<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Evgeny Morozov | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/evgeny-morozov/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Jan 2020 08:58:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>«Der Umgang mit Big Tech ist entscheidend für eine progressive Politik»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/01/09/der-umgang-mit-big-tech-ist-entscheidend-fuer-eine-progressive-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 11:03:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evgeny Morozov]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=75544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lösen Algorithmen, Big Data und künstliche Intelligenz unsere Probleme? Der weltbekannte Publizist Evgeny Morozov warnt vor noch viel schlimmeren, präfaschistischen Regierungen – und sieht in Tech-Politik Erneuerungs­potenzial für die «Zombie-Sozialdemokratie».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/09/der-umgang-mit-big-tech-ist-entscheidend-fuer-eine-progressive-politik/">«Der Umgang mit Big Tech ist entscheidend für eine progressive Politik»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lösen Algorithmen, Big Data und künstliche Intelligenz unsere Probleme? Der weltbekannte Publizist Evgeny Morozov warnt vor noch viel schlimmeren, präfaschistischen Regierungen – und sieht in Tech-Politik Erneuerungs­potenzial für die «Zombie-Sozialdemokratie».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/09/der-umgang-mit-big-tech-ist-entscheidend-fuer-eine-progressive-politik/">«Der Umgang mit Big Tech ist entscheidend für eine progressive Politik»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internet kaputt! Nicht kaputt!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/01/21/internet-kaputt-nicht-kaputt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 12:45:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Georgi]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Betschon]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Constantin Seibt]]></category>
		<category><![CDATA[Evgeny Morozov]]></category>
		<category><![CDATA[Jeanette Hofmann]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Seemann]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=17648</guid>

					<description><![CDATA[<p>2014 startet mit einer Grossdebatte um das Internet und die Überwachung. Nach einem Text von Sascha Lobo erscheinen Beiträge von Guido Berger, Wolfgang Michal, Evgeny Morozov, Stefan Betschon, Michael Seemann, Oliver Georgi, Jeanette Hofmann und Constantin Seibt. Ein Überblick mit Einordnung. «Die digitale Kränkung des Menschen» (faz.net, Sascha Lobo, 11. Januar) «Ich habe mich geirrt, <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/21/internet-kaputt-nicht-kaputt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/21/internet-kaputt-nicht-kaputt/">Internet kaputt! Nicht kaputt!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2014 startet mit einer Grossdebatte um das Internet und die Überwachung. Nach einem Text von Sascha Lobo erscheinen Beiträge von Guido Berger, Wolfgang Michal, Evgeny Morozov, Stefan Betschon, Michael Seemann, Oliver Georgi, Jeanette Hofmann und Constantin Seibt. Ein Überblick mit Einordnung.<br />
<span id="more-17648"></span><br />
<img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17667" title="Sascha Lobo" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/sascha-lobo.jpg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/abschied-von-der-utopie-die-digitale-kraenkung-des-menschen-12747258.html?printPagedArticle=true">«Die digitale Kränkung des Menschen»</a></strong><br />
(faz.net, Sascha Lobo, 11. Januar)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Ich habe mich geirrt, und zwar auf die für Experten ungünstigste Art, also durch Naivität.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Hund beisst Mann &#8211; keine Nachricht. Aber Mann beisst Hund &#8211; unbedingt eine Nachricht! Wenn also «Deutschlands bekanntester Internet-Experte» Sascha Lobo sagt, das Ding sei «kaputt», dann ist das für alle, die durch das Ding bisher Nachteile erfahren haben, also zum Beispiel Zeitungsjournalisten, eine willkommene Nachricht, die sie sofort und gerne weiterverbreiten. Dass es womöglich eher banal ist, dass eine Einzelperson sich etwas vorgestellt hat und nun von seinen Vorstellungen enttäuscht wurde, spielt da keine Rolle. Was die im Text sechs Mal von Lobo erwähnte «Netzgemeinde» ist, will und macht, bleibt unklar und folglich auch unwichtig.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17718" title="Guido Berger" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/guido-berger.jpg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://www.srf.ch/wissen/digital/trau-keinem-internet-experten">«Trau keinem Internet-Experten»</a></strong><br />
(srf.ch, Guido Berger, 13. Januar)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Einer wie Sascha Lobo lebt von Zuspitzungen.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>SRF-Digitalredaktor Guido Berger war einer der ersten, der auf Lobos Artikel reagierte, mit dem Herunterholen der Thesen auf das Einerseits-Andererseits: «So wenig wie das Internet den Weltfrieden brachte und alle plötzlich kreativ und frei wurden, so wenig ist es jetzt plötzlich nur noch der verlängerte Arm von Tyrannen und Spionen.» Lobo erledige, was Journalisten von einem Experten erwarten, nämlich «komplexe Themen verkürzt erklärt zu bekommen». Dass Berger auch einer dieser «Experten» ist, kann man dem Schlusssatz entnehmen: «Wenn also selbsternannte Internet-Experten behaupten, sie könnnen dieses Internet in einem Satz erklären oder ein komplexes Problem ganz einfach lösen, dann ist gesunde Skepsis wohl die beste Reaktion.» Genau, gesunde Skepsis ist ein hervorragender Ratgeber, hat doch Lobo weder sich selbst zu einem Internet-Experten ernannt, noch das Internet in einem Satz erklärt, noch behauptet, ein komplexes Problem ganz einfach lösen zu können.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17669" title="Wolfgang Michal" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/wolfgang-michal.jpeg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://www.carta.info/69001/sascha-lobos-buse-und-neubeginn/">«Sascha Lobos Busse und Neubeginn»</a></strong><br />
(carta.info, Wolfgang Michal, 14. Januar)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Nachdem Lobo viele, viele Absätze lang über seine Abkehr von den alten Illusionen philosophierte und seine frühere Naivität öffentlich geißelte, kommt er uns schon wieder mit … naivem Idealismus. Sollen wir darüber frohlocken?»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Wolfgang Michal analysiert Lobos Büssertum auf lesenswerte Weise und vergleicht die Blindgläubigen unter den Internetfreunden mit den «gutgläubigen Kommunisten der dreißiger Jahre». Enttäuscht ist Michal vor allem vom Schluss, den Lobo zieht, nämlich einfach weiter zu machen mit einem «neuen Internetoptimismus». Dazu gebe es gar keinen Anlass.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17663" title="Evgeny Morozov" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/evgeny-morozov.jpg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/morozov-antwortet-lobo-wir-brauchen-einen-neuen-glauben-an-die-politik-12752129.html?printPagedArticle=true">«Wir brauchen einen neuen Glauben an die Politik!»</a></strong><br />
(faz.net, Evgeny Morozov, 14. Januar)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Nicht digitalen Optimismus sollten wir kultivieren, sondern Optimismus im Blick auf öffentliche Institutionen und einen neuen Glauben an die Politik.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Zusammen mit dem die Debatte entzündenden Text von Lobo bereits geplant war die Antwort der Anti-Internet-Allzweckwaffe der deutschen Medien, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evgeny_Morozov">Evgeny Morozov</a>, dessen Geschäftsmodell es ist, jenen, die mit gedruckter Ware Geld verdienen, Argumente gegen das Internet zu verkaufen (siehe dazu auch <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/02/kollektiv-der-konservativen/">«Kollektiv der Konservativen»</a> vom 2. April 2013).</p>
<p>Morozov, geboren im realsozialistischen Weissrussland und ausgebildet an Universitäten in den USA, Bulgarien und Deutschland, fordert die Investition von «Milliarden in eine öffentliche Informationsinfrastruktur». «Sie muss dezentral und öffentlich sein, mit Bürgern, die ihre eigenen Daten von Beginn an besitzen», schreibt er. Es klingt wunderbar, aber ich scheitere sofort, wenn ich mir das in der Realität vorzustellen versuche. Man überlege sich nur mal, ob es das Internet, so wie wir es heute benutzen, überhaupt geben würde, wenn dessen Entwicklung nicht von privaten Unternehmen vorangetrieben, sondern von öffentlich-rechtlichen Gebilden vorgenommen worden wäre, von der ARD, dem ZDF, der SRG. Oder direkt von Deutschland, der Schweiz oder der EU. Man kann davon ausgehen, dass es in einem ganz anderen Zustand wäre. Mit weniger Überwachung? Morozov wird davon überzeugt sein.</p>
<p>Europa hat es trotz Hunderten von Millionen Euro Fördersubventionen nicht geschafft, eine welt- oder auch nur europaweit beliebte Suchmaschine zu etablieren, die Google das Wasser abgraben hätte können (Stand aktuell: Google hat in Deutschland einen <a href="http://www.seo-united.de/suchmaschinen.html">Suchmaschinen-Marktanteil</a> von über 90 Prozent). Das seit bald zehn Jahren geförderte Projekt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quaero">Quaero</a> beispielsweise kann bisher nicht viel mehr als ein paar <a href="http://www.quaero.org/demos-et-prototypes/">Demos und Prototypen</a> sowie einige auf YouTube (gehört Google) hochgeladene <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wrCCvMpNZPs">Image-Videos</a> präsentieren. <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/ohne-google-co-das-elend-der-europaeischen-suchmaschinen-12235626.html?printPagedArticle=true">«Das Elend der europäischen Suchmaschinen»</a> ist auf Faz.net nachzulesen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17668" title="Stefan Betschon" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/stefan-betschon.jpg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://webpaper.nzz.ch/2014/01/16/mobil-digital/KW2G1/ist-das-internet-kaputt?guest_pass=471fba1b66%3AKW2G1%3A3aa688e08888322e2e749dbf15e6e32a486c94b1">«Ist das Internet kaputt?»</a></strong><br />
(nzz.ch, Stefan Betschon, 16. Januar)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Nicht das Internet ist kaputt, wie Lobo schreibt, sondern der naive Internet-Enthusiasmus.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Stefan Betschon zeigt verletzte Gefühle, musste doch jeder, der (wie er) der Internet-Euphorie der letzten Jahre kritisch gegenüber stand, «sich als Ewiggestriger, als Schallplattenverkäufer, Print-Journalist, als Verlierer abkanzeln lassen». Um so mehr freut er sich, «dass im Kopf von Sascha Lobo die Gedanken nun die Richtung gewechselt haben, dass der unbegrenzte Internet-Enthusiasmus einer differenzierteren Betrachtungsweise gewichen ist». Alles korrekt, aber will jemand wirklich behaupten, dass die Welt insgesamt durch das Internet schlechter geworden ist? Falls die Antwort «Ja» lautet, dann aber bitte auch für die Erfindung von Autos, Fahrstühlen, Kreditkarten, Mobiltelefonen und der Elektrizität generell. Neue Technik bringt nun mal neue Probleme mit sich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17664" title="Michael Seemann" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/michael-seemann.jpeg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://mspr0.de/?p=3927">«Lieber Sascha, wir müssen reden.»</a></strong><br />
(mspr0.de, Michael Seemann, 17. Januar)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Wer seine Strategie darauf aufbaut, den Kontrollverlust wieder eindämmen zu können, hat keine Strategie.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Viel um Verletzungen geht es auch bei der Antwort an Sascha Lobo, die, wie fast immer bei Michael Seemann, sehr ausführlich daherkommt. Es gehe bei der FAZ-Aktion um die Trophäe Sascha Lobo («Schaut her. DER deutsche Internetguru höchstpersönlich hat die Seiten gewechselt»), und anders, als die FAZ ständig abzulenken versuche, sei der Gegner der Staat, und nicht die Unternehmen. Aus dem generell staatsgläubigen und wirtschaftsfeindlichen Berlin ist also überraschenderweise ein «weniger Staat» zu hören: «Jeder Euro und Dollar, der – weltweit – nicht in Geheimdienste fließt, hilft die Überwachung einzuschränken oder zumindest nicht schlimmer werden zu lassen.»</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17665" title="Oliver Georgi" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/oliver-georgi.jpg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://www.faz.net/aktuell/eine-antwort-auf-sascha-lobo-das-internet-ist-nicht-kaputt-12748950.html">«Das Internet ist nicht kaputt»</a></strong><br />
(faz.net, Oliver Georgi, 20. Januar)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Wir sind es, die unsere Daten bereitwillig dem Internet überlassen, ohne uns großartig darum zu scheren, wer was damit anfängt.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Oliver Georgi übernimmt von Sascha Lobo den ominösen Begriff «Netzgemeinde» und hält ihr vor, «sich das Internet als einen Ort erträumt zu haben, an dem die Realität keine Geltung haben würde». Doch das Netz sei «keine bessere Welt, sondern lediglich ein Abbild der bestehenden». Dankenswerterweise erinnert Georgi daran, das für Millionen Menschen in Unrechtsstaaten erst das Internet eine vorher undenkbare «Form des Protests und des öffentlichen Widerstands gegen den Repressionsapparat ermöglicht» habe. Das Verdienst von Edward Snowden sieht er darin, Sascha Lobo und uns alle mit der digitalen Realität bekannt gemacht zu haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17696" title="Jeanette Hofmann" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/jeanette-hofmann.jpg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/digitaler-wandel-das-internet-ist-nicht-kaputt-aber-die-tradition-des-privaten/9350168.html">«Das Internet ist nicht kaputt, aber die Tradition des Privaten»</a></strong><br />
(tagesspiegel.de, Jeanette Hofmann, 20.1.)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«Das Netz selbst ist intakt, unsere Traditionen des Privaten sind es, die einer Revision bedürfen.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Jeanette Hofmann fühlt sich nach der Lektüre des Lobo-Texts wie «nach der Ouvertüre schon wieder nach Hause geschickt», leider komme «Lobos Lamento über den beklagten intellektuellen Trümmerhaufen nicht hinaus». Sie dagegen nimmt die neuenthüllten Entwicklungen als gegeben hin und setzt sich mit der Neuerfindung und dem Neubau der Privatsphäre auseinander. Die «traditionellen Grenzziehungen zwischen dem Öffentlichen und dem Privaten» gehörten auf den Prüfstand, glaubt sie, und fordert von der Gesellschaft einen «Neubau des Privaten».</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17662" title="Constantin Seibt" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/01/constantin-seibt.jpg" alt="" width="120" height="120" /><strong><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Die-Ausloeschung-der-Freiheit/story/17984417">«Die Auslöschung der Freiheit»</a></strong><br />
(tagesanzeiger.ch, Constantin Seibt, 20.1.)<em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em>«In Zusammenarbeit von Regierungen und Konzernen ist ein System fast absoluter Macht entstanden.»</em></p>
<p><em> </em><em> </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Wie schön, im Tages-Anzeiger von der Sorge um die Freiheit zu lesen! Lobo habe «furchtbar recht», findet Constantin Seibt, denn «etwas Grundsätzliches» habe sich geändert. Die totale Überwachung bringe die zentralen Werte aller Parteien in Gefahr. «Das Einzige», was einen in dieser neuen Welt retten könne, sei, «sich nichts zuschulden kommen zu lassen» &#8211; was die Freiheit gefährde. «Internetüberwachung schlimm!» wäre ein angemessener Titel des Beitrags, der nicht den Ansatz einer Lösung bereithält. Es wäre wünschenswert, Seibt würde sich so wie Lobo in das Thema verbeissen und in weiteren Artikeln Lösungsansätze aufzeigen.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>* * *</strong></p>
<p>Der Ausgangsbeitrag ist eher bedeutungslos, die Debatte hat aber durch Sascha Lobo als öffentliche Büsserfigur einer «Netzgemeinde» eine beträchtliche Breitenwirkung erfahren. Inhaltlich bleibt die Debatte oberflächlich. Einer langen und breiten Diskussion, ob das Internet jetzt «kaputt» oder «nicht kaputt» sei, ist das Schweigen vorzuziehen. In seiner Konstruktion der vernetzten Server ist das Internet eigentlich unkaputtbar; die Frage ist, ob die Überwachung diesen Raum unbenutzbar macht oder nicht.</p>
<p>Diskutiert werden muss die Frage, wie die Nutzer sich stellen wollen zur Überwachung durch private Firmen, denen man sich freiwillig ausliefert und durch den Staat, den man dafür mit Steuergeldern bezahlen muss. Die Frage ist und bleibt, mit welchen Mitteln der einzelne Bürger die Übermacht der Staaten, der Geheimdienste und der Grosskonzerne eindämmen kann.</p>
<p>Ein Sascha Lobo verdient Respekt, weil er sich nicht einfach mit den Tatsachen abfinden will und <a href="http://www.spiegel.de/thema/spon_lobo/">Woche für Woche auf «Spiegel Online»</a> die Überwachungsmethoden und das Totstellen der Politik zur Kritik daran anprangert. Während eine Jeanette Hofmann die neue Lage offenbar bereits als gegeben akzeptiert und sich nur noch überlegt, wie sich die Gesellschaft damit arrangieren soll.</p>
<p>Wieso sich nicht mehr Schweizer Journalisten zu diesen Fragen einschalten, bleibt ein Rätsel: Wo bleiben die Debatten-Beiträge zur Überwachung und zur Zukunft des Internets in den Sonntagszeitungen, der Weltwoche, der Basler Zeitung, der Zeit Schweiz, dem NZZ-Feuilleton? Interessiert unsere Leser nicht? Wer&#8217;s glaubt! Nicht relevant? Constantin Seibt ist anderer Meinung: «Durch totale Überwachung sind die zentralen Werte aller Parteien in Gefahr: die Freiheit der Liberalen, die nationale Souveränität der Rechten, die Chancengleichheit der Linken. Zu diesem Thema bräuchte es eine grosse Koalition.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/21/internet-kaputt-nicht-kaputt/">Internet kaputt! Nicht kaputt!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kollektiv der Konservativen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/04/02/kollektiv-der-konservativen/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2013/04/02/kollektiv-der-konservativen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 10:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Debatten]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schirrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Evgeny Morozov]]></category>
		<category><![CDATA[Finn Canonica]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=13371</guid>

					<description><![CDATA[<p>«Das Magazin» bietet dem Internetkritiker Evgeny Morozov eine unkritische Plattform. Nichts gegen Internetkritik, doch solange die grossen, auch positiven Umwälzungen durch das Netz von den etablierten Journalisten verschwiegen werden, kann keine vernünftige Debatte stattfinden. Erst recht nicht in den Schweizer Medien, wo es keine Autoren gibt, die sich kontinuierlich mit dem Thema befassen und differenzierte <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/02/kollektiv-der-konservativen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/02/kollektiv-der-konservativen/">Kollektiv der Konservativen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>«Das Magazin» bietet dem Internetkritiker Evgeny Morozov eine unkritische Plattform. Nichts gegen Internetkritik, doch solange die grossen, auch positiven Umwälzungen durch das Netz von den etablierten Journalisten verschwiegen werden, kann keine vernünftige Debatte stattfinden. Erst recht nicht in den Schweizer Medien, wo es keine Autoren gibt, die sich kontinuierlich mit dem Thema befassen und differenzierte Positionen entwickelt haben. Den Internet-Freunden gegenüber stehen Bewahrer des Bisherigen, die sich selbst keinesfalls als Konservative sehen möchten.<br />
<span id="more-13371"></span><br />
Wie muss ein Konservativer sein, damit er im Hause «Tages-Anzeiger» geschätzt wird? So wie Frank Schirrmacher: kapitalismuskritisch, technologiekritisch, etwas links. Im Januar 2012 reisten zwei Journalisten des «Magazins» nach Frankfurt und kehrten sichtlich beeindruckt zurück von Schirrmacher, nannten ihn «eine Art Grossfürst des deutschen Feuilletons». <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Wir-haben-eine-Krise-der-Vernunft/story/25562048">Am Samstag</a> bezeichneten ihn zwei ebenfalls nach Frankfurt gepilgerte Journalisten des «Tages-Anzeigers» einen der «wichtigsten deutschen Vordenker». Grossfürst des deutschen Feuilletons, Vordenker, darunter geht es wohl nicht. Offenbar nicht gelesen haben die vier Journalisten <a href="http://www.merkur-blog.de/2013/02/sorgfaltspflichten-wenn-frank-schirrmacher-einen-bestseller-schreibt/">diese Kritik eines Lektors an seinem Buch «Payback»</a> &#8211; nach deren Lektüre man ganz anders blickt auf den «Grossfürst».</p>
<p>Aber keine Frage, Frank Schirrmacher ist eine beachtenswerte Figur des Geisteslebens, so wie Evgeny Morozov. Darum wurde dem weissrussischen Publizist und Technologie-Kritiker Morozov wohl auch von Schirrmacher angeboten, für die FAZ die Kolumne <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/silicon-demokratie/">«Silicon Demokratie»</a> zu schreiben. Sie läuft seit 2011 und setzt sich kritisch mit fehlender Kontrolle und fehlendem Schutz von Daten im Internet auseinander (zuvor schrieb Morozov <a href="http://neteffect.foreignpolicy.com/">auf Foreignpolicy.com</a>). Wer sich dafür interessieren mag, wird neue Themen finden und kann über andere Standpunkte nachdenken, kurz, der der Leser wird mit Inhalten konfrontiert, die er vermutlich noch nicht kennt, wenn er nicht schon x Bücher von Morozov gelesen hat.</p>
<p>Kommen wir zur Handlungsweise des «Magazins». Chefredaktor Finn Canonica kontaktierte am 10. März den möglichen Gesprächspartner öffentlich:</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>@<a href="https://twitter.com/evgenymorozov">evgenymorozov</a> Dear Mr. Morozov, we, the biggest Swiss weekly, would like to interview you, on your new book. Where are you?</p>
<p>— Finn Canonica (@finncanonica) <a href="https://twitter.com/finncanonica/status/310648399508680705">March 10, 2013</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
<p>Schon neun Tage später konnte zwar kein Interview, jedoch ein druckreifer Artikel vermeldet werden.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>
Evgeny Morozov über die Zukunft der Zeitung demnächst in Das Magazin</p>
<p>— Finn Canonica (@finncanonica) <a href="https://twitter.com/finncanonica/status/314089135151407104">March 19, 2013</a>
</p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js"></script></p>
<p>Am Karsamstag dann wurde das Stück publiziert (<a href="http://blog.dasmagazin.ch/2013/03/29/aus-dem-aktuellen-heft-5/">bereits am Karfreitag im Blog</a>). Geschrieben hat es nicht der Chef und auch nicht einer der vielen festangestellten «Magazin»-Redaktoren, sondern <a href="http://www.kof.ethz.ch/de/ueber-uns/personen/david-iselin/">David Iselin</a>, bei der Konjunkturforschungsstelle KOF für Forschung und Unternehmenskommunikation zuständig. Ein so wichtiges Thema wie das Internet ist offenbar nicht Chefsache. Das war es auch schon 2007 nicht, als «Das Magazin» den Internetkritiker Andrew Keen 8937 Zeichen zur Verfügung stellte, um über sein Buch «Der Kult des Amateurs» zu schreiben &#8211; eine Kritik an den Amateuren, die sich heute einfach so erlauben, im Internet zu publizieren und den daraus erwachsenden, schrecklichen Folgen.</p>
<p>Der Text von Iselin bleibt an der Oberfläche, Gegenstimmen gibt es keine, im Grunde ist es eine grosse Werbeschrift für das Geschäftsmodell von Morozov, der, wie schon Keen, hauptsächlich von Büchern lebt und von Printmedien, die Geld dafür bezahlen, um ihren Lesern Internetkritik nahe zu bringen (im naiven Glauben, so überleben zu können?). Nichts gegen das Geschäftsmodell von Morozov, aber das «Magazin» ist eine Zeitschrift mit der redaktionellen Power eines Lamborghinis, da darf eine Auseinandersetzung auf einer höheren Ebene erwartet werden &#8211; warum hat nicht «Magazin»-Internetexperte Thomas Zaugg etwas geschrieben? Besser übrigens ist das einen Tag vorher erschienene <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/digital/evgeny-morozov-interview-to-save-everything-click-here-1.18055217">Morozov-Interview</a> von Henning Steier auf Nzz.ch &#8211; da geht es nicht darum, für welchen Tee sich Morozov entscheidet (Pfefferminze).</p>
<p>Es bleibt da nur die Frage, weshalb sich nicht das NZZ-Feuilleton diesen Fragen annimmt, denn da gehörten solche Reflexionen eigentlich hin. Gibt es überhaupt Schweizer Publizisten, die regelmässig erhellend über das Internet schreiben? In Deutschland gibt es Kathrin Passig, Marcel Weiss, Sascha Lobo, Kai Biermann, Dirk Von Gehlen, Mario Sixtus, Wolfgang Michal, Markus Beckedahl, Torsten Kleinz, Martin Weigert, Stefan Niggemeier und viele mehr, vom englischsprachigen Bereich ganz zu schweigen.</p>
<p>Und in der Schweiz? Findet keine Debatte über das Internet statt, nur da und dort spriesst mal ein Pflänzlein. Printpublikationen beschäftigen sich meist nicht mit den Chancen, sondern mit den Risiken des Internets. Tatsächlich lauern viele Gefahren. Vor allem für Journalisten, die eine Welt bewahren wollen, die sich grundlegend wandelt &#8211; durch das Internet. Wer glaubt, das Internet sei mehr Segen als Fluch, wird von diesen Konservativen schnell mal als «digital-religös» abgestempelt, Morozov spricht gar von «Datensexuellen», die für das Silicon Valley das seien, «was die Hipster für Brooklyn sind». Soso.</p>
<p>Ja, es gibt Leute, die unkritisch alles abfeiern, was digital ist. Doch die sind so sehr eine Minderheit wie jene, die unkritisch alles abfeiern, was nicht digital ist. Die Allermeisten, die sich Diensten wie Google, Facebook oder Twitter ein Stück weit ausliefern, sind sich dessen bewusst. Sie nehmen kostenlose Funktionalität und Gemeinschaft und treten dafür Daten und Rechte ab. In der Bilanz der Vor- und Nachteile überwiegen offenbar bei Vielen die Vorteile.</p>
<p>Statt Google ständig wiederholend als Datenkrake zu bezeichnen, Twitter als Banalitätenschleuder und Facebook als Datenmonster, sollten sich Medien endlich wirklich kritisch mit Entwicklungen im Internet auseinandersetzen. Dazu braucht es aber Fachwissen und Ausdauer, funktionieren doch Internet-Startups oft ganz anders als Betriebe, die 50 oder 100 Jahre alt sind und regelmässig Pressekonferenzen um die Ecke veranstalten. Diese Auseinandersetzung findet kaum statt, so wird der Leser dazu gezwungen, sich über internationale Blogs, unabhängige Fachmedien wie <a href="http://www.heise.de/">Heise.de</a> oder im neu gegründeten <a href="http://socialmediawatchblog.de/">Social Media Watchblog</a> zu informieren.</p>
<p>Eine echte Debatte zum Thema kann in Printmedien schon deshalb nicht aufkommen, weil die Gegenseite nicht zu Wort kommt &#8211; oder kann sich jemand an einen Titel eines Printmagazins erinnern wie «Die beste Erfindung aller Zeiten: Wir feiern das Internet»? Wenn eigene Interessen tangiert sind &#8211; das war in Deutschland bei der Debatte um das Leistungsschutzrecht für Presseverleger deutlich zu sehen &#8211; <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/tag/leistungsschutzrecht/">kann man Printmedien nicht mehr vertrauen</a>. Eigene Interessen gehen vor Ausgewogenheit. Und beim ehemals journalistischen Leuchtturm «Das Magazin» scheint es mehr um das Verkaufen von Waren (wie Bücher) zu gehen als um erhellende Analysen und kritischen Journalismus.</p>
<p>Zu den wahren Konservativen unserer Zeit gehören Journalisten, die sich dem Internet verweigern. Wahrhaben möchten das die Meisten selbstverständlich nicht, halten sie sich selbst doch für äusserst progressiv (<a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/wir-stehen-noch-lange-nicht-da-wo-ich-sein-m%C3%B6chte-274796#.UVlK_hmEKIY">Finn Canonica 2007</a>: «Ich will wissen, was die Menschen jetzt und heute beschäftigt und über was man in einem halben Jahr reden wird, welche Ideen die unmittelbare Zukunft gestalten werden»).</p>
<p>Dabei sind alle, die einfach nur das Bewährte verteidigen, Konservative, egal, ob es sich um die Ablehnung von neuen Entwicklungen im Internet, das Bewahren von Papierzeitungen, die Akzeptanz der Homo-Ehe oder um <a href="https://agossweiler.wordpress.com/2013/03/03/13-grunde-gegen-die-schamhaar-rasur/">das Rasieren von Schamhaaren</a> geht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/02/kollektiv-der-konservativen/">Kollektiv der Konservativen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2013/04/02/kollektiv-der-konservativen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
