<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sportfernsehen | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/sportfernsehen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Jun 2017 07:05:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>Fachwissen, Herzblut und Emotionen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nik Niethammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2015 10:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Doping]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Eurosport]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentator]]></category>
		<category><![CDATA[Sportfernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Tour de France]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=25183</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dem 4. Juli rollt sie wieder: die Tour de France, das grösste jährliche Sportereignis der Welt. Unser Kolumnist outet sich als Radsport-Fanatiker und Eurosport-Fan – und nervt sich über die Doppelmoral anderer TV-Kommentatoren. Bevor Sie fragen: ja, im Radsport gibt es viele Idioten. Wer sich wie der 38jährige Italiener Luca Paolini mit Kokain erwischen <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/">Fachwissen, Herzblut und Emotionen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 4. Juli rollt sie wieder: die Tour de France, das grösste jährliche Sportereignis der Welt. Unser Kolumnist outet sich als Radsport-Fanatiker und Eurosport-Fan – und nervt sich über die Doppelmoral anderer TV-Kommentatoren.<br />
<span id="more-25183"></span><br />
Bevor Sie fragen: ja, im Radsport gibt es viele Idioten. Wer sich wie der 38jährige Italiener Luca Paolini mit Kokain erwischen lässt, dem ist nicht zu helfen. Und nein: ich glaube nicht, dass die ganze Quälerei nur mit Spaghetti und Müsliriegel zu schaffen ist.</p>
<p>Darf man diesen Sport trotzdem mögen? Darf man bei der Tour die Fahrer bejubeln, ohne zu wissen, ob alle sauber sind?</p>
<p>Ich finde: man darf. Und ich sage Ihnen warum.</p>
<p>Ich war vielleicht 10 Jahre alt, als ich in der Garage unseres Wohnhauses einen alten rostigen Renner entdeckte. Mit gebogenem Lenker und ohne Schutzblech. Ich war auf der Stelle elektrisiert. Ich hätte alles getan, um einmal über dem Bügel gebeugt den Berg vor unserem Haus hinunter zu sausen.</p>
<p>Einige Jahre und viele gesparte Taschengelder später kaufte ich mir ein silbergraues Rennrad der Marke „Cilo“. Fortan eiferte ich mit rasierten Beinen im braunen Molteni-Wolltrikot meinen Vorbildern nach: Merckx, Moser, van Impe, Kelly, Roche.</p>
<p>Die Leidenschaft für den Radsport ist bis heute ungebrochen. Radsport ist Kampf und Leidenschaft. Es ist der härteste und der schönste Sport der Welt. Radsport ist Technik. Dynamik. Stil. Es gibt für mich nichts Ästhetischeres als das Muskelspiel einer glattrasierten braungebrannten Velowade.</p>
<p>Wenn die «Tour» rollt, bin ich im Ausnahmezustand. Ich lese jeden Bericht, studiere Streckenverläufe und Ranglisten. Ich verfolge Fahrer und Teams auf Facebook und Twitter, lade mir die Videos ihrer On-Bord-Kameras herunter. Die Etappen schaue ich am Abend als Aufzeichnung. Inklusive Vorbericht und Nachberichterstattung.</p>
<p>An dieser Stelle: Danke Eurosport. Der Spartensender überträgt 1800 Stunden Radsport pro Jahr, davon 330 Stunden von der Tour, davon 90 Stunden live. Für einen Fan wie mich ein Segen.</p>
<p>Die Kommentatoren heissen Karsten Migels und Jean-Claude Leclercq. Für Migels ist es die 15. Tour. DER. MANN. WEISS. ALLES. Er kennt jedes Resultat, jeden Berg, jeden Fahrer. Schafft es der Franzose Thomas Voeckler auf der 8. Etappe in eine Fluchtgruppe, erinnert sich Migels mal eben an die 5. Etappe der Tour 2004 von Amiens nach Chartres, die «der Franzose in einer Ausreissergruppe mit über 12 Minuten Vorsprung beendete und das Maillot Jaune übernahm.» (und es erst 10 Tage später wieder abgab).</p>
<p>Der Franzose Leclercq, ein ehemaliger Berufsradfahrer, hat früher für das Schweizer Fernsehen kommentiert. Seit einigen Jahren darf er bei Eurosport ran – und ist eine echte Bereicherung. Auch wenn sein Deutsch für deutsche Ohren immer wieder gewöhnungsbedürftig klingt («Da hat es Tony Gallopin richtig aus dem Sattel glupft»), auch wenn öfter mal ein Satz einen Ausreissversuch unternimmt und Leclercq ihn nicht mehr einholen kann – er und Migels sind längst Kult. Sie reden Stunden und Aberstunden und wenn sie in die Werbung schalten müssen, entschuldigen sie sich beim Zuschauer.</p>
<p>Die beiden kommentieren mit Fachwissen, Herzblut und Emotionen, schätzen ungewöhnliche Leistungen kritisch ein und beweisen: man kann sich für Radsport begeistern, ohne das Thema Doping komplett auszuklammern.</p>
<p>Anders die Radsportkommentatoren von SRF und vor allem der ARD. Das erste deutsche Fernsehen hatte die Tour vor drei Jahren wegen systematischen Dopings verlassen und überträgt seit diesem Jahr wieder die letzten ein- bis anderthalb Stunden des Rennens. Beinahe zwanghaft wird der Zuschauer bei jeder Gelegenheit auf das Thema Doping hingewiesen, werden die Sündenregister ehemaliger Doper, die noch aktiv sind, heruntergebetet. Besonders die ARD-Kommentatoren Florian Nass und Florian Kurz nerven mit ihrem permanent zur Schau gestellten schlechten Gewissen. Sie fühlen sich offensichtlich genötigt, immerzu Bedenken zu formulieren. Einem Sport gegenüber, den sie zwar übertragen, dem sie aber zutiefst misstrauen.</p>
<p>Doping gehört leider zum Radsport «wie die Hefe in die Brioche» (FAZ). Längst sind nicht alle verbotenen Mittel und Methoden mit Hilfe der Doping-Kontrollen feststellbar. Kein positiver Doping-Test bei einer Tour heisst nicht, dass das Feld sauber ist. Früher, so schätzen Experten, erzielte man mit Epo und Blutaustausch 10 bis 15 Prozent Leistungsgewinn. Heute verwendet der moderne Doper viel kleinere Dosierungen, um nicht erwischt zu werden; sie bringen noch drei bis fünf Prozent mehr Leistung.</p>
<p>In einem Bericht des Weltradsportverbandes UCI wird ein nicht namentlich genannter Profi mit der Vermutung zitiert, dass nach wie vor 90 Prozent des Pelotons dopen. Keine Frage: wenn das so ist, ist es eine Katastrophe. Klar scheint aber auch, dass heute im Feld weitgehend Chancengleichheit herrscht. Und die Strapazen auf dem Rad bei Regen und Hitze auf der Fahrt über fünf Alpenpässe sind für alle dieselben – mit oder ohne Chemie im Blut. Mit dieser Erkenntnis könnte sich der eine oder andere TV-Kollege beim Kommentieren etwas lockerer machen.</p>
<p>Und ich? Ich bin ein hoffnungsloser Fall. Ich liebe den Radsport. Was soll ich denn tun? Mich für Wasserball begeistern?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/">Fachwissen, Herzblut und Emotionen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2015/07/13/fachwissen-herzblut-und-emotionen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regula Späni kommentiert Karate</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 10:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Lässer]]></category>
		<category><![CDATA[Karate]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Regula Späni]]></category>
		<category><![CDATA[SF]]></category>
		<category><![CDATA[Sportfernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[SSF]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=2057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor einem Jahr verliess Sportmoderatorin Regula Späni nach 21 Jahren das Schweizer Fernsehen. Die dreifache Mutter wollte mehr Zeit für ihre Familie haben. Nun ist Späni zurück am Bildschirm. Für das Schweizer Sportfernsehen kommentiert sie regelmässig Karate-Wettkämpfe. Weiteren Einsätzen beim privaten Sportsender steht sie offen gegenüber. Noch Anfang April klang es ganz danach, als ob <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/">Regula Späni kommentiert Karate</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr <a href="http://www.news.ch/Sport+Journalistin+Regula+Spaeni+verlaesst+SF/431481/detail.htm" target="_blank">verliess</a> Sportmoderatorin Regula Späni nach 21 Jahren das Schweizer Fernsehen. Die dreifache Mutter wollte mehr Zeit für ihre Familie haben. Nun ist Späni zurück am Bildschirm. Für das Schweizer Sportfernsehen kommentiert sie regelmässig Karate-Wettkämpfe. Weiteren Einsätzen beim privaten Sportsender steht sie offen gegenüber.<br />
<span id="more-28803"></span><br />
Noch Anfang April klang es ganz danach, als ob Regula Späni das Leben fernab des Fernsehens in vollen Zügen geniessen würde. Gegenüber dem Promimagazin Glanz &amp; Gloria <a href="http://www.glanzundgloria.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/04/Schweiz/Regula-Spaeni-Ich-vermisse-das-Fernsehen-nicht" target="_blank">sagte sie sichtlich glücklich</a>: «Ich geniesse es, mehr Zeit zu haben.» Keine Rede von einem TV-Comeback. Im Gegenteil: Sie vermisse das Fernsehen nicht. Zwar hatte die langjährige SF-Mitarbeiterin bereits <a href="http://www.schweizersportfernsehen.ch/ssf/_data/pages/images/mm_karate%20schweizermeisterschaft%20exklusiv%20im%20ssf.pdf">im letzten November</a> einen Abstecher zum Schweizer Sportfernsehen SSF gemacht und ein Karate-Turnier kommentiert. Das hätte aber eine «einmalige Sache» bleiben sollen, wie sich Späni damals zu ihrem Rückfall äusserte. Doch es kam anders.</p>
<p>«Aus dem kurzen Comeback und der einmaligen Sache, die auch so geplant war, ist nach dieser Sendung im letzten Herbst etwas mehr geworden», teilt Späni auf Anfrage der Medienwoche mit. Nachdem sie bereits Mitte April eine weitere Kampfsportveranstaltung kommentierte, wird Späni nun auch im Mai bei der Europameisterschaft mit drei Magazin-Sendungen und im Herbst bei den Schweizermeisterschaften für das Fernsehen mit von der Partie sein.</p>
<p>Dass es nicht bei einem einmaligen Auftritt für SSF geblieben ist, hat auch damit zu tun, dass der schweizerische Karateverband und das Sportfernsehen nach dem Turnier vom letzten November übereingekommen waren, weitere Wettkämpfe auszustrahlen. Und da beide Seiten mit der Leistung Spänis zufrieden waren und die Kommentatorin einer Karriere nach der Karriere offenbar nicht abgeneigt ist, geht die Zusammenarbeit in eine weitere Runde.</p>
<p>Einsätze bei anderen Sportarten seien zwar keine geplant. «Bei speziellen Projekten kann ich mir das aber durchaus vorstellen», schreibt Späni. Mit Senderchefin Claudia Lässer sei sie entsprechend verblieben.</p>
<p>Späni ist nicht das einzige SF-Gesicht, das auf dem privaten Sportkanal prominent auftaucht. Auch Beni Thurnheer stand schon im Dienst des Schweizer Sportfernsehens bei der nach ihm benannten Casting-Show <a href="http://www.einerwiebeni.ch/" target="_blank">«Einer wie Beni»</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/">Regula Späni kommentiert Karate</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2011/04/26/regula-spani-kommentiert-karate/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
