<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Urs P. Gasche | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/urs-p-gasche/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Jun 2017 06:44:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Wer hat, dem wird gegeben</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/08/16/wer-hat-dem-wird-gegeben/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2011/08/16/wer-hat-dem-wird-gegeben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 10:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[clack.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Infosperber.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Newsnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Althaus]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Urs P. Gasche]]></category>
		<category><![CDATA[Hansi Voigt]]></category>
		<category><![CDATA[Infosperber]]></category>
		<category><![CDATA[20min.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Clack]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=4370</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die beiden Tamedia-Nachrichtenportale 20 Minuten Online und Newsnetz wirken wie Magnete: Dank ihrer Grösse und Marktmacht erhalten sie nun sogar Artikel zur Veröffentlichung geschenkt. Sowohl Infosperber, eine gemeinnützige Plattform, als auch Clack, ein Online-Magazin für Frauen, überlassen den Branchenleadern Texte zur Gratisveröffentlichung. Als Gegenleistung geben sie sich mit Links auf ihre Websites zufrieden. Ein Geschenk <a href="https://medienwoche.ch/2011/08/16/wer-hat-dem-wird-gegeben/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/08/16/wer-hat-dem-wird-gegeben/">Wer hat, dem wird gegeben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/08/geschenk.jpg" class="alignleft" width="120" height="116" /> Die beiden Tamedia-Nachrichtenportale 20 Minuten Online und Newsnetz wirken wie Magnete: Dank ihrer Grösse und Marktmacht erhalten sie nun sogar Artikel zur Veröffentlichung geschenkt. Sowohl Infosperber, eine gemeinnützige Plattform, als auch Clack, ein Online-Magazin für Frauen, überlassen den Branchenleadern Texte zur Gratisveröffentlichung. Als Gegenleistung geben sie sich mit Links auf ihre Websites zufrieden.<br />
<span id="more-28905"></span><br />
Ein Geschenk lehnt man natürlich nicht ab. Erst recht nicht, wenn es sich dabei um Qualitätsware handelt. Das müssen sich auch die Verantwortlichen der Online-Portale 20 Minuten Online und Newsnetz gedacht haben. Sie befinden sich in der glücklichen Lage, dass sie von externen Plattformen journalistische Beiträge zur kostenlosen Zweitveröffentlichung erhalten. Zwar handelt es sich in beiden Fällen erst um einen Testbetrieb, was aber dieses Kooperationsmodell nicht weniger problematisch macht.</p>
<p>Der Deal läuft folgendermassen: 20 Minuten Online veröffentlicht <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/Athen-nimmt-Schweizer-Banken-ins-Visier-12654854" target="_blank"> ausgewählte Artikel von Infosperber </a>und bedankt sich mit einem Link auf die Website der <a href="http://infosperber.ch/" target="_blank">gemeinnützigen Plattform für unabhängigen Journalismus</a>. «In der Zusammenarbeit zwischen Infosperber und 20 Minuten Online sind keine Geldflüsse vorgesehen», teilt Hansi Voigt, Chefredaktor von 20 Minuten Online, auf Anfrage der MEDIENWOCHE mit. Eine komfortable Situation: Voigt erhält hochwertige Texte für sein Portal und muss dafür keinen Rappen bezahlen, obwohl es sich das rentable Portal locker leisten könnte, den Autoren ein anständiges Honorar für die Zweitverwertung ihrer Texte zu entrichten.</p>
<p>Nicht anders sieht es bei der – vorerst auf die Sommermonate beschränkten – <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/serie/clack-kooperation/s.html" target="_blank">Kooperation von Clack mit dem Newsnetz</a> aus. Auch hier fliesst kein Geld, erklärt Nicole Althaus, Gründerin und Autorin des <a href="http://clack.ch/" target="_blank">«Online-Magazins für Frauen»</a>. Ein Link als Entschädigung muss reichen. Die Macherinnen und Macher von Clack hätten einstimmig gefunden, dass es sich lohne, auf diese Weise das eigene Magazin bekannter zu machen, so Althaus weiter. «Nach zwei Monaten werden wir eine erste Bilanz ziehen, und schauen, was die Zusammenarbeit beiden Seiten bringt.»</p>
<p>Bei Infosperber und 20 Minuten Online hat die Zusammenarbeit eben erst begonnen; sie läuft vorerst bis Ende Jahr im Rahmen einer Testphase. Dann wollen die beiden ungleichen Partner ihre Zusammenarbeit evaluieren. Um eine geldwerte Entschädigung dürfte es auch dannzumal nicht gehen. Für Infosperber liegt der Kern der Kooperation bei der Werbung für das eigene Angebot auf einer gut frequentierten Plattform. «Die Zusammenarbeit mit 20 Minuten Online macht einzelne Artikel einem breiteren Publikum bekannt und die mehrfache Verlinkung auf Infosperber wird unseren Bekanntheitsgrad erhöhen», teilt Urs P. Gasche, Initiator und Autor der unabhängigen und gemeinnützigen Online-Plattform, auf Anfrage der MEDIENWOCHE mit.</p>
<p>Was die Finanzierung von unabhängigem Online-Journalismus angeht, zeigt man sich bei Infosperber pragmatisch. So sind die Autorinnen und Autoren frei, ihre Beiträge anderen Medien gegen Honorar anzubieten. Infosperber besteht nicht auf der Erstpublikation. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es aber anders aus, wie Urs P. Gasche weiss: «Unsere Autorinnen und Autoren gehen aufgrund ihrer Erfahrungen davon aus, dass ihre Beiträge wegen des Inhalts oder der Form in der Regel keine zahlenden Abnehmer finden würden.»</p>
<p>Wenn nun als Konsequenz dieser Erfahrungen ausgerechnet Tamedia journalistische Leistungen geschenkt erhält, ein Verlag, der in den letzten Jahren die Budgets für freie Mitarbeiter zusammengestrichen hat, entbehrt das nicht einer gewissen Tragik. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sich Infosperber als «gemeinnützige Plattform» versteht, «deren Inhalte unverändert und mit Quellenangabe der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.» 20 Minuten Online ist erst in zweiter Linie «Öffentlichkeit». Zuerst ist es Teil eines börsennotierten und gewinnorientierten Medienunternehmens. Dem verlagsunabhängigen Journalismus, der seit ein paar Jahren im Netz eine neue Blüte erlebt und nach tragfähigen Finanzierungsmodellen sucht, erweisen solche Gratis-Partnerschaften einen Bärendienst.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/08/16/wer-hat-dem-wird-gegeben/">Wer hat, dem wird gegeben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2011/08/16/wer-hat-dem-wird-gegeben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Journalismus ohne Geschäftsmodell</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/03/29/journalismu-ohne-geschaftsmodell/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2011/03/29/journalismu-ohne-geschaftsmodell/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 09:29:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Christof Moser]]></category>
		<category><![CDATA[SSUI]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Urs P. Gasche]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Hanspeter Guggenbühl]]></category>
		<category><![CDATA[journal 21]]></category>
		<category><![CDATA[Niklaus Ramseyer]]></category>
		<category><![CDATA[Infosperber]]></category>
		<category><![CDATA[Paypal]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Ruoff]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=1669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Journalist und Publizist Urs P. Gasche (Ex-«Kassensturz»; «Schluss mit dem Wachstumswahn») startet den bisher ambitioniertesten Versuch, abseits der etablierten Verlagskanäle im Internet Journalismus zum Blühen zu bringen. Das Magazin «Infosperber» bietet zwar kein vollständiges Nachrichtenangebot, ergänzt aber die Themenpalette punktuell und versteht sich als Navigationshilfe durch die Informationsflut. Das Gründungsfieber grassiert weiter. Der jüngste <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/29/journalismu-ohne-geschaftsmodell/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/29/journalismu-ohne-geschaftsmodell/">Journalismus ohne Geschäftsmodell</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Journalist und Publizist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urs_P._Gasche" target="_blank">Urs P. Gasche</a> (Ex-«Kassensturz»; «Schluss mit dem Wachstumswahn») startet den bisher ambitioniertesten Versuch, abseits der etablierten Verlagskanäle im Internet Journalismus zum Blühen zu bringen. Das Magazin <a href="http://www.infosperber.ch/" target="_blank">«Infosperber»</a> bietet zwar kein vollständiges Nachrichtenangebot, ergänzt aber die Themenpalette punktuell und versteht sich als Navigationshilfe durch die Informationsflut.<br />
<span id="more-28773"></span><br />
Das Gründungsfieber grassiert weiter. Der jüngste Schub hat die Nachrichtenplattform «Infosperber» hervorgebracht. Wie bereits bei der Gründung von <a href="http://journal21.ch/" target="_blank">journal 21</a> hat eine Gruppe altgedienter Journalisten selbst ein Online-Magazin gegründet, anstatt über den Zustand der Medien zu lamentieren. «Infosperber», das heute offiziell das Licht der Online-Welt erblickt, will nach eigenen Angaben das Augenmerk auf «vergessene Zusammenhänge und vernachlässigte Perspektiven» richten. Aber: «Bei Infosperber gibt es keinen Pflichtstoff», sagt Urs P. Gasche, der das Projekt als treibende Kraft mit an den Start gebracht hat. Ein Blick auf die ersten Artikel widerspiegelt die allgemeine Nachrichtenlage: Prominent vertreten sind zum Start Artikel zu Atom- und Energiefragen und zur Lage in Libyen. Der Aufmacher im Wirtschaftsressort besteht überraschenderweise nur aus eine  <a href="http://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/In-Libyen-werden-die-Erdol-Reserven-neu-verteilt" target="_blank">Anreisser für einen Artikel im journal 21</a> zu den Begehrlichkeiten rund um das Erdöl in Libyen. Mit Links auf Angebote von Dritten und Zweitverwertungen hat Urs P. Gasche kein Problem. Es ist Teil der Redaktionspolitik, auf vorhandenes Textmaterial zurückzugreifen. Aus einfachen Gründen: «Bei uns können die Autoren ein zusätzliches Publikum ansprechen.» Ausserdem hoffe er, dass freie Journalistinnen und Journalisten Artikel zur kostenlosen Zweitverwertung zur Verfügung stellen. Das Angebot zum Start ist beeindruckend: Von den neun Ressorts sind die meisten bereits reich bestückt.</p>
<p>In der Redaktionsleitung befinden sich neben Gasche altbekannte Figuren aus der Schweizer Medienlandschaft mit an Bord des neuen Nachrichtenmagazins. Zum Beispiel Hanspeter Guggenbühl, der zusammen mit Gasche mehrere<a href="http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2004/nr40/Wirtschaft/10574.html" target="_blank"> konsumkritische Bücher</a> verfasst hat. Der langjährige freie Journalist ist ein ausgewiesener Spezialist für Energiefragen und deshalb gerade in diesen Tagen eine interessante Stimme. Ebenfalls in die Kategorie «alter Fuchs» fällt <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/03/portraet_ramseyer.pdf">Niklaus Ramseyer</a>. Der frühere Bundeshauskorrespondent der Basler Zeitung hat nach seiner Pensionierung den Arbeitsplatz in Bundesbern behalten und arbeitet seither als freier Journalist, unter anderem als <a href="http://www.radio1.ch/team/experten/niklaus-ramseyer/" target="_blank">Korrespondent für Roger Schawinskis Radio 1</a> und die Gewerkschaftszeitung Work. Mit <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/infosociety/02030/02034/03019/index.html?lang=de" target="_blank">Robert Ruoff </a>(Ex-Moderator und Produzent Schweizer Fernsehen) und <a href="http://www.commwork.ch/d/portrait/index.php" target="_blank">Christian Müller</a> (Ex-Verlagsleiter Vogt/Schild-Medien, Solothurn) befinden sich zwei weitere Pensionäre mit einschlägiger Vergangenheit in der Redaktionsleitung. «Es ist naheliegend, dass bei einem solchen Projekt Leute im Ruhestand mitmachen. Aber die Redaktion besteht nicht nur aus Rentnern. Eine Durchmischung finde ich wichtig. Denn ein 30-Jähriger sieht die Welt anders an als ein 60-Jähriger.» Dreissig Jahre jünger als die Altherren in der Redaktionsleitung ist Christof Moser, 31, Bundeshausredaktor vom «Sonntag»; und er ist nicht nur die Ausnahme, die die Regel bestätigt. In der rund 30-köpfigen Redaktion sind Alter und Geschlecht bunter gemischt als in der Leitung.</p>
<p>Getragen wird Infosperber von der eigens zu diesem Zweck gegründeten <a href="http://ssui.ch/" target="_blank">«Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information» SSUI</a>. Wer beim Stichwort Stiftung an viel Geld denkt, liegt in diesem Fall falsch. «Hinter der SSUI steckt weder ein potenter Stifter noch ein Mäzen. Lediglich unser Gründungskapital von 150&#8217;000 Franken befindet sich in der Stiftung», sagt Urs P. Gasche. Man habe bewusst das Modell einer Stiftung als Trägerin von «Infosperber» gewählt. Damit ist garantiert, dass niemand den Zweck ändern und auch niemand die Plattform kaufen kann. Ein Geschäftsmodell gibt es für «Infosperber» keines. Man nimmt einfach das Geld, das kommt. Wenn es denn kommt. Zum Beispiel über Spenden, wofür es unter einem Teil der Artikel einen Paypal-Button gibt. Auch über Flattr kann man als Leser das Projekt unterstützen. «Infosperber»-Gründer Gasche hält dies das derzeit beste Spendensystem: «Flattr ist besonders geeignet, weil praktisch der ganze Betrag den Begünstigten zukommt.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/03/29/journalismu-ohne-geschaftsmodell/">Journalismus ohne Geschäftsmodell</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2011/03/29/journalismu-ohne-geschaftsmodell/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
