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	<title>René Scheu | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 Sep 2022 19:46:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Warum Medien zuweilen einen Links-Drall haben</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/05/warum-medien-zuweilen-einen-links-drall-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 19:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[René Scheu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind viele Medien wirklich links? Ja, sagen mehrere Studien. Sind viele Journalistinnen und Journalisten Aktivisten? Ja, sagt unser Kolumnist – und auch, wie sich das ändern liesse.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind viele Medien wirklich links? Ja, sagen mehrere Studien. Sind viele Journalistinnen und Journalisten Aktivisten? Ja, sagt unser Kolumnist – und auch, wie sich das ändern liesse.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/05/warum-medien-zuweilen-einen-links-drall-haben/">Warum Medien zuweilen einen Links-Drall haben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Scheuklappen im Leitartikel der NZZ</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/08/26/scheuklappen-im-leitartikel-der-nzz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2019 08:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[René Scheu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ungleichheit habe Vorteile, verkündet René Scheu auf der NZZ-Frontseite – und blamiert sich mit ökonomischer Stümperei.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ungleichheit habe Vorteile, verkündet René Scheu auf der NZZ-Frontseite – und blamiert sich mit ökonomischer Stümperei.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/26/scheuklappen-im-leitartikel-der-nzz/">Scheuklappen im Leitartikel der NZZ</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rutscht die NZZ nach rechts?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/12/14/rutscht-die-nzz-nach-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 09:57:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[René Scheu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Renommierte Wissenschaftler protestieren gegen Entlassungen bei der «Neuen Zürcher Zeitung». Manche befürchten einen politischen Kurswechsel beim Schweizer Traditionsblatt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Renommierte Wissenschaftler protestieren gegen Entlassungen bei der «Neuen Zürcher Zeitung». Manche befürchten einen politischen Kurswechsel beim Schweizer Traditionsblatt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/14/rutscht-die-nzz-nach-rechts/">Rutscht die NZZ nach rechts?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jetzt aber: Politisches Feuilleton</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/06/26/jetzt-aber-politisches-feuilleton/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2015/06/26/jetzt-aber-politisches-feuilleton/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 07:49:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[René Scheu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Martin Meyer prägte das NZZ-Feuilleton der letzten Jahrzehnte. Nun tritt er in den Ruhestand und macht ab 2016 Platz für seinen Nachfolger René Scheu. Vom studierten Philosophen und bekennenden Wirtschaftsliberalen wird eine neue Ausrichtung mit mehr Debatten, mehr Wirtschaft und mehr Politik zu erwarten sein. «Er ist die richtige Person, um die Tradition des von <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/26/jetzt-aber-politisches-feuilleton/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Meyer prägte das NZZ-Feuilleton der letzten Jahrzehnte. Nun tritt er in den Ruhestand und macht ab 2016 Platz für seinen Nachfolger René Scheu. Vom studierten Philosophen und bekennenden Wirtschaftsliberalen wird eine neue Ausrichtung mit mehr Debatten, mehr Wirtschaft und mehr Politik zu erwarten sein.<br />
<span id="more-24906"></span></p>
<blockquote><p>«Er ist die richtige Person, um die Tradition des von Martin Meyer begründeten politischen Feuilletons fortzusetzen.»</p></blockquote>
<p>Dieser Satz stammt von NZZ-Chefredaktor Eric Gujer; er steht in der <a href="http://www.nzz.ch/schweiz/wechsel-an-der-spitze-der-nzz-ressorts-feuilleton-und-zuerich-1.18568917">Meldung</a> über die Neubesetzung des NZZ-Feuilletons durch René Scheu ab dem 1. Januar 2016. Es ist ein Satz, der daran zweifeln lässt, wie aufmerksam Gujer das von Martin Meyer gemachte Feuilleton überhaupt liest. Denn politisch war das noch nie. Noch nicht mal, wenn es um Politik ging. Und «begründet» hat Meyer das politische Feuilleton schon gar nicht.</p>
<p>Geliefert haben er und sein Team stattdessen Qualitätsbeiträge zur Kultur in der Welt. Während andere Feuilletonisten auf aktuelle Themen wie Google und Snowden-Leaks, TV-Serien und Gentechnik, auf Europa und die USA ausgerichtet waren, blieb das NZZ-Feuilleton zeitlos, geschichtsbewusst und kosmopolitisch. Mit Hingabe kümmerte es sich auch noch um den kleinsten Sprachraum in der entlegensten Region, und entdeckte dort ein zu wenig beachtetes Werk aus dem Nachlass eines eigentlich unterschätzten Künstlers. Beeindruckend an der Arbeit der Redaktion war das breite, internationale Kontaktnetz, das einen immer wieder mit Themen und Autoren überraschte, von denen man zuvor noch nie gehört hatte.</p>
<p>Nehmen wir das NZZ-Feuilleton von gestern, dem 25. Juni 2015: Nachrufe auf Ex-NZZ-Feuilletonredaktor Richard Häsli und auf Schriftstellerin Gabriele Wohmann. Neue Einsichten zu «Melencolia I» von Albrecht Dürer. Berichte über ein Archiv im Museum Bellpark und über das Kultur-Festival «Wiener Festwochen». Die Kino-Seite mit einem französischem und einem indischen Film. Ah ja, und jetzt das Politische: Anna Schor-Tschudnowskaja schreibt den Aufmacher, ein angenehm entspannter, aber auch mässig interessanter und informativer Beitrag über die Lage in Kiew.</p>
<p>«Es gibt einen, der konsequent keinen Boulevard macht», schrieb ich in der Einführung zum <a href="https://medienwoche.ch/2012/02/28/im-hort-der-hochkultur/">MEDIENWOCHE-Interview</a>, das ich 2012 mit Martin Meyer führen durfte, und ich glaube, das stimmt noch immer. Meyer bietet kompromisslose, jegliche Trends und Moden ignorierende Qualität. Wie kein anderer steht er für den Service Public von privater Seite im Kulturbereich. Wenn man ihm etwas vorhalten kann, dann, dass er sich selbst und seinen Festangestellten wunderbare Löhne gönnt, die freien Journalisten aber <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/30/das-geld-reicht-nicht-fuer-alle/">beschämend lausig bezahlt</a>. Über seinen Schreibstil gibt es verschiedene Urteile. Für mich war er etwas zu sehr im leserabweisenden NZZ-Stil der 1970er-Jahre stehengeblieben, nämlich der inhaltlichen Undurchschaubarkeit bei höchstem sprachlichem Anspruch mit maximalem Einsatz von Fremdwörtern. Aber eins ist klar: Dieser Meyer ist ein Charakterkopf und keiner, den man schnell vergisst. Der Journalismus wird einen wie ihn, ich sag&#8217;s Euch, noch vermissen.</p>
<p>Zum Nachfolger: René Scheu wurde im Jahr, als Meyer bei der NZZ seine Arbeit aufnahm, geboren, 1974. Seit 2007 hat er mit dem traditionsreichen (seit 1921 in Zürich herausgegebenen) Monatsmagazin «Schweizer Monat» ein sauber daherkommendes Produkt hingelegt, in dem die intellektuelle Debatte auf hohem Niveau geführt wird. Wie Meyer hat sich auch Scheu nie von den US-amerikanischen Hypes leiten lassen, sich vielmehr der soliden hiesigen Bürgerlichkeit verpflichtet. Gespräche mit und Beiträge von Menschen aus dem deutschsprachigen Geistes- und Unternehmerleben waren im «Monat» zuhauf zu lesen. Darüber Aufschluss gibt die beeindruckende <a href="http://www.schweizermonat.ch/autoren/A">Liste der bisherigen Autoren</a>. Das Autoren- und Debattenmagazin blickt auf die Welt aus betont wirtschaftsliberaler Warte, was natürlich nicht überall gut ankommt. Kritik äusserte zum Beispiel die WOZ 2011: <a href="https://www.woz.ch/-1b53">«Der ‹Schweizer Monat› – reaktionär seit 1921»</a>.</p>
<p>René Scheu kann den intellektuellen Diskurs, Ökonomie, Philosophie. Was von ihm im Kulturbereich zu erwarten ist und ob er auch die weibliche Leserschaft anzusprechen fähig ist, bleibt zunächst eine Unbekannte. Doch wer auch immer den Entscheid, der ruhebedürftigen und aufmerksamkeitsscheuen Feuilletonredaktion einen Externen mit Elan vorzusetzen, eingeleitet hat und ihn zu verantworten hat: Er ist wegweisend. Mit der Zuwendung an jüngere Liberale, notabene die aktuelle und künftige Kernleserschaft der Neuen Zürcher Zeitung, bricht die in der Schweiz führende Kulturredaktion auf in eine neue Zukunft. Es ist zu erwarten, dass die Kulturressorts der anderen Zeitungen vom Bruch beeinflusst und sich selbst verändern werden. Angesprochen vom Entscheid ist vor allem Tamedia, dessen Führungspersonal sich im Feuilletonbereich seit vielen Jahren nicht verändert und dessen Produkte in der Folge von einer bleiernen Unveränderlichkeit geschlagen sind. Neue Impulse wurden dort in letzter Zeit nur noch durch neue Wünsche seitens des Verlags und der Werbung ausgelöst (Ausnahme: Bettina Weber als Leiterin des Gesellschaftsressorts Tages-Anzeiger / Sonntagszeitung). Bemerkenswert ist übrigens auch, dass die Neue Zürcher Zeitung somit den entgegengesetzten Weg der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einschlägt. Das Debattenfeuilleton des verstorbenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schirrmacher">Frank Schirrmacher</a> wurde dort mit dem Rezensionsfeuilleton von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Kaube">Jürgen Kaube</a> ersetzt.</p>
<p>Während die Aufregung riesig war, als einige Leute es wagten, über den Liberalen Markus Somm als NZZ-Chefredaktor nachzudenken, so sind die Reaktionen nun milder. Die Kritik über die Berufung von Scheu bezieht sich vor allem auf eine politische und publizistische Haltung, die von den Kritikern nicht geteilt wird:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">
<p dir="ltr" lang="de"><a href="https://twitter.com/liabellafi">@liabellafi</a> Sehr interessant. Kannte René Scheu bisher eher als radikalliberalen Politik-Kommentator. <a href="https://twitter.com/SchweizerMonat">@SchweizerMonat</a> <a href="https://twitter.com/NZZ">@NZZ</a></p>
<p>— Dominik Meisinger (@DkMeisinger) <a href="https://twitter.com/DkMeisinger/status/614086606643924992">June 25, 2015</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="en">
<p dir="ltr" lang="sv"><a href="https://twitter.com/phwampfler">@phwampfler</a> <a href="https://twitter.com/NZZ">@NZZ</a> absolut.</p>
<p>— Simone Meier (@SimoneMeier3) <a href="https://twitter.com/SimoneMeier3/status/614065611958824960">June 25, 2015</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Kritik ist ein Stück weit zu vernachlässigen. Eine liberale Zeitung braucht liberale Mitarbeiter, und das auch im Feuilleton. Linke, die unzufrieden sind mit diesem Personalentscheid, sollten sich besser mal mit dem Zustand des Feuilletons in ihren eigenen Zeitungen auseinandersetzen. Ihr Anspruch, bei einer freiheitlich-liberal ausgerichteten Zeitung mitreden zu wollen, ohne selbst freiheitlich-liberal zu sein, wirkt mitunter befremdlich. Scheu macht zudem weder den Eindruck eines Propagandisten, noch eines von der Politik allzu beeinflussbaren Menschen.</p>
<p>Seinen neuen Job tritt er per 1. Januar 2016 an, teilt Scheu auf Anfrage mit. Als Gründungsaktionär werde er seinen Beitrag leisten, dass die Produkte «Schweizer Monat» und «Literarischer Monat» «auf jeden Fall weiterbestehen – und sich sogar erfolgreich weiterentwickeln». Was seine operative Nachfolge angehe, so werde sich der Verwaltungsrat der SMH Verlag AG in den nächsten Wochen und Monaten darum kümmern.</p>
<p><small>Offenlegung: Ronnie Grob schreibt als freier Autor auch für den «Schweizer Monat».</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/06/26/jetzt-aber-politisches-feuilleton/">Jetzt aber: Politisches Feuilleton</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ketzerische Gedanken zur heiligen SRG</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/08/ketzerische-gedanken-zur-heiligen-srg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 09:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ am Sonntag]]></category>
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		<category><![CDATA[René Scheu]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Öffentlichrechtliches Fernsehen wurde in der vordigitalen Zeit erfunden. Warum halten wir eigentlich bis heute daran fest?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/08/ketzerische-gedanken-zur-heiligen-srg/">Ketzerische Gedanken zur heiligen SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Öffentlichrechtliches Fernsehen wurde in der vordigitalen Zeit erfunden. Warum halten wir eigentlich bis heute daran fest?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/08/ketzerische-gedanken-zur-heiligen-srg/">Ketzerische Gedanken zur heiligen SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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