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	<title>Rassismus | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sun, 14 Aug 2022 13:49:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wenn Dreadlocks das Sommerloch stopfen: Nachlese zu einer haarigen Debatte</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/14/wenn-dreadlocks-das-sommerloch-stopfen-nachlese-zu-einer-haarigen-debatte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marko Ković]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 13:49:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Rasta]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelle Aneignung]]></category>
		<category><![CDATA[Dreadlocks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Konzertabbruch in Bern führt zu journalistischer Empörung über «kulturelle Aneignung». Im Zuge des Shitstorms keimt aber auch eine differenzierte Debatte auf. Doch wird sie auch gehört? Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: In einem Genossenschafts-Restaurant in Bern findet ein Reggae-Konzert mit rund vierzig Gästen statt. Einige der Gäste bekunden ihren Unmut über den Auftritt der <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/14/wenn-dreadlocks-das-sommerloch-stopfen-nachlese-zu-einer-haarigen-debatte/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Konzertabbruch in Bern führt zu journalistischer Empörung über «kulturelle Aneignung». Im Zuge des Shitstorms keimt aber auch eine differenzierte Debatte auf. Doch wird sie auch gehört?</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Kulturelle-Aneignung-20220812.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Kulturelle-Aneignung-20220812.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-98757" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Kulturelle-Aneignung-20220812.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Kulturelle-Aneignung-20220812-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Kulturelle-Aneignung-20220812-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Kulturelle-Aneignung-20220812-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Kulturelle-Aneignung-20220812-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: In einem Genossenschafts-Restaurant in Bern findet ein Reggae-Konzert mit rund vierzig Gästen statt. Einige der Gäste bekunden ihren Unmut über den Auftritt der Band und kritisieren unter anderem, dass zwei der weissen Bandmitglieder Dreadlocks tragen. Die Restaurantbetreiber sind verunsichert und brechen das Konzert ab.<br />
</p>
<p>Dieses Mini-Ereignis beinhaltet, objektiv betrachtet, nicht allzu viel Drama oder Spektakel. Und doch verbreitete sich die Nachricht des Konzertabbruchs wie ein Shitstorm-Lauffeuer, auf Social Media wie auch in journalistischen Medien. Auf Facebook und Twitter hagelte es tagelang empörte Posts im Sekundentakt, und bisher erschienen in deutschsprachigen Medien über 500 Beiträge zum Konzertabbruch. Die Geschichte der «zum Schweigen gebrachten Band» fand sogar Einzug in die <a href="https://www.thetimes.co.uk/article/white-reggae-band-silenced-by-dreadlock-row-in-switzerland-skr8llxx5" rel="noopener" target="_blank">britische Presse</a>.</p>
<p>Wie kann eine kleine lokale Geschichte derart heftige Reaktionen auslösen? Der Stein des Anstosses war nicht der Konzertabbruch an sich, sondern die Ursache dafür: Die Gäste, die sich am Auftritt störten, warfen der Band kulturelle Aneignung vor. Damit ist das das Argument gemeint, dass es moralisch falsch sein könne, wenn gesellschaftlich privilegierte Gruppen kulturelle Symbole und Praktiken gesellschaftlich benachteiligter Gruppen verwenden. Besonders dann, wenn die privilegierte Gruppe die kulturellen Elemente, die sie übernimmt, <a href="https://compass.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/soc4.12923" rel="noopener" target="_blank">kommerziell verwertet</a>. Ein typisches Beispiel dafür wäre eine europäische Firma, die stereotypisierende Kostüme von «Indianern» verkauft, mit denen US-amerikanische Ureinwohner*innen als wildes, exotisches, primitives Volk dargestellt werden.</p>
<blockquote><p>Das Konzept der kulturellen Aneignung impliziert, dass kulturelle Symbole spezifischen Gruppen eigen sind und exklusiv von ihnen genutzt werden dürfen.</p></blockquote>
<p>Kulturelle Aneignung ist kein trennscharfes analytisches Konzept, sondern eine laufende Debatte, die nicht zuletzt in der Wissenschaft durchaus kritisch gesehen wird. Ein Argument dabei ist, dass die Konstellation für kulturelle Aneignung (Machtasymmetrie, Übernahme ohne Zustimmung, materieller Profit zugunsten der privilegierten Gruppe) in der Praxis weniger häufig sei, als dies von Aktivist*innen <a href="https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1468796819866498" rel="noopener" target="_blank">kritisiert wird</a>. Auch das Risiko des Essenzialismus wird wissenschaftlich <a href="https://academic.oup.com/ct/article-abstract/16/4/474/4098676" rel="noopener" target="_blank">kritisch gesehen</a>: Das Konzept der kulturellen Aneignung impliziert, dass kulturelle Symbole spezifischen Gruppen eigen sind und exklusiv von ihnen genutzt werden dürfen. Eine solche Prämisse entspricht aber einem starren Kulturverständnis, das politisch in ähnlicher Form von rechter bzw. rechtsextremer Seite postuliert wird. (Nach dem Schema, dunkelhäutige Menschen sollten nicht nach Europa kommen, weil sie eine andere «Kultur» hätten)</p>
<p>Beim Berner Konzert ging es in erster Linie um die Dreadlocks-Frisur der Musiker. Ist es kulturelle Aneignung, wenn Weisse Dreadlocks tragen?</p>
<p>In den zahlreichen Reaktionen auf Social Media meinten viele Menschen: Nein, natürlich nicht. Viele empörte Social Media-User gingen noch einen Schritt weiter und kritisierten, dass in Tat und Wahrheit die Idee der kulturellen Aneignung diskriminierend und rassistisch sei. FDP-Nationalrat <a href="https://twitter.com/cwasi/status/1552012713223753728" rel="noopener" target="_blank">Christian Wasserfallen</a> beklagte auf Twitter «krasse Intoleranz» und warnte, dass das Konzept der kulturellen Aneignung von «woken links-alternativen Kreisen» als «trennendes Element missbraucht» werde. Und die <a href="https://twitter.com/jungesvp/status/1552572923264860161" rel="noopener" target="_blank">Junge SVP</a> kündigte auf Twitter an, gegen die Brasserie Lorraine Anzeige wegen Rassismus gegen Weisse zu erstatten. Die «woken Kreise», so die Partei, sollen «ruhig mal ihre eigenen Gesetze zu spüren bekommen». Gemäss der Partei ist also nicht nur kulturelle Aneignung, sondern auch die Anti-Rassismus-Strafnorm «woke». «Woke», abgeleitet von «awake» für wach, meinte ursprünglich vor allem unter Schwarzen in den USA, für gesellschaftliche Ungleichheiten und Diskriminierung sensibilisiert zu sein. Mittlerweile ist «woke» von rechtskonservativen und -reaktionären Kräften zu einem Kampfbegriff umgedeutet geworden, mit dem jede Form der moralischen Kritik an gesellschaftlichen Missständen pauschal ins Lächerliche gezogen wird.</p>
<blockquote><p>In der Berichterstattung wurde weitgehend aber nicht kulturelle Aneignung als Problem dargestellt – sondern die angebliche Intoleranz und der vermeintliche Rassismus linker Kreise.</p></blockquote>
<p>Parallel zum Shitstorm auf Social Media nahm in den Tagen nach dem Konzertabbruch ein Medienhype, eine durch den Konzertabbruch ausgelöste Nachrichtenwelle, seinen Lauf, und das Thema dominierte die Schlagzeilen. In der Berichterstattung wurde weitgehend aber nicht kulturelle Aneignung als Problem dargestellt – sondern die angebliche Intoleranz und der vermeintliche Rassismus linker Kreise, die den Vorwurf der kulturellen Aneignung machen.</p>
<p>So kritisiert <a href="https://www.blick.ch/meinung/frank-a-meyer/frank-a-meyer-die-kolumne-die-saeuberer-id17769514.html" rel="noopener" target="_blank">Frank A. Meyer im «Sonntagsblick»</a>, die linken «Säuberer» würden sich in «Neo-Apartheid» üben und eine «faschistoide Kulturideologie» verfechten. Was im Kontext kultureller Aneignung genau «Neo-Apartheid» und «faschistoid» sein soll, erklärt Meyer nicht. Eine wichtige Lücke in Meyers Text, denn Apartheid und Faschismus unterdrücken Minderheiten, und im Fall von Bern ging es im Gegenteil um einen womöglich fehlgeleiteten Versuch, sich für Minderheiten einzusetzen.</p>
<p>Ähnlich wie Meyer kommt auch <a href="https://www.nzz.ch/meinung/kulturelle-aneignung-brasserie-lorraine-debatte-um-dreadlocks-ld.1695464" rel="noopener" target="_blank">Martin Senti in der «Neuen Zürcher Zeitung»</a> zum Schluss, dass der Vorwurf kultureller Aneignung in Tat und Wahrheit «kulturelle Apartheid» sei, und die «Woke-Bewegung» sich in ihren «inneren Widersprüchen» verheddere: Man darf «frei das jeweils gefühlte Geschlecht wählen [&#8230;], nicht aber die Frisur?». Eine Erklärung dafür, wie Geschlechtsidentität mit dem Konzept kultureller Aneignung zusammenhängen soll, und was daran «kulturelle Apartheid» ist, bleibt Senti schuldig.</p>
<blockquote><p>Viele der journalistischen Kommentare zum Berner Konzertabbruch sind eine zwar wortreiche, inhaltlich aber nur leidlich mit Argumenten untermauert.</p></blockquote>
<p>Ebenfalls in der «Neuen Zürcher Zeitung» schreibt <a href="https://www.nzz.ch/meinung/kulturelle-aneignung-der-vorwurf-torpediert-die-kultur-selbst-ld.1693341" rel="noopener" target="_blank">David Signer</a>, der Vorwurf kultureller Aneignung sei gefährlich, weil er «rassistisches Denken» fördere. Wie tut er das? Indem Kultur mit Hautfarbe gleichgesetzt werde, was eine «rassistische Kategorie» sei. Eine genauere Erklärung oder einen Beleg dafür, dass im Rahmen des Konzeptes der kulturellen Aneignung Kultur mit Hautfarbe gleichgesetzt werde, findet sich in Signers Text nicht.</p>
<p><a href="https://www.tagesanzeiger.ch/warum-wir-uns-dermassen-aufregen-890158717191" rel="noopener" target="_blank">Jean-Martin Büttner findet im «Tages-Anzeiger»</a>, der «Zensurentscheid von Bern» – eine Beschreibung, die so klingt, als ob ein staatliches Organ und nicht die Konzertveranstalter das Konzert abgebrochen hätten – reihe sich ein in einen «linken Rigorismus», der für Toleranz eintrete, diese aber mit einer «wachsenden Intoleranz» einfordere. Was sind weitere Beispiele für diesen Rigorismus? Die üblichen Verdächtigen: Gendergerechte Sprache, «schrilles Gerechtigkeitsverlangen von Transleuten» (was das sein soll, erklärt Büttner nicht) sowie «eine Mentalität, die keine anderen Meinungen akzeptiert» (was Büttner unter dieser «Mentalität» versteht, erklärt er nicht).</p>
<p>Viele der journalistischen Kommentare zum Berner Konzertabbruch sind eine zwar wortreiche, inhaltlich aber nur leidlich mit Argumenten untermauerte Fortführung der Social-Media-Empörung. Wer den Vorwurf kultureller Aneignung mit Apartheid, Rassismus oder gar Faschismus gleichsetzt, demonstriert in erster Linie eine für journalistische Verhältnisse alarmierende Ignoranz.</p>
<blockquote><p>Journalismus muss die Debatte entschleunigen und das Problem kritisch und wertend, aber unaufgeregt behandeln.</p></blockquote>
<p>Doch nicht alle journalistischen Analysen zum abgebrochenen Konzert schlugen in die gleiche empörte Kerbe. Nachdem der Zenit des Medienhypes nach den ersten Stunden und Tagen langsam erreicht war, erschienen auch Beiträge, die das Thema der kulturellen Aneignung zwar immer noch kritisch, aber differenzierter diskutieren. Zum Beispiel ein Interview von <a href="https://bajour.ch/a/ugZ043Rgfa4YvmBV/diskussion-ueber-cultural-appropriation" rel="noopener" target="_blank">Andrea Fopp bei «Bajour»</a>. In dem unaufgeregten Gespräch erklären die Tänzerin, Choreographin und Aktivistin Anna Chiedza Spörri sowie der Musikredaktor, Reggae-Kenner und ehemaliger Rasta-Träger Lukie Wyniger, warum Bedenken rund um kulturelle Aneignung angebracht sein können. Und Fopp schlägt ein Gedankenexperiment vor: Was, wenn nicht-jüdische Klezmer-Musiker eine Kippa tragen würden? Die Analogie geht nicht ganz auf, denn anders als die jüdische Kippa kommen Dreadlocks historisch in unterschiedlichen kulturellen Kontexten vor und sind entsprechend weniger spezifisch kulturell aufgeladen.</p>
<p>Auch der Musikredaktor <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/das-gegenteil-von-gut-ist-gut-gemeint-590083221027" rel="noopener" target="_blank">Ane Hebeisen nimmt in den Tamedia-Zeitungen</a> den Shitstorm zum Anlass, den Vorwurf kultureller Aneignung kritisch, aber konstruktiv zu analysieren. Er kommt zum Schluss, dass einzelne gut gemeinte Aktionen wie in der Brasserie Lorraine rein symbolisch sind und am eigentlichen Problem – eine jahrzehntelange kulturelle Plünderung unter anderem durch und zugunsten der westlichen Musikindustrie – rein gar nichts verändern und schlimmstenfalls sogar den Blick auf den strukturellen Charakter des Problems versperren.</p>
<p><a href="https://www.woz.ch/-c9e1" rel="noopener" target="_blank">In der «WOZ» analysiert Kaspar Surber</a> die weiter oben angesprochene kontrovers geführte akademische Debatte zu kultureller Aneignung. Er liess die Historikerin Jovita dos Santos Pinto zu Wort kommen, die erklärt, dass kulturelle Aneignung nur dann potenziell vorliegt, wenn kulturelle Symbole einer benachteiligten Gruppe durch privilegierte Gruppen kommerziell verwertet werden. Auch verweist Surber auf das Buch «Kulturelle Aneignung» des Sozialwissenschaftler Lars Distelhorst, in dem die Gefahr der impliziten Essenzialisierung von Kultur im Rahmen der Idee kultureller Aneignung kritisch thematisiert wird.</p>
<blockquote><p>Ein kleiner Funke reichte, um einen internationalen Skandal heraufzubeschwören, der schlicht nicht hält, was die Schlagzeilen versprechen.</p></blockquote>
<p>Was bleibt nach diesem Shitstorm und Medienhype über kulturelle Aneignung? Zum einen die Erkenntnis, dass nach Jahren der «Cancel Culture»- und «Wokeness»-Empörungsbewirtschaftung, die nicht zuletzt in rechtskonservativen Medien und Publikationen stattfindet, schon ein kleiner Funke reicht, um einen internationalen Skandal heraufzubeschwören, der schlicht nicht hält, was die Schlagzeilen versprechen.</p>

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            [rml_read_more]
<p>Man kann es Medienschaffenden grundsätzlich nicht verübeln, in den vielleicht etwas ruhigeren Sommermonaten eine Geschichte, die grosses Potenzial für Skandalisierung hat, mit Kusshand anzunehmen. Doch Journalismus hat bei moralischen Fragestellungen nicht die Aufgabe, das unmittelbare Bauchgefühl der wütenden Mehrheit zu reproduzieren und damit das Tempo der Empörung zu erhöhen. Journalismus muss die Debatte im Gegenteil entschleunigen und das Problem kritisch und wertend, aber unaufgeregt behandeln.</p>
<p>Mit anderen Worten: Wer reflexartig und ohne Argumente «Apartheid!» und «Faschismus!» schrei(b)t, entkräftet nicht die Haltung der Kritisierten (die durchaus kritisiert werden soll), sondern demonstriert lediglich intellektuelle Faulheit, intellektuelle Inkompetenz oder beides.</p>
<p>Gleichzeitig hat die Empörungsdynamik des Shitstorms und Medienhypes eine differenziertere Debatte vielleicht sogar befruchtet. Jenseits der hohen Wellen der Empörung gab es durchaus auch Analysen und Aufarbeitungen, die sich dem Thema der kulturellen Aneignung kritisch, aber inhaltlich fundiert widmen. Analysen und Aufarbeitungen, die es ohne den ursprünglichen, zornigen Anti-Wokeness-Aufschrei wohl nicht gegeben hätte. Der Shitstorm war bildlich gesprochen also vielleicht so etwas wie der Dünger, der eine seriösere Diskussion aufkeimen liess.</p>
<p>Klingt fast nach einem Happy End. Nur stellt sich die Frage, was die öffentliche Diskussion und die öffentliche Meinung letztlich stärker geprägt hat: Das leise Abwägen von Argumenten und Sichtweisen oder der laute Krach des Shitstorm.</p>
<p>Bild: Unsplash/<a href="https://unsplash.com/@karsten116" rel="noopener" target="_blank">Karsten Winegeart</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/14/wenn-dreadlocks-das-sommerloch-stopfen-nachlese-zu-einer-haarigen-debatte/">Wenn Dreadlocks das Sommerloch stopfen: Nachlese zu einer haarigen Debatte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ukraine-Krieg: Kritik an westlichen Medien wegen Rassismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/03/ukraine-krieg-kritik-an-westlichen-medien-wegen-rassismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 09:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=95269</guid>

					<description><![CDATA[<p>Westliche Journalisten berichten über ukrainische Flüchtende, die aus einem «zivilisierten Land» kommen, «blonde Haare und blaue Augen» hätten. An dieser Rhetorik wird nun Kritik laut.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Westliche Journalisten berichten über ukrainische Flüchtende, die aus einem «zivilisierten Land» kommen, «blonde Haare und blaue Augen» hätten. An dieser Rhetorik wird nun Kritik laut.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/03/ukraine-krieg-kritik-an-westlichen-medien-wegen-rassismus/">Ukraine-Krieg: Kritik an westlichen Medien wegen Rassismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sind Algorithmen rassistisch?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/09/sind-algorithmen-rassistisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 11:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=93366</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Entscheidungen in unserer Gesellschaft sollen künftig automatisierten Systemen überlassen werden, die nicht nur beurteilen, ob wir Jobs, Kredite oder eine Wohnung bekommen, sondern die auch Tumore erkennen, Klimaprognosen machen oder Texte schreiben können. Diese Systeme maschinellen Lernens, die häufig auf neuronalen Netzen beruhen und als »künstliche Intelligenz« (KI) bezeichnet werden, können – so ihr Versprechen – mehr Informationen verarbeiten, schneller und effizienter prozessieren.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/09/sind-algorithmen-rassistisch/">Sind Algorithmen rassistisch?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Entscheidungen in unserer Gesellschaft sollen künftig automatisierten Systemen überlassen werden, die nicht nur beurteilen, ob wir Jobs, Kredite oder eine Wohnung bekommen, sondern die auch Tumore erkennen, Klimaprognosen machen oder Texte schreiben können. Diese Systeme maschinellen Lernens, die häufig auf neuronalen Netzen beruhen und als »künstliche Intelligenz« (KI) bezeichnet werden, können – so ihr Versprechen – mehr Informationen verarbeiten, schneller und effizienter prozessieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/09/sind-algorithmen-rassistisch/">Sind Algorithmen rassistisch?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blamage mit Ansage: Wie sich der WDR mit einem Rassismus-Talk blamiert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/03/blamage-mit-ansage-wie-sich-der-wdr-mit-einem-rassismus-talk-blamiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 21:32:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[WDR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=85648</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das war die allerletzte Instanz: Im WDR sprechen fünf weiße Menschen über Rassismus – und scheuen keine Peinlichkeit. Nicht nur in den sozialen Medien fragen sich Tausende: Wie konnte das passieren? Über eine heftig kritisierte Sendung, die offenbarte: Dem WDR ist der innere Kompass verloren gegangen</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/03/blamage-mit-ansage-wie-sich-der-wdr-mit-einem-rassismus-talk-blamiert/">Blamage mit Ansage: Wie sich der WDR mit einem Rassismus-Talk blamiert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das war die allerletzte Instanz: Im WDR sprechen fünf weiße Menschen über Rassismus – und scheuen keine Peinlichkeit. Nicht nur in den sozialen Medien fragen sich Tausende: Wie konnte das passieren? Über eine heftig kritisierte Sendung, die offenbarte: Dem WDR ist der innere Kompass verloren gegangen</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/03/blamage-mit-ansage-wie-sich-der-wdr-mit-einem-rassismus-talk-blamiert/">Blamage mit Ansage: Wie sich der WDR mit einem Rassismus-Talk blamiert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NSU-Mordserie: Warum auch die Medien versagten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/13/nsu-mordserie-warum-auch-die-medien-versagten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 10:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[NSU]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=81406</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor 20 Jahren starb Enver Şimşek, das erste von zehn Opfern der Terrorgruppe «Nationalsozialistischer Untergrund» NSU in Deutschland. Rassismus als mögliches Tatmotiv kam in der Berichterstattung kaum vor.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/13/nsu-mordserie-warum-auch-die-medien-versagten/">NSU-Mordserie: Warum auch die Medien versagten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 20 Jahren starb Enver Şimşek, das erste von zehn Opfern der Terrorgruppe «Nationalsozialistischer Untergrund» NSU in Deutschland. Rassismus als mögliches Tatmotiv kam in der Berichterstattung kaum vor.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/13/nsu-mordserie-warum-auch-die-medien-versagten/">NSU-Mordserie: Warum auch die Medien versagten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lässt sich Rassismus durch die Schreibweise markieren?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/07/13/laesst-sich-rassismus-durch-die-schreibweise-markieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 09:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=80066</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele US-amerikanische Medien schreiben «black» jetzt mit grossem B. Hilft das, um Rassismus kenntlich zu machen? Oder verfestigt diese Schreibweise die Trennung in der Gesellschaft? Und wie verhalte ich mich als weiße Deutsche?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/07/13/laesst-sich-rassismus-durch-die-schreibweise-markieren/">Lässt sich Rassismus durch die Schreibweise markieren?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele US-amerikanische Medien schreiben «black» jetzt mit grossem B. Hilft das, um Rassismus kenntlich zu machen? Oder verfestigt diese Schreibweise die Trennung in der Gesellschaft? Und wie verhalte ich mich als weiße Deutsche?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/07/13/laesst-sich-rassismus-durch-die-schreibweise-markieren/">Lässt sich Rassismus durch die Schreibweise markieren?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über falsche Ausgewogenheit im Journalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/07/02/ueber-falsche-ausgewogenheit-im-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 12:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Einmaleins des Journalismus gehört auch das Gebot der Ausgewogenheit. Aber was bedeutet das bei Themen wie Rassismus?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Einmaleins des Journalismus gehört auch das Gebot der Ausgewogenheit. Aber was bedeutet das bei Themen wie Rassismus?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/07/02/ueber-falsche-ausgewogenheit-im-journalismus/">Über falsche Ausgewogenheit im Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verbrechen vorhersagen: Über 1.000 KI-Experten verurteilen rassistische Algorithmen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/30/verbrechen-vorhersagen-ueber-1-000-ki-experten-verurteilen-rassistische-algorithmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 11:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studienautoren behaupten, mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit Verbrecher zu erkennen – Kritiker verweisen auf rassistischen Bias bei Trainingsdaten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie rassistisch sind unsere Algorithmen?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/25/wie-rassistisch-sind-unsere-algorithmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 10:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtserkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=79572</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gesichtserkennung, Kontaktverfolgung und soziale Medien können Minderheiten benachteiligen. Mit den Entwicklungen zur Corona-Bekämpfung muss es anders laufen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gesichtserkennung, Kontaktverfolgung und soziale Medien können Minderheiten benachteiligen. Mit den Entwicklungen zur Corona-Bekämpfung muss es anders laufen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/25/wie-rassistisch-sind-unsere-algorithmen/">Wie rassistisch sind unsere Algorithmen?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tatsachen und Meinungen – Wie objektiv berichten Medien?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/22/tatsachen-und-meinungen-wie-objektiv-berichten-medien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 08:32:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Wochen dominieren zwei Ereignisse die Medien: die Coronakrise und die Unruhen in den USA. Die Berichterstattung ist flächendeckend, das Interesse des Publikums so gross wie selten zuvor, die Leistung der traditionellen Medien wird geschätzt – aber auch kritisiert. Wird die Kritik des Publikums ernst genommen? Wo fängt Meinungsjournalismus an? Und dürfen extreme Meinungen in <a href="https://www.srf.ch/play/tv/medienclub/video/tatsachen-und-meinungen---wie-objektiv-berichten-medien?id=a743e88d-a7df-4365-a733-954fcaa7d5a8">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen dominieren zwei Ereignisse die Medien: die Coronakrise und die Unruhen in den USA. Die Berichterstattung ist flächendeckend, das Interesse des Publikums so gross wie selten zuvor, die Leistung der traditionellen Medien wird geschätzt – aber auch kritisiert. Wird die Kritik des Publikums ernst genommen? Wo fängt Meinungsjournalismus an? Und dürfen extreme Meinungen in Artikeln und Sendungen Platz haben?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/22/tatsachen-und-meinungen-wie-objektiv-berichten-medien/">Tatsachen und Meinungen – Wie objektiv berichten Medien?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Medienclub»: Zu grosse Themen für eine geschlossene Gesellschaft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/19/medienclub-zu-grosse-themen-fuer-eine-geschlossene-gesellschaft/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2020/06/19/medienclub-zu-grosse-themen-fuer-eine-geschlossene-gesellschaft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Ruoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 12:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienclub]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=79450</guid>

					<description><![CDATA[<p>An kontroversen Medienthemen, die eine kritische Diskussion verdient hätten, mangelt es nicht. Doch der «Medienclub» des Schweizer Fernsehens schafft es, den Kernfragen zu Corona und Black Lives Matter mehr oder weniger elegant auszuweichen. Eine Medienkritik. Der «Medienclub» war prominent besetzt. «Tatsachen und Meinungen – Wie objektiv berichten die Medien?» hiess der Titel. Und die Themen waren <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/19/medienclub-zu-grosse-themen-fuer-eine-geschlossene-gesellschaft/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An kontroversen Medienthemen, die eine kritische Diskussion verdient hätten, mangelt es nicht. Doch der «Medienclub» des Schweizer Fernsehens schafft es, den Kernfragen zu Corona und Black Lives Matter mehr oder weniger elegant auszuweichen. Eine Medienkritik.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-79459" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Medienclub-BLM-Corona_20200619a.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Medienclub-BLM-Corona_20200619a.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Medienclub-BLM-Corona_20200619a-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Medienclub-BLM-Corona_20200619a-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Medienclub-BLM-Corona_20200619a-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Medienclub-BLM-Corona_20200619a-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Der «Medienclub» war prominent besetzt. «Tatsachen und Meinungen – Wie objektiv berichten die Medien?» hiess der Titel. Und die Themen waren gross. «Die Coronakrise» auf dem ganzen Globus und «die Unruhen in den USA» sollten zur Debatte stehen. – Unruhen in den USA? Waren und sind es nicht Proteste gegen Rassismus, weil der Afroamerikaner George Floyd «zu Tode kam», wie es kühl neutralisiert hiess in einer Hauptausgabe der SRF-Tagesschau? War da nicht, genau gesagt, die Polizeigewalt, nach der nun vier Polizisten wegen Mordes angeklagt sind? Das sind die Fakten aus dem laufenden Gerichtsverfahren.<br />
<br />
Wir wissen nicht, ob es bereits der stete politische Druck ist oder einfach der rigorose Zwang zur Unschuldsvermutung, der zu solchen bereinigten Texten führt. Der «Medienclub» zur «Objektivität» wäre mit seiner starken Besetzung der Ort gewesen, dem politischen Druck entgegenzutreten, der schon im Kernbereich des Informationsjournalismus zu solchen bereinigten Texten führt, bei denen die mörderische Wirklichkeit kaum noch zum Vorschein kommt.</p>
<p><iframe src="https://srf.ch/play/embed?urn=urn:srf:video:a743e88d-a7df-4365-a733-954fcaa7d5a8" width="560" height="315" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Nathalie Wappler persönlich nahm teil an der Diskussionsrunde vom 16. Juni 2020, die SRF-Direktorin, die auf dem Sender keinen Meinungsjournalismus pflegen will. Die Politikwissenschaftlerin Regula Stämpfli hingegen liegt als Publizistin gerne mal mit pointierten Meinungen quer; aber auch sie hat sich zur <a href="https://www.watson.ch/schweiz/srf-arena/204968556-in-der-srf-arena-zum-thema-rassismus-entlarvt-sich-trump-fan-selbst" target="_blank" rel="noopener">total gescheiterten «Arena</a>, die vier Tage vorher gelaufen war, im «Medienclub» nicht geäussert. Und genau so hielten es die anderen Diskussionsgäste. Patrik Müller, der als Chefredaktor der Zentralredaktion von CH-Media und der «Schweiz am Wochenende» und als stellvertretender publizistischer Leiter von CH-Media die rechte Richtung bestimmt. Alex Baur desgleichen, der «Weltwoche»-Redaktor, der auch zu seiner Zeitung manchmal eine kritische Meinung äussert. Medienprofessor Mark Eisenegger schliesslich, Leiter des Forschungsinstituts «Öffentlichkeit und Gesellschaft» an der Universität Zürich, hat auch an diesem Abend seine Funktion als wissenschaftlich fundierter Warner wahrgenommen.</p>
<blockquote><p>Man kennt einander und man tut einander nicht weh. Und gibt sich gegenseitig oder sich selber gute Noten.</p></blockquote>
<p>Im «Medienclub» ist man weitgehend unter sich: Journalistinnen reden mit Journalisten über Journalismus. Man kennt einander und man tut einander nicht weh. Und gibt sich gegenseitig oder sich selber gute Noten, toleriert die gewisse «Staatsnähe» der SRG – die gesetzlich vorgeschriebene «Bekanntmachungspflicht» durch den nationalen Service public –, aber auch die mediale Verstärkung des behördlichen Aufrufs «Bleiben Sie zuhause!» durch Ringier, Tamedia, CH-Media und SRG, die vom «Blick» ausgegangen war, und an der nur die «NZZ» nicht teilgenommen hatte. Die alte Tante bekam in der «Club»-Runde dafür Verständnis. Der Notendurchschnitt bei der gegenseitigen Leistungsbeurteilung landete schliesslich bei 4.9 von 6 – mit der niedrigsten Bewertung von 4 (genügend) durch Regula Stämpfli für alle und der Bestnote 6 (sehr gut) durch Alex Baur für die «Weltwoche», also für sich selber.</p>
<p>Man nahm es mit Humor und ging auch grosszügig darüber hinweg, dass der enorme Publikumserfolg von Presse, Radio, Fernsehen und Online-Angeboten nicht primär der Informationsleistung der Medien zur Corona-Krise geschuldet war, sondern zuerst dem gewaltigen Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger.</p>
<blockquote><p>Die Kritik am Totalausfall des Parlaments folgte zu spät. Hier hat der demokratische Reflex der Vierten Gewalt versagt.</p></blockquote>
<p>Aus dem Kreis der Medienschaffenden und -verantwortlichen, die sich in den Fest- und Propaganda-Reden gerne als Pfeiler der Demokratie in Szene setzen, stellte niemand die Frage, warum die Medien nach der Selbst-Entmachtung des Parlaments nicht sofort sehr viel energischer ihre Rolle als «Vierte Gewalt» in Anspruch genommen haben. Die Kritik am Totalausfall des Parlaments folgte zu spät. Hier hat der demokratische Reflex der Vierten Gewalt versagt. Es wäre die redaktionelle Pflicht gewesen, den Mächtigen von Anfang an auf die Finger zu schauen. In diesem Fall dem Bundesrat und der Verwaltung.</p>
<p>Es war ein geschlossener «Medienclub», der sich über weite Strecken den wichtigen Grundfragen nicht stellte. Es brauchte die Intervention des Medienprofessors, um daran zu erinnern, dass der Journalismus in jeder Situation die Aufgabe hat, kritische Fragen zu stellen. Mark Eisenegger bestätigte den allgemeinen Eindruck, dass die Medien im Lockdown ihre Kritikfunktion zu wenig entwickelt hatten.</p>
<p>Der «Medienclub» ist eine verdienstvolle Einrichtung. Aber als Veranstaltung der SRG ist er auch Teil des Problems. Wie die aktuelle Entwicklung um die «Arena» zeigt, müssen auch SRG-Sendungen in die radikale, kritische Diskussion einbezogen werden. Nicht aus personellen, sondern aus institutionellen Gründen stellt sich deshalb die Frage, ob die Leitung des «Medienclubs» nicht wenigstens von Fall zu Fall eine aussenstehende Person übernehmen sollte. Das müsste jemand sein mit den erforderlichen intimen Kenntnissen in Medien und Politik und der notwendigen Freiheit und Zivilcourage, um auch die Fragen zu stellen, die der alltägliche Umgang im gleichen Haus vielleicht nicht ohne Weiteres zulässt.</p>
<blockquote><p>Es war eine Steilvorlage, die ein Magazin wie die «Rundschau» hätte nutzen können, hätte nutzen müssen.</p></blockquote>
<p>Mark Eisenegger hatte das «Maskentheater» und die ungenügende Vorratshaltung von Schutzmasken als einen möglichen Gegenstand kritischer Medienarbeit ins Spiel gebracht. Aber niemand mochte so recht darauf eingehen. Dabei hätte man verweisen können auf einen <a href="https://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/corona---gewerbe-masken-kontroverse-lombardei?id=edd56d93-b542-4c68-964f-9fe2b0fbfba0" target="_blank" rel="noopener">einschlägigen Beitrag der «Rundschau»</a>, der sich seinerseits auf eine vorangegangene <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/niemand-traegt-die-verantwortung-in-der-pandemie-vorsorge-910684807290" target="_blank" rel="noopener">Kolumne von Rudolf Strahm im Tages-Anzeiger</a> zum Thema bezog. Strahm hatte darin die Verantwortlichen für die (mangelhafte) privat organisierte Masken-Vorsorge benannt und gleichzeitig die Systemfrage angerissen.</p>
<p>Es war eine Steilvorlage, die ein Magazin wie die «Rundschau» hätte nutzen können – ich würde sagen: nutzen müssen –, aber sie ist politisch brisant. Die Frage nach einer wirtschaftspolitischen Weichenstellung, hätte die Redaktion stellen müssen. Denn sie stellt sich immer dringender nach der ersten Coronakrise und mitten in der beschleunigten Klimakrise. Und es ist unter anderem die Frage nach der Rolle der Medien im Angesicht dieser Herausforderungen.</p>
<p>Es sind grosse Themen für einen «Medienclub», und sie verlangen freies Denken und radikale Diskussionen. Innere Freiheit mit der Bereitschaft zu einem radikalen Wandel. Das zeigt auch höchst aktuell die dramatische Suche der «Arena» nach ihrer Form und ihrem Auftrag. Die Sendung krankt ja seit ihren Anfängen an ihrem Denken in den Kategorien des Machtkampfs und der polemischen Kontroverse. Es ist eine Sendung aus der alten Fernsehwelt. Für die tiefgreifenden Krisen der Gegenwart ist sie nicht mehr tauglich: Corona, Digitalisierung, Klimawandel, Rassismus. Solche Umwälzungen in der gesamten Medienwelt und im Service public dürften – müssten! – den «Medienclub» beschäftigen, wenn das Angebot von Interesse sein soll.</p>
<blockquote><p>Einordnung heisst: Fakten sammeln, Fakten miteinander in Beziehung bringen, Fakten in ihrer Bedeutung beurteilen und daraus ein Bild der Wirklichkeit erzeugen.</p></blockquote>
<p>Der «Medienclub» hat in seiner Sendung vom Dienstag aber schliesslich doch zu seinem Thema gefunden: Einige tausend Kilometer entfernt in den USA, nach 50 Minuten Sendezeit, beim US-Korrespondenten Peter Düggeli. Moderator Franz Fischlin schaltet ihn gegen Ende der Sendung – nach 50 Minuten – in die Gesprächsrunde.</p>
<p>Düggelis Engagement gilt der Wirklichkeit, sein Job ist «Einordnung» – und das ist mehr als Meinung. Einordnung heisst: Fakten sammeln, Fakten miteinander in Beziehung bringen, Fakten in ihrer Bedeutung beurteilen und daraus ein Bild der Wirklichkeit erzeugen, das diese Wirklichkeit verständlich macht.</p>
<p>Aus dieser methodisch schon fast wissenschaftlichen Arbeit wächst zum Beispiel die Erkenntnis, dass es «Rassismus» tatsächlich gibt – nicht nur als Gefühl von Betroffenen, sondern tatsächlich als eine abwertende, diskriminierende, entmenschlichende Art des Umgangs mit anderen Menschen: Menschen anderer Hautfarbe, anderer Kultur, anderer Religion.</p>
<blockquote><p>Das wäre der angekündigte Gegenstand des «Medienclub» gewesen, an dem die Sendung über die längste Strecke vorbeigeplaudert hat.</p></blockquote>
<p>Das ist keine subjektive, beliebige Meinung. Es ist eine journalistische Tatsachenfeststellung, gewonnen aus Beobachtung, Verknüpfung und Gewichtung von Fakten. Erst danach kommt die Vielfalt der Blickwinkel auf die gleiche Wirklichkeit und die Vielfalt der Meinungen.</p>
<p>Und noch davor macht Peter Düggeli den Schritt zur «Haltung», das heisst: zu den Grundwerten, die wir teilen und nach denen wir unser Zusammenleben ausrichten: «Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit» – die französische Revolution sprach von ‹fraternité›, Brüderlichkeit, die Linke von Solidarität. Die schwarzen Amerikaner oder die Schwarzen im englischsprachigen Afrika sprechen einander häufig an als «brother» oder «sister», Bruder oder Schwester – ich mag diese Begriffe, weil sie bei aller Gleichheit und Unterschiedlichkeit die unauflösliche Zusammengehörigkeit und Gleichwertigkeit zum Ausdruck bringen.</p>
<p>Das wäre der angekündigte Gegenstand des «Medienclub» gewesen, an dem die Sendung über die längste Strecke vorbeigeplaudert hat. Ein wichtiger Gegenstand, denn an diesem journalistischen Ansatz hat sich die «Arena» vergangen. Sie hat Tatsachen und Meinungen gleichgesetzt. Sie hat nicht anerkannt, dass es nicht nur in den USA sondern auch in der Schweiz (und wohl in allen Ländern) Rassismus gibt, und dass Personen, die diesen Tatbestand nicht anerkennen, nicht in eine Sendung gehören, in der über Rassismus – möglichst klärend und für die Zukunft versöhnlich – gesprochen werden soll.</p>
<p>Das wird uns weiter beschäftigen.</p>
<p><small>Bild: Mark Vancleave/imago images</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/19/medienclub-zu-grosse-themen-fuer-eine-geschlossene-gesellschaft/">«Medienclub»: Zu grosse Themen für eine geschlossene Gesellschaft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Tech-Konzerne der Gesichtserkennung abschwören</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/18/warum-tech-konzerne-der-gesichtserkennung-abschwoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 10:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtserkennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Microsoft will die Technologie nicht mehr an die Polizei verkaufen, um Schwarze zu schützen. Denn lernende Software ist anfällig für Vorurteile.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/18/warum-tech-konzerne-der-gesichtserkennung-abschwoeren/">Warum Tech-Konzerne der Gesichtserkennung abschwören</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft will die Technologie nicht mehr an die Polizei verkaufen, um Schwarze zu schützen. Denn lernende Software ist anfällig für Vorurteile.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/18/warum-tech-konzerne-der-gesichtserkennung-abschwoeren/">Warum Tech-Konzerne der Gesichtserkennung abschwören</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diskriminierung: KI ist nur so fair wie die Menschen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/16/diskriminierung-ki-ist-nur-so-fair-wie-die-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 11:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=79407</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angesichts weltweiter Proteste gegen Rassismus trennt sich etwa IBM von künstlicher Intelligenz, die Diskriminierung verfestigen kann. Das Problem liegt aber nicht in der Software, sondern in den Entwicklerteams.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/16/diskriminierung-ki-ist-nur-so-fair-wie-die-menschen/">Diskriminierung: KI ist nur so fair wie die Menschen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts weltweiter Proteste gegen Rassismus trennt sich etwa IBM von künstlicher Intelligenz, die Diskriminierung verfestigen kann. Das Problem liegt aber nicht in der Software, sondern in den Entwicklerteams.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/16/diskriminierung-ki-ist-nur-so-fair-wie-die-menschen/">Diskriminierung: KI ist nur so fair wie die Menschen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Rassistisches» Fernsehen: Wollen wir nicht sehen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/15/rassistisches-fernsehen-wollen-wir-nicht-sehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 06:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=79351</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rassismusverdacht bestimmt zurzeit das Programm. «Vom Winde verweht» fliegt von einer amerikanischen Plattform, bei der BBC erwischt es die Comedy «Little Britain». Man sollte nur genau hinschauen, was man aus welchen Gründen bannt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/15/rassistisches-fernsehen-wollen-wir-nicht-sehen/">«Rassistisches» Fernsehen: Wollen wir nicht sehen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rassismusverdacht bestimmt zurzeit das Programm. «Vom Winde verweht» fliegt von einer amerikanischen Plattform, bei der BBC erwischt es die Comedy «Little Britain». Man sollte nur genau hinschauen, was man aus welchen Gründen bannt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/15/rassistisches-fernsehen-wollen-wir-nicht-sehen/">«Rassistisches» Fernsehen: Wollen wir nicht sehen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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