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	<title>Todesopfer | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Sterben vor der Kamera: ein medialer Tauschhandel</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/16/sterben-vor-der-kamera-ein-medialer-tauschhandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2019 12:33:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der «Blick» skandalisierte eine Reportage des Schweizer Fernsehens. Er übertrieb. Aber die veröffentlichte Erregung dient letztlich beiden Parteien.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der «Blick» skandalisierte eine Reportage des Schweizer Fernsehens. Er übertrieb. Aber die veröffentlichte Erregung dient letztlich beiden Parteien.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/16/sterben-vor-der-kamera-ein-medialer-tauschhandel/">Sterben vor der Kamera: ein medialer Tauschhandel</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Man darf niemanden beim Sterben zeigen»: Ex-SRF-Chef übt scharfe Kritik am Fernsehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 16:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Sendung «Mona mittendrin» sah man, wie ein Mann erfolglos reanimiert wurde. Die Kamera hätte wegschwenken müssen, sagt nun eine gewichtige Person: Diego Yanez, früherer Chefredaktor des Schweizer Fernsehens und heute Direktor des Medienausbildungszentrums.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Sendung «Mona mittendrin» sah man, wie ein Mann erfolglos reanimiert wurde. Die Kamera hätte wegschwenken müssen, sagt nun eine gewichtige Person: Diego Yanez, früherer Chefredaktor des Schweizer Fernsehens und heute Direktor des Medienausbildungszentrums.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/15/man-darf-niemanden-beim-sterben-zeigen-ex-srf-chef-uebt-scharfe-kritik-am-fernsehen/">«Man darf niemanden beim Sterben zeigen»: Ex-SRF-Chef übt scharfe Kritik am Fernsehen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Würden es wieder so machen»</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 08:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medienjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dürfen Medien Fotos von tödlich verunfallten Kindern zeigen? Der «Blick» hats getan. Prominent und grossformatig nach dem schweren Carunfall im Wallis von letzter Woche – und würde es wieder tun. «Blick»- Chefredaktor Ralph Grosse-Bley sagt, weshalb. Fratze des Boulevards, scheinheilige Betroffenheit, Grenzüberschreitung als Geschäftsprinzip oder schlicht: Arschloch-Journalismus. All dessen bezichtigen in den letzten Tagen Schweizer <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/20/wuerden-es-wieder-so-machen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/03/blick_app.jpg" alt="" width="120" height="121" /> Dürfen Medien Fotos von tödlich verunfallten Kindern zeigen? Der «Blick» hats getan. Prominent und grossformatig nach dem schweren Carunfall im Wallis von letzter Woche – und würde es wieder tun. «Blick»- Chefredaktor Ralph Grosse-Bley sagt, weshalb.<br />
<span id="more-7319"></span><br />
Fratze des Boulevards, scheinheilige Betroffenheit, <a href="http://www.sonntagonline.ch/blog/496/" target="_blank">Grenzüberschreitung als Geschäftsprinzip</a> oder schlicht: <a href="https://twitter.com/#!/ugly_egli/status/180558626761613312/photo/1" target="_blank">Arschloch-Journalismus</a>. All dessen bezichtigen in den letzten Tagen Schweizer Journalisten ihre Kollegen vom «Blick».</p>
<p>Die Boulevardzeitung aus dem Hause Ringier hatte nach dem schweren Unfall eines Reisecars im Wallis, bei dem 28 Menschen, darunter 22 Kinder ums Leben kamen, mehrfach Fotos der verstorbenen Kinder gezeigt; am prominentesten am vergangenen Freitag auf der Titelseite. Dafür hagelte es nicht nur Kollegenschelte. Auch der Präsident des Presserats sieht <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/busunglueck/Das-geht-viel-zu-weit/story/21361644?dossier_id=1370" target="_blank">keinen «öffentlichen Informationswert»</a> in den Bildern. Und schliesslich meldete sich die flämische Medienministerin Ingrid Lieten zu Wort und fand zur «Blick»-Berichterstattung: «Das geht viel zu weit.»</p>
<p>Bisher nicht öffentlich zu Wort gekommen ist jene Person, die den kritisierten Bilderreigen letztlich zu verantworten hat: «Blick»-Chefredaktor Ralph Grosse-Bley. Gegenüber der MEDIENWOCHE wollte er sich nicht äussern. Stattdessen bot uns die Ringier-Medienstelle an, ein Kurzinterview zu übernehmen, das <a href="http://www.ringier.com/de/node/1967" target="_blank">Kommunikationsleiter Edi Estermann</a> mit Grosse-Bley geführt und am letzten Freitag im Intranet von Ringier veröffentlicht hat.</p>
<p>Weil wir die Aussagen des «Blick»-Chefs für aufschlussreich und relevant halten, haben wir uns entschieden, das kurze Gespräch zu dokumentieren, obwohl wir die Fragen nicht selbst stellen konnten.</p>
<p><strong>Edi Estermann: Die flämische Medienministerin hat die Berichterstattung über das schlimme Busunglück im Wallis kritisiert. Nur weil Bilder im Internet verfügbar seien, dürften diese noch lange nicht verwendet werden. Der Blick hat Bilder von Opfern gebracht &#8211; sind Sie damit zu weit gegangen?</strong><br />
Ralph Grosse-Bley: Schauen Sie, um dieser Tragödie ein Gesicht zu geben, um sie fassbar zu machen, kann man nicht einfach nur bloss einen Tunnel, einen zerstörten Bus und eine Pannen-Nische zeigen. 22 tote Kinder &#8211; das ist keine Zahl, das ist eine Katastrophe. Die Bilder von Menschen, von Betroffenen, machen das Ausmass des Dramas wenigstens ansatzweise fassbar. Das war auch beim Breivik-Amoklauf in Norwegen so. Auch damals gingen die Fotos der Getöteten um die Welt.</p>
<p><strong>Estermann: Der Präsident des Presserates kritisierte konkret und ganz explizit Berichte des Blick, insbesondere jenen vom Freitag, 16. März, mit dem verunglückten Mädchen Emma auf der Titelseite. Zu Recht?</strong><br />
Grosse-Bley: Wer den berührenden Artikel über Emma und auch über Andrea, die die Tragödie auf wundersame Weise überlebt hat, gelesen hat, erkennt, dass wir mit einem Team vor Ort in Belgien sind. Wir haben den Vater von Emma getroffen, mit dem Opa von Andrea gesprochen. Beide haben der Veröffentlichung ausdrücklich zugestimmt, uns selbst Fotomaterial zur Verfügung gestellt. Unser Team in Belgien und auch im Newsroom hat ganz hervorragende Arbeit geleistet und sich absolut nichts vorzuwerfen. Wenn der Presserat das anders sieht, dann kann ich das nicht nachvollziehen.</p>
<p><strong>Estermann: Würden Sie in einer vergleichbaren Situation wieder so entscheiden?</strong><br />
Grosse-Bley: Ich hoffe sehr, dass es kein vergleichbares Unglück geben wird &#8211; aber wenn doch: Ja! Wir machen den Blick für unsere Leserinnen und Leser, die enorm Anteil nehmen am Schicksal der Opfer von Siders. Wir machen die Zeitung nicht für den Presserat und die Medien-Journalisten der Konkurrenz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/03/20/wuerden-es-wieder-so-machen/">«Würden es wieder so machen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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