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	<title>Fathi Derder | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Schon wieder: Ein Nationalrat wird Chefredaktor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fathi Derder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FDP-Politiker Fathi Derder übernimmt die welsche Wirtschaftszeitung &#8222;L’Agefi&#8220;. Ein Politiker als Chefredaktor – er ist nicht der erste in der Schweiz. Bereits nannten ihn die Westschweizer den Roger Köppel der Romandie.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>FDP-Politiker Fathi Derder übernimmt die welsche Wirtschaftszeitung &#8222;L’Agefi&#8220;. Ein Politiker als Chefredaktor – er ist nicht der erste in der Schweiz. Bereits nannten ihn die Westschweizer den Roger Köppel der Romandie.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/08/schon-wieder-ein-nationalrat-wird-chefredaktor/">Schon wieder: Ein Nationalrat wird Chefredaktor</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wechsel auf die wirklich dunkle Seite der Macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/21/wechsel-auf-die-wirklich-dunkle-seite-der-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Epp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 09:33:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Fathi Derder]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Aebischer]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalratswahlen]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Etrit Hasler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Medienschaffender in PR und Kommunikation wechselt, schreit die ganze Branche einhellig «Pfui!». Tritt ein Journalist in die Politik ein, ist die Empörung weitaus leiser. Obwohl dieser Seitenwechsel mindestens genau so problematisch ist. Matthias Aebischer hat es bereits getan: Nach 21 Jahren als Journalist zog er 2011 für die SP in den Nationalrat ein. <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/21/wechsel-auf-die-wirklich-dunkle-seite-der-macht/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Medienschaffender in PR und Kommunikation wechselt, schreit die ganze Branche einhellig «Pfui!». Tritt ein Journalist in die Politik ein, ist die Empörung weitaus leiser. Obwohl dieser Seitenwechsel mindestens genau so problematisch ist.<br />
<span id="more-25734"></span><br />
Matthias Aebischer hat es bereits getan: Nach 21 Jahren als Journalist zog er 2011 für die SP in den Nationalrat ein. FDP-Nationalrat Fathi Derder arbeitete gar weiter als Journalist, wie auch Peter Keller, der SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Mitarbeiter. Nun wollen ihnen mindestens drei weitere Medienleute ins Bundeshaus folgen: «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel will für die SVP nach Bern, für die SP fordert «WOZ»-Redaktor Andreas Fagetti den Kollegen Keller in Nidwalden heraus und der freie Journalist. Wie Sprengkandidat Fagetti darf sich auch der freie Journalist und Slampoet Etrit Hasler kaum Wahlchancen ausrechnen auf der St. Galler SP-Liste.</p>
<p>Die Reaktionen auf die politischen Ambitionen der Journalisten fielen unterschiedlich aus: Während Köppels Kandidatur angesichts der politischen Stossrichtung seiner «Weltwoche» <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Koeppel-und-der-Fahrplan-fuer-die-MaurerNachfolge/story/23323917" target="_blank">als folgerichtig beurteilt</a> wurde, löste Fagettis Nationalratskandidatur <a href="http://www.nzz.ch/schweiz/wochenzeitung-tritt-gegen-weltwoche-an-1.18605240" target="_blank">aufgrund «inexistenter Wahlchancen»</a> mehrheitlich schmunzelnde Verwunderung aus. Jene von Hasler und möglichen weiteren Medienschaffenden lösten keinerlei öffentlichen Reaktionen aus in Bezug auf seine Journalistentätigkeit.</p>
<p>Während die Medien rege über die Motivation, die Ziele und Wahlchancen der Kandidaten – vor allem von Köppel – schrieben, blieb eine kritische Würdigung unter Journalisten so gut wie aus. Einzig die Tatsache, dass Köppel im Falle einer Wahl weiter Journalist bleiben möchte,<a href="http://www.tageswoche.ch/de/2015_09/schweiz/681635/" target="_blank">stiess hier</a> <a href="http://www.nzz.ch/meinung/blogs/wahlfieber/21/2015/05/13/roger-koeppel-bauernversteher/" target="_blank">und dort</a> auf Kritik. Andererseits war aber auch zu lesen, dass die Doppelfunktion von Journalist und Politiker <a href="http://www.nzz.ch/zuerich/einst-ueblich-nun-verpoent-1.18491506" target="_blank">einst Gang und Gäbe</a> gewesen sei, wie NZZ-Medienjournalist Rainer Stadler schreibt.</p>
<p>Bedenkt man, wie innerhalb der Branche auf eine andere Form des Seitenwechsels jeweils reagiert wird, ist diese Nonchalance mehr als erstaunlich. Kündet ein Journalist an, seine Dienste fortan einer PR-Agentur oder Behörde als Auftragskommunikator anzubieten, folgt die Empörung stets auf dem Fusse. Vom rechtschaffenen Journalismus zur manipulativen PR – wie kann man nur? Nicht selten wird der «Seitenwechsler» – nicht nur hinter vorgehaltener Hand – <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/lobbying-medienjournalist-christof-moser-kritisiert-die-seitenwechsler-324728#.Vf-y9WTtmkp" target="_blank">gar als Verräter</a> bezeichnet, der auf die «dunkle Seite der Macht» übergetreten ist, seine Seele einer besseren Bezahlung verkauft hat.</p>
<p>Ist denn der Gang in die Politik so viel anders als derjenige in die PR? Ich finde: Nein. In beiden Fällen wird ein Wechsel vollzogen, der radikaler kaum sein könnte. Im journalistischen Alltag wird man stets konfrontiert mit Personen oder Institutionen, die in irgend einer Art ihre Interessen vertreten und diese via Medien in die Öffentlichkeit tragen möchten.</p>
<p>Aufgabe eines Journalisten ist es dann, diese Interessen kritisch zu hinterfragen und allenfalls anderen Positionen gegenüberzustellen. Das gilt für Verlautbarungen einer PR-Agentur, die für eine Pharmafirma ein neues Medikament vermarkten will, gleichermassen wie für Parolen der Politikerin X oder Partei Y, die ihre Position so an den Mann bringen will. Politik ist immer auch PR; für eine Sache, eine Idee, eine Person.</p>
<p>Ein Journalist, der fortan in aller Öffentlichkeit als Politiker für eine Position einsteht, unterscheidet sich kaum vom Journalisten, der im Auftrag einer PR-Agentur für eine Sache wirbt. Dass die Empörung im einen Fall ungleich grösser ist als im anderen, ist mir schleierhaft. Umso weniger verstehe ich, dass die von Köppel angestrebte «Doppelfunktion» von Journalist und Politiker nicht intensiver problematisiert wird, während die Vermischung von PR und Journalismus einem «Sündenfall» gleichkommt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/21/wechsel-auf-die-wirklich-dunkle-seite-der-macht/">Wechsel auf die wirklich dunkle Seite der Macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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