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	<title>Korrigendum | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Kleinliches Korrigendum</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/07/21/kleinliches-korrigendum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 08:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Korrigendum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Lokalzeitung in Kentucky (USA) entschuldigt sich für die seit über hundert Jahren fälschlicherweise verwendete Bezeichnung von Hot-Dogs als Sandwiches. Doch es gibt Kritik an der Selbstkritik. Ein Kolumnist im eigenen Blatt weist darauf hin, dass im «Merriam-Webster»-Wörterbuch Hot-Dogs als Sandwiches bezeichnet werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Lokalzeitung in Kentucky (USA) entschuldigt sich für die seit über hundert Jahren fälschlicherweise verwendete Bezeichnung von Hot-Dogs als Sandwiches. Doch es gibt Kritik an der Selbstkritik. Ein Kolumnist im eigenen Blatt weist darauf hin, dass im «Merriam-Webster»-Wörterbuch Hot-Dogs als Sandwiches bezeichnet werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/07/21/kleinliches-korrigendum/">Kleinliches Korrigendum</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Leider nur gut gemeint</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/03/15/leider-nur-gut-gemeint/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 10:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Fake-News]]></category>
		<category><![CDATA[Korrigendum]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verband Schweizer Medien setzt zur Ehrenrettung der Branche an und behauptet einfach mal: «Fake News? Nicht in der Schweizer Presse». Eine unnötige und kontraproduktive Kampagne. Das Gegenteil von gut ist bekanntlich nicht schlecht, sondern gut gemeint. Gut gemeint ist auch eine aktuelle Kampagne des Verbands Schweizer Medien gegen «Fake News». Die Kernbotschaft, welche der <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/15/leider-nur-gut-gemeint/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Verband Schweizer Medien setzt zur Ehrenrettung der Branche an und behauptet einfach mal: «Fake News? Nicht in der Schweizer Presse». Eine unnötige und kontraproduktive Kampagne.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/03/kampagne-gegen-fake-news-lanciert-2710.jpg" alt="" width="940" height="528" class="alignnone size-full wp-image-58072" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/03/kampagne-gegen-fake-news-lanciert-2710.jpg 940w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/03/kampagne-gegen-fake-news-lanciert-2710-300x169.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2017/03/kampagne-gegen-fake-news-lanciert-2710-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 940px) 100vw, 940px" /><br />
Das Gegenteil von gut ist bekanntlich nicht schlecht, sondern gut gemeint. Gut gemeint ist auch eine aktuelle Kampagne des Verbands Schweizer Medien gegen «Fake News». Die Kernbotschaft, welche der Verlegerverband auf Inseraten vermitteln will, lautet: «Fake News? Nicht in der Schweizer Presse». In der penetranteren Variante prangt der Slogan prominent auf Inseraten mit einer Ergänzung im Kleingedruckten, wonach Glaubwürdigkeit an erster Stelle stehe und die Schweizer Medien dafür sorgten, dass man Lügen von Fakten unterscheiden könne. In der diskreteren Version stehen die Aussagen prominenter Personen im Zentrum, welche «die Wichtigkeit einer funktionierenden Medienlandschaft darlegen» sollen.</p>
<p>Zwar gibt es nichts dagegen einzuwenden, wenn sich eine Branchenorganisation für die Sache ihrer Mitglieder stark machen will, das ist ihre Aufgabe. Aber die Glaubwürdigkeit und Professionalität der Medien verteidigen zu wollen unter Verwendung eines dermassen breitgetretenen Reizbegriffs wie «Fake News», grenzt an grobe Fahrlässigkeit. Als «Fake News» geht heute alles durch von politischer Propaganda bis Flüchtigkeitsfehler. Anstatt eine positive Botschaft ins Zentrum zu rücken, nämlich das Bemühen um Faktentreue und Wahrhaftigkeit, prangt nun unter einem Vergrösserungsglas der abgelutschteste aller Schmähbegriffe.</p>
<p>Richtig problematisch wird es mit dem zweiten Teil des Slogans: «Fake News? Nicht in der Schweizer Presse». Heisst: Wir sind fehlerfrei. Nun braucht niemand eine Lupe zu nehmen, um tagtäglich kleinere und grössere Verfehlungen in Schweizer Medien zu finden. So verkommt die gut gemeinte Kampagne zum Bumerang. So lange nur schon ein simples Korrigendum zu viel verlangt scheint, wirft das ein schlechtes Licht auf das Qualitätsverständnis. Und irgendwo ruft bestimmt einer: Fake News!</p>
<p>Zielführender wäre es, die Arbeitsweise der Medien zu erklären, zum Beispiel Tage der offenen Redaktionstür zu organisieren, Making-of von – verunglückten – Recherchen zu publizieren und grundsätzlich eine aktivere Fehlerkultur zu pflegen. Aber das lässt sich halt nicht auf einen simplen Slogan reduzieren und kostet ein bisschen mehr als ein paar Füllerinserate zu texten. Vom klammen Verlegerverband darf man nicht mehr erwarten. Der Ball liegt bei den Redaktionen. Als erster Schritt könnten sie darauf hinwirken, dass die Inserate in ihren Medien nicht veröffentlicht werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/03/15/leider-nur-gut-gemeint/">Leider nur gut gemeint</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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