-und-nzz/">Neue Podcasts von «Zeit Schweiz» und NZZ</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aus dem Journalismus ausgestiegen. Protokoll einer Entliebung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/06/24/ausgestiegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joel Weibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jun 2017 08:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Der Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Bieler Tagblatt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor vier Jahren sinnierte Joel Weibel an dieser Stelle, ob er dem Journalismus den Rücken kehren solle («Aussteigen oder bleiben?»). Er entschied sich fürs Bleiben. Vorerst.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/24/ausgestiegen/">Aus dem Journalismus ausgestiegen. Protokoll einer Entliebung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor vier Jahren sinnierte Joel Weibel an dieser Stelle, ob er dem Journalismus den Rücken kehren solle (<a href="https://medienwoche.ch/2013/02/06/aussteigen-oder-bleiben/">«Aussteigen oder bleiben?»</a>). Er entschied sich fürs Bleiben. Vorerst. Nachdem er schliesslich doch ausgestiegen war, bereute er den Entscheid nicht einen Moment lang. Protokoll einer Entliebung.</strong></p>

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<p>Das Kurz-Assessment bei einer Firma im Bereich des öffentlichen Verkehrs war schon vorbei, wir waren am zweiten Teil des Gesprächs und ich spürte körperlich: Nein, das will ich nicht. Ich will nicht Sprecher dieser Firma werden, bei der ich gerade im Vorstellungsgespräch sass. Ich will Journalist bleiben. So dachte ich im Sommer 2013. Es folgten Anstellungen bei den Schweiz-Seiten der «Zeit» und dem Sonntagsblick. Doch danach wusste ich: Das war’s.</p>
<p class="p2"><span class="s1">Dieses innere Feuer, die Begeisterung für den Journalismus, dieser Phantomschmerz schon nur beim Gedanken an einen anderen Job – alles weg. Es fühlte sich an wie nach einer langen Wanderung, wenn man den schweren Rucksack von den Schultern hievt. Plötzlich fühlte ich mich leicht, spürte neue Energie, vergass wie erschöpft ich gerade noch war. Die Loslösung vom Journalismus war eine Befreiung für mich. Denn als überzeugter, ja gläubiger Journalist habe ich nicht wahrgenommen, nicht wahrnehmen können, was mir im Sommer 2015 plötzlich klar war: Ich hatte mir mit meiner geistigen und körperlichen Hingabe an einen Beruf selbst ein Gefängnis gebaut; das Spektrum der Möglichkeiten auf eine einzige reduziert. Und das in der Multioptionsgesellschaft. So hingeschrieben wirkt es wie katholische Selbstkasteiung. Und tatsächlich befreit man sich ein wenig von einer eingeschworenen Truppe, wenn nicht von einer Religionsgemeinschaft, wenn man plötzlich sagt: Ich bin nicht mehr Journalist.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Dass Insider ihren Job quasi religiös verstehen, zeigt der derzeitige Hype um die «Republik». Dieses Heilsversprechen. Es ist kein Wunder, ist Christof Moser einer der treibenden Kräfte. Schon in der «Schweiz am Sonntag» (selig) schrieb er einst über Seitenwechsler wie mich: «Manche von ihnen mag ich persönlich, aber beruflich halte ich sie für das, was sie sind: Verräter.» Ein starkes, ein biblisches Wort. Verräter!</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Dabei sind es nicht die ehemaligen Journalisten, die Seitenwechsler, die den Journalismus verraten. Es sind die Journalisten selber und genauso die Verlage, die sich selbst verraten. Aber vor allem sind es die Journalisten, welche die ökonomische Logik ihrer Herren längst verinnerlicht haben und deswegen darauf verzichten, Journalismus zu machen. Dieser Nicht-Journalismus macht heute den grössten Teil der Publizistik aus. Die «Sonntagszeitung» ist über weite Strecken so langweilig wie einst die Sonntagspredigt von Pfarrer Sorgenfrei, der mich konfirmiert hatte. Auch mein Leibblatt, «Der Bund», hat enorm abgegeben. Die Redaktion und das Blatt sind ausgedünnt. Eine Zeit lang quollen die Spalten schier über vor Kolumnen. Das ist immerhin korrigiert. Hier hat Sparen auch sein Gutes.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Die Online-Medien übertreffen sich täglich mit ihren Nicht-Geschichten. Und mit ihrem Nicht-Journalismus. Sätze wie «bis zum jetzigen Zeitpunkt hat XY noch keine Stellung bezogen» sind mittlerweile Standard. Früher wartete man mit der Publikation eines schweren Vorwurfs, wenn man nicht innerhalb von zwei Stunden eine Antwort bekam. Heute schreibt man einen Disclaimer, um sich juristisch abzusichern. Solchen Quatsch möchte ich nicht mitverantworten. Ich würde mich schämen, langweilen und wäre intellektuell unterfordert. Da bin ich lieber ein «Verräter». Ich weiss nicht, wie man sich als Verräter fühlen müsste, aber eine gewisse Beklemmung, ein Sich-selbst-Hinterfragen, ob man wirklich richtig entschieden hat, das müsste doch wenigstens im Ansatz vorhanden sein. Doch davon spüre ich nichts. Auch kein Triumphgefühl. Es ist mehr das Gefühl, mir selbst einen Gefallen getan zu haben.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Aber woher kommt das? Wie konnte ich mich erst in den Beruf Journalismus verlieben und mich dann wieder so konsequent von ihm entlieben?</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Meine Liebe zum Journalismus begann im Sommer 2008 auf der Redaktion des «Bund» in Bern. Die Redaktion warf mich ins kalte Wasser. «Geh dorthin und schreib dann einen Bericht darüber», hiess es schon schnell mal. Ich liebte es, einen Job zu haben, bei dem ich die meiste Zeit unbeobachtet von einem Chef etwas recherchieren, einer Frage nachgehen oder einfach nur einen Event besuchen konnte. Dazu gehörte das Zeitung lesen zum Beruf, was eines meiner liebsten Hobbys ist. Am nächsten Tag stand der eigene Name in der Zeitung. Ein gewisser Stolz stellte sich da unweigerlich ein.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Auch das Redaktionsleben mochte ich sehr bald. Der kleine Praktikant durfte an der Sitzung seine Meinung sagen. Auf einer Redaktion zu arbeiten, hatte für mich immer etwas vom Maibummel mit der Schule, so richtig Arbeit war das nicht. Es machte ja Spass. Einen besseren Job konnte ich mir zum damaligen Zeitpunkt nicht vorstellen. Ich kniete mich rein, leistete viele Wochenende-Einsätze, versuchte mich im Kolumnen-Schreiben, verfasste Reportagen, Berichte und Hintergrundstücke. Die Redaktion half mir stets, mich zu verbessern, traute mir etwas zu und gab mir mehr Aufträge. Ich war glücklich.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Bald unterstützte ich den Biel-Korrespondenten des «Bund» und schrieb viel über die zweitgrösste Stadt im Kanton. Das weckte die Aufmerksamkeit von Catherine Duttweiler, damals Chefredaktorin des Bieler Tagblatts. Sie rief mich an, und im Juni 2009 begann ich als redaktioneller Mitarbeiter, später wurde ich Redaktor.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Ich erinnere mich noch genau, in welche Zeit der Wechsel fiel: Tamedia entliess massenweise Redaktionspersonal bei seinen Zeitungen, man sprach vom Mai-Massaker. Etliche Kolleginnen verloren ihren Job auf der Redaktion beim «Bund». Bald darauf verliessen auch Redaktoren die Zeitung, die nicht gefeuert worden waren. Es herrschte schlechte Stimmung, aber ich war glücklich, schliesslich hatte ich einen neuen Job. Als ich an der Redaktionssitzung meinen Wechsel nach Biel bekannt gab, kam eine Journalistin auf mich zu und gratulierte mir: «Das freut mich, dass wenigstens einer gute Nachrichten hat, in dieser Zeit». Ungefähr so hat sie es gesagt, obwohl es ihr selbst mies ging. Das war gross.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Doch bald schon machte ich auch andere Erfahrungen. Beim Bieler Tagblatt fand ein schleichender Abbau statt, gute Kolleginnen und Kollegen wechselten zur Kantonsverwaltung, nach Berlin oder sonst wohin. Die anfängliche Stimmung einer verschworenen Jungjournalisten-Truppe im Angriffsmodus wich den Tuscheleien, Mauscheleien und der Missgunst bis hin zum offenen Streit. Und das Blatt wurde immer schlechter dabei.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Mein eigener Abgang war ein regelrechter Rausschmiss. Ich hatte den neuen Chefredaktor in einem Mail heftig, aber nicht unflätig, kritisiert. Das war am 24. Dezember 2012 – Heiligabend. Der Chefredaktor schickte mir die fristlose Kündigung per Mail. Erst später fiel ihm ein, dass das so wohl nicht geht. Darum wurde ich im Januar regulär entlassen, kriegte insgesamt fünf Monatslöhne, weil ich in der Kündigungsfrist noch Zivilschutz leisten musste.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Dieses Vorgehen meines Chefs war die Bestätigung meines Eindruckes, dass er für den Job ungeeignet war, was ich ihm damals vorgeworfen hatte. Ich erinnere mich noch gut an seine Kolumne, die er «Chefsache» nannte. Sie war mir peinlich. Jedes einzelne Wort. Die Kolumne war als wöchentlicher Kommentar gedacht. Aber dem Text fehlte eine Meinung. Manchmal war nicht einmal erkennbar, wovon der Kommentar handelte. Lokalpolitiker sprachen mich darauf an und fragten entsetzt, was mit der Zeitung los sei. Es war ein Graus. Ich habe mich geschämt, für diese Zeitung zu arbeiten.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Es war sicher arrogant, als junger Schnösel einem Ü-50er so zu kommen. Aber ich war zutiefst überzeugt, dass ich richtig lag. Entsprechend stolz war ich auf meinen Rausschmiss. Für mich war es der Beweis meiner Kompromisslosigkeit. Es war, das sehe ich nun im Nachhinein, der Höhepunkt meiner journalistischen Laufbahn. Danach ging es nur noch bergab.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Bei den Schweiz-Seiten der «Zeit» hatte ich von Mai 2014 bis Mai 2015 einen Einjahresvertrag. 5500 Franken brutto, zwölf Monatslöhne. Beim Bieler Tagblatt habe ich seinerzeit 6500 mal dreizehn verdient, die Arbeitgeberbeiträge für die Pensionskasse nicht einberechnet. Es war ein mieser Lohn bei der «Zeit». Aber hey: DIE fucking ZEIT! Geiler gehts nicht!</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Eine Illusion, ein Luftschloss. «Die Zeit» ist eine Wohlfühloase für urbane links-grüne Intellektuelle. Ich habe längst aufgehört, sie zu lesen. Spätestens als ich erfuhr, dass die meisten in der Chefredaktion stramme Katholiken sind, begann ich meinen Arbeitgeber zu hinterfragen. Dennoch klammerte ich mich an den Job und weinte, als mir Redaktionsleiter Matthias Daum nach knapp einem Jahr eröffnete, dass er meinen Vertrag nicht verlängern werde.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Gescheitert bin ich bei der «Zeit» an mir selber. Ich hätte, um die Anforderungen zu erfüllen, sieben Tage die Woche an den Job denken müssen. An den Werktagen hätte es wohl 12-Stunden-Schichten gebraucht. Matthias Daum ist ein Workaholic, das war mir schnell klar und er verlangt das auch von seinen Angestellten. Nur war ich dazu nicht bereit. Es gibt auch ein Leben ausserhalb des Journalismus.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Das ist es, was Christof Moser, Matthias Daum und viele andere im Journalismus nicht begreifen wollen: Auch wenn es sexy sein mag, dass der eigene Name Tag für Tag oder Woche für Woche in der Zeitung steht – davon kann man sich nichts kaufen. Journalismus gehört anständig entlöhnt, die Arbeitszeiten sollten vernünftig sein, Sondereinsätze kompensiert werden können. Denn Journalisten auf dem Zahnfleisch sind nicht bessere Journalisten. Aber auf jeden Fall unglücklichere. Und – man wagt es kaum zu schreiben – es gibt noch tausend andere Jobs ausserhalb des Journalismus. Nur Journalisten denken, sie seien die Grössten und hätten den besten Job der Welt und wer das nicht glaube, sei ein Verräter.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Wer die gegenwärtige Schwäche des Journalismus den bösen Verrätern anhängt, macht es sich zu einfach. Dabei sind die Probleme auch hausgemacht. Zudem fehlt es an Mut. So erinnere ich mich, wie mich einmal ein vorgesetztes Redaktionsmitglied bei einer Detailhandels-Geschichte fragte: «Geht es um Coop oder Migros?» Ich war irritiert, konnte aber verneinen. Antwort: «Ah, dann ist gut.» Merke: gegen die zwei grössten im Detailhandel sollte man nicht zu viel recherchieren. Das ist abhängiger Journalismus.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Die Erfahrungen bei meiner letzten Station als Reporter beim Sonntagsblick, konnten mein bis dahin gewonnenes Bild vom Journalismus auch nicht mehr korrigieren. Nur eine weitere Episode, die zu meiner «Entjournalisierung» beitrug: Ich hatte einen Text zur Durchsetzungsinitiative recherchiert und dafür mit Praktikern gesprochen. Das Fazit war simpel: Egal, wie viele Durchsetzungsinitiativen die SVP macht, die Ausschaffungen scheitern an der Praxis, nicht am Gesetz in der Schweiz. Ich hatte im Artikel also gezeigt, dass die SVP-Initiative an der Realität zerschellen wird. Der veröffentlichte Artikel vermittelte ein komplett anderes Bild. Der Newsroom hatte eingegriffen. Mein kritisches Fazit als Ergebnis der Recherche war wegredigiert. Der Artikel erweckte nun den Eindruck, dass die SVP die Behörden zu Recht unter Druck setzt. Darüber stand mein Name. Ein Kollege fragte mich daraufhin grinsend: «Arbeitest du jetzt für die SVP?» Ich fands nicht so lustig. Ich war nun kein Journalist mehr, sondern Rohtext-Lieferant für die Chefredaktion. Eigentlich hätte ich da von selbst gehen müssen. Als die Initiative abgelehnt worden war, feierte der Sonntagsblick dann die Sieger. Haltung sieht anders aus.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Später wurde ich gefeuert, weil ich zu wenig Texte geliefert haben soll. Gleichentags hörte ich, dass namhafte Journalisten beim Sonntagsblick über meinen Rausschmiss entsetzt waren. Aber auch davon kann man sich nichts kaufen. Gefreut hat es mich trotzdem.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Noch beim Zusammenpacken meiner Kartonschachtel beim Sonntagsblick sagte mir jemand: «Weisst du, du hast zu viel recherchiert.»</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Zu viel recherchiert.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Das verdient eine eigene Zeile.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Diesmal habe ich nicht geweint. Ich habe nur noch ungläubig gelacht. Ich ging zum RAV und suchte nach offenen Stellen auf der anderen Seite und ich fand einen Job bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Geregelte Arbeitszeiten, vernünftiger Lohn, angenehmes Arbeitsklima, keine Pendelei mehr, ein paar Kilos abgenommen – es ist ein Job, der mir gut tut. Ich bin heute zufriedener, entspannter, esse gesünder, trenne Arbeits- und Privatleben viel konsequenter. Und vor allem: Mein Job ist nicht mehr meine Religion. Er ist einfach mein Job.</span></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/24/ausgestiegen/">Aus dem Journalismus ausgestiegen. Protokoll einer Entliebung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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