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	<title>Kurt Imhof | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Jun 2017 07:09:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>«Wir haben kein abgehobenes Qualitätsverständnis, Praxis und Publikum verstehen uns»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/19/kein-abgehobenes-qualitaetsverstaendnis-praxis-und-publikum-verstehen-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 20:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrbuch 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Medienqualitätsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[MQR]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität der Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Eisenegger]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Qualität wird gemessen und die Medien dazu vermessen. Das «Jahrbuch Qualität der Medien», initiiert von Kurt Imhof selig, erscheint im siebten Jahr. Seit jüngst gibt es zudem ein Medienqualitätsrating. Doch wozu der akademische Aufwand? Mark Eisenegger, Mitherausgeber des Jahrbuchs, über Qualitätsforschung in Bewegung und die Annäherung an die Erwartungen von Praxis und Publikum. MEDIENWOCHE: Die <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/19/kein-abgehobenes-qualitaetsverstaendnis-praxis-und-publikum-verstehen-uns/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Qualität wird gemessen und die Medien dazu vermessen. Das «Jahrbuch Qualität der Medien», initiiert von Kurt Imhof selig, erscheint im siebten Jahr. Seit jüngst gibt es zudem ein Medienqualitätsrating. Doch wozu der akademische Aufwand? Mark Eisenegger, Mitherausgeber des Jahrbuchs, über Qualitätsforschung in Bewegung und die Annäherung an die Erwartungen von Praxis und Publikum.<br />
<span id="more-28406"></span><br />
<strong>MEDIENWOCHE: Die diesjährige Ausgabe des <a href="https://www.foeg.uzh.ch/de/jahrbuch.html" target="_blank">Jahrbuchs «Qualität der Medien»</a> ist auffällig dünn. Wieso?</strong><br />
Mark Eisenegger: Es war schon lange unser Plan, ein schlankeres Buch herausgeben. Wir erhielten verschiedentlich Reaktionen, dass das Buch zu dick sei. Ausserdem ist das dünnere Jahrbuch Ausdruck einer geänderten Strategie: Wir publizieren stattdessen mehr Studien, auch unter dem Jahr. Zeitgleich zum jetzigen Jahrbuch haben wir der Öffentlichkeit ja auch zwei Studien vorgestellt.</p>
<p><strong>Vielleicht wird das Jahrbuch wieder dicker, wenn die Wissenschaft auch mal danach fragt, wie sich die Medienqualität auf das Funktionieren von Gesellschaft und Staat auswirkt.</strong><br />
Die Frage nach dem gesellschaftlichen Impact ist tatsächlich der zentrale Punkt für eine kritische Forschung. Hier sind wir dran. In diesem Jahr zum Beispiel mit der Erhebung sogenannter News-Repertoires. Hier konnten wir zeigen, wie das jeweilige Mediennutzungsmenü die Welt von verschiedenen Nutzergruppen unterschiedlich einfärbt. Das ist eine Form, wie man den Impact messen kann. In den Folgejahren möchten wir zeigen, wie die Themenwahrnehmung erklären kann, mit welchen Parteien oder politischen Akteuren man sympathisiert oder unter welchen Bedingungen sich Medienqualität auch ökonomisch auszahlt.</p>
<p><strong>Das Herzstück des Jahrbuchs «Qualität der Medien», das jeweils auch in der Berichterstattung starken Widerhall fand, war das sogenannte Qualitätsscoring. An der diesjährigen Medienkonferenz war das kein Thema. Warum?</strong><br />
Seit diesem Jahr gibt es das Projekt Medienqualitätsrating MQR, an dem wir auch beteiligt sind. Für das Jahrbuch steht das Vermelden der nackten Qualitätswerte deshalb nicht mehr im Vordergrund. Dafür wollen wir noch stärker auf die erklärende Ebene gehen, wie wir das in den letzten Jahren bereits gemacht haben.</p>
<p><strong>Mit dem erwähnten Medienqualitätsrating gibt es nun eine zweite Untersuchung, die im Jahresrhythmus die Qualität der Schweizer Medien beurteilt. Wieso braucht es zwei Projekte zum gleichen Thema, zumal beide Projekte mit dem gleichen Qualitätsbegriff operieren?</strong><br />
Es gibt diese Kooperation zwischen fög als Herausgeber des Jahrbuchs und dem Stifterverein Medienqualität Schweiz, der das Rating verantwortet. Und es gibt eine Arbeitsteilung: Das Jahrbuch konzentriert sich auf langfristige Entwicklungen und auf Einfluss- wie Wirkungsfaktoren der Medienqualität, das Medienqualitätsrating konzentriert sich auf das Rating der Medienqualität. Man muss sicher früher oder später diskutieren, ob sich diese beiden Initiativen zusammenschliessen müssen. Aber dafür ist es noch zu früh. Da muss man noch weiter schauen, wie sich die beiden Projekte entwickeln. Voraussetzung ist ein anhaltender Konsens in den zentralen Fragen. Hätte das MQR auf ein rein marktrelativistisches Qualitätsverständnis gesetzt – Qualität ist, was am meisten angeklickt wird – dann hätten wir nicht mitmachen können.</p>
<p><strong>Als ob Jahrbuch und Qualitätsrating noch nicht genug wären, will nun auch Tamedia – hausintern – die Qualität ihrer Medien evaluieren. Erkennen Sie darin eine Kritik an Ihren wissenschaftlichen Methoden oder ist das eine Bereicherung für den Qualitätsdiskurs?</strong><br />
Ich finde es grundsätzlich gut, wenn das Bewusstsein für Medienqualität in den Verlagen steigt und entsprechende Anstrengungen unternommen werden, Qualität zu fördern. Es gab ja auch Phasen, wo man der Ansicht war, dass das kein Thema zu sein brauche. Die grosse Herausforderung einer hausinternen Qualitätsstelle ist aber die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit. Auch wenn Tamedia ihr Projekt als interne Alternative zum externen Qualitätsrating ins Leben gerufen hat, erkenne ich keine Abwehrhaltung gegenüber der Wissenschaft, schliesslich reden wir auch miteinander und unterstützen uns mit Fachwissen.</p>
<p><strong>Das Jahrbuch «Qualität der Medien» erscheint in diesem Jahr zum siebten Mal. Was hat sich verändert seit 2010?</strong><br />
Es ist sehr viel gegangen. Das sah man zum Beispiel bei der Podiumsdiskussion anlässlich der Präsentation des diesjährigen Jahrbuchs. Natürlich würde es da einmal mehr um den Qualitätsbegriff gehen, war meine Erwartungshaltung. Mein natürlicher Reflex war: Jetzt muss ich mich einmal mehr unser Qualitätsverständnis rechtfertigen. Aber es geschah etwas völlig Überraschendes. Ich musste uns nicht verteidigen, weil niemand unseren Qualitätsbegriff in Frage stellte, nicht einmal Beat Lauber, der immerhin den Verband Schweizer Medien mitpräsidiert. Auch dies zeigt, dass wir kein abgehobenes Qualitätsverständnis von irgendwelchen Wissenschaftlern vertreten, sondern eines, das gesellschaftlich verankert ist und vom Publikum verstanden wird.</p>
<p><strong>Teilen auch Journalistinnen und Journalisten dieses Verständnis? In der Vergangenheit gab es ja auch von ihnen teils heftige Abwehrreflexe.</strong><br />
Die Unterstützung durch Journalistinnen und Journalisten hat massiv zugenommen. Sie melden sich bei uns, man will mit uns diskutieren, schlägt neue Publikationsvorhaben vor. Wir werden eingeladen unsere Befunde vorzustellen. Ich wage mal die These: Es kommt langsam so etwas wie eine Bewegung von Seiten der Journalisten in Gang, welche die Nase voll haben vom teilweise plumpen Reichweitenbolzen und die dem Informationsjournalismus wieder zu dem Ruf verhelfen wollen, der ihm gebührt.</p>
<p><strong>Qualität ist immer auch eine Frage des Geldes. Gibt es überhaupt einen Markt für hochstehenden Informationsjournalismus?</strong><br />
Davon bin ich überzeugt. Die Wochenzeitung WOZ ist ein gutes Beispiel, wie eine Zeitung, die stark auf die Karte Recherche setzt, ihre Reichweite steigern konnte. In dem Mass, wie die Desinformation – gerade in Sozialen Netzwerken – voranschreitet, wird die Bedeutung eines professionellen Informationsjournalismus wieder zunehmen in der Gesellschaft. Man wird die Wertigkeit des Informationsjournalismus neu entdecken.</p>
<p><strong>Sehen Sie dafür irgendwelche Anzeichen?</strong><br />
Die ersten Reaktionen nach der Wahl von Trump sind bemerkenswert. Die Abozahlen der New York Times schnellen in die Höhe, die Journalismus-Stiftung Pro Publica erhält deutlich mehr Spenden. Das sind gute Signale. Alle Menschen in demokratisch verfassten Gesellschaften haben ein Bedürfnis nicht nur informiert, sondern gut orientiert zu werden. Wie muss ich ein Ereignis einordnen? Was sagt mir das? Das stärkt die Position von Medien mit Qualitätsanspruch, umso mehr wenn man sieht, wie Falschmeldungen und glatte Lügen im Netz an Bedeutung gewinnen.</p>
<p><strong>Zum Schluss die Millionenfrage: Wie gewinnt man die sogenannten «News-Deprivierten» zurück als interessierte und kritische Medienkonsumenten?</strong><br />
Wenn ich das wüsste, wäre ich bald selbst Millionär. Wichtig scheint mir Folgendes: Man muss das Wissen über gesellschaftliche Zusammenhänge in den Bildungsinstitutionen wieder viel stärker abrufen. Als ich zur Schule ging, haben wir über gesellschaftliche und politische Themen diskutiert. Das begann in der Primarschule, am Gymnasium und im Studium sowieso. Heute haben wir eine Gesellschaft, wo unsere Kinder in der zweiten Klasse Frühfranzösisch und Frühenglisch lernen, aber das, was gesellschaftlich passiert, ist praktisch kein Thema mehr. Aber gesellschaftlich kann man nur mitdiskutieren, wenn man die Medien intensiv mitverfolgt. Das Wissen über gesellschaftliche Entwicklungen muss in den Bildungsinstitutionen wieder an Bedeutung gewinnen. Und dann müssen die Journalistinnen und Journalisten professioneller Informationsmedien noch viel stärker als bisher raus ins Netz, wo sich die jungen Nutzer befinden, und mit ihnen debattieren. Gemeinsam muss es gelingen, der sanften Gewalt des besseren Arguments wieder mehr Geltung zu verschaffen, Demokratie über gesittetes Streiten im Netz erfahr- und erlebbar zu machen. Das wirkt sinnstiftend, Vertrauen fördernd, und erhöht letztlich das Interesse am professionellen Informationsjournalismus und seinen Inhalten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/19/kein-abgehobenes-qualitaetsverstaendnis-praxis-und-publikum-verstehen-uns/">«Wir haben kein abgehobenes Qualitätsverständnis, Praxis und Publikum verstehen uns»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ein Ritual verliert an Kraft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/11/10/ein-ritual-verliert-an-kraft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 13:16:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität der Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Eisenegger]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[fög]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum sechsten Mal ist Ende Oktober das Jahrbuch «Qualität der Medien» erschienen. Die Branche nimmt die Befunde der Forscher – wenn überhaupt – nur noch nüchtern rapportierend zur Kenntnis. Das Aufregerpotenzial ist verpufft. Als Anknüpfungspunkt für eine Qualitätsdebatte hat das Jahrbuch an Kraft verloren. Der Verlust von Kurt Imhof ist spürbar. Am heftigsten jaulten jeweils <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/10/ein-ritual-verliert-an-kraft/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum sechsten Mal ist Ende Oktober das Jahrbuch «Qualität der Medien» erschienen. Die Branche nimmt die Befunde der Forscher – wenn überhaupt – nur noch nüchtern rapportierend zur Kenntnis. Das Aufregerpotenzial ist verpufft. Als Anknüpfungspunkt für eine Qualitätsdebatte hat das Jahrbuch an Kraft verloren. Der Verlust von Kurt Imhof ist spürbar.<br />
<span id="more-26084"></span><br />
Am heftigsten jaulten jeweils jene auf, die sich besonders missverstanden fühlten. <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wissenschaftlicher-Boulevard/story/12991470" target="_blank">Erfolgreiche Online-Strategen</a> und gestandene <a href="http://philippe-wampfler.com/2010/08/15/die-journalisten-schlagen-zuruck-imhof-und-die-qualitat-der-medien/" target="_blank">Boulevard-Profis</a> konterten mal wortreich analytisch, mal zugespitzt und im Frontalmodus die Befunde des Jahrbuchs «Qualität der Medien». Woraufhin die Forscher nicht <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002948.html" target="_blank">minder pointiert replizierten</a> und so eine Art Debatte entstehen konnte, wenn auch weniger über die Qualität im Journalismus an sich, als über die von den Praktikern angezweifelten Methoden und Messgrössen. Ein Forschungstransfer von der Uni in die Redaktion gelang so zumindest in Teilen.</p>
<p>Triebkraft für die Diskussionen war Kurt Imhof. Der Soziologe und Initiator des Jahrbuchs meldete sich zu Wort, wo immer sich Kritik und Zweifel an der Arbeit seines Forschungsinstituts erhob. Anfänglich bot er damit eine willkommen Zielscheibe für all jene, die im Jahrbuch eine praxisferne Veranstaltung mit untauglichem Instrumentarium sahen und sich grundsätzlich gegen wissenschaftliche Aussagen über ihr journalistisches Handeln sträubten. Mit seiner aktiven Medienpräsenz, sei es in Gastbeiträgen, unzähligen Radio- und Fernsehauftritten, aber auch <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002959.html#comment-5631" target="_blank">Blog-Kommentaren</a> sowie oft gewitzten <a href="https://twitter.com/kurtimhof/status/511579434923868160" target="_blank">Twitter-Wortwechseln</a>, gab Imhof dem Jahrbuch ein Gesicht. So wandelte er sich auch in der Wahrnehmung seiner Kritiker vom Punchingball zum Sparringpartner. Selbst eingefleischte Gegner einer wissenschaftlichen Messbarkeit der Medienqualität <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-grosser-Verlust-aller-Kritik-zum-Trotz/story/20804814" target="_blank">schätzten schliesslich seine Offenheit und Beharrlichkeit</a> in der Debatte.</p>
<p>Vor einem halben Jahr ist Kurt Imhof gestorben. Das Jahrbuch erscheint weiterhin. In diesem Jahr zum sechsten Mal. Und Imhof fehlt. Besonders jetzt, wo ein gewisser Gewöhnungseffekt an die stets gleich lautenden Qualitätsbefunde einsetzt. Wohl im Wissen darum haben die Forscher und Wissenschaftlerinnen den Fokus in diesem Jahr nicht auf das in früheren Jahren zentrale Qualitätsranking gelegt, sondern auf das Mediennutzungsverhalten junger Erwachsener. Darüber wurde denn auch brav berichtet. Eigenständige Ansätze, <a href="http://medienmonitor.ch/post-dossier/zielgruppe-jugend/" target="_blank">dieses topaktuelle Thema</a> zu vertiefen, suchte man allerdings vergeblich. Die Berichterstattung erfolgte «wie von den Forschern mit ihrer Pressemitteilung intendiert», beobachtete etwa Stephan Russ-Mohl, Medienwissenschaftler an der Uni Lugano.</p>
<p>Im Vergleich mit den Vorjahren gab es noch nie so wenige Reaktionen. In Deutschschweizer Publikumsmedien finden sich rund ein Dutzend Eigenleistungen zum Thema, in der Westschweiz gar nur ein einziger Artikel (gemäss Nennung in der Schweizer Mediendatenbank SMD). Dass der Forschungstransfer nur mehr schlecht gelingt, liegt nicht allein daran, dass Jahrbuch-«Botschafter» Kurt Imhof fehlt:</p>
<ul>
<li>In diesem Jahr fiel die Veröffentlichung in eine Zeit, wo gleich mehrere Redaktionen stark mit sich selbst beschäftigt waren. Das Leitungspersonal, das in den letzten Jahren immer wieder Zeit fand, gegen die Wissenschaftler anzuschreiben, musste sich diesmal mit neuen Führungsstrukturen und Sparmassnahmen herumschlagen. Dass sich der Tages-Anzeiger nicht mit einer Agenturmeldung begnügte, mag vermutlich der Tatsache geschuldet sein, dass dessen Inlandchef als geladener Diskutant an der Präsentation des Jahrbuchs teilnahm.</li>
<li>Die Herausgeberschaft vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft fög der Uni Zürich besteht aus den Medien weitgehend unbekannten Figuren. Einzig Mark Eisenegger, der Leiter des Projekts, konnte sich in den letzten Jahren mit regelmässigen Medienauftritten eine gewisse Bekanntheit erarbeiten, zählt aber nicht zum Kreis der Allerweltsexperten.</li>
<li>Von den prominenten Donatoren (u.a. Post, Credit Suisse, Allreal), welche die Herausgabe des Jahrbuchs mit stattlichen Summen erst ermöglichen, wäre kein Engagement bekannt, mit dem sie ihre Unterstützung für das Forschungsprojekt öffentlich begründen.</li>
</ul>
<p>Den Herausgebern ist das Defizit ihrer Transferleistung durchaus bewusst und das fög unternimmt auch einiges dagegen. So wurde an der Medienkonferenz zur Vorstellung das aktuellen Jahrbuchs die Präsentation der Ergebnisse bewusst knapp gehalten und die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion aufgelockert, wo Redaktoren, Forscher und professionelle Beobachter die Befindlichkeit der Branche im Spiegel der wissenschaftlichen Diagnose ausloteten. Ausserdem präsentierte Mark Eisenegger die Ergebnisse des Jahrbuchs <a href="https://jourtagblog.wordpress.com/2015/11/04/junge-menschen-sind-unterinformiert/" target="_blank">jüngst am Journalistentag</a> in Winterthur.</p>
<p>Natürlich setzen solche Bemühungen auch die Bereitschaft der Medienschaffenden voraus, sich auf eine Qualitätsdiskussion einzulassen. Aber die war noch nie besonders ausgeprägt. Schnell ist jeweils das Totschlagargument zur Hand: Ihr habt keine Ahnung, uns geht es ausgezeichnet und überhaupt waren die Medien noch nie so gut und vielfältig wie heute. Man solle doch nur einmal eine Zeitung von vor 20 Jahren in die Hand nehmen und mit dem heutigen Angebot vergleichen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">
<p dir="ltr" lang="de">&#8222;Wer an der Qualität der heutigen Zeitungen zweifelt, soll ins Archiv gehen und eine Ausgabe von vor 20 Jahren anschauen&#8220; <a href="https://twitter.com/Peter_Jost">@Peter_Jost</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/bmt15?src=hash">#bmt15</a></p>
<p>— Berner Medientag (@medientag_be) <a href="https://twitter.com/medientag_be/status/660454793694048256">October 31, 2015</a></p></blockquote>
<p>In diesem Zusammenhang wäre es höchst aufschlussreich, wenn das fög seine Qualitätsuntersuchung für einmal in die Vergangenheit verlegen und einen historischen Pressejahrgang unter die Lupe nehmen würde mit dem Ziel, einen aussagekräftigen Vergleich zwischen der Medienqualität von gestern und heute zu erhalten.</p>
<p>Doch auch für Gegenwart und nahe Zukunft fehlen teilweise verlässliche Daten. Insbesondere bei der Messung der Social-Media-Nutzung gibt es Defizite. So hat das fög für das aktuelle Jahrbuch via themenpuls.ch ermittelt, welche Inhalte über Facebook und andere Plattformen häufig geteilt werden und daraus auf das Mediennutzungsverhalten in Social Media insgesamt geschlossen – was denn auch prompt von Sachverständigen als unzulässiger (Kurz)schluss kritisiert wurde.</p>
<p>Wenn die Autor- und Herausgeberschaft des Jahrbuchs «Qualität der Medien» in Zukunft wieder die Debatte über Medienleistung und -qualität befeuern will, taugt ihr bisheriges Instrumentarium dazu nur noch beschränkt. Ein zweiter Kurt Imhof ist nicht in Sicht. Die Aussicht, irgendwann allein dazustehen und zu sagen, wir haben es schon immer gewusst, reicht nicht als Antrieb für Forschung mit einem hohen Transferanspruch.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/11/10/ein-ritual-verliert-an-kraft/">Ein Ritual verliert an Kraft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Unerschrockener, neugieriger Intellektueller</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/10/unerschrockener-neugieriger-intellektueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 09:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Müller-Doohm]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 1. März verstorbene Kurt Imhof war ein intellektueller Forscher, der vor dem Gestus des «J&#8217;accuse» nicht zurückschreckte, wie Professor Stefan Müller-Doohm in seinen Erinnerungen schreibt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/10/unerschrockener-neugieriger-intellektueller/">Unerschrockener, neugieriger Intellektueller</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der am 1. März verstorbene Kurt Imhof war ein intellektueller Forscher, der vor dem Gestus des «J&#8217;accuse» nicht zurückschreckte, wie Professor Stefan Müller-Doohm in seinen Erinnerungen schreibt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/10/unerschrockener-neugieriger-intellektueller/">Unerschrockener, neugieriger Intellektueller</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In memoriam Kurt Imhof</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/08/in-memoriam-kurt-imhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 17:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmonitor]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. März verstarb überraschend der Zürcher Soziologe und Medienforscher Kurt Imhof. In zahlreichen Nachrufen erinnern Journalisten an das Vermächtnis den streitbaren Wissenschaftler, der in Medienkreisen mit seinen Qualitätsanalysen polarisierte. Der Professor, der auch Klinken putzte (Reza Rafi, SOZ) Als Soziologe hat sich Kurt Imhof Respekt erworben. Dass er mit seiner Forschung den Grosskonzernen zudiente, <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/08/in-memoriam-kurt-imhof/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. März verstarb überraschend der Zürcher Soziologe und Medienforscher Kurt Imhof. In zahlreichen Nachrufen erinnern Journalisten an das Vermächtnis den streitbaren Wissenschaftler, der in Medienkreisen mit seinen Qualitätsanalysen polarisierte.<br />
<span id="more-23863"></span><br />
<a href="http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_08_03_2015/nachrichten/Der-Professor-der-auch-Klinken-putzte-29544" target="_blank"> Der Professor, der auch Klinken putzte</a> (Reza Rafi, SOZ)<br />
Als Soziologe hat sich Kurt Imhof Respekt erworben. Dass er mit seiner Forschung den Grosskonzernen zudiente, weckte aber in wissenschaftlichen Kreisen Argwohn.</p>
<p><a href="http://www.woz.ch/1510/kurt-imhof-1956-2015/universalgelehrter-rockstar-condottiere" target="_blank">Universalgelehrter, Rockstar, Condottiere</a> (Roger Blum, WOZ)<br />
Er forschte fächerübergreifend, kämpfte für Medien, die der Aufklärung verpflichtet sind, und war der bekannteste Sozialwissenschaftler der Schweiz.</p>
<p><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/007782.html#comment-14019" target="_blank">Er wird mir, uns allen fehlen</a> (Markus Schär, Weltwoche)<br />
Wir pflegten uns früher auf Medienblogs zu fetzen; einmal spottete ich so über die sprachlichen Mängel einer Studie für das Bundesamt für Kommunikation, dass er eine zweite, verbesserte Fassung nachreichte. Dann lud er mich zum Essen ein: Er wollte auch verstehen, wie die Gegner tickten.</p>
<p><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/007782.html" target="_blank">Anstand</a> (Hanspeter Spörri, medienspiegel.ch)<br />
Kurt Imhof forderte von den Medien immer wieder, sich an den bürgerlichen Prinzipien der Höflichkeit und des Anstands zu orientieren. Nicht alles, was erlaubt ist, sei auch gut. Seine Gegner waren wohl deshalb so zahlreich.</p>
<p><a href="http://blog.dasmagazin.ch/2015/03/03/trauer-um-kurt-imhof/?goslide=0" target="_blank">Trauer um Kurt Imhof</a> (Daniel Binswanger, Das Magazin)<br />
«Nur ein toter Mediensoziologe ist ein guter Mediensoziologe. So scheint der implizite Branchenkonsens zu lauten.» Daniel Binswanger im «Magazin» zu den teils heuchlerischen Reaktionen von Medienschaffenden auf den Tod von Kurt Imhof.</p>
<p>Weitere Nachrufe, sowie Texte zu Kurt Imhofs Schaffen, insbesondere zum «Jahrbuch Qualität der Medien» <a href="http://medienmonitor.ch/post-dossier/kurt-imhof/" target="_blank">im Medienmonitor</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/08/in-memoriam-kurt-imhof/">In memoriam Kurt Imhof</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Professor, der auch Klinken putzte</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/08/der-professor-der-auch-klinken-putzte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 08:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Reza Rafi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Soziologe hat sich Kurt Imhof Respekt erworben. Dass er mit seiner Forschung den Grosskonzernen zudiente, weckte aber in wissenschaftlichen Kreisen Argwohn</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/08/der-professor-der-auch-klinken-putzte/">Der Professor, der auch Klinken putzte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Soziologe hat sich Kurt Imhof Respekt erworben. Dass er mit seiner Forschung den Grosskonzernen zudiente, weckte aber in wissenschaftlichen Kreisen Argwohn</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/08/der-professor-der-auch-klinken-putzte/">Der Professor, der auch Klinken putzte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Universalgelehrter, Rockstar, Condottiere</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/05/universalgelehrter-rockstar-condottiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 08:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Blum]]></category>
		<category><![CDATA[WOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3861</guid>

					<description><![CDATA[<p>Er forschte fächerübergreifend, kämpfte für Medien, die der Aufklärung verpflichtet sind, und war der bekannteste Sozialwissenschaftler der Schweiz.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/05/universalgelehrter-rockstar-condottiere/">Universalgelehrter, Rockstar, Condottiere</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er forschte fächerübergreifend, kämpfte für Medien, die der Aufklärung verpflichtet sind, und war der bekannteste Sozialwissenschaftler der Schweiz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/05/universalgelehrter-rockstar-condottiere/">Universalgelehrter, Rockstar, Condottiere</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Er wird mir, uns allen fehlen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/04/er-wird-mir-uns-allen-fehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2015 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Schär]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[medienspiegel.ch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3837</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir pflegten uns früher auf Medienblogs zu fetzen; einmal spottete ich so über die sprachlichen Mängel einer Studie für das Bundesamt für Kommunikation, dass er eine zweite, verbesserte Fassung nachreichte. Dann lud er mich zum Essen ein: Er wollte auch verstehen, wie die Gegner tickten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir pflegten uns früher auf Medienblogs zu fetzen; einmal spottete ich so über die sprachlichen Mängel einer Studie für das Bundesamt für Kommunikation, dass er eine zweite, verbesserte Fassung nachreichte.<br />
Dann lud er mich zum Essen ein: Er wollte auch verstehen, wie die Gegner tickten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/04/er-wird-mir-uns-allen-fehlen/">Er wird mir, uns allen fehlen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anstand</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/04/anstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2015 06:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[medienspiegel.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Hanspeter Spörri]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3835</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurt Imhof forderte von den Medien immer wieder, sich an den bürgerlichen Prinzipien der Höflichkeit und des Anstands zu orientieren. Nicht alles, was erlaubt ist, sei auch gut. Seine Gegner waren wohl deshalb so zahlreich. Ideologisch argumentierende Wortführer nehmen sich gerne das Recht heraus, politisch unkorrekt oder eben unanständig zu sein – im Namen der <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/007782.html">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Imhof forderte von den Medien immer wieder, sich an den bürgerlichen Prinzipien der Höflichkeit und des Anstands zu orientieren. Nicht alles, was erlaubt ist, sei auch gut. Seine Gegner waren wohl deshalb so zahlreich. Ideologisch argumentierende Wortführer nehmen sich gerne das Recht heraus, politisch unkorrekt oder eben unanständig zu sein – im Namen der Freiheit, im Dienste einer Wahrheit, im Kampf um ihre Sicht der Aufklärung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/04/anstand/">Anstand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trauer um Kurt Imhof</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/03/trauer-um-kurt-imhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 21:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Binswanger]]></category>
		<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3833</guid>

					<description><![CDATA[<p>«Nur ein toter Mediensoziologe ist ein guter Mediensoziologe. So scheint der implizite Branchenkonsens zu lauten.» Daniel Binswanger im «Magazin» zu den teils heuchlerischen Reaktionen von Medienschaffenden auf den Tod von Kurt Imhof.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/03/trauer-um-kurt-imhof/">Trauer um Kurt Imhof</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>«Nur ein toter Mediensoziologe ist ein guter Mediensoziologe. So scheint der implizite Branchenkonsens zu lauten.» Daniel Binswanger im «Magazin» zu den teils heuchlerischen Reaktionen von Medienschaffenden auf den Tod von Kurt Imhof. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/03/trauer-um-kurt-imhof/">Trauer um Kurt Imhof</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scharfsinnig und scharfzüngig zugleich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/03/scharfsinnig-und-scharfzuengig-zugleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 08:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Bühler]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3790</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag ist der streitbare Zürcher Soziologe und Medienkritiker Kurt Imhof 59-jährig an Krebs verstorben. Ein Nachruf, erschienen am 3. März 2015 in der Südostschweiz.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/03/scharfsinnig-und-scharfzuengig-zugleich/">Scharfsinnig und scharfzüngig zugleich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag ist der streitbare Zürcher Soziologe und Medienkritiker Kurt Imhof 59-jährig an Krebs verstorben. Ein Nachruf, erschienen am 3. März 2015 in der Südostschweiz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/03/scharfsinnig-und-scharfzuengig-zugleich/">Scharfsinnig und scharfzüngig zugleich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Teufel im System</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/02/der-teufel-im-system/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 08:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Constantin Seibt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3796</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurt Imhof fuhr Motorrad, rauchte, war einer der wenigen echten Intellektuellen unter den Professoren und legte sich mit der gesamten Medienbranche an. Vergangenen Sonntag starb er.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/02/der-teufel-im-system/">Der Teufel im System</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Imhof fuhr Motorrad, rauchte, war einer der wenigen echten Intellektuellen unter den Professoren und legte sich mit der gesamten Medienbranche an. Vergangenen Sonntag starb er.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/02/der-teufel-im-system/">Der Teufel im System</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Ein grosser Verlust, aller Kritik zum Trotz»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/01/ein-grosser-verlust-aller-kritik-zum-trotz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 08:57:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Lüscher]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3798</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der streitbare Medienkritiker Kurt Imhof ist 59-jährig in Zürich gestorben. Bekannte Branchenvertreter zeigen sich bestürzt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/ein-grosser-verlust-aller-kritik-zum-trotz/">«Ein grosser Verlust, aller Kritik zum Trotz»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der streitbare Medienkritiker Kurt Imhof ist 59-jährig in Zürich gestorben. Bekannte Branchenvertreter zeigen sich bestürzt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/ein-grosser-verlust-aller-kritik-zum-trotz/">«Ein grosser Verlust, aller Kritik zum Trotz»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der beste Freund und treuste Fan, den man sich wünschen kann</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/01/der-beste-freund-und-treuste-fan-den-man-sich-wuenschen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 08:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice Thiriet]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3794</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurt Imhof, der Zürcher Professor für Soziologie und Publizistik, hat es mit allen aufgenommen. Seinem letzten Gegner war er unterlegen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/der-beste-freund-und-treuste-fan-den-man-sich-wuenschen-kann/">Der beste Freund und treuste Fan, den man sich wünschen kann</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Imhof, der Zürcher Professor für Soziologie und Publizistik, hat es mit allen aufgenommen. Seinem letzten Gegner war er unterlegen. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/der-beste-freund-und-treuste-fan-den-man-sich-wuenschen-kann/">Der beste Freund und treuste Fan, den man sich wünschen kann</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Enthusiastischer Forscher, scharfer Diagnostiker</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/01/enthusiastischer-forscher-scharfer-diagnostiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 08:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3792</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Zürcher Universitätsprofessor Kurt Imhof ist am Sonntag einem Krebsleiden erlegen. Der 59-Jährige hatte seit dem Jahr 2000 einen Lehrstuhl für Publizistikwissenschaft und Soziologie inne. Mit seinem Tod verliert die Schweiz eine markante wissenschaftliche Persönlichkeit, die den medienkritischen Diskurs in den vergangenen Jahren stark geprägt hat.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/enthusiastischer-forscher-scharfer-diagnostiker/">Enthusiastischer Forscher, scharfer Diagnostiker</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zürcher Universitätsprofessor Kurt Imhof ist am Sonntag einem Krebsleiden erlegen. Der 59-Jährige hatte seit dem Jahr 2000 einen Lehrstuhl für Publizistikwissenschaft und Soziologie inne. Mit seinem Tod verliert die Schweiz eine markante wissenschaftliche Persönlichkeit, die den medienkritischen Diskurs in den vergangenen Jahren stark geprägt hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/01/enthusiastischer-forscher-scharfer-diagnostiker/">Enthusiastischer Forscher, scharfer Diagnostiker</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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