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	<title>Katharina Blansjaar | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Warum die NZZaS gewinnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 12:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Auflage]]></category>
		<category><![CDATA[Jeroen van Rooijen]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Blansjaar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während viele Zeitungen Leser verlieren, legte die verkaufte Auflage der NZZ am Sonntag (NZZaS) von 2005 bis 2012 um 13 Prozent zu. Es liegt unter anderem am Kurs der Zeitung, dem grossen Namen und am Unvermögen der Konkurrenz. 2005 hatte die 2002 gegründete NZZ am Sonntag eine verkaufte Auflage von 115&#8217;671. 2012 waren es schon <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/07/warum-die-nzzas-gewinnt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während viele Zeitungen Leser verlieren, legte die verkaufte Auflage der NZZ am Sonntag (NZZaS) von 2005 bis 2012 um 13 Prozent zu. Es liegt unter anderem am Kurs der Zeitung, dem grossen Namen und am Unvermögen der Konkurrenz.<br />
<span id="more-11073"></span><br />
2005 hatte die 2002 gegründete NZZ am Sonntag eine <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/004387.html">verkaufte Auflage</a> von 115&#8217;671. 2012 waren es schon 130&#8217;837 Exemplare. Einige neue Leser sind wohl &#8230;</p>
<p><strong>&#8230; Zugewinne durch Umsteiger der Tageszeitung</strong><br />
Alle einmal wöchentlich erscheinenden Zeitungen heimsen seit einigen Jahren Neuabonnenten ein, denen die Tageszeitung zu viel geworden ist. In Deutschland sind das vor allem die «Zeit» und die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung». In der Schweiz profitiert die NZZaS vom …</p>
<p><strong>&#8230; Segeln unter der grossen Marke NZZ</strong><br />
Das Lesen der Marke NZZ bedeutet Prestige. Auch wenn man nur eine Weekend-Unterhaltungszeitung in der Hand hält, wirkt es so, als würde man harte intellektuelle Arbeit verrichten. Zu der man natürlich auch problemlos in der Lage ist. Eigentlich sieht es ja auch schon gut aus, wenn eine Zeitung einfach nur im Haus rumliegt. So muss der Besuch nicht denken, man könne gar nicht lesen. Ausserdem ist die NZZaS ein …</p>
<p><strong>&#8230; Printmedium mit Stil</strong><br />
Mitarbeiter wie Jeroen van Rooijen oder Katharina Blansjaar sind eigentlich unersetzbar. Sie sehen nicht nur gut aus, sie haben auch glanzvolle Namen und verschiedene Brillen. Mal ehrlich, wie vertrauenswürdig wären denn Styletipps eines Köbi Bünzli oder einer Debbie Mötteli? Dann kann man seine Kleider doch auch gleich im Caritas-Markt kaufen. Eine stilvolle Zeitung ist zudem das perfekte …</p>
<p><strong>&#8230; Medium für Frauen</strong><br />
Papiermedien werden je länger je öfter nur noch von Frauen gelesen, ausser die Weltwoche, da verhält es sich umgekehrt. Viele Frauen sind nämlich technischen Veränderungen anfangs eher kritisch eingestellt und mögen die immer wieder neuen Smartphones und Tablets nicht besonders. Einige von ihnen hassen sie sogar von ganzem Herzen, vor allem dann, wenn sie mit ihnen in eine Konkurrenzsituation um die Aufmerksamkeit ihrer Männer geraten. Das Schöne einer Zeitung ist, dass sie weder piepst noch blinkt. Und ihre Endlichkeit. Ist sie ausgelesen, darf man sich am Gefühl laben, etwas erledigt zu haben &#8211; ein edles Gefühl, viel erhabener als jenes, das sich nach dem Putzen der Küche einstellt. Sicherlich entgegen kommt vielen Frauen die …</p>
<p><strong>&#8230; Ausrichtung links der Mitte</strong><br />
Die letzten Schweizer Parlamentswahlen wurden von jenen Parteien gewonnen, die sich <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/mitte-links-mit-leichten-vorteilen-1.17707397">in der Mitte aufgestellt</a> haben, mit leichter Schlagseite nach links (GLP) und nach rechts (BDP). Anders als das aus einer liberalkonservativen Warte kommende Mutterblatt hat sich die NZZaS von Anfang an «progressiver» und vor allem leichter aufgestellt. Selbst wenn das Blatt öfters mit unbequemen Recherchen auffällt, so atmet es doch den grösstmöglichen Konsens der neuen Bildungsbürger: moderat links und grün und klar abgegrenzt gegenüber den vermeintlich «Vorgestrigen» der Blocher-SVP. Alles in allem gewinnt die NZZaS aber durch das …</p>
<p><strong>&#8230; Unvermögen der Konkurrenz</strong><br />
Die Sonntagszeitung? Laaangweilig. Der Sonntag? Aaargau. Der SonntagsBlick? Traaash. Die NZZ am Sonntag? Weltläufigkeit. Es geht halt schon auch drum, welchen Eindruck man mit dem Accessoire Zeitung erweckt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/07/warum-die-nzzas-gewinnt/">Warum die NZZaS gewinnt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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