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	<title>Selbstversuch | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Aug 2018 14:11:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>«Der dritte Weltkrieg wird mit einem Tweet beginnen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/08/16/der-dritte-weltkrieg-wird-mit-einem-tweet-beginnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2018 07:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer bis heute Twitter nicht genutzt hat und es dann doch noch tun will, hat es nicht einfach. Denn auch Nicht-Nutzer machen sich ein Bild des Kurznachrichtendienstes. Sie wissen zum Beispiel, dass Twitter die von US-Präsident Trump bevorzugte Kommunikationsplattform ist, oder sie wissen, dass sich regelmässig Shitstorms entladen. Nichtsdestotrotz wollte es Boris Pofalla wissen. Der «Welt»-Journalist eröffnete 2018 ein Twitter-Konto. Er hätte es besser sein lassen sollen. Denn was er da sieht, gefällt ihm gar nicht, gibt aber immerhin ausreichend Stoff her für einen Text aus der beliebten Gattung der Selbstversuche. Twitter weckt bei Pofalla Weltuntergangsstimmung, wenn er schreibt: «Alle anderen Medien, sozial oder nicht, haben sich längst bei Twitter angesteckt, es verändert die Welt, selbst wenn man es selbst niemals benutzt. Twitter ist ein tribalisierendes Affektmedium. Der nächste Weltkrieg, da bin ich mir sicher, wird mit einem Tweet beginnen.»</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/16/der-dritte-weltkrieg-wird-mit-einem-tweet-beginnen/">«Der dritte Weltkrieg wird mit einem Tweet beginnen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bis heute Twitter nicht genutzt hat und es dann doch noch tun will, hat es nicht einfach. Denn auch Nicht-Nutzer machen sich ein Bild des Kurznachrichtendienstes. Sie wissen zum Beispiel, dass Twitter die von US-Präsident Trump bevorzugte Kommunikationsplattform ist, oder sie wissen, dass sich regelmässig Shitstorms entladen. Nichtsdestotrotz wollte es Boris Pofalla wissen. Der «Welt»-Journalist eröffnete 2018 ein Twitter-Konto. Er hätte es besser sein lassen sollen. Denn was er da sieht, gefällt ihm gar nicht, gibt aber immerhin ausreichend Stoff her für einen Text aus der beliebten Gattung der Selbstversuche. Twitter weckt bei Pofalla Weltuntergangsstimmung, wenn er schreibt: «Alle anderen Medien, sozial oder nicht, haben sich längst bei Twitter angesteckt, es verändert die Welt, selbst wenn man es selbst niemals benutzt. Twitter ist ein tribalisierendes Affektmedium. Der nächste Weltkrieg, da bin ich mir sicher, wird mit einem Tweet beginnen.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/16/der-dritte-weltkrieg-wird-mit-einem-tweet-beginnen/">«Der dritte Weltkrieg wird mit einem Tweet beginnen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Was die Zeitung wirklich leistet – ein Selbstversuch</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/08/was-die-zeitung-wirklich-leistet-ein-selbstversuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 09:07:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er sei froh gewesen, dass er sich über das jüngste Schulmassaker in Florida nicht mit Online-Medien informiert habe. Farhad Manjoo von der New York Times unterzog sich einem Selbstversuch: zwei Monate lang liest er nur Zeitungen um sich zu informieren; Ausnahmen sind Podcasts, E-Mail-Newsletters und lange Online-Formate. Seine Print-Diät bestand aus der New York Times, für die er selbst arbeitet, das Wall Street Journal, seine Lokalzeitung The San Francisco Chronicle, plus das Nachrichtenmagazin The Economist. Was man von den Zeitung kriegt? News. Richtige News. Das mag banal klingen. Manjoo meint das als Abgrenzung zu den Online-Medien, wo man einem endlosen Meinungsstrom ausgesetzt sei, «der mehr dazu beiträgt, Ihr Verständnis der Welt zu verzerren, als sie zu erhellen.»</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er sei froh gewesen, dass er sich über das jüngste Schulmassaker in Florida nicht mit Online-Medien informiert habe. Farhad Manjoo von der New York Times unterzog sich einem Selbstversuch: zwei Monate lang liest er nur Zeitungen um sich zu informieren; Ausnahmen sind Podcasts, E-Mail-Newsletters und lange Online-Formate. Seine Print-Diät bestand aus der New York Times, für die er selbst arbeitet, das Wall Street Journal, seine Lokalzeitung The San Francisco Chronicle, plus das Nachrichtenmagazin The Economist. Was man von den Zeitung kriegt? News. Richtige News. Das mag banal klingen. Manjoo meint das als Abgrenzung zu den Online-Medien, wo man einem endlosen Meinungsstrom ausgesetzt sei, «der mehr dazu beiträgt, Ihr Verständnis der Welt zu verzerren, als sie zu erhellen.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/08/was-die-zeitung-wirklich-leistet-ein-selbstversuch/">Was die Zeitung wirklich leistet – ein Selbstversuch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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