<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>TV-Serien | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/tv-serien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 Nov 2022 11:00:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>Warum dem SRF-Krimi «Beschatter» nach nur einer Staffel das Aus droht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/08/warum-dem-srf-krimi-beschatter-nach-nur-einer-staffel-das-aus-droht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 11:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Beschatter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=100641</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die «Beschatter» erreichen nicht annähernd das Publikum früherer Krimis wie «Wilder» und «Bestatter». Nun steht die Fortsetzung der in Basel angesiedelten Serie auf der Kippe.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/08/warum-dem-srf-krimi-beschatter-nach-nur-einer-staffel-das-aus-droht/">Warum dem SRF-Krimi «Beschatter» nach nur einer Staffel das Aus droht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die «Beschatter» erreichen nicht annähernd das Publikum früherer Krimis wie «Wilder» und «Bestatter». Nun steht die Fortsetzung der in Basel angesiedelten Serie auf der Kippe.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/08/warum-dem-srf-krimi-beschatter-nach-nur-einer-staffel-das-aus-droht/">Warum dem SRF-Krimi «Beschatter» nach nur einer Staffel das Aus droht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Serien-Wahnsinn bei der SRG – Produktionsverdoppelung bis 2023</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/12/01/serien-wahnsinn-bei-der-srg-produktionsverdoppelung-bis-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 13:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Gilles Marchand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=74858</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Schweiz im Serienfieber: Trotz Spardruck will SRG-Generaldirektor Gilles Marchand jetzt auch noch eine aufwendige Tessiner Serie lancieren. Langsam wird es zu viel, finden Insider.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/01/serien-wahnsinn-bei-der-srg-produktionsverdoppelung-bis-2023/">Serien-Wahnsinn bei der SRG – Produktionsverdoppelung bis 2023</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweiz im Serienfieber: Trotz Spardruck will SRG-Generaldirektor Gilles Marchand jetzt auch noch eine aufwendige Tessiner Serie lancieren. Langsam wird es zu viel, finden Insider.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/01/serien-wahnsinn-bei-der-srg-produktionsverdoppelung-bis-2023/">Serien-Wahnsinn bei der SRG – Produktionsverdoppelung bis 2023</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diagnose: Serien-Sucht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/11/diagnose-serien-sucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 05:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=58215</guid>

					<description><![CDATA[<p>Offiziell gilt das exzessive Serien-Gucken nicht als Sucht. Gemessen am Abhängigkeitspotenzial und an der Verhaltensweise der Betroffenen, weist indes vieles darauf hin, dass es sich sehr wohl um eine Suchtstörung handeln könnte. Wie man das problematische Nutzungsverhalten auch immer nennen mag, Fachstellen in der Schweiz sehen sich vermehrt mit einer Klientschaft konfrontiert, die ihren Serienkonsum nicht mehr im Griff hat, schreibt Camille Kündig auf «Watson». Was tun? Experten sehen die Verantwortung auch bei den Anbietern der TV-Serien. Eine mögliche Präventionsmassnahme könnte darin bestehen, nach dem Ende einer Episode einer Serie nicht automatisch zur nächsten überzuleiten und die Zuseher auf ihr Verhalten hinzuweisen. Aber daran haben Plattformen wie Netflix natürlich kein Interesse; sie leben von der Nutzunsgzeit – je mehr, desto besser, weil lukrativer.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/11/diagnose-serien-sucht/">Diagnose: Serien-Sucht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offiziell gilt das exzessive Serien-Gucken nicht als Sucht. Gemessen am Abhängigkeitspotenzial und an der Verhaltensweise der Betroffenen, weist indes vieles darauf hin, dass es sich sehr wohl um eine Suchtstörung handeln könnte. Wie man das problematische Nutzungsverhalten auch immer nennen mag, Fachstellen in der Schweiz sehen sich vermehrt mit einer Klientschaft konfrontiert, die ihren Serienkonsum nicht mehr im Griff hat, schreibt Camille Kündig auf «Watson». Was tun? Experten sehen die Verantwortung auch bei den Anbietern der TV-Serien. Eine mögliche Präventionsmassnahme könnte darin bestehen, nach dem Ende einer Episode einer Serie nicht automatisch zur nächsten überzuleiten und die Zuseher auf ihr Verhalten hinzuweisen. Aber daran haben Plattformen wie Netflix natürlich kein Interesse; sie leben von der Nutzunsgzeit – je mehr, desto besser, weil lukrativer.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/11/diagnose-serien-sucht/">Diagnose: Serien-Sucht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Süchtig nach Serien &#8211; was steckt hinter dem Boom?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/12/suechtig-nach-serien-was-steckt-hinter-dem-boom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 11:43:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54747</guid>

					<description><![CDATA[<p>Serien wie «Breaking Bad» oder «House of Cards» gelten als Romane des 21. Jahrhunderts. Und alle wollen immer mehr davon. Wie kam es zu diesem Hype? Und warum machen Serien süchtig? Yves Bossart spricht mit den kreativen Köpfen hinter den Serien «Der Bestatter», «Wilder» und «Seitentriebe».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/12/suechtig-nach-serien-was-steckt-hinter-dem-boom/">Süchtig nach Serien – was steckt hinter dem Boom?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Serien wie «Breaking Bad» oder «House of Cards» gelten als Romane des 21. Jahrhunderts. Und alle wollen immer mehr davon. Wie kam es zu diesem Hype? Und warum machen Serien süchtig? Yves Bossart spricht mit den kreativen Köpfen hinter den Serien «Der Bestatter», «Wilder» und «Seitentriebe».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/12/suechtig-nach-serien-was-steckt-hinter-dem-boom/">Süchtig nach Serien – was steckt hinter dem Boom?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Herr der Ringe» als TV-Serie – dank Amazon</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/14/herr-der-ringe-als-tv-serie-dank-amazon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 10:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=49784</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gute Nachrichten für Fantasy-Fans: Der Tolkien-Romanzyklus «Herr der Ringe» kommt als TV-Serie auf den Bildschirm. Möglich macht dies der Internet-Konzern Amazon, der sich die Rechte für die Verfilmung gesichert hat. Amazon soll dafür 250 Millionen Dollar bezahlt haben. Die Serie soll zeitlich vor dem ersten Teil der Kinotrilogie spielen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/14/herr-der-ringe-als-tv-serie-dank-amazon/">«Herr der Ringe» als TV-Serie – dank Amazon</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachrichten für Fantasy-Fans: Der Tolkien-Romanzyklus «Herr der Ringe» kommt als TV-Serie auf den Bildschirm. Möglich macht dies der Internet-Konzern Amazon, der sich die Rechte für die Verfilmung gesichert hat. Amazon soll dafür 250 Millionen Dollar bezahlt haben. Die Serie soll zeitlich vor dem ersten Teil der Kinotrilogie spielen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/14/herr-der-ringe-als-tv-serie-dank-amazon/">«Herr der Ringe» als TV-Serie – dank Amazon</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man keine gute Serie macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/03/wie-man-keine-gute-serie-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=6466</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum gibt es in Deutschland kaum gute Serien? Wie kann es sein, dass ein Land, das eine der größten literarischen Traditionen der Welt hat, in der populärsten zeitgenössischen Erzählform konsequent scheitert?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/03/wie-man-keine-gute-serie-macht/">Wie man keine gute Serie macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum gibt es in Deutschland kaum gute Serien? Wie kann es sein, dass ein Land, das eine der größten literarischen Traditionen der Welt hat, in der populärsten zeitgenössischen Erzählform konsequent scheitert?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/03/wie-man-keine-gute-serie-macht/">Wie man keine gute Serie macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Faszination von TV-Serien</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/22/die-faszination-von-tv-serien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2015 12:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=6155</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie liefern Gesprächsstoff für die Kaffeepause und sind derzeit in den Medien omnipräsent &#8211; die Rede ist von TV-Serien, die boomen wie noch nie. Die «Südostschweiz» macht sich mit einer Artikelserie auf Spurensuche, was die Faszination von Serien wie «Breaking Bad» ausmacht.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/22/die-faszination-von-tv-serien/">Die Faszination von TV-Serien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie liefern Gesprächsstoff für die Kaffeepause und sind derzeit in den Medien omnipräsent &#8211; die Rede ist von TV-Serien, die boomen wie noch nie. Die «Südostschweiz» macht sich mit einer Artikelserie auf Spurensuche, was die Faszination von Serien wie «Breaking Bad» ausmacht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/22/die-faszination-von-tv-serien/">Die Faszination von TV-Serien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue SRF-Serie «The Team» mit Webfirst-Streaming</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/22/neue-srf-serie-the-team-mit-webfirst-streaming/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 14:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Webfirst]]></category>
		<category><![CDATA[Carlos Leal]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=3304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den «Serienjunkies» unter den Zuschauern präsentieren SRF, ZDF und ORF in ihren Mediatheken «The Team» bereits vor der TV-Ausstrahlung in der internationalen Sprachfassung mit deutschen Untertiteln.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/22/neue-srf-serie-the-team-mit-webfirst-streaming/">Neue SRF-Serie «The Team» mit Webfirst-Streaming</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den «Serienjunkies» unter den Zuschauern präsentieren SRF, ZDF und ORF in ihren Mediatheken «The Team» bereits vor der TV-Ausstrahlung in der internationalen Sprachfassung mit deutschen Untertiteln.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/22/neue-srf-serie-the-team-mit-webfirst-streaming/">Neue SRF-Serie «The Team» mit Webfirst-Streaming</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Fernsehserien: Lieber konservativ als innovativ</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/18/deutsche-fernsehserien-lieber-konservativ-als-innovativ/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 07:35:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Tilmann P. Gangloff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=2294</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die USA verschaffen sich Renommee mit innovativen Fernsehserien. Doch im hiesigen Fernsehen erreichen sie keine hohen Einschalt- quoten. Biedere Produktionen sind erfolgreicher.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/18/deutsche-fernsehserien-lieber-konservativ-als-innovativ/">Deutsche Fernsehserien: Lieber konservativ als innovativ</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA verschaffen sich Renommee mit innovativen Fernsehserien. Doch im hiesigen Fernsehen erreichen sie keine hohen Einschalt- quoten. Biedere Produktionen sind erfolgreicher.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/18/deutsche-fernsehserien-lieber-konservativ-als-innovativ/">Deutsche Fernsehserien: Lieber konservativ als innovativ</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer hat Max umgebracht?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/11/13/wer-hat-max-umgebracht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Metzler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 10:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Avendia Brasil]]></category>
		<category><![CDATA[Blockbuster]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Novela]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=11392</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Brasilien vermag eine Telenovela weiterhin die Hälfte der rund 70 Millionen Haushalte vor den Fernseher zu locken. «Avenida Brasil» ist ein Massenphänomen, wie es bei uns nicht mehr existiert. Die Novela konnte den Abwärtstrend bei den Einschaltquoten brechen, weil sie erstmals vor allem auf Protagonisten aus der aufstrebenden Mittelklasse setzte. Dem Sender Rede Globo <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/13/wer-hat-max-umgebracht/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/13/wer-hat-max-umgebracht/">Wer hat Max umgebracht?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Brasilien vermag eine Telenovela weiterhin die Hälfte der rund 70 Millionen Haushalte vor den Fernseher zu locken. «Avenida Brasil» ist ein Massenphänomen, wie es bei uns nicht mehr existiert. Die Novela konnte den Abwärtstrend bei den Einschaltquoten brechen, weil sie erstmals vor allem auf Protagonisten aus der aufstrebenden Mittelklasse setzte. Dem Sender Rede Globo bringt dies Millionen.<br />
<span id="more-11392"></span><br />
Freitagabend in Rio de Janeiro. In jedem Restaurant laufen die Fernseher. Der Ton so laut, dass man das Wort des Gegenübers nicht mehr versteht. Gezeigt wird nicht etwa der Fussball-Klassiker Brasilien-Argentinien, sondern eine Novela – die brasilianische Spielart der Seifenoper.</p>
<p>Als man – leicht irritiert – den Kellner fragt, ob er nicht ein klein wenig leiser stellen könne, verneint er und erklärt, dass es die letzte Folge der Novela «Avenida Brasil» sei. «Alle wollen wissen, wie es ausgeht.» Und tatsächlich: Die meisten Gäste richten ihre Blicke gebannt auf einen der insgesamt vier Flachbildschirme. Und dies nicht nur hier, sondern in jedem Restaurant und jeder Bar der Stadt. Für einen Freitagabend ist es draussen auf den Strassen erstaunlich ruhig. Die Novela, ein veritabler Blockbuster. Es sind Szenen, wie man sie bei uns nur noch beim Finale der Fussball-Weltmeisterschaft erleben kann. Anders als in Europa bewegt hier das Fernsehen mit fiktiven Inhalten noch die Massen.</p>
<p>Über den Bildschirm flimmern bedrohlich Pistolen, eine Frau wird von Selbstzweifeln zerfressen – die melodramatische Musik deutet an, dass entscheidende Dinge geschehen. Die Streicher schrauben die traurige Melodie immer höher und höher. Süss und sauer zugleich – wie der Caipirinha auf dem Tisch. Auch die Kellner glotzen auf die flimmernden Kisten. Zeitgleich mit Dutzenden von Millionen Brasilianerinnen und Brasilianern.</p>
<p><a href="http://tvg.globo.com/novelas/avenida-brasil/index.html" target="_blank">«Avenida Brazil»</a> lief seit März sechsmal pro Woche. Von Montag bis Samstag auf <a href="http://redeglobo.globo.com/" target="_blank">Rede Globo</a> – die nach Umsatz gemessen zweitgrösste TV-Anstalt der Welt. Der unangefochtenen Marktführer für Novelas strahlt täglich drei Serien aus, die erste um 17 Uhr, die zweite um 18 Uhr und die wichtigste in der Primetime um 21 Uhr. Anders als bei der Seifenoper enden Novelas nach jeweils rund acht Monaten.</p>
<p>Die Novelas wollen ein realistisches Bild der unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten vermitteln. Letztlich sind sie aber immer nach einem ähnlichen dramaturgischen Mustern gestrickt. Die Helden und Anti-Helden entsprechen den immer gleichen Archetypen; ein der auf Rache schwörende Held, sein Mentor und der Bösewicht dürfen nicht fehlen. Von Zeit zu Zeit werden neue gesellschaftliche Phänomene beleuchtet.</p>
<p>Produziert werden die Folgen in Studios in Barra da Tijuca, dem schicken Viertel Rios, wo auch die Athleten der Olympischen Spiele 2014 ihr Dorf aufschlagen werden. Aufgezeichnet wird lediglich zwei Wochen vor Ausstrahlung, um flexibel auf das Echo der Zuschauer reagieren zu können.</p>
<p>Während sich die Zuschauerzahlen anderer Novelas über die Jahre <a href="http://f5.folha.uol.com.br/televisao/1172132-apesar-do-fenomeno-avenida-brasil-novelas-da-globo-estao-em-baixa.shtml" target="_blank">im Rückwärtsgang befinden</a>, ist «Avenida Brasil» eine selbst für brasilianische Verhältnisse aufsehenerregende Ausnahme: Im Schnitt lief die Serie beinahe auf der Hälfte der eingeschalteten Fernsehgeräte. Die Einschaltquote stieg von 37% zu Beginn auf 51% am Ende. Der Marktanteil kletterte gar von 61% auf eindrückliche 75% <a href="http://f5.folha.uol.com.br/televisao/1172364-ultimo-capitulo-de-avenida-brasil-e-o-programa-mais-visto-de-2012.shtml" target="_blank">beim grossen Finale</a>. Damit war es die meistgeschaute Sendung des Jahres 2012. Alle wollten wissen, wie es ausgeht. Alle wollten wissen, wer Max umgebracht hat.</p>
<p>Das Fernsehen ist in Brasilien omnipräsent. Das merkt man schon, wenn man am Flughafen das Taxi zur Innenstadt nimmt: Auf dem Armaturenbrett läuft auf einem kleinen Flachbildschirm Fussball – im nächsten Taxi eine Telenovela. Auch in Bars, Restaurants, Busen, Metros, Supermärkten, Spitälern läuft ständig eine Flimmerkiste. Nach den Gemeindewahlen werden die Abendnachrichten flugs an die nächste Hausmauer projiziert. In jedem noch so einfachen Backsteinhäuschen einer Favela – den Armenvierteln, wo rund sechs Prozent der brasilianischen Bevölkerung wohnt – steht mindestens ein Fernseher.</p>
<p>Im Vorfeld machten sich Regierungsvertreter Sorgen darüber, dass es zu Stromausfällen kommen werde, weil die Stromgesellschaften die zusätzliche Nachfrage all der Haushalte, die um 21 Uhr gleichzeitig den Fernseher anschalten, <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-latin-america-20001198" target="_blank">nicht würden verkraften können</a>. Die Sorgen waren unbegründet. Selbst Brasiliens Präsidentin, Dilma Rousseff, sagte ihre Teilnahme an einer am Freitagabend stattfindenden <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2012/oct/18/avenida-brasil-clash-president-cancel-rally" target="_blank">Wahlveranstaltung ab</a>. Sie dürfte gewusst haben, dass sie zur Sendezeit der Novela keinerlei Aufmerksamkeit erhalten würde – und angeblich ist sie selbst ein Fan der Novela.</p>
<p>«Avenida Brasil» knüpft an die Erfolge der Novelas der 1990er Jahren an. Wie gelang diese spektakuläre Trendwende? Bisher zeigte das Genre hauptsächlich das Leben der Oberschicht in schicken Quartieren von Rios Süden. «Avenida Brasil» ist die erste Novela, deren Protagonisten aus der neu entstehenden Mittelschicht aus der nördlichen Vorstadt Rios stammen. Der Fokus auf die Mittelschicht erklärt den Erfolg: Die im Wirtschaftsaufschwung anwachsende Schicht erkennt sich im Spiegel ihrer eigenen Ängste und Hoffnungen wieder. Je stärker sich der Zuschauer identifiziert, desto grösser die Neugier auf die nächste Folge. Die Novela wird so zu einem Gemeinschaftserlebnis einer Schicht, die den Aufbruch spürt. Rede Globo verstärkte den Erfolg, in dem das Medienkonglomerat auf all seinen Kanälen darüber berichtete.</p>
<p>Rede Globo stösst damit nicht nur in neue Zielgruppen vor, sondern erschliesst für Werbetreibende ein immer kaufkräftigeres Publikum. Der Konsumrausch der Mittelschicht, der oft auf Pump finanziert wird, ist zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor geworden. Immer wieder wurden die einzelnen Folgen mit Werbung für Flachbildschirme und Kühlschränke unterbrochen. Telenovelas sind äusserst erfolgreichen Vermarktungsmaschinerien.</p>
<p>«Avendia Brasil» spielte mit Werbung insgesamt rund 2 Milliarden Real (922 Millionen Franken) ein – bei Kosten von gerade einmal 45 Millionen Real (21 Millionen Franken) <a href="http://www.forbes.com/sites/andersonantunes/2012/10/19/brazilian-telenovela-makes-billions-by-mirroring-its-viewers-lives/" target="_blank">für alle 180 Episoden</a>. Zusätzliches Geld verdient der Sender mit dem Verkauf der Rechte an andere Länder. Rede Globo ist mit einem potenziellen Zielpublikum von insgesamt 196 Millionen Brasilianer gesegnet. Entsprechend grossen gesellschaftlichen Einfluss kann der Sender über seine Novelas nehmen. Vielleicht war der Riesenerfolg von «Avenida Brasil» aber nur ein letztes Aufbäumen und bald kommt auch in Brasilien mit dem wirtschaftlichen Aufschwung die Zeit, in der eine TV-Sendung den Grossteil der Masse kalt lässt.</p>
<p>Und wer hat Bösewicht Max getötet? Es war seine Komplizin Carminha, die dafür schliesslich ins Gefängnis wandert, aber durch die Vergebung durch Heldin Nina Erlösung findet.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/13/wer-hat-max-umgebracht/">Wer hat Max umgebracht?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir zeigen&#039;s, wenn ihr schlaft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/10/08/wir-zeigens-wenn-ihr-schlaeft-2/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2012/10/08/wir-zeigens-wenn-ihr-schlaeft-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 09:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hung]]></category>
		<category><![CDATA[Philippe Wampfler]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Borgen]]></category>
		<category><![CDATA[Homeland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=10535</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen kauft gute Serien ein &#8211; und zeigt sie dann, wenn niemand mehr zuschaut. Serienliebhaber werden so nicht bedient. Doch kann das Fernsehen echte Serienfans überhaupt noch bedienen? In der Kategorie der besten Dramaserie gewann 2012 «Homeland» &#8211; sowohl bei der Verleihung der Emmys als auch der Golden Globes. Die erste Staffel der <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/08/wir-zeigens-wenn-ihr-schlaeft-2/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/08/wir-zeigens-wenn-ihr-schlaeft-2/">Wir zeigen's, wenn ihr schlaft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen kauft gute Serien ein &#8211; und zeigt sie dann, wenn niemand mehr zuschaut. Serienliebhaber werden so nicht bedient. Doch kann das Fernsehen echte Serienfans überhaupt noch bedienen?<br />
<span id="more-30543"></span><br />
In der Kategorie der besten Dramaserie gewann 2012 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Homeland_(Fernsehserie)">«Homeland»</a> &#8211; sowohl bei der Verleihung der <a href="http://www.emmys.com/nominations/2012/Outstanding%20Drama%20Series">Emmys</a> als auch der <a href="http://www.goldenglobes.org/nominations/">Golden Globes</a>. Die erste Staffel der Serie soll im Frühjahr 2013 im deutschsprachigen Fernsehen zu sehen sein &#8211; die ProSiebenSat1-Gruppe hat sie eingekauft. Während in den USA bereits die zweite Staffel ausgestrahlt wird, muss man hierzulande also zuwarten. Nun ja, nicht ganz. Die SRG zeigt «Homeland» seit dem 23. September jeweils am Sonntagabend um 22:40 Uhr: <a href="http://www.rts.ch/emissions/series/toutes-les-series/4265809-homeland.html">Auf RTS Un</a>, dem ersten Kanal der französischsprachigen Schweiz. Zudem sind auf RTS zu sehen: True Blood, Cougar Town, Hung und einige <a href="http://www.rts.ch/emissions/series/toutes-les-series/">weitere Serien</a>.</p>
<p><a href="http://www.sendungen.sf.tv/hung/">Hung</a>? Das läuft doch auch bei SF2. Richtig, zuletzt in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober, um 1:15 Uhr. Gemessene Zuschauerzahl: 200. Marktanteil: 0,1 Prozent. Die durchaus unterhaltsame Serie läuft so unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Gleiches gilt leider auch für das bereits auf Arte gezeigte, herausragende dänische Politdrama <a href="http://www.sendungen.sf.tv/borgen">Borgen</a>, das jeweils Montags um 23:45 Uhr auf SF1 läuft: lediglich 20.800 Zuschauer haben am 1. Oktober eingeschaltet, was einem Marktanteil von 6,2 Prozent entspricht. Wundern kann das niemand: Bewohner eines Lands mit einer Arbeitslosenquote von unter 3 Prozent und einem landläufigen Arbeitsbeginn um spätestens 7:30 Uhr können nicht um 1 Uhr nachts fernsehen.</p>
<p>Hung wird aus lizenzrechtlichen Gründen spätnachts wiederholt. In der Primetime werde halt «das Interesse eines viel breiter orientierten Publikums» bedient, schreibt der Programmleiter TV von SRF, Stefano Semeria, auf Anfrage: «Gleichwohl beobachten wir mit Begeisterung die sich immer weiter entwickelnde europäische Produktionslandschaft. Hier setzen wir darauf, dass in Zukunft auch qualitativ hochwertige serielle Stoffe zur Verfügung stehen, die wir zu einem früheren Zeitpunkt als in der Late Night präsentieren können.»</p>
<p>Es stellt sich allerdings die Frage, wie weit Serienfans überhaupt noch vom Fernsehen erreicht werden können. <a href="http://philippe-wampfler.com/2011/03/19/serien-die-ich-schaue-teil-2/">Serienkonsument Philippe Wampfler</a> schreibt auf Anfrage: «Ich schaue mir generell keine Serien im Fernsehen an, weil ich keinen Fernseher mehr habe. Ich habe vor fünf Jahren aufgehört, Serien am Fernsehen zu schauen, weil ich damals alle Serien gratis und legal runterladen konnte und sie in HD auf dem Computer anschauen konnte. Das mache ich weiterhin.»</p>
<p>Die Vorteile des Serienkonsum per Stream oder DVD sind offenkundig, denn anders als vor dem Fernseher kann frei gewählt werden, wann geschaut wird und wieviele Folgen. Der Konsum kann jederzeit unterbrochen und nach Belieben wiederholt werden. Zwar ist eine Borgen-Folge jeweils eine Woche im Videoportal verfügbar, jedoch nicht in HD-Qualität, Präferenzen wie Originalsprache und Untertitel können nicht individuell eingestellt werden. Fans, denen das wichtig ist, könnte das Fernsehen wohl nur zufriedenstellen, in dem sie die Folgen maximal einen Tag nach der Ausstrahlung in den USA zeigt &#8211; was schon an der fehlenden Zeit für die Synchronisation scheitert. «Leute wie mich kann man nicht mehr an Bord holen», schreibt Wampfler weiter, der die Strategie von SRF «eigentlich recht überzeugend» findet: «Die grossen Kisten für das Massenpublikum, aber immer wieder auch anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Serien.»</p>
<p>Dass Serien auf SRF kaum wahrgenommen werden, liegt aber auch an der Kommunikation. Der Start einer Serie muss offensiv angekündigt werden, besonders dann, wenn die Folgen nicht in sich abgeschlossen sind. Man kann das auf der Website machen, mit Trailern und in Zusammenarbeit mit den Medien. Oder man schreibt darüber im hauseigenen <a href="http://film.blog.sf.tv/">Film- und Serienblog</a>. Doch dort ist über Serien nur wenig zu erfahren, stattdessen bloggen SRF-Redaktoren willkürlich über allerlei Filmfestivals und Filme, die gar nicht auf SRF gezeigt werden. Auch wenn das den Redaktoren sicher Spass macht und sich womöglich der eine oder andere Filmfan für die Einträge begeistern lässt, laufen die Blogeinträge dem aktuellen <a href="http://www.srgssr.ch/de/srg/rechtliche-grundlagen/gesetzgebung/">Konzessionsauftrag</a> entgegen, der programmbezogene Inhalte im Internet vorsieht (siehe dazu auch das <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/06/%C2%ABmit-uns-kann-man-reden%C2%BB/">MEDIENWOCHE-Interview mit Ruedi Matter vom 6. April 2011</a>).</p>
<p><small><strong>Nachtrag / Korrektur</strong>, 8. Oktober 2012, 16:20 Uhr: In einer früheren Version des Artikels hiess es, Borgen sei eine norwegische Serie. Tatsächlich ist Borgen eine dänische Serie, danke für den Hinweis von Manuel Meiendorf per Kommentar.</p>
<p><strong>Nachtrag 2</strong>, 11. Oktober 2012, 12:15 Uhr: Das SRF-Film- und Serienblog hat reagiert und einen Blogeintrag zu unserem Beitrag geschrieben: <a href="http://film.blog.sf.tv/2012/10/von-serien-und-blogs.html">«Von Serien und Blogs»</a></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/08/wir-zeigens-wenn-ihr-schlaeft-2/">Wir zeigen's, wenn ihr schlaft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2012/10/08/wir-zeigens-wenn-ihr-schlaeft-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lindenstrasse und Lückenfüller</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/04/25/lindenstrasse-und-lueckenfueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 05:08:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Treffpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Ganz-Blättler]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio DRS]]></category>
		<category><![CDATA[Dani Fohrler]]></category>
		<category><![CDATA[DRS]]></category>
		<category><![CDATA[DRS 1]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstrasse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=7884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der DRS-1-«Treffpunkt»: Moderator Dani Fohrler widmet sich mit Hilfe des Lindenstrassen-Fanclubs, einer Medienwissenschaftlerin, einem Drehbuchautor und drei Zuhörern zwei Stunden lang Fernsehserien, die auch DRS-1-Hörer interessieren könnten. Noch vor ein paar Jahrzehnten steckten Serien ganz tief in der Trashkiste. Wer etwas auf sich hielt, las ein Buch oder schaute sich Filme an, im Kino. Heute <a href="https://medienwoche.ch/2012/04/25/lindenstrasse-und-lueckenfueller/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/04/25/lindenstrasse-und-lueckenfueller/">Lindenstrasse und Lückenfüller</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der DRS-1-«Treffpunkt»: Moderator Dani Fohrler widmet sich mit Hilfe des Lindenstrassen-Fanclubs, einer Medienwissenschaftlerin, einem Drehbuchautor und drei Zuhörern zwei Stunden lang Fernsehserien, die auch DRS-1-Hörer interessieren könnten.<br />
<span id="more-30467"></span><br />
Noch vor ein paar Jahrzehnten steckten Serien ganz tief in der Trashkiste. Wer etwas auf sich hielt, las ein Buch oder schaute sich Filme an, im Kino. Heute zeigt sich die Begeisterung des Publikums für Serien in den Einschaltquoten, den DVD-Verkäufen, den Up- und Downloads, den Tischgesprächen. Auch wenn sie in der medialen Rezeption kaum vorkommen. Die zweistündige «Treffpunkt»-Sendung zum Thema «Meine liebste Fernsehserie» versuchte herauszufinden, wer Serien schaut und warum.</p>
<p>Nachdem Moderator Dani Fohrler die Medienwissenschaftlerin Ursula Ganz-Blättler ein paar Mal Barbara Ganz-Blättler nennt, muss er kurz vor Ende der zweistündigen Sendung zwei dringende Verkehrsmeldungen verlesen. Und dann will er zu dem kommen, was er den «Höhepunkt» der Sendung nennt: Die Auswertung der <a href="http://www.drs1.ch/www/de/drs1/sendungen/treffpunkt/2785.sh10220917.html">Online-Umfrage auf drs1.ch</a>, die eine Antwort auf die Frage «Welches ist Ihre liebste TV-Serie?» einfordert. Fohrler wundert sich, dass «Mein cooler Onkel Charlie», wie die US-Sitcom «Two and a Half Men» in hiesigen Programmen unpassenderweise heisst, beim DRS-1-Publikum auf Rang 3 abgeschnitten hat. Nun ja, es könnte an den drei oder vier Stimmen liegen, die ich trotz eingebauten Cookie-Schutz dafür abgeben konnte. «Gewonnen» hat die sinnlose Umfrage die ARD-Serie Lindenstrasse vor der ZDF-Serie «Ein Fall für zwei». Da half es auch nichts, dass der Serienmontag auf SF2 mit den ebenfalls zur Auswahl stehenden «Grey’s Anatomy» und «Dr. House» mehrfach positiv angesprochen wurde.</p>
<p>Die Umfrage nimmt viel Zeit ein, Fohrler spricht sie in den zwei Stunden mindestens fünf mal an. Vielleicht versteht er darunter die viel gepriesene Konvergenz zwischen Radio und Online. Doch eigentlich ist sie nicht mehr als ein Lückenfüller, wie auch die Marotte, vor jedem Musikstück anzukündigen, was nach dem Musikstück zu hören sein wird, «grad i wenige Augeblick». Diese Zeit könnte man genau so gut mit Musik füllen. Oder noch besser mit Inhalten.</p>
<p>Ein Sender wie Deutschlandfunk hat jedenfalls keine Mühe, sich einem Thema zwei Stunden lang nur mit Worten zu widmen. Dass man das dem gemeinen DRS-1-Hörer nicht zumuten mag, ist verständlich, aber Pseudoinhalte braucht auch der keine. Als Musik zwischen den Textbeiträgen läuft, was vor mehr als 20 Jahren mal hippe Musik auf DRS3 war und heute das Rauschen der sogenannten Evergreens. Nacheinander gespielt werden: Dexys Midnight Runners, Rod Stewart, Bryan Adams, F.R. David.</p>
<p>Dani Fohrler meistert seine Moderationsaufgabe aber sehr gut. Er ist engagiert, fast schon aufgedreht und bringt tatsächlich Schwung in die Sendung. Etwas mühsam ist, wie er mit den Fans der Lindenstrasse, die einen guten Teil der Sendung einnimmt, umgeht. Markus Rickli und Barbara Knoch, zwei Mitglieder aus einem Fanclub zur deutschen Serie (<a href="http://listra-fanclub.ch">listra-fanclub.ch</a>), werden von ihm mehrfach darauf hingewiesen, was es doch für ein Highlight gewesen sein muss, als sie in Köln den Stars der Sendung nahe sein konnten &#8211; was die beiden bedeutend unaufgeregter sehen. Die fahren nämlich alle paar Jahre mal nach Köln. Barbara Knoch fand es zwar schön, die Schauspieler zu sehen und von «Mutter Beimer» <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marie-Luise_Marjan">Marie-Luise Marjan</a> manchen Schwank aus ihrem Leben erzählt zu kriegen. Allerdings war sie auch etwas enttäuscht, «weil alles sehr klein ist, weil alles nur Attrappe ist und weil so viele Scheinwerfer da sind».</p>
<p>Weiter zu Wort kommt Michael Meisheit, der seit 15 Jahren Lindenstrasse-Drehbücher schreibt («Wir entwickeln das Drehbuch meist ein, eineinhalb Jahre im Voraus»), Werner Messmer, der für SRF Serien einkauft («Das ein Teamwork von Redaktoren und der Programmleitung, ein aufwändiger Aushandlungsprozess, die oberste Geschäftsleitung redet auch ein Wörtchen mit») und eben Ursula Ganz-Blättler, Dozentin für Medienwissenschaft an der Uni St. Gallen («Etwas wie Dexter hätte es vor 20 bis 30 Jahren nicht gegeben»).</p>
<p>Während man sich die Online-Umfrage hätte sparen müssen, ist der Einbezug des Publikums zu Beginn der Sendung ein Gewinn. Drei Hörer sind live in der Sendung: Eine gesteht, wie sie «Wege zum Glück» fast in die Sucht getrieben habe und wie sie sonnige Tage drinnen verbrachte und sich vorzeitig von ihrem Jass-Chränzli verabschiedete, um keine Folge zu verpassen &#8211; nun will sie keine neue Serie mehr anfangen. Ein anderer Hörer hat seit «Dallas» und «Denver-Clan» nichts mehr richtig gepackt. Und für einen weiteren wird Lindenstrasse zu einer ungünstigen Zeit gesendet, weil dann nämlich das Abendessen stattfindet.</p>
<p><small><a href="http://www.drs1.ch/www/de/drs1/sendungen/top/treffpunkt/2785.sh10220917.html">«Meine liebste Fernsehserie»</a> vom 24. April 2012, 9 bis 11 Uhr, Radio DRS1.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/04/25/lindenstrasse-und-lueckenfueller/">Lindenstrasse und Lückenfüller</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
