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	<title>Solidarität | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Warum Julian Assange nur wenig Unterstützung erhält</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/28/warum-julian-assange-nur-wenig-unterstuetzung-erhaelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 14:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Assange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Solidarität mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange ist schwach. Der Internet-Aktivist fiel zwischen Stuhl und Bank.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Solidarität mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange ist schwach. Der Internet-Aktivist fiel zwischen Stuhl und Bank.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/28/warum-julian-assange-nur-wenig-unterstuetzung-erhaelt/">Warum Julian Assange nur wenig Unterstützung erhält</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Im Namen des Bleistifts</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/08/im-namen-des-bleistifts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 11:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Twitter zeigen sich Zeichner und Karikaturisten solidarisch mit ihren getöteten Kollegen von «Charlie Hebdo». Besonders ein Motiv prägt den Widerstand.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Twitter zeigen sich Zeichner und Karikaturisten solidarisch mit ihren getöteten Kollegen von «Charlie Hebdo». Besonders ein Motiv prägt den Widerstand.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/08/im-namen-des-bleistifts/">Im Namen des Bleistifts</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Wer nicht dazu steht, hat den Beruf verfehlt»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 14:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
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		<category><![CDATA[Leak]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 120 Redaktorinnen und Redaktoren des Tages-Anzeigers unterzeichneten einen Protestbrief an die Tamedia-Unternehmensleitung. Die Namensliste wurde alsbald publik. Zum Unmut einzelner Betroffener. Veröffentlicht hat sie als Erster der preisgekrönte Walliser Journalist Kurt Marti – aus guten Gründen, wie er findet. Wäre es nach den Organisatoren des Protests gegangen, hätte bis heute niemand erfahren, woran <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/">«Wer nicht dazu steht, hat den Beruf verfehlt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 120 Redaktorinnen und Redaktoren des Tages-Anzeigers unterzeichneten einen Protestbrief an die Tamedia-Unternehmensleitung. Die Namensliste wurde alsbald publik. Zum Unmut einzelner Betroffener. Veröffentlicht hat sie als Erster der preisgekrönte Walliser Journalist Kurt Marti – aus guten Gründen, wie er findet.<br />
<span id="more-16746"></span><br />
Wäre es nach den Organisatoren des Protests gegangen, hätte bis heute niemand erfahren, woran sich der <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/tages-anzeiger-topsunmut-ueber-die-konvergenz-310923" target="_blank">Unmut von Teilen der Tagi-Redaktion</a> entzündet im Zusammenhang mit dem laufenden Konvergenzprozess. Nur so viel waren sie bereit, öffentlich preiszugeben: «Wir haben ein fünfseitiges Papier erstellt mit kritischen Punkten zur Konvergenz. Und 121 Leute haben es unterschrieben.» Es hätte eine redaktions- und verlagsinterne Auseinandersetzung bleiben sollen. Auf die mediale Begleitmusik von Konkurrenz und anderen Beobachtern wollten die Unzufriedenen verzichten. Bekanntlich blieb dies ein frommer Wunsch. Kaum gesagt, leckten die Dokumente auch schon munter aus der Redaktion und auch ausserhalb der Redaktion konnte man sich ein Bild von den Konvergenzwehen beim Tages-Anzeiger machen.</p>
<p>Nun mag man es für reichlich naiv halten, elektronische Dokumente einer breiteren Öffentlichkeit vorenthalten zu wollen, die auf einer Redaktion zwischen mehr als 200 Medienschaffenden zirkulieren; erst recht, wenn nicht alle dahinterstehen, die sie einsehen konnten. Das Leck war also vorprogrammiert. Was zumindest im Fall der Namensliste nicht hätte sein müssen. Auch 2013 lässt sich ein Dokument handschriftlich signieren.</p>
<p>Da lagen also die Liste mit 121 Namen und die Protestnote in ein paar Mailboxen ausserhalb der Tages-Anzeiger-Redaktion. Und allmählich begann der Inhalt durchzusickern. Zuerst wurde auf Twitter daraus zitiert, bis schliesslich die <a href="http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Protestschreiben-der-Tagi-Redaktion-zur-Konvergenz1" target="_blank">Nachrichtenplattform infosperber.ch</a> und ihr <a href="http://www.beobachter.ch/dossiers/prix-courage/artikel/prix-courage-2013_kandidatnbsp5/" target="_blank">Autor Kurt Marti</a> die beiden Dokumente unter einem Artikel zum Thema integral veröffentlichten. Danach verlinkten etliche andere Medien darauf. (Indirekt auch die MEDIENWOCHE, die prominent <a href="www.presseverein.ch/2013/11/exemplarische-qualen-der-konvergenz/" target="_blank">auf einen externen Artikel verwiesen</a> hat, der den Link zur Liste enthielt.)</p>
<p>Vereinzelte Redaktorinnen und Redaktoren, die das Protestschreiben unterzeichnet hatten, sahen ihre Namen plötzlich prominent in der Branche herumgereicht – und fanden das gar nicht toll. Sie hielten die Veröffentlichung für <a href="https://twitter.com/journ_ali/status/401061289595637761" target="_blank">«fahrlässig» und für die Berichterstattung «irrelevant»</a>. Diese Einschätzung teilten notabene auch Redaktoren, die das Dokument nicht unterschrieben hatten. Ebenso der Journalistenverband impressum, dessen Geschäftsführer es für eine Selbstverständlichkeit hält, die Namensliste <a href="https://twitter.com/ursthalmann/status/401004494906855424" target="_blank">nicht publik zu machen</a>.</p>
<p>Wieso also gelangt Kurt Marti, ein Reporter mit einschlägiger Erfahrung im Umgang mit heiklen Informationen, zu einem anderen Schluss und entschied sich für die Veröffentlichung? Auf Anfrage der MEDIENWOCHE begründet Marti den Schritt mit dem Rollenverständnis der Journalisten: «Die Namenliste ist von öffentlichem Interesse, weil JournalistInnen keine gewöhnlichen BürgerInnen sind, sondern im Dienste der Öffentlichkeit stehen.» Und weiter: «Wenn JournalistInnen aus Angst vor Konsequenzen nicht mit ihrem Namen öffentlich zu Ihrer Meinung stehen dürfen, haben sie den Beruf verfehlt. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte nicht Felskletterer werden.» Seinen Beitrag als Leaker hält Marti zudem für bescheiden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung habe die Liste längst schon weite Kreise gezogen: «Wer eine Liste geheim halten will, wählt sicher nicht den Weg über ein breit gestreutes Mail.» Die Kritik von Redaktoren an der Veröffentlichung relativiert er mit der Zustimmung anderer Tagi-Mitarbeiter zu einer Publikation. «Die Stimmen halten sich die Waage.»</p>
<p>Bei aller Plausibilität dieses Vorgehens bleibt die Frage nach der Verantwortung, die Kurt Marti auf sich lädt, sollte irgendwann tatsächlich ein Unterzeichner Nachteile erfahren aufgrund seiner Signatur. Marti äussert sich dazu nicht direkt, jedoch sein Redaktionskollege Robert Ruoff, der ihn sekundiert: «Es stellt sich dann, selbstverständlich, die Frage der Solidarität im Fall von repressiven Massnahmen.» Das bleibt vorerst ein hypothetisches Szenario. Im vorliegenden Fall hätte aber Solidarität bedeuten können, auf eine Veröffentlichung der Namen zu verzichten und die Liste nur als Recherchematerial zu benutzen. Denn die Namen tun tatsächlich wenig bis nichts zur Sache, um den Unmut in der Tagi-Redaktion angemessen vermitteln und öffentlich diskutieren zu können. Das hat Marti übrigens in seinem Artikel selbst bewiesen. Ging er doch in seinem Text mit keinem Wort auf die Namen ein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/19/wer-nicht-dazu-steht-hat-den-beruf-verfehlt/">«Wer nicht dazu steht, hat den Beruf verfehlt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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