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	<title>Hallo SRF! | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Jan 2022 13:25:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>«Hallo SRF» mit Nathalie Wappler war enorm einschläfernd</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/13/hallo-srf-mit-nathalie-wappler-war-enorm-einschlaefernd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 13:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo SRF!]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen kämpft mit Problemen. In einer Publikumssendung kamen sie am Mittwochabend aber nicht zur Sprache. Die Geschäftsleitung liess sich nette Fragen stellen und demonstrierte Kundennähe. Der Effekt: enorm einschläfernd.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/13/hallo-srf-mit-nathalie-wappler-war-enorm-einschlaefernd/">«Hallo SRF» mit Nathalie Wappler war enorm einschläfernd</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen kämpft mit Problemen. In einer Publikumssendung kamen sie am Mittwochabend aber nicht zur Sprache. Die Geschäftsleitung liess sich nette Fragen stellen und demonstrierte Kundennähe. Der Effekt: enorm einschläfernd.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/13/hallo-srf-mit-nathalie-wappler-war-enorm-einschlaefernd/">«Hallo SRF» mit Nathalie Wappler war enorm einschläfernd</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Corona am Radio: Seriöse Information oder Panikmache?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/05/18/corona-am-radio-serioese-information-oder-panikmache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 15:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo SRF!]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mails, die Radio SRF zurzeit erhält, sind zahlreich. Waren die Stimmen zu Beginn der Corona-Krise wohlwollend, sind sie nun kritischer. «Was ihr macht, ist Hofberichterstattung», lautet einer der Vorwürfe. In der Sendung «Hallo SRF! Forum» diskutierte das Publikum mit SRF-Redaktoren darüber.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mails, die Radio SRF zurzeit erhält, sind zahlreich. Waren die Stimmen zu Beginn der Corona-Krise wohlwollend, sind sie nun kritischer. «Was ihr macht, ist Hofberichterstattung», lautet einer der Vorwürfe. In der Sendung «Hallo SRF! Forum» diskutierte das Publikum mit SRF-Redaktoren darüber.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/05/18/corona-am-radio-serioese-information-oder-panikmache/">Corona am Radio: Seriöse Information oder Panikmache?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hallo SRF oder Hausbesuch bei zufriedenen Zuschauern</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/01/hausbesuch-bei-zufriedenen-zuschauern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 11:56:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo SRF!]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Schweizer Fernsehen hiess es wieder einmal: Hallo SRF! Die Transparenzoffensive führte prominente Sendungsmacherinnen und -macher diesmal nach Hause zu den Zuschauern. Sandro Brotz, Franz Fischlin und Sabine Dahinden wollten direkt vor Ort erfahren, was dem Publikum so durch den Kopf geht, wenn sie ihre Sendungen schauen. TV-Kritiker Gion Mathias Cavelty war enttäuscht. Anstatt knallharte Fragen an die Fernseheleute gab es nur Harmloses. Eine Familie wünscht sich von der Tagesschau mehr Sport, mehr Grafiken, mehr zum Schmunzeln, mehr Struktur. Ein anderer Zuschauer von der «Rundschau» ein breiteres Abbilden des Weltgeschehens, zum Beispiel auch mal Afrika. Das führte dann  zu dem einigermassen banalen Fazit: «Vieles, was sich die Zuschauer wünschen, haben wir schon, aber wir müssen daran arbeiten, dass man es auch findet», so Sandro Brotz.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Schweizer Fernsehen hiess es wieder einmal: Hallo SRF! Die Transparenzoffensive führte prominente Sendungsmacherinnen und -macher diesmal nach Hause zu den Zuschauern. Sandro Brotz, Franz Fischlin und Sabine Dahinden wollten direkt vor Ort erfahren, was dem Publikum so durch den Kopf geht, wenn sie ihre Sendungen schauen. TV-Kritiker Gion Mathias Cavelty war enttäuscht. Anstatt knallharte Fragen an die Fernseheleute gab es nur Harmloses. Eine Familie wünscht sich von der Tagesschau mehr Sport, mehr Grafiken, mehr zum Schmunzeln, mehr Struktur. Ein anderer Zuschauer von der «Rundschau» ein breiteres Abbilden des Weltgeschehens, zum Beispiel auch mal Afrika. Das führte dann  zu dem einigermassen banalen Fazit: «Vieles, was sich die Zuschauer wünschen, haben wir schon, aber wir müssen daran arbeiten, dass man es auch findet», so Sandro Brotz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/01/hausbesuch-bei-zufriedenen-zuschauern/">Hallo SRF oder Hausbesuch bei zufriedenen Zuschauern</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>So kommen Untertitel in Echtzeit auf den TV-Bildschirm</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/10/13/so-kommen-untertitel-in-echtzeit-auf-den-bildschirm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 10:24:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo SRF!]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Publikumswoche bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF gab es auch einen Einblick in eine der wohl anspruchsvollsten Tätigkeiten in der TV-Produktion: die Simultan-Untertitelung. Die Dolmetscherin spricht in Echtzeit die Aussagen der Protagonisten in Hochsprache nach, da die Spracherkennungssoftware keinen Dialekt versteht. Was sie sagt, erscheint dann mit nur geringer Verzögerung zum Gesagten <a href="https://www.srf.ch/play/tv/hallo-srf/video/dana-widmer-untertitelt-live-ihr-eigenes-interview?id=27ae0a5e-3389-4869-8d85-cd19653f745a">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Publikumswoche bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF gab es auch einen Einblick in eine der wohl anspruchsvollsten Tätigkeiten in der TV-Produktion: die Simultan-Untertitelung. Die Dolmetscherin spricht in Echtzeit die Aussagen der Protagonisten in Hochsprache nach, da die Spracherkennungssoftware keinen Dialekt versteht. Was sie sagt, erscheint dann mit nur geringer Verzögerung zum Gesagten als Untertitel auf dem Bildschirm. Die porträtierte Übersetzerin nennt denn auch als Grundvoraussetzung für ihren Job eine «gewisse Veranlagung zum Multitasking».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/13/so-kommen-untertitel-in-echtzeit-auf-den-bildschirm/">So kommen Untertitel in Echtzeit auf den TV-Bildschirm</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Deville» machts vor</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/03/08/deville-machts-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 15:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Ombudsstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Rieder]]></category>
		<category><![CDATA[Tristan Brenn]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Blum]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<category><![CDATA[Ombudsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Deville]]></category>
		<category><![CDATA[Hallo SRF!]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ombudsstelle und die Unabhängige Beschwerdeinstanz wünschen eine prominentere Sichtbarkeit ihrer Arbeit in den Programmen von Schweizer Radio und Fernsehen. SRF signalisiert Bereitschaft, mit «Hallo SRF» eine Plattform zu bieten. Eigentlich ist die Situation gar nicht so schlecht. Aber sie könnte besser sein, zumal das Programm des öffentlichen Radios und Fernsehens auch in Sachen Fehlertransparenz <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/08/deville-machts-vor/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ombudsstelle und die Unabhängige Beschwerdeinstanz wünschen eine prominentere Sichtbarkeit ihrer Arbeit in den Programmen von Schweizer Radio und Fernsehen. SRF signalisiert Bereitschaft, mit «Hallo SRF» eine Plattform zu bieten.<br />
<span id="more-33113"></span><br />
Eigentlich ist die Situation gar nicht so schlecht. Aber sie könnte besser sein, zumal das Programm des öffentlichen Radios und Fernsehens auch in Sachen Fehlertransparenz höchsten Ansprüchen genügen sollte. Rügt der <a href="https://www.srgd.ch/de/uber-uns/ombudsstelle/" target="_blank">Ombudsmann</a> eine Redaktion von Schweizer Radio und Fernsehen SRF oder heisst die <a href="https://www.ubi.admin.ch/de/ubi-startseite/" target="_blank">unabhängige Beschwerdeinstanz UBI</a> eine Beschwerde gut, erfährt heute das Publikum nicht zwingend in den beanstandeten Sendungen davon.</p>
<p><iframe src='//tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:ais:video:c42947e4-1fd5-4485-8b8d-50bf630933a9&#038;start=' width='400' height='225' frameborder='0' name='Dominic Deville rügt den Ombudsmann'></iframe></p>
<p>Vorbildlich handelte jüngst «Deville». Die Spätabendsendung verstiess Ende November gegen das redaktionelle Vielfaltsgebot und verkam in den Augen von Ombudsmann Roger Blum streckenweise zu einer <a href="https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2017/01/03/aussagen-uber-atomausstiegsinitiative-late-night-show-deville-beanstandet/" target="_blank">«Propagandasendung für die Atomausstiegsinitiative»</a>. Gastgeber Dominic Deville reagierte umgehend nach der Veröffentlichung der Rüge und lieferte in seiner nächsten Sendung – ganz der Satiriker – ein paar witzig gemeinte Statements pro Kernenergie, damit die politische Ausgewogenheit wieder ins Lot kommt. So erfuhr das Publikum an Ort und Stelle von der Fehlleistung und von der Kritik des Ombudsmanns.</p>
<p>Auch andere Redaktionen informieren über festgestellte Fehlleistungen. Noch lieber aber, wenn der Ombudsmann eine Beanstandung nicht unterstützt. In der Regel geschieht dies auf der Website der gerügten Sendung. Es kommt aber auch immer wieder vor, dass SRF-Redaktionen nur am Verfahren mitwirken und ihren Standpunkt dem Ombudsmann gegenüber erklären ohne später in der eigenen Sendung darüber zu informieren. Wer sich für das Ergebnis interessiert, muss dann <a href="https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2017/01/31/dok/" target="_blank">die Website der Ombudsstelle konsultieren</a>.</p>
<p>Falls ein Thema grössere Wellen wirft, berichten auch die privaten Medien darüber und erreichen so ein breiteres Publikum, wie etwa aktuell im Zusammenhang mit der <a href="http://www.srf.ch/play/tv/arena/video/trumps-krieg?id=30f37af8-785f-4b5c-85e1-61039c6838c2" target="_blank">«Arena»-Sendung vom 24. Februar</a>. Bei der Ombudsstelle sind dazu bisher <a href="http://www.blick.ch/news/politik/ueber-250-beanstandungen-wegen-arena-eingegangen-projer-knackt-beschwerde-rekord-id6319763.html" target="_blank">250 Beanstandungen eingetroffen</a>. Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses darf man davon ausgehen, dass SRF in der einen oder anderen Form auch den Schlussbericht von Ombudsmann Roger Blum thematisieren wird. Wie das geschehen soll, will die «Arena»-Redaktion zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Wenn es nicht die «Arena» selber macht, dann gibt es noch die Möglichkeit, dass die News-Redaktion von SRF <a href="http://www.srf.ch/news/schweiz/ombudsmann-ruegt-srf-wegen-thiel-gespraech" target="_blank">den Fall thematisiert</a>. Das war auch der Fall nach der Rüge an der «Schawinski»-Sendung mit Andreas Thiel.</p>
<p>Eine rechtliche oder reglementarische Verpflichtung, in der betroffenen Sendung über eine Beanstandung zu informieren, gibt es nicht. Der amtierende Ombudsmann würde eine solche Regelung aber begrüssen. Roger Blum findet, dass «die Stellungnahmen der Ombudsstelle wie auch die Entscheide der Unabhängigen Beschwerdeinstanz UBI eigentlich in den jeweiligen Programmen und auf deren Websites mitgeteilt werden müssten».</p>
<p>Ähnlich sieht es die UBI, an die sich wenden kann, wer mit der Stellungnahme der Ombudsstelle nicht zufrieden ist. Auch sie fände es angebracht, wenn Sendungen die Kritik der Programmaufsicht aktiv und kontinuierlich thematisierten. Man diskutiere gegenwärtig darüber, wie das besser zu erreichen wäre, teilt Pierre Rieder auf Anfrage mit. Der Jurist und Leiter des UBI-Sekretariats weist aber auf eine hohe Hürde hin: Eine gesetzliche Verpflichtung, die Entscheide der Programmaufsicht zu veröffentlichen, käme einem Eingriff in die Sendetätigkeit gleich und wäre deshalb schwierig zu rechtfertigen. Darum wird es wohl auch künftig den betroffenen Redaktionen selbst überlassen sein, wie transparent sie es mit der Fehlerkultur halten.</p>
<p>Bei SRF zeigt man sich nicht abgeneigt, systematischer über die Arbeit von Ombudsstelle und UBI zu berichten. «Tatsächlich sind wir daran, im Rahmen von ‹Hallo SRF› die Schlussberichte des Ombudsmannes miteinzubeziehen», erklärt TV-Chefredaktor Tristan Brenn auf Anfrage. Die Sendung für den Publikumsdialog könnte damit an Profil gewinnen, <a href="https://www.srf.ch/sendungen/hallosrf" target="_blank">behandelte «Hallo SRF»</a> doch bisher mehrheitlich Detailfragen zur Programmgestaltung. Genaueres ist heute über die angedachte Neuerung noch nicht zu erfahren. Auch steht kein Sendetermin fest für eine nächste Ausgabe der Sendung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/08/deville-machts-vor/">«Deville» machts vor</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ein «Ventil» für einen Abend</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/21/ein-ventil-fuer-einen-abend/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 13:16:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Baumann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Image hat gelitten, der Legitimationsdruck steigt: Jetzt will die SRG Sympathien zurückgewinnen. Das schafft sie nicht allein mit den bestehenden Programmen. Darum schenkt SRF-Direktor Ruedi Matter dem Publikum ein offenes Ohr. In der vorerst einmaligen Sendung «Hallo SRF!» will Matter Zuschauerfragen beantworten. Das ist quasi die seriöse Variante von «Ventil», dem legendären und kontroversen <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/21/ein-ventil-fuer-einen-abend/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/21/ein-ventil-fuer-einen-abend/">Ein «Ventil» für einen Abend</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Image hat gelitten, der Legitimationsdruck steigt: Jetzt will die SRG Sympathien zurückgewinnen. Das schafft sie nicht allein mit den bestehenden Programmen. Darum schenkt SRF-Direktor Ruedi Matter dem Publikum ein offenes Ohr. In der vorerst einmaligen Sendung «Hallo SRF!» will Matter Zuschauerfragen beantworten. Das ist quasi die seriöse Variante von «Ventil», dem legendären und kontroversen Beschwerdeformat des früheren Schweizer Fernsehens SF DRS.<br />
<span id="more-25741"></span><br />
Es war eine <a href="https://twitter.com/reidan/status/321573660420866048" target="_blank">Sternstunde des Schweizer Fernsehens</a> und seither gilt «Römerfilme» als ein geflügeltes Wort. Als vor zwanzig Jahren Frank Baumann in der <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=ventil+frank+baumann" target="_blank">Medienpersiflage «Ventil»</a> den Ombudsmann des Schweizer Fernsehens mimte, bot er der auch damals schon grassierenden Unzufriedenheit mit dem TV-Programm ein – nomen est omen – willkommenes und beliebtes Ventil. Und so durfte am 3. Januar 1996, einem Mittwoch, abends gegen Viertel vor elf, ein nicht weiter bekannter Herr Anegg seinen wohl schon lange gehegten Wunsch nach <a href="https://www.youtube.com/watch?v=U1NDXfHXmaA&amp;feature=youtu.be&amp;t=23m25s" target="_blank">mehr Römerfilmen</a> im Programm des Schweizer Fernsehens live und öffentlich kundtun; ein Wunsch, der natürlich unerfüllt bleiben sollte. Aber es ging ja auch vor allem um die Ventilwirkung.</p>
<p>Ob «Ventil» als Satire durchgeht oder doch als ernst gemeintes Experiment in zeitgemässem Kundendialog, spielt im Rückblick keine Rolle. Entscheidend ist: Die Zuschauer nahmen das Angebot an und riefen munter an mit ihren Beschwerden und Anliegen in die Sendung an. Sie nutzten die Plattform, um «so richtig schön Dampf abzulassen» (offizielle Ankündigung SF DRS) und auch der vom Fernsehen symbiotisch abhängige Boulevard nahm die Steilvorlage dankend an und forderte seine Leser auf, dem Schweizer Fernsehen mal so richtig die Meinung zu geigen: «Sauer auf TV DRS? Rufen Sie an beim frechen Frank!».</p>
<p>Womit bei dieser Übungsanlage zu rechnen war: «Ventil» sorgte SRG-intern für Kontroversen und auch öffentlich stand die Sendung im Gegenwind. So war die Sendung Thema in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ofk48yqnFa4" target="_blank">einem «Club»</a> und der  Publikumsrat forderte gar, die Sendung abzusetzen. Das unterstreicht aber nur den medienkritischen Nutzen: «Ventil» machte sich selbst zum Thema und damit zum Brennpunkt einer Debatte über die Leistungen des Schweizer Fernsehens.</p>
<p>Heute, zwanzig Jahre später, kommt mit <a href="http://www.srf.ch/medien/news/hallo-srf-das-publikum-im-dialog-mit-srf-direktor-ruedi-matter/" target="_blank">«Hallo SRF!»</a> quasi die seriöse Variante des Publikumstelefons. Kein lustiger Werber sondern der Radio- und Fernsehdirektor der Deutschschweiz persönlich nimmt den Telefonhörer ab. Ruedi Matter wird am Mittwoch 11. November zur Primetime um acht unter der Moderation von «Arena»-Chef Jonas Projer Fragen des Publikums beantworten. «Das Ziel von ‹Hallo SRF!›», erklärt Projer, «ist eine kontroverse Debatte zwischen Publikum und SRF-Direktor. Dazu braucht es vor allem Kritik und Widerspruch.» Damit es dazu kommt, rühren auch die privaten Medien, die ja zu den grössten SRG-Kritikern zählen, die Werbetrommel für das Sorgentelefon. Und die Schlagzeilen lauten nicht anders als damals bei «Ventil»: «Was du von der SRF-Spitze schon immer wissen (oder ihr an den Kopf schleudern) wolltest: Jetzt hast du die Möglichkeit dazu!», <a href="http://www.watson.ch/Schweiz/TV/506355737-Was-du-von-der-SRF-Spitze-schon-immer-wissen-(oder-ihr-an-den-Kopf-schleudern)-wolltest--Jetzt-hast-du-die-M%C3%B6glichkeit-dazu!" target="_blank">schreibt etwa Watson</a>.</p>
<p>Dass ein solches Format gerade jetzt ins SRF-Programm kommt, überrascht wenig. Im Abstimmungskampf um das revidierte Radio- und Fernsehgesetz im Frühjahr machte die SRG nicht die beste Figur und vertrat ihre Position nur mit angezogener Handbremse. Das lag zwar zu guten Teilen an der Konstellation, dass Radio und Fernsehen Gegenstand der Vorlage waren. Aber abgesehen davon konnte man nicht eben den Eindruck einer besonders souveränen Kommunikation gewinnen. Das soll sich nun offenbar ändern. Dabei kann sich SRF auch auf die Lehren aus ihren früheren Experimenten abstützen.</p>
<p>Schliesslich gab es nicht nur das satirische «Ventil». Ein Jahrzehnt nach dem krawalligen Kundendienstimitat folgte ein <a href="https://web.archive.org/web/20060615084133/http://cr.blog.sf.tv/" target="_blank">Blog des damaligen Chefredaktors</a> als Diskussionsplattform. Von 2006 bis 2009 notierte Ueli Haldimann in bester Bloggermanier allerlei Selbst- und Medienkritisches. Auch wenn die Diskussionen auf dem Blog selten ergiebig waren, weil sich Haldimann nicht sonderlich aktiv in die Debatte einbrachte, erfüllte der «CR-Blog» eine wichtige Funktion als Kristallisationspunkt für Publikumskritik. So bot etwa der «Blick» einem Shitstorm avant la lettre Raum und veröffentlichte massenhaft kritische Reaktionen auf ein Posting, wo Haldimann Panini-Bilder-Sammler als evolutionär rückständig tituliert hatte. Überhaupt war das Blog während der fast vier Jahre seiner Existenz regelmässig Gegenstand der Medienberichterstattung.</p>
<p>Denn obwohl die beste und ehrlichste Werbung für einen Service public das Programmangebot selbst ist, kann die SRG nicht mehr umhin, auch darüber hinaus ihr Tun und Handeln zu erklären. Die vorerst einmalige Ausgabe von «Hallo SRF!» könnte ein Anfang sein zu einer offeneren Diskussionskultur zwischen SRG-Leitung und dem Publikum. Einem von der Öffentlichkeit finanzierten Unternehmen steht es gut an, wenn sich dessen Führung offen für Kritik zeigt und auch darauf reagiert. «Ventil» ist dafür gar kein so schlechtes Vorbild: Lange vor den ruppigen Kommentarschlachten im Internet zeigte Frank Baumann, wie man überzogene oder ungerechtfertigte Kritik mit auch nicht immer zimperlichen Methoden kontern kann. An Haldimanns Blog wiederum könnte sich die aktuelle SRF-Führung ein Vorbild nehmen und selbst regelmässig mit (Selbst)kritik zur Debatte anregen. Plattformen dafür gibt es genug. Jetzt braucht es nur noch die Bereitschaft von Matter &amp; Co., den aktiven Publikumsdialog zur Daueraufgabe zu machen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/21/ein-ventil-fuer-einen-abend/">Ein «Ventil» für einen Abend</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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