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	<title>Printkrise | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Print stinkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 14:16:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Printkrise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn gedruckte Medien eine Zukunft haben sollen und die Rede von der Emotionalität des Papiers nicht nur hohle Phrase bleiben soll, dann muss sich das Print-Gewerbe schleunigst mehr Mühe geben, damit ihnen das Netz nicht endgültig den Rang abläuft. Drucksachen seien emotional, wird wie ein Mantra wiederholt. Print spreche alle Sinne an, man könne es <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/24/print-stinkt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn gedruckte Medien eine Zukunft haben sollen und die Rede von der Emotionalität des Papiers nicht nur hohle Phrase bleiben soll, dann muss sich das Print-Gewerbe schleunigst mehr Mühe geben, damit ihnen das Netz nicht endgültig den Rang abläuft.</strong></p>
<p>Drucksachen seien emotional, wird wie ein Mantra wiederholt. Print spreche alle Sinne an, man könne es fühlen, hören und riechen. Als gelernter und gegautschter Schriftsetzer müsste ich jetzt zustimmend nicken und mich einreihen in die Schar all jener, die das Internet als flüchtig, oberflächlich und chaotisch bezeichnen. Aber Print stinkt, und zwar im eigentlichen wie im übertragenen Sinne. Viele Drucksachen, vor allem auf ungestrichene Papiere gedruckt, verströmen einen üblen, an Petrolium erinnernden Gestank. Zugegeben, auch das weckt Emotionen, aber nicht im Sinne des Absenders. Liebe Auftraggeber und Drucker: Eure Drucksachen müssen nicht wie Mineralöl-Stinkbomben daherkommen, es gibt genügend positive Beispiele, auch ohne den Einsatz von Duftlack.</p>
<p>Ein weiterer Grund, weshalb Drucksachen nur noch ausnahmsweise mit positiver Emotionalität punkten können ist das mangelnde handwerkliche Verständnis. Professionelle Bildbearbeitung findet kaum mehr statt oder die Druckindustrie hat nach gefühlten 2000 Jahren Color-Management noch immer nicht begriffen, wie man nach Standards und Normen berechenbar produziert, ganz im Gegensatz zu praktisch allen anderen Industriezweigen. Gerade gedruckte Bilder hätten das Potenzial, Emotionen zu wecken und die Sinne anzusprechen. Umso mehr schmerzt die vergebene Chance.</p>
<p>Und dann noch der Umgang mit der Typografie, sofern überhaupt noch verstanden und angewandt. Diese Kunstform hat neben der Ästhetik auch eine ganz praktische Aufgabe: Orientierung und Lesbarkeit. Manche Gestalter meinen wohl, Mikrotypografie bedeute, die Grösse der Buchstaben möglichst klein zu halten, um möglichst viele davon auf einer Seite unterzubringen. Mit meiner Kurzsichtigkeit von 7 Dioptrien ist mir das Lesen von vielen Zeitschriften fast nicht mehr möglich weil extrem anstrengend. Viele, vor allem ältere Menschen, können ein Lied davon singen. 1:0 für skalierbare Inhalte auf Bildschirmen.</p>
<p>Die Vorteile der digitalen Kommunikation zu leugnen und dabei die scheinbaren Vorzüge von Drucksachen in gesundbeterischer Manier zu preisen,wird dem bedruckten Papier keine Renaissance bescheren. Ein erster Schritt wäre es, das über Jahrhunderte gelernte Verständnis des Druckhandwerks wieder zu entdecken und konsequent anzuwenden. Das Medium Papier hätte etwas mehr Achtsamkeit und Wertschätzung verdient.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/24/print-stinkt/">Print stinkt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Publisher und Druckdienstleister, rauft Euch zusammen!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/09/02/publisher-und-druckdienstleister-rauft-euch-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 12:35:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Printkrise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genauso wie Druckdienstleister sehen sich auch Verleger mit dem digitalen Wandel konfrontiert. Es scheinen mehr Risiken als Chancen für beide im Internet zu liegen. Zeitungen, Magazine, Bücher sind unter Druck. Die Zeitungsauflagen sind gerade in den bei Online-Vernetzung entwickelten Ländern im steten Sinkflug.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="color: #464646;">Genauso wie Druckdienstleister sehen sich auch Verleger mit dem digitalen Wandel konfrontiert. Es scheinen mehr Risiken als Chancen für beide im Internet zu liegen. Zeitungen, Magazine, Bücher sind unter Druck. Die Zeitungsauflagen sind gerade in den bei Online-Vernetzung entwickelten Ländern im steten Sinkflug.</span></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/02/publisher-und-druckdienstleister-rauft-euch-zusammen/">Publisher und Druckdienstleister, rauft Euch zusammen!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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