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	<title>Leserbrief | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Der Leserbriefschreiber</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/01/14/der-leserbriefschreiber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2018 08:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbrief]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mark Gasche aus Kirchberg (BE) ist so etwas wie der «Leserbriefschreiber der Nation». Er äussert sich regelmässig zu allen möglichen Themen &#8211; kurz, spitzzüngig und provozierend. Wer ist dieser Mann?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mark Gasche aus Kirchberg (BE) ist so etwas wie der «Leserbriefschreiber der Nation». Er äussert sich regelmässig zu allen möglichen Themen &#8211; kurz, spitzzüngig und provozierend. Wer ist dieser Mann?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/14/der-leserbriefschreiber/">Der Leserbriefschreiber</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ein drei Jahre alter Leserbrief mit Falschinformationen geht viral</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/06/08/ein-drei-jahre-alter-leserbrief-mit-falschinformationen-geht-viral/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 11:39:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbrief]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits 29&#8217;000 Mal wurde der Leserbrief der Pensionärin Elsbeth Kälin auf Facebook geteilt. Und er wird es immer noch – seit mehr als einem Jahr. Dabei ist der Text fast drei Jahre alt und das, was drinsteht, kompletter Unsinn.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/08/ein-drei-jahre-alter-leserbrief-mit-falschinformationen-geht-viral/">Ein drei Jahre alter Leserbrief mit Falschinformationen geht viral</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 29&#8217;000 Mal wurde der Leserbrief der Pensionärin Elsbeth Kälin auf Facebook geteilt. Und er wird es immer noch – seit mehr als einem Jahr. Dabei ist der Text fast drei Jahre alt und das, was drinsteht, kompletter Unsinn. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/08/ein-drei-jahre-alter-leserbrief-mit-falschinformationen-geht-viral/">Ein drei Jahre alter Leserbrief mit Falschinformationen geht viral</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Es gibt Hoffnung auf Besserung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/06/22/es-gibt-hoffnung-auf-besserung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Torsten Haeffner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 06:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Ulrich Jörges]]></category>
		<category><![CDATA[Newsnetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Online-Kommentare gehören zu Online-Medien wie Leserbriefe in die Zeitung. Wie in den beiden ersten Beiträgen unserer Serie aufgezeigt, gibt es bei der Interaktion mit dem Publikum allerdings noch Optimierungsbedarf: Die gepflegte und gesittete Diskussion mit der Leserschaft will oftmals nicht so recht gelingen. Doch am Horizont zeichnen sich Lösungen ab, wie Qualitätsverbesserungen etabliert werden können. <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/22/es-gibt-hoffnung-auf-besserung/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/06/megafon.jpg" class="alignleft" width="120" height="114" /> Online-Kommentare gehören zu Online-Medien wie Leserbriefe in die Zeitung. Wie in den beiden ersten Beiträgen unserer Serie aufgezeigt, gibt es bei der Interaktion mit dem Publikum allerdings noch Optimierungsbedarf: Die gepflegte und gesittete Diskussion mit der Leserschaft will oftmals  nicht so recht gelingen. Doch am Horizont zeichnen sich Lösungen ab, wie Qualitätsverbesserungen etabliert werden können. – Dritter Teil unserer Serie zu Gegenwart und Zukunft von Leserkommentaren in Online-Medien.<br />
(1. Teil: <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/16/jeden-tag-krawall/" target="_blank">Jeden Tag Krawall</a>, 2. Teil: <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/20/wenn-der-leser-ausrastet/" target="_blank">Wenn der Leser ausrastet</a>)<br />
<span id="more-28867"></span><br />
Der Stern-Journalist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Ulrich_J%C3%B6rges" target="_blank">Hans-Ulrich Jörges</a> proklamierte bereits vor Jahren hinsichtlich der Einflussnahme der Leser auf die Zeitungen: «Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheisshäuser nach oben kommt.» Abgesehen davon, dass Jörges diese Empfehlung heute nie und nimmer als Online-Kommentar absetzen könnte, ist die Gültigkeit dieser Warnung längst erloschen. Denn die Leser verstehen die Option, online ihre Kommentare veröffentlichen zu können, längst als Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Als sueddeutsche.de vor Jahren – andere Medien zogen später nach – nach 19.00 Uhr eingetroffene Kommentare bis zum nächsten Morgen um acht Uhr einfror, um sie zu Betriebszeiten einer Qualitätskontrolle unterziehen zu können, gab es unter den Online-Kommentatoren der News-Seite einen <a href="http://www.inwit.de/index.php/237/internet-mit-offnungszeiten-suddeutsche-zeitung-entzurnt-online-leser/" target="_blank">riesigen Aufruhr</a>. «Zensur» war noch einer der milderen Begriffe, mit dem diese Massnahme zur Qualitätssicherung gewürdigt wurde. Und dennoch: sueddeutsche.de blieb hart. Mittlerweile regt sich niemand mehr darüber auf.</p>
<p>Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass die Redaktionen bei der Umsetzung von bisweilen einschneidenden Massnahmen just auf Hilfe der Kommentatoren selbst hoffen. Christoph Zimmer, Leiter Unternehmenskommunikation von Tamedia: «Die Nutzerinnen und Nutzer sind ein wichtiges Korrektiv. Sie können aus ihrer Sicht heikle Kommentare der Redaktion melden.» Und Rowan Barnett, Leiter Community und Social Media bei BILD.de weiss: «Neben der Weiterentwicklung unserer Moderationstools möchten wir, dass unsere User stärker in der Rolle des Moderators agieren und uns helfen, unerwünschte Kommentare schnell zu entfernen.»</p>
<p>Über konkrete Pläne und Einzelmassnahmen äussern sich die einzelnen Redaktionen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Die in der <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/06/tabelle_massnahmen.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">Tabelle</a> zusammengefassten Massnahmen zeigen immerhin: Die Geduld der Redaktionen gegenüber einzelnen Trollen und Randalierern ist begrenzt: Boulevard-Medien, wie blick.ch oder bild.de, werden wie bisher «Optimierungen» durch mehrheitlich dirigistische und technische Massnahmen durchziehen. Bei den sogenannten Qualitätsmedien ist die Bandbreite der Möglichkeiten grösser. In praktisch allen Redaktionen von nzz.ch bis zeit.de wird beispielsweise diskutiert, gute Kommentare zu prämieren, nur ausgewählte Kommentatoren im Wochenwechsel zuzulassen oder etwa die Kommentarfunktion zu splitten. Bei diesem Splitting würden beispielsweise sachliche Fehler im Artikel, Rechtschreibfehler etc. pp. direkt einem Redaktor zugestellt und anschliessend von diesem eliminiert, ohne dass sie veröffentlicht werden. Tagesanzeiger-Online hat dies bereits realisiert: Neben dem jeweiligen Artikel findet der kundige Leser die Funktion «Korrektur-Hinweis – Melden Sie uns sachliche und formale Fehler.» Der Kommentar zur Sache wiederum wird nach eingehender Prüfung publiziert.</p>
<p>Die anonyme Veröffentlichung von Beiträgen dürfte ohnedies – und aus gutem Grund – bald der Vergangenheit angehören. Vorreiter ist das Schweizer Fernsehen. Hier werden nur Beiträge von Kommentatoren unter Angabe des Nachnamens, des Anfangsbuchstabens des Vornamens und des Wohnortes <a href="http://login.sf.tv/personal.php?module=user&amp;action=create&amp;WT.si_n=login&amp;WT.si_p=neureg" target="_blank">veröffentlicht</a>. Für Heimlichkeiten gibt es ohnedies keinen Grund und der von den Redaktionen zur Verfügung gestellte Service (um nichts anderes handelt es sich bei Online-Kommentaren) sollte den Redaktionen selbst letztlich auch so viel wert sein, dass sie diesen nicht zum Tummelplatz für enthemmte Sendungsbewusste verkommen lassen.</p>
<p>Zudem: Was spricht bei Qualitätsmedien dagegen, die Feld-Wald- und Wiesen-Kommentare ganz abzuschaffen und dem Leser stattdessen eine konkrete Frage zu präsentieren, deren Antwort im Kontext des behandelten Themas eine echte Problemlösung darstellen könnte? Beispielsweise: «Welche Massnahmen sollen aus Ihrer Sicht konkret ergriffen werden, um Griechenland vor der Pleite zu retten?» Veröffentlicht würden hier ausschliesslich ernstzunehmende und konkrete Problem-Lösungs-Vorschläge.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/22/es-gibt-hoffnung-auf-besserung/">Es gibt Hoffnung auf Besserung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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