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	<title>Studenten | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Aug 2019 08:48:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Studenten schämen sich für ihre Nebenjobs</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/08/20/studenten-schaemen-sich-fuer-ihre-nebenjobs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2019 04:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenbeschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sollte man branchenfremde Nebenjobs im Lebenslauf angeben? Manche Bewerber tun es nicht, weil sie sich schämen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte man branchenfremde Nebenjobs im Lebenslauf angeben? Manche Bewerber tun es nicht, weil sie sich schämen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/08/20/studenten-schaemen-sich-fuer-ihre-nebenjobs/">Studenten schämen sich für ihre Nebenjobs</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Gunst von Studenten ist Firmen viel wert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/07/04/die-gunst-von-studenten-ist-firmen-viel-wert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 04:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen treiben einen grossen Aufwand, um frühzeitig das Interesse junger Fachkräfte zu wecken. Besonders gefordert sind Firmen wie die Ostschweizer Industriegruppe VAT. Die Gruppe hat eine innovative Form der Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik gefunden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen treiben einen grossen Aufwand, um frühzeitig das Interesse junger Fachkräfte zu wecken. Besonders gefordert sind Firmen wie die Ostschweizer Industriegruppe VAT. Die Gruppe hat eine innovative Form der Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik gefunden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/07/04/die-gunst-von-studenten-ist-firmen-viel-wert/">Die Gunst von Studenten ist Firmen viel wert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Leicht verdientes Geld»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/12/04/leicht-verdientes-geld/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 21:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>
		<category><![CDATA[Blick.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Zurich]]></category>
		<category><![CDATA[Amok]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Studentin und ihr Umfeld bewahren während eines Alarms im Zürcher Toni-Areal die Ruhe und teilen das einer «Blick»-Journalistin auch genau so mit. Doch diese fantasiert Ängste herbei. Für ein Foto, das Studenten zeigt, wie sie unter den Tischen sitzen, würde sie sogar 100 Franken bezahlen. Heute morgen waren Teile von Zürich etwas in Aufruhr. <a href="https://medienwoche.ch/2014/12/04/leicht-verdientes-geld/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studentin und ihr Umfeld bewahren während eines Alarms im Zürcher Toni-Areal die Ruhe und teilen das einer «Blick»-Journalistin auch genau so mit. Doch diese fantasiert Ängste herbei. Für ein Foto, das Studenten zeigt, wie sie unter den Tischen sitzen, würde sie sogar 100 Franken bezahlen.<br />
<span id="more-22397"></span><br />
Heute morgen waren Teile von Zürich etwas in Aufruhr. Ein Alarm, den Medien zunächst Bombenalarm, dann Amokalarm und schliesslich Fehlalarm nannten, führte dazu, dass einige Studenten für einige Stunden in der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) im Toni-Areal ausharren mussten. <a href="http://www.nzz.ch/zuerich/zhdk-polizeieinsatz-wegen-amokalarm-1.18438108">Per E-Mail und per Lautsprecherdurchsage</a> wurden sie dazu aufgefordert, die Räume nicht zu verlassen.</p>
<p>Um herauszufinden und zu berichten, was passiert, nahm Blick.ch um 10:15 Uhr via Facebook zur eingeschlossenen Studentin Alice Kontakt auf. Es entwickelte sich ein Chat, welcher MEDIENWOCHE in voller Länge vorliegt und den wir vergleichen möchten mit dem <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/amok-alarm-auf-dem-toni-areal-polizei-gibt-entwarnung-id3323946.html">daraus resultierenden Artikel von Blick.ch</a>. Die Studentin hat nur auf diesem einen Kanal mit der «Blick»-Journalistin kommuniziert, eine vorherige Bekanntschaft gab es nicht.</p>
<p>Lesen wir zunächst, was Alice antwortet auf die Frage, wie die Stimmung ist in der ungewissen Zwangslage:</p>
<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/12/bildschirmfoto-2014-12-04-um-19-2.png" alt="" title="Zitat 1" width="450" height="41" class="aligncenter size-full wp-image-22414" /></p>
<p>Die «Blick»-Journalistin gibt das schriftliche Zitat in ihrem Artikel so wieder:</p>
<blockquote><p>«Noch sind alle sehr locker. Wir versuchen uns abzulenken, bis wir mehr Informationen kriegen», so Alice kurz nach dem Alarm.</p></blockquote>
<p>Alice nimmt es wirklich ziemlich easy, und ihr Umfeld offenbar auch:</p>
<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/12/bildschirmfoto-2014-12-04-um-19-4.png" alt="" title="Zitat 2" width="450" height="46" class="aligncenter size-full wp-image-22412" /></p>
<p>«Doch etwas Angst schwebe schon im Raum», glaubt Blick.ch aus den Aussagen von Alice herauszulesen, und fragt gleich mal direkt:</p>
<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/12/bildschirmfoto-2014-12-04-um-19-6.png" alt="" title="Zitat 3" width="450" height="28" class="aligncenter size-full wp-image-22410" /></p>
<p>Alice antwortet im Konjunktiv:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/12/bildschirmfoto-2014-12-04-um-19.png" alt="" title="Zitat 4" width="450" height="80" class="aligncenter size-full wp-image-22415" /></p>
<p>Bei Blick.ch klingt das dann so:</p>
<blockquote><p>Während in der Werkstatt die Stimmung noch relativ ruhig sei, sei sie in anderen Räumen angstgeladen. «Dort harren die Studenten unter den Tischen aus und warten auf weitere Informationen.» Sie habe selbst Angst, Schüsse zu hören, so Alice in den ungewissen Minuten. «Dann würde ich definitiv auch unter den Tisch kriechen.»</p></blockquote>
<p>Ausserdem gab es von Seiten der «Blick»-Journalistin ein gewisses Interesse an Fotos:</p>
<p><strong>10:25 Uhr:</strong> könntest du mir ein foto von euch schicken?<br />
<strong>10:28 Uhr:</strong> dürfen wir dein foto nicht doch verwenden? siehst toll darauf aus.<br />
<strong>10:29 Uhr:</strong> dann schick mir doch bitte ein anderes. du bist so hübsch, das würde voll ziehen bei uns 🙂<br />
<strong>10:32 Uhr:</strong> und vielleicht ein foto von euch studenten? auch ruhig von hinten, wie ihr in der werkstatt seid?<br />
<strong>10:39 Uhr:</strong> am besten wäre ein foto, wo ihr unter den tischen hockt.<br />
<strong>10:56 Uhr:</strong> muss dich nochmals wegen der bilder fragen: vielleicht will jemand aus einem anderen zimmer eins schicken?<br />
<strong>10:58 Uhr:</strong> he, nicht über twitter sagen, wie viel wir für bilder zahlen!<br />
<strong>11:04 Uhr:</strong> im gegenzug kannst du uns ja jetzt vielleicht ein foto besorgen.</p>
<p>Der Chat endet um 12:09 Uhr. Alice schreibt uns, es habe sich diesmal zwar um einen Fehlalarm gehandelt, es sei aber ja nicht so, als würde «Blick» in einem Ernstfall taktvoller vorgehen: «Amokläufe sind ja an und für sich dramatisch genug, da muss man nicht noch mehr draufhauen. Vielleicht ist es naiv von mir zu glauben, die Medien sollten von Fakten berichten, und nicht die Situation soweit verzerren, bis sie auf die Story passt, die sie gerne erzählen würden.»</p>
<p><small>Im Blogbeitrag <a href="http://blog.meugster.net/2014/amok-alarm-im-toni-areal-und-die-vorgehensweisen-der-medien/">«Amok-Alarm im Toni-Areal und die Vorgehensweisen der Medien»</a> beschäftigt sich auch Michael Eugster mit dem Verhalten der Medien in diesem Fall.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/12/04/leicht-verdientes-geld/">«Leicht verdientes Geld»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Grosse Jagd auf kleine Fehler</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/03/14/grosse-jagd-auf-kleine-fehler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 10:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[ZHAW]]></category>
		<category><![CDATA[fehler.li]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Marius Grieder]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Blick am Abend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Name ist Programm: Auf dem Blog fehler.li entsteht eine Sammlung jener kleinen, aber umso ärgerlicheren Fehler, wie sie Medien oft nicht zu vermeiden vermögen. Die beiden Studenten, die hinter dem Projekt stehen, wollen ihre Fehlersammlung nicht als Besserwisserei oder Pedanterie verstanden wissen. Vielmehr hoffen sie, Medienschaffende für Präzision und Sauberkeit im Umgang mit der <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/14/grosse-jagd-auf-kleine-fehler/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name ist Programm: Auf dem Blog <a href="http://fehler.li/" target="_blank">fehler.li</a> entsteht eine Sammlung jener kleinen, aber umso ärgerlicheren Fehler, wie sie Medien oft nicht zu vermeiden vermögen. Die beiden Studenten, die hinter dem Projekt stehen, wollen ihre Fehlersammlung nicht als Besserwisserei oder Pedanterie verstanden wissen. Vielmehr hoffen sie, Medienschaffende für Präzision und Sauberkeit im Umgang mit der Sprache zu sensibilisieren – und einer Geschäftsidee zum Durchbruch zu verhelfen.<br />
<span id="more-28755"></span><br />
Ihre Meriten als Journalisten sind noch bescheiden. Als Fehlerjäger befinden sie sich jedoch auf gutem Weg, sich einen Namen zu machen. Konrad Weber (22) und Marius Grieder (21) studieren im zweiten Semester Journalismus an der ZHAW in Winterthur. Ausbildung und Theorie in Ehren, doch die Medienpraxis ist den beiden mindestens ebenso wichtig. Vor einem Monat haben die beiden deshalb das Blog fehler.li gestartet und sammeln dort seither fleissig Fehler.</p>
<p>Schiefe Sprachbilder, logische Verirrungen, aber auch Flüchtigkeits- und Faktenfehler greifen Grieder und Weber auf. «Wir wollen nicht mit dem Finger auf die fehlerhaften Journalisten zeigen», sagen die beiden im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Vielmehr gehe es ihnen darum, anhand konkreter Beispiele auf Tücken und Fallen der deutschen Sprache aufmerksam zu machen. So lernt man am Beispiel einer <a href="http://fehler.li/?p=208" target="_blank">falschen Genitiv-Bildung</a> den sogenannten Kongruenzfehler kennen, und erfährt dabei gleich auch noch, was es mit Attribut und Apposition auf sich hat; nicht nur für grammatikalisch dilettierende Medienschaffende eine willkommene Auffrischung von Basiswissen. Der Grossteil der Beiträge auf fehler.li widmet sich den kleinen, eigentlich vermeidbaren und darum umso ärgerlicheren Flüchtigkeitsfehlern: <a href="http://fehler.li/?p=199" target="_blank">Gummischrott statt Gummischrot</a>, <a href="http://fehler.li/?p=202" target="_blank">falsche Namenseinblendung</a> beim Fernsehinterview, ein mit dem <a href="http://fehler.li/?p=218" target="_blank">Wasserzeichen der Agentur</a> veröffentlichtes Bild.</p>
<p>Redaktionen wissen diese ungefragten Spürdienste durchaus zu schätzen. Als der «Blick am Abend» den Hollywood-Regisseur <a href="http://fehler.li/?p=165" target="_blank">James Cameron mit dem britischen Premierminister David Cameron verwechselte</a> und von fehler.li öffentlich darauf aufmerksam gemacht wurde, <a href="http://twitter.com/blickamabend/status/42287113030475776" target="_blank">bedankte sich die Redaktion</a> für den Hinweis. «Aber es ist schon schwierig, nicht arrogant zu wirken», findet Konrad Weber. Gerade einem jungen Studenten könne man leicht vorhalten, er solle zuerst einmal selber etwas leisten, bevor er zu kritisieren beginne. Ein Vorwurf, den er auch schon von Hochschuldozenten gehört hat, wenn auch nicht direkt auf fehler.li bezogen, sondern in grundsätzlicher Form. «Ich verstehe das bis zu einem gewissen Grad. Doch damit müssen wir leben», sagt Weber, «und zeigen, dass wir selbst fehlerfrei arbeiten.»</p>
<p>Dass es sich bei der Fehlersuche nicht um eine tierisch ernste Angelegenheit handelt, verdeutlicht auch der gewählte Blogname: fehler.li – Fehlersuche mit einem Augenzwinkern. Es sei nicht etwa so, dass sie nun den ganzen Tag lang jede nur erdenkliche Publikation auf Fehler abklapperten. «Wir haben unseren Medienkonsum nicht verändert, seit wir fehler.li betreiben», bestätigen Weber und Grieder unisono. «Was uns früher auch schon aufgefallen ist, dokumentieren wir nun einfach öffentlich.» Als <a href="http://fehler.li/?page_id=2" target="_blank">ausgebildeter Polygraf hat Marius Grieder</a> ein geschultes Auge für den korrekten Umgang mit gesetztem Text. Ausserdem erhalten die beiden fehler.li-Macher immer wieder Tipps von den Lesern ihres Blogs, die sie auf Fehlleistungen hinweisen, die sie selbst nicht gesehen hätten.</p>
<p>Grieder und Weber sind nicht die ersten, die als Fehlerjäger und -sammler durch die Deutschschweizer Medienlandschaft streifen; aber zurzeit sind sie die einzigen. Ähnliche Projekte in der Vergangenheit sind über kurz oder lang gescheitert. <a href="http://blattkritik.ch/index.php?/archive" target="_blank">Blattkritik.ch</a> konnte sich knapp zwei Jahre halten, <a href="http://pendlerblog.blogspot.com/" target="_blank">das Pendlerblog</a>, das Ungereimtheiten und Fehler in 20 Minuten aufdeckte, musste nach der gleichen Frist ebenfalls die Segel streichen. Dass fehler.li einem ähnlichen Schicksal entgegenschaut, ist nicht auszuschliessen. «Ein Knackpunkt wird sicher das Studienende in zweieinhalb Jahren sein», sagen die beiden Fehlerjäger. Bis dahin hoffen sie durchhalten zu können. Nicht zuletzt, weil sie fehler.li mit einem kommerziellen Hintergedanken ins Leben gerufen haben: Die Fehlersammlung soll die Sprachkompetenz der beiden Studenten dokumentieren und so ihr geplantes Geschäft mit Korrektorat und Lektorat anschieben helfen. «Für die Matura-Arbeiten in diesem Sommer wollen wir unsere Dienste anbieten können», sagt Konrad Weber.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/14/grosse-jagd-auf-kleine-fehler/">Grosse Jagd auf kleine Fehler</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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