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	<title>Hochschule | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Acht Vorstösse für mehr Diversität an Hochschulen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/11/acht-vorstoesse-fuer-mehr-diversitaet-an-hochschulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 05:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[beeinträchtigte Personen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einbezug aller gesellschaftlichen Gruppen ist in der akademischen Welt zu einer Priorität geworden. Acht Beispiele zeigen ein Kaleidoskop möglicher Massnahmen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Einbezug aller gesellschaftlichen Gruppen ist in der akademischen Welt zu einer Priorität geworden. Acht Beispiele zeigen ein Kaleidoskop möglicher Massnahmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/11/acht-vorstoesse-fuer-mehr-diversitaet-an-hochschulen/">Acht Vorstösse für mehr Diversität an Hochschulen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Publikumsdialog bringt Inputs, Nähe und manchmal Ärger</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/05/11/publikumsdialog-bringt-inputs-naehe-und-manchmal-aerger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2015 12:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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		<category><![CDATA[ZHAW]]></category>
		<category><![CDATA[Bernet PR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neueste IAM-Bernet-Studie beleuchtet die Nutzung des Internet – und allen voran der Social Media Kanäle – durch Medienschaffende. Beim Recherchieren, Publizieren und Diskutieren: Die Kanäle bringen mehr Tempo, Vielfalt aber auch Aufwand. Im Austausch mit dem Publikum sehen die Befragten Nutzen, aber auch Potenzial für Ärger. Bereits seit 2002 untersuchen das Institut für Angewandte <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/11/publikumsdialog-bringt-inputs-naehe-und-manchmal-aerger/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neueste IAM-Bernet-Studie beleuchtet die Nutzung des Internet – und allen voran der Social Media Kanäle – durch Medienschaffende. Beim Recherchieren, Publizieren und Diskutieren: Die Kanäle bringen mehr Tempo, Vielfalt aber auch Aufwand. Im Austausch mit dem Publikum sehen die Befragten Nutzen, aber auch Potenzial für Ärger.<br />
<span id="more-24502"></span><br />
Bereits seit 2002 untersuchen das Institut für Angewandte Medienwissenschaften und Bernet_PR die Webnutzung von Journalistinnen und Journalisten. Erstmals liegen dieser Arbeit 18 ausführliche Interviews mit Exponenten verschiedener Journalismus-Gattungen zu Grunde. In den letzten Monaten entstanden, sind die Portraits <a href="http://bernetblog.ch/tag/jstudie/" target="_blank">regelmässig im bernetblog erschienen</a>. Die ganze Studie ist <a href="http://bernet.ch/journalistenimweb/" target="_blank">als Buch und E-Book erhältlich</a>.</p>
<p>Das Web ist im Medienalltag angekommen. Man sieht und nutzt seine Chancen, ortet aber auch Risiken und Mehraufwände. <a href="http://bernetblog.ch/2015/04/09/journalisten-im-web-rechechieren-mit-social-media/" target="_blank">In der Recherche</a> hat es die Wege zu Auskunftsquellen drastisch verkürzt. Allen voran Facebook und Twitter dienen als Seismographen für die Themenfindung und zur Inspiration für Geschichten abseits von Muss-Schlagzeilen. Zurückhaltung ist spürbar beim Publizieren durch Medienschaffende und Redaktionen: Nur wenige Journalistinnen oder Journalisten bauen sich ihre eigene «Online-Marke» auf.</p>
<p>Die Zeiten sind vorbei, wo sich das Engagement der Medien auf das Aussenden beschränkte. Formate mit Publikums-Einbezug, Feedback- und Input-Möglichkeiten bringen Nähe zum Publikum. Einige der Befragten sehen darin Chancen für mehr Qualität durch Korrekturen aus dem Publikum. Gerade Journalisten mit sehr spezifischem Themenbezug (Fachjournalisten, Special Interest) erhalten durch Aufbau und Pflege ihrer Community wertvolle Inputs, Anregungen oder auch Krititk. Hier liegen auch Befürchtungen einiger Befragten: Durch den einfachen, schnellen Austausch sei die Hürde für notorische Nörgler nochmals gesunken, im Vergleich zum Briefverkehr oder Telefonanruf von früher.</p>
<p>Die gewonnene Nähe zum Publikum kann aber trügerisch sein, so äussert sich ein Befragter. Die Offenheit auf Social Media höre meist dann auf, wenn Menschen aus dem Publikum mal persönlich auf der Redaktion vorbeischauen möchten. Hier wurde zuvor möglicherweise eine Nähe suggeriert, die dann in der Realität enttäuscht wird.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/11/publikumsdialog-bringt-inputs-naehe-und-manchmal-aerger/">Publikumsdialog bringt Inputs, Nähe und manchmal Ärger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Das Frischfleisch bilanziert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/12/01/das-frischfleisch-bilanziert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Rebonati]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Winterthur]]></category>
		<category><![CDATA[IAM]]></category>
		<category><![CDATA[ZHAW]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 14. Oktober erhielten 99 junge Menschen in Winterthur ein weisses Couvert in die Hand gedrückt. Es wurde gelächelt, geknipst und geklatscht. Im Umschlag eine Diplomurkunde: «Bachelor of Arts ZFH in Kommunikation». 45 Studierende des Instituts für Angewandte Medienwissenschaft IAM schlossen mit der Vertiefung Journalismus und 54 in Organisationskommunikation ab. Dann wurde das Frischfleisch auf <a href="https://medienwoche.ch/2011/12/01/das-frischfleisch-bilanziert/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/12/header.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Am 14. Oktober erhielten 99 junge Menschen in Winterthur ein weisses Couvert in die Hand gedrückt. Es wurde gelächelt, geknipst und geklatscht. Im Umschlag eine Diplomurkunde: «Bachelor of Arts ZFH in Kommunikation».<br />
45 Studierende des Instituts für Angewandte Medienwissenschaft IAM schlossen mit der Vertiefung Journalismus und 54 in Organisationskommunikation ab. Dann wurde das Frischfleisch auf den Markt geworfen. Und jetzt? Neun Absolventinnen und Absolventen schauen auf die Ausbildung zurück – mit gemischten Gefühlen. Zwei würden das Studium nicht mehr wählen.<br />
<span id="more-28950"></span><br />
<strong>Moritz Kaufmann (25), Basel-Stadt Redaktor <a href="http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/" target="_blank">Basellandschaftliche Zeitung</a></strong></p>
<blockquote><p>«<a href="http://www.linguistik.zhaw.ch/de/linguistik/iam.html" target="_blank">Das IAM</a> ist in der Praxis sehr gut vernetzt und bietet deshalb spannenden Unterricht mit kompetenten Coaches. Es fördert auch den Austausch mit Hochschulen im Ausland. In gewissen Punkten besteht aber auch Verbesserungspotential. Das IAM bemüht sich, am Puls der Zeit zu bleiben, aber schafft es nicht ganz. Etwa im Online-Bereich. Ich hätte gerne gelernt, wie man Infografiken programmiert und Websites bearbeitet. Stichwort Social Media. Warum haben wir nie Blogs geführt? Das IAM ist ausserdem zu nett zu den Studenten. Französisch kann man mit Englisch kompensieren, was man dann wieder mit Deutsch kompensieren kann. So kommen trotz Assessment und vielen Prüfungen einige Studenten durch, die den Ansprüchen nicht gerecht werden. Es müsste so sein: Besteht man eine Prüfung nicht, schreibt man die Nachprüfung. Besteht man diese, kommt man weiter. Wenn nicht, dann halt basta.»</p></blockquote>
<p><strong>Noemi Fraefel (24) Beraterin, Werbeagentur <a href="http://www.hochspannung.ch/" target="_blank">Hochspannung</a></strong></p>
<blockquote><p>«Dank dem IAM kann ich Konzepte schreiben, kenne spezifische Begriffe und die Hintergründe und Funktionsweisen von Kommunikation, Zielgruppen, Botschaften, Message Design. Die Praktika im zweiten Studienjahr ermöglichen den praktischen Einblick und die Chance, Profis und Firmen kennenzulernen. Das haben viele strategisch genutzt, Networking halt. Vieles lerne ich aber erst on the job: Projekte planen, umsetzen und koordinieren. Mein Verdikt lautet so: Das IAM bietet eine gute Basis für das Berufsfeld Kommunikation, der Sprachunterricht muss revidiert und in einigen Vorlesungen muss ein Computerverbot eingeführt werden. Ausserdem hätte ich mir von Seiten der Dozenten gewünscht, dass stärker zur Diskussion und Partizipation aufgerufen worden wäre.»</p></blockquote>
<p><strong>Lukas Langhart (22), Bachelor-Student, Betriebswirtschaft Universität Bern</strong></p>
<blockquote><p>«Noch vor dem Abschluss entschied ich mich gegen den Einstieg in den Journalismus. Zumindest für den Moment. Im September begann ich ein zweites Bachelor-Studium: Wirtschaft mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft, im Nebenfach Germanistik. Wieso? Weil es in meinem Kopf noch Platz hat. Stünde ich mit dem heutigen Wissen nochmals vor der Wahl, würde ich mich nicht mehr für das IAM entscheiden, sondern direkt an die Universität gehen. Das IAM sollte meiner Meinung nach von Beginn weg rigoroser filtern und dürfte Leuten, denen es an Sprach- und Kommunikationskompetenz mangelt, keinen «BA in Kommunikation» verleihen. Mindestens zehn Prozent der Absolventen sind nicht für diese Branche gemacht und werden dies – trotz Diplom – irgendwann frustriert feststellen. Oder noch schlimmer: genau das von ihren Vorgesetzten hören. Ein grosses Manko der Ausbildung ist das Fehlen eines Fachs  «Journalismusgeschichte». Ich behaupte, dass vier von fünf IAM-Absolventen nicht wissen, worum es beim Watergate-Skandal ging, wer Günter Wallraff ist oder welchen politischen Zickzackkurs die grösste Schweizer Abonnementszeitung «Blick» in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat. Kurz: Wo eine Begabung vorhanden ist, wird diese vom IAM entdeckt und gefördert. Aber: Fachwissen und Berufsverständnis vermittelt das IAM praktisch keines.»</p></blockquote>
<p><strong>Martina Zürcher (31), Geschäftsführerin, Hilfswerk <a href="http://www.bayasgalant.org/de/home.aspx" target="_blank">Bayasgalant</a></strong></p>
<blockquote><p>«Nach meiner Lehre zur Floristin und sechs Jahren beim Radio Canal3 entschied ich mich, zu studieren – mit Erfolg: Was ich am IAM gelernt habe, kann ich heute anwenden. Ich bin Geschäftsführerin von Bayasgalant, meiner selbst aufgebauten Hilfsorganisation für Strassenkinder in der Mongolei. Ich habe die Vertiefung Organisationskommunikation gewählt, um in Sachen Kommunikationsmassnahmen und Medienarbeit selbstständig für Bayasgalant arbeiten zu können. Und das mache ich jetzt zu etwa 80 Prozent, verdiene aber nur 40 Prozent, weswegen ich nebenbei noch in einer Bar jobbe. Rückblickend muss ich feststellen, dass das IAM im Fremdsprachenunterricht versagt hat. Kläglich irgendwie. Es wäre besser, wenn man innerhalb des Studiums Sprachdiplome absolvieren müsste. Nicht nur Prüfungen, die man mit anderen Fächern bis zum Umfallen kompensieren kann. Das macht den Menschen berechnend und faul. Und solche Leute braucht die Kommunikationsbranche nicht»</p></blockquote>
<p><strong>Stephan Liniger (25) Sportredaktor, <a href="http://www.teleclub.ch/screenland/4-sport" target="_blank">Teleclub</a></strong></p>
<blockquote><p>«Vor und während dem Studium habe ich regelmässig fürs Radio und Fernsehen gearbeitet. Zuerst für Radio Energy Zürich und für das Schweizer Sporfernsehen, danach beim Pay-TV-Sender Teleclub Sport. Als ich mich im fünften Semester zwischen den Vertiefungen Journalismus und Organisationskommunikation entscheiden musste, wählte ich Letzteres, die PR. Ein strategischer Schachzug. Mit den Inhalten der Journalismusvorlesungen konnte ich ohnehin wenig anfangen, die Kommunikation interessierte mich mehr. Ich legte mir folgenden Plan zurecht: Journalismus auf die praktische Art on the job erlernen und PR theoretisch am IAM. So habe ich beides. Doppelt gemoppelt. Das Studium würde ich aber trotzdem nicht wieder machen. Eher ein themenspezifisches wie Jura oder Wirtschaft. Auch so kommt man in den Journalismus, und erst noch mit zusätzlichem Fachwissen.»</p></blockquote>
<p><strong>Jennifer Zimmermann (25) Praktikantin, <a href="http://www.migros.ch/de/unternehmen/migros-gruppe/genossenschaften/migros-genossenschafts-bund.html" target="_blank">Migros Genossenschaftsbund </a></strong></p>
<blockquote><p>«Ich habe am IAM studiert, da ich mit dem Gedanken spielte, Journalistin zu werden. Nebenher habe ich als Freie in verschiedenen Print-Medien publiziert. Abgeschlossen habe ich denn auch mit der Vertiefung Journalismus. Und jetzt mache ich ein achtmonatiges Praktikum in der Kommunikation. Dies, weil mich die PR sehr reizt und ich mehr erfahren möchte – auf dem praktischen Weg halt. Was mir noch Mühe bereitet, ist das werberische Schreiben. Was ich aber gut anwenden kann, ist die Schreibroutine, die ich mir durch das IAM angeeignet habe. Was das IAM jedoch unter Englisch- und Französischunterricht versteht, reicht für den Arbeitsmarkt nicht aus. Der Fremdsprachenunterricht sollte in Niveauklassen unterteilt werden, sodass alle was vom Kuchen abbekommen.»</p></blockquote>
<p><strong>Daniel Ochs (25), Praktikant, Kommunikation Soziale Dienste der Stadt Zürich</strong></p>
<blockquote><p>«Theorien, die mir im Studium als trockene Materie erschienen, machen nun plötzlich Sinn. Das ist befriedigend und beruhigend. Schreibstrategien, die uns in der Medienlinguistik vermittelt wurden, sind goldig. Auch die Vertiefung in der Organisationskommunikation war ergiebig: Fachwissen und Übungen zu Corporate Identity, Corporate Design und Medienarbeit haben meinen Werkzeugkasten gut ausgestattet. Am IAM habe ich gelernt, Prioritäten zu setzen und diese einzuhalten. Was ich nicht gelernt habe: IT und Online-Kommunikation. Wer heute in der Kommunikation arbeiten will, muss ein CMS beherrschen oder zumindest gängige Standardprogramme wie Typo 3 oder CQ5 kennen. Auch im Bereich der graphischen Grundlagen und Fotografie sollte sich das IAM verbessern. Ausserdem sollten unnötige Fächer gekürzt oder gar weglassen werden – Kultur, Englisch und Französisch etwa.»</p></blockquote>
<p><strong>Florence Fischer (27), Nachrichtenmoderatorin, Tele Top und Redaktorin, DRS 3</strong></p>
<blockquote><p>«Ich würde das Studium wieder machen. Ich würde es gar bewusster machen. Nur allzu oft habe ich mir den Stoff kurzum in den Kopf gedrückt, um ihn nach der Prüfung wieder zu vergessen. So ist das als Student. Dies bedeutet aber nicht, dass das Studium nicht nachhaltig war. Ich habe viel Anwendbares puncto Präsentationen, Präsenz, Stimme, Körpersprache und Feedback-Kultur gelernt. Das kann ich heute als Moderatorin nutzen. Dank Vorlesungen wie Journalistik und Medienlinguistik wird man sich der Verantwortung bewusst, die man als Journalistin hat. Doch die vielen Seminararbeiten waren für die Katz. Da musste man sich um zig Themen kümmern, sodass eine Vertiefung unmöglich war. Ähnlich bedauerlich ist das: Innert kürzester Zeit bedeutende Theorien und Philosophien abhandeln, content droping quasi. Darf man das?»</p></blockquote>
<p><strong>Stephanie Rebonati (23), Master-Studentin, Zürcher Hochschule der Künste</strong></p>
<blockquote><p>«Journalistin zu werden, war schon immer mein Plan. So absolvierte ich nach dem Gymnasium ein Praktikum bei einem Magazin. Dort hatten wir mal eine Praktikantin, die im Praxissemester des IAM bei uns war. Cool, dachte ich mir. Ein Studium, das seine Leute ein Semester lang in die reale Welt schickt. Da will ich hin und da ging ich hin. Am IAM habe ich gelernt wie Journalismus und Public Relations in Wechselwirkung zueinander stehen und wie das Schweizer Mediensystem funktioniert – theoretisch, wirtschaftlich und juristisch. Historisch wurde zu wenig vermittelt und für wissenschaftliche Abstrakta zu viel Zeit vergeudet. Doch die Workshops mit namhaften Journalisten wie Barbara Lukesch,  Kurt Brandenberger und andere waren für mich wegweisend. Derart wegweisend, dass ich noch vor Abschluss wusste, dass ich mehr lernen wollte, um meine Ziele zu erreichen. Ich erfuhr vom <a href="http://mae.zhdk.ch/mae/deutsch/publizieren-vermitteln/" target="_blank">Master of Arts in Art Education</a> mit der Vertiefung publizieren und vermitteln an der Zürcher Hochschule der Künste. Ich las Kunst, Kultur, Reflexion, <a href="http://www.nzz.ch/_impressum_papst_manfred_1.537372.html?independent=true" target="_blank">Manfred Papst</a> und ich kreischte: Ja, ich will! Nun bin ich glücklich an der ZHDK und schätze die Ausbildung, die ich am IAM erhalten habe. Sie ist solider Boden, auf dem ich jetzt meine Kunst-Kultur-Schlösser bauen kann.»</p></blockquote><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/12/01/das-frischfleisch-bilanziert/">Das Frischfleisch bilanziert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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