<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Libyen | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/libyen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Dec 2017 16:48:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>Was ein #FakeNews-Tweet von Trump am anderen Ende der Welt bewirken kann</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/12/01/was-ein-fakenews-tweet-von-trump-am-anderen-ende-der-welt-bewirken-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2017 15:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=50529</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Nachrichtensender CNN zeigte kürzlich eine Dokumentation über Sklaverei und Menschanhandel in Libyen. Die internationale Politik zeigte sich erschüttert und versprach zu reagieren. In Libyen selbst wird die Lage beschönigt und verharmlost – mit Verweis auf den US-Präsidenten. Donald Trump hat jüngst in einem Tweet seinen «Lieblingssender» CNN erneut und zum x-ten Mal der Verbreitung <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-wird-in-libyen-und-aegypten-zum-kronzeugen-gegen-die-pressefreiheit-a-1181090.html">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/01/was-ein-fakenews-tweet-von-trump-am-anderen-ende-der-welt-bewirken-kann/">Was ein #FakeNews-Tweet von Trump am anderen Ende der Welt bewirken kann</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nachrichtensender CNN zeigte kürzlich eine Dokumentation über Sklaverei und Menschanhandel in Libyen. Die internationale Politik zeigte sich erschüttert und versprach zu reagieren. In Libyen selbst wird die Lage beschönigt und verharmlost – mit Verweis auf den US-Präsidenten. Donald Trump hat jüngst in einem Tweet seinen «Lieblingssender» CNN erneut und zum x-ten Mal der  Verbreitung von «Fake News» bezichtigt. Am anderen Ende der Welt in Libyen hat man die Botschaft verstanden: Wenn CNN über schreckliche Zustände berichtet, kann das nicht stimmen – weil «Fake News».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/01/was-ein-fakenews-tweet-von-trump-am-anderen-ende-der-welt-bewirken-kann/">Was ein #FakeNews-Tweet von Trump am anderen Ende der Welt bewirken kann</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Das lässt sich nicht sagen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/03/25/das-lasst-sich-nicht-sagen/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2011/03/25/das-lasst-sich-nicht-sagen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 09:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt R. Spillmann]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Blick am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[tagesanzeiger.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Albert A. Stahel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=1611</guid>

					<description><![CDATA[<p>Keine Katastrophe, kein Krieg ohne die Omnipräsenz von Experten in den Medien. Der Konflikt um Libyen beschert den «Strategieexperten» Spillmann und Stahel zahlreiche Auftritte in Schweizer Medien. Obwohl sie viel reden, haben sie nicht viel zu sagen. Sie sind wieder wieder da. Man hatte sie schon fast vergessen. Doch für Experten gibt es kein Verfallsdatum. <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/25/das-lasst-sich-nicht-sagen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/25/das-lasst-sich-nicht-sagen/">«Das lässt sich nicht sagen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Katastrophe, kein Krieg ohne die Omnipräsenz von Experten in den Medien. Der Konflikt um Libyen beschert den «Strategieexperten» Spillmann und Stahel zahlreiche Auftritte in Schweizer Medien. Obwohl sie viel reden, haben sie nicht viel zu sagen.<br />
<span id="more-28769"></span>Sie sind wieder wieder da. Man hatte sie schon fast vergessen. Doch für Experten gibt es kein Verfallsdatum. Einmal Experte immer Experte. Mit 68, respektive 73 Jahren kommen Albert A. Stahel und Kurt R. Spillmann noch einmal zu grossen Auftritten in Funk und Presse; Libyen sei Dank. Alte Männer erklären den Krieg. Am Fachwissen von Stahel und Spillmann besteht kein Zweifel. Als Wissenschaftler und ETH-Professoren haben sie sich ein Berufsleben lang mit Sicherheitspolitik und Geostrategie befasst. Wenn sie nun den Medien wieder Red und Antwort stehen und ihnen behilflich sind bei der Analyse der Ereignisse in Libyen, schlüpfen die rüstigen Rentner in eine altbekannte Rolle, die sie sichtlich gerne spielen. Nur hat diese Rolle mit ihrem erlernten Beruf reichlich wenig zu tun.</p>
<p>Denn Medien interessieren sich weniger für die Einordnung vergangener Ereignisse, wozu der Historiker befähigt ist, als für den Blick in die Zukunft. Doch selbst der kompetenteste Experte verfügt nicht über eine prophetische Gabe. Und so kommt es, dass ein Prof. Dr. Spillmann genauso daneben liegt mit seinen Prognosen, wie jeder Laie, der die Entwicklung des Kriegs um Libyen hätte voraussagen sollte. Ob die USA in den Konflikt in Libyen eingreifen würden, wollte «Blick am Abend» Anfang März <a href="http://www.blick.ch/news/ausland/libyen/wir-sind-zum-zuschauen-verurteilt-167677" target="_blank">von Strategieexperte Spillmann wissen</a>. Das glaube er nicht, «die USA sind besorgt um ihr Image in der arabischen Welt.» Klingt zwar plausibel, ändert aber nichts an der Tatsache, dass inzwischen US-Kampfjets Ziele in Libyen bombardiert haben. Ob Spillmann mit seiner Einschätzung über den künftigen Verlauf des Konflikts richtig oder falsch lag, spielt eigentlich keine Rolle und interessiert später sowieso niemanden mehr. Ein Experte geniesst grundsätzlich Narrenfreiheit. Hauptsache er sagt etwas. Die ihm zugedachte Rolle ist es, Sendezeit, Zeitungsseiten oder Webspace zu füllen und das Medium zu adeln, weil es einen Herrn Professor vors Mikrofon gekriegt hat. Weit häufiger jedoch als zu Fehleinschätzungen, die immerhin von einer klaren Positionsnahme des Experten zeugen, kommt es zu Null-Aussagen, wie den Folgenden <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/die-arabische-revolution/Ghadhafi-hat-keine-Ahnung-was-fuer-ein-Arsenal-ihm-gegenuebersteht/story/16370744?dossier_id=852" target="_blank">aus einem Interview von tagesanzeiger.ch</a> mit Albert A. Stahel: «Das lässt sich nicht sagen», «Ausgeschlossen ist das nicht», «Das kann man praktisch nicht einschätzen». Der Informationsgehalt eines solchen Gesprächs tendiert gegen null. Immerhin wissen wir aus berufenem Munde, dass es eigentlich nichts zu sagen gibt. Auch das ist eine Aussage. Die jedoch nicht etwa dazu führt – im Wissen um die beschränkte Halbwertszeit von Expertenwissen – die Herren Stahel oder Spillmann etwas seltener aufzubieten.</p>
<p>Genauso Teil des Problems sind die Experten selbst. Sie haben ihre Rolle dermassen stark verinnerlicht, dass sie kaum mehr umhin können, eine Anfrage abzulehnen, selbst wenn sie wissen, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben. Jede Medienanfrage schmeichelt und wirkt als Bestätigung dieser Rolle. Ein Experte ist ja gerade deshalb Experte, weil er in jeder Lebenslage eine Einschätzung abzusondern imstande ist. Kommt dazu, dass die Masse der Medien und ihre Journalisten sich immer seltener mit eigener Expertise zu profilieren vermögen. So erhält der Experte einen festen Platz im Medienalltag und ist nicht mehr die Ausnahme für jene seltenen Fälle, wo sich auf einer Redaktion keine Fachperson finden lässt, sondern die Regel in meinungsschwachen Medien.</p>
<p><em>Dieser Text erschien zuerst in der «Wochenzeitung» am 24. März 2011</em></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/25/das-lasst-sich-nicht-sagen/">«Das lässt sich nicht sagen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2011/03/25/das-lasst-sich-nicht-sagen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
