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	<title>Panne | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Das Gewurstel bei SRF muss aufhören</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/15/das-gewurstel-bei-srf-muss-aufhoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 13:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Panne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Schweizer Fernsehen häufen sich Pannen in den Nachrichtensendungen. Kriegt das Unternehmen diese nicht in den Griff, reiben sich die politischen Gegner die Hände.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Schweizer Fernsehen häufen sich Pannen in den Nachrichtensendungen. Kriegt das Unternehmen diese nicht in den Griff, reiben sich die politischen Gegner die Hände.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/15/das-gewurstel-bei-srf-muss-aufhoeren/">Das Gewurstel bei SRF muss aufhören</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Risiko bewusst in Kauf genommen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/01/24/risiko-bewusst-in-kauf-genommen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 07:32:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kantar]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Dähler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Anfang Jahr gibt es in der Schweiz keine aktuellen TV-Zuschauerzahlen mehr. Technische Probleme mit der neuen Erhebungsmethode verzögern die Auslieferung der Daten. Der Quotenausfall hätte sich vermeiden lassen. Doch der Preis dafür wäre zu hoch gewesen. Die Branche reagiert auf die ungewohnte Situation mit einer Mischung aus Langmut und Irritation. Nächste Woche soll es <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/24/risiko-bewusst-in-kauf-genommen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang Jahr gibt es in der Schweiz keine aktuellen TV-Zuschauerzahlen mehr. Technische Probleme mit der neuen Erhebungsmethode verzögern die Auslieferung der Daten. Der Quotenausfall hätte sich vermeiden lassen. Doch der Preis dafür wäre zu hoch gewesen. Die Branche reagiert auf die ungewohnte Situation mit einer Mischung aus Langmut und Irritation.<br />
<span id="more-31157"></span><br />
Nächste Woche soll es endlich so weit sein. Dann werden erstmals Zuschauerzahlen aus dem <a href="http://www.werbewoche.ch/mediapulse-und-kantar-media-stellen-neues-panel-vor" target="_blank">neuen Panel</a> für den schweizerischen TV-Markt veröffentlicht. Das zumindest wollen gut informierte Kreise vernommen haben. Seit Anfang Jahr wartet die gesamte Fernsehbranche sehnlichst auf aktuelle Quoten. Aufgrund technischer Probleme mit der neuen Messmethode entschied sich die dafür verantwortliche Firma <a href="http://www.mediapulse.ch/" target="_blank">Mediapulse AG</a> die Zahlen vorerst zurückzuhalten.</p>
<p>Neu werden zur Ermittlung der Quote in 2000 Schweizer Haushalten die Tonsignale der Fernsehprogramme erfasst und den jeweiligen Sendern zugeordnet («Audiomatching»). Damit lässt sich der TV-Konsum umfassender, wenn auch noch nicht vollständig, dokumentieren. Nicht mehr die Nutzung des Fernsehgeräts, sondern der Programme steht im Zentrum. Die Inbetriebnahme des von der Firma <a href="http://kantarmedia.ch/" target="_blank">Kantar Media</a> entwickelte und betriebene System ist nicht ohne Tücken, wie sich nun zeigt. So konnte bei identischen Programmen, die gleichzeitig auf verschiedenen Sendern ausgestrahlt werden, das Signal nicht einwandfrei dem richtigen Sender zugeordnet werden. Eine Freigabe von Daten – auch nur mit kleineren Unstimmigkeiten – sei deshalb ausser Frage gestanden, teilte Mediapulse am 15. Januar mit und kündigte eine Veröffentlichung bis spätestens Ende Januar an. Diesen Termin scheint man nun einhalten zu können.</p>
<p>Derweil steigt in der schweizerischen TV-Branche die Ungeduld. Man will nun endlich wissen, woran man mit den neuen Zahlen ist. Dominik Kaiser, Geschäftsführer der 3 Plus TV Network AG, beschreibt den quotenlosen Zustand als «ziemliche Katastrophe». Kaiser weiter: «Ohne Zuschauerzahlen kann man keinen Privat-TV-Sender sinnvoll betreiben. Die Zuschauerzahlen sind in jedem Bereich essentiell.» Ähnlich klingt es auch bei Ringier, die den französischen Sender TF1 in der Schweiz vermarkten. Man leide «sehr» unter der momentanen Situation, teilt Daniel Gauchat, Leiter TV-Vermarktung Ringier, mit. Selbst bei SRF, dessen kommerzieller Erfolg in geringerem Mass von der Quote abhängt, ist die anfängliche Gelassenheit einer steigenden Ungeduld gewichen. Gleichzeitig zeigt man aber auch Verständnis für die Verzögerung.</p>
<p>Das aktuelle Dilemma der TV-Branche auf den Punkt bringt Stephan Küng, Inhaber der Mediaagentur TWmedia: «Lieber eine Woche länger warten, dafür verlässliche Daten erhalten.» Lange mag aber auch Küng nicht mehr warten: «Wichtig ist, dass die Daten nun möglichst bald ausgeliefert werden und Mediapulse die Gewissheit schafft, dass die neuen TV-Quoten plausibel sind.» Küng sitzt als Präsident der Interessengemeinschaft Elektronische Medien IGEM im Stiftungsrat der Mediapulse Stiftung für Medienforschung, hat aber in dieser Funktion keinerlei Einfluss auf die aktuellen Vorgänge um die verzögerte Datenauslieferung.</p>
<p>Auch wenn nun allenthalben mit Unverständnis bis Empörung auf den missglückten Start des neuen TV-Panels reagiert wird, gibt es zumindest eine plausible Erklärung für die Verzögerung: Mit der nahtlosen Ablösung der alten Messmethode durch ein komplett neues System ging Mediapulse ein gewisses Risiko ein. Ohne zeitlichen Puffer mit der Überlappung der beiden Panels geriet die Einführung des neuen Systems zu einem ungesicherten Hochseilakt.</p>
<p>Der Grund für dieses Wagnis liege auf der Hand, meint Media-Spezialist Stephan Küng: «Eine Übergangsfrist mit einem Parallelbetrieb war offenbar aufgrund des sehr engen Timings und auch aus finanzieller Sicht nicht möglich gewesen.» Auch andere von der MEDIENWOCHE kontaktierte Fachleute teilen diese Einschätzung. Die Mediapulse AG will dazu keine Stellung nehmen. Geschäftsführer Manuel Dähler liess eine entsprechende Anfrage unbeantwortet.</p>
<p>Dähler bestätigt hingegen, dass Mediapulse zu einem früheren Zeitpunkt damit gerechnet hatte, dass nicht alles rund laufen und es zu einer Verzögerung bei der Auslieferung der Daten kommen könnte: «Aufgrgund des Testbetriebs im Dezember war dieses Szenario aber eher unwahrscheinlich.» Nun ist das Unwahrscheinliche eingetroffen. Alles halb wo wild, beschwichtigt Dähler: «So lange die Daten nachgeliefert werden können, ist diese Verzögerung zwar sehr unerfreulich, aber gerade noch tragbar.» Ob das die betroffenen Fernsehmacher, Vermarkter und Mediaagenturen auch so locker nehmen, wird ein mögliches Nachspiel zeigen. Heute geben sich alle bedeckt. Niemand will die Frage nach allfälligen Schadenersatzforderungen beantworten. Gut möglich, dass bereits in ein paar Tagen niemand mehr über die Panne spricht, weil dann die neuen Zuschauerzahlen für viel mehr Gesprächsstoff sorgen werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/24/risiko-bewusst-in-kauf-genommen/">Risiko bewusst in Kauf genommen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Toter Bundesrat, falscher Pilot</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/11/08/toter-bundesrat-falscher-pilot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Leuzinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 11:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Blindtext, der stehenbleibt, eine Seite, die irrtümlich in den Druck geht, ein falscher Text, den der Moderator abliest oder eine kleine Unaufmerksamkeit einer Redaktorin – Fehler sind in der Hektik des Nachrichtengeschäfts schnell passiert und können weitreichende Folgen haben. Wir präsentieren einige besonders schöne Trouvaillen aus dem Pannenkabinett der Schweizer Mediengeschichte. Wer am 13. <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/08/toter-bundesrat-falscher-pilot/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/08/toter-bundesrat-falscher-pilot/">Toter Bundesrat, falscher Pilot</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Blindtext, der stehenbleibt, eine Seite, die irrtümlich in den Druck geht, ein falscher Text, den der Moderator abliest oder eine kleine Unaufmerksamkeit einer Redaktorin – Fehler sind in der Hektik des Nachrichtengeschäfts schnell passiert und können weitreichende Folgen haben. Wir präsentieren einige besonders schöne Trouvaillen aus dem Pannenkabinett der Schweizer Mediengeschichte.</strong></p>
<p>Wer am 13. Mai 1997 die Aargauer Zeitung in der Hand hielt, staunte nicht schlecht: Auf der Frontseite prangte neben der Titelgeschichte («Der Aargau soll Familienzulagen nachzahlen») ein Kommentar, der reichlich wirr daherkam. Da stand über fünfzig Zeilen nichts anderes zu lesen als: «Es bömbelet so schön, wenn der AZ&#8217;s Bömben bömbelen.» Betitelt war der Text mit «Arbeitsklima und überhaupt», als Autor war ein gewisser Wütold Bömbli aus Bombay aufgeführt.</p>
<p>Heute lacht Christoph Bopp, wenn er auf die peinliche Panne angesprochen wird. Er war damals Chef der Abschlussredaktion und hat den Fauxpas noch in bester Erinnerung. Der Redaktor, der den Kommentar schreiben sollte, habe sich damit bis kurz vor Redaktionsschluss Zeit gelassen, erinnert sich Bopp. Seine Kollegin schickte die Frontseite schon einmal ans Korrektorat, damit es die anderen Artikel unter die Lupe nehmen konnte – und füllte mit dem verhängnisvollen Blindtext die noch leere Kommentarspalte. Irgendwie sei die falsche Seite dann in den Druck gegangen. Die Redaktion bemerkte den Fehler am nächsten Tag zunächst gar nicht, denn die Frontseite mit dem Bömbeli-Kommentar hatte es nur in die Postausgabe geschafft. «Auf der Redaktion waren alle Zeitungen in Ordnung.»</p>
<p>Die Aargauer Zeitung musste einigen Spott über sich ergehen lassen. Bopp kann dem absurden Inhalt des Kommentars aber auch Positives abgewinnen: «Das Vergnügen der Leserschaft war grösser, als wenn wir den Platz mit einem unverständlichen Pseudo-Latein gefüllt hätten.» Konsequenzen hatte die Panne trotzdem: Der AZ-Redaktion wurde ein strenges Blindtext-Verbot auferlegt.</p>
<p>Weniger witzig war eine Panne der (inzwischen geschlossenen) <a href="http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D43156.php" target="_blank" rel="noopener">Nachrichtenagentur SPK </a>Anfang der 1990er Jahre. Damals gab es noch drei Nachrichtenagenturen in der Schweiz, die in einem harten Konkurrenzkampf standen. Kein Wunder, wollte die diensthabende Redaktorin möglichst schnell sein, als eines Abends ein Mann auf der SPK-Redaktion anrief und berichtete, alt Bundesrat Kurt Furgler sei gestorben. Später stellte sich heraus, dass der Anrufer – offenbar ein Feind Furglers – die Meldung bewusst verbreitet hatte, um dem ehemaligen Magistraten eins auszuwischen. Die Redaktorin, die alleine im Büro sass, liess sich narren und versandte eine Meldung mit Furglers Tod. Eine Bestätigung durch eine verlässliche Quelle holte sie nicht ein.</p>
<p>Der damalige SPK-Redaktionsleiter Ruedi Estermann erinnert sich noch gut daran, wie ihn die Redaktorin anrief und berichtete, was passiert war. Estermann reagierte sofort: Von zu Hause aus habe er eine Notiz an die Kunden der Agentur verschickt und die Meldung zurückgezogen, erzählt er. Doch der Schaden war angerichtet: Der Regionalsender Radio Aktuell hatte die Meldung bereits übernommen. Der quicklebendige Kurt Furgler soll zu Hause vor dem Radiogerät gesessen haben, wo er überrascht vom eigenen Tod erfuhr.</p>
<p>Trösten konnte sich die SPK damit, dass sie mit dieser peinlichen Panne in guter Gesellschaft war. Knapp dreissig Jahre vorher hatte der «Blick» sogar einmal den Papst sterben lassen. Am 1. Juni 1963 titelte das Blatt: «Ein grosser Papst ist gestorben». Darunter wurden lebensnah die Umstände des Hinschieds von Johannes XXIII. geschildert. Dumm nur: Der Betrauerte lebte noch.</p>
<p>Eigentlich hatte der «Blick» alles richtig gemacht: Johannes XXIII. lag am Abend des 31. Mai schwerkrank im Sterben, und so bereitete die Redaktion vorsorglich eine zweite Version der Frontseite vor, die dann in den Druck gehen sollte, falls die Nachricht vom Tod des Papstes eintreffen würde. Weil das nicht passierte, begann die Druckerei die «richtige» Ausgabe zu drucken. Dann aber wechselte der Rotationsmaschinenmeister «aus einem unverständlichen Eifer heraus» die Druckplatte aus, wie die Druckerei später erklärte. So gelangte die Schlagzeile über den Tod des Papstes in den Druck.</p>
<p>Der Lapsus war doppelt katastrophal: Die Falschmeldung erschien nämlich am Pfingstsamstag, was gleichzeitig bedeutete, dass der «Blick» den Fehler erst drei Tage später korrigieren konnte (den Sonntagsblick gab es damals noch nicht). Immerhin war der Papst bis dahin tatsächlich gestorben, sodass das Blatt die eigene Schlagzeile gleich wiederverwerten konnte. Es war wohl das einzige Mal in der Schweizer Mediengeschichte, dass eine Zeitung zwei Ausgaben in Folge den gleichen Titel auf der Frontseite hatte.</p>
<p>Nicht nur bei Zeitungen kam es immer mal wieder zu Pannen. An einen folgenschweren journalistischen Schnitzer aus dem Jahr 1990 erinnert sich Roland Jeanneret, langjähriger Moderator bei Radio DRS: Im Nachtprogramm auf DRS 1 rief eines Nachts ein Hörer an, der sich als Swissair-Pilot vorstellte und aus seinem Berufsalltag erzählte. Der Moderator – ein Stagiaire – war von den Geschichten des Anrufers so begeistert, dass er ihn als Gast in eine seiner nachfolgenden Sendungen einlud. Auf die Idee, vorher die Identität des Mannes zu überprüfen, kam er nicht. Und so erschien der vermeintliche Flugkapitän einige Wochen später tatsächlich im Studio, erzählte während mehr als einer Stunde über seine Liebe zum Fliegen, von brenzligen Situationen während seiner Laufbahn und von dem immer stressigeren Arbeitsalltag bei der Swissair. Er beantwortete auch Hörerfragen, plauderte mit ihm über seine Arbeitskollegen («Kapitän Häberli? Jaja, den kenne ich.») und spekulierte über den Absturz einer Swissair-Maschine in Madeira, der sich kurze Zeit vorher ereignet hatte («Der Anflug auf diesen Flughafen ist natürlich schwierig»).</p>
<p>Dann jedoch meldete sich ein Hörer und äusserte Zweifel an der Identität des Gastes. Er erinnerte daran, dass das abgestürzte Flugzeug keine Maschine der Swissair war, und wies darauf hin, dass diverse Destinationen, über die der angebliche Pilot geredet hatte, von der Fluggesellschaft gar nicht angeflogen wurden. Wie sich herausstellte, war der angebliche Pilot ein dreister Hochstapler, der in seinem Leben noch nie in einem Cockpit gesessen hatte.</p>
<p>Der Schwindel hatte Folgen für Radio DRS: Die Swissair drohte mit einer Verleumdungsklage und verlangte eine Reihe von Gegendarstellungen sowie eine einstündige Berichtigungssendung, wie sich Jeanneret erinnert. Die Karriere des jungen Moderators bei Radio DRS fand jedoch ein jähes Ende.</p>
<p>Vor Pannen ist niemand gefeit. Tröstlich ist nur der Gedanke daran, dass man in den meisten Fällen irgendwann schmunzelnd daran zurückdenken wird. Und dass Andere in der Vergangenheit auch schon so manches Bömbeli platzen liessen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/08/toter-bundesrat-falscher-pilot/">Toter Bundesrat, falscher Pilot</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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