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	<title>US-Wahlen | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 Jan 2021 08:03:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ulrike Klinger: «Die sozialen Medien unterschätzen ihre Macht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/16/ulrike-klinger-die-sozialen-medien-unterschaetzen-ihre-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 21:08:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Chefs von Twitter und Facebook stehen diese Woche vor dem US-Senat Rede und Antwort zu ihrer Rolle im Wahlkampf in den USA. Sind die sozialen Medien bei diesen Wahlen ihrer Verantwortung gerecht geworden? Einschätzungen von Medienforscherin Ulrike Klinger im «Tagesgespräch» von Radio SRF.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/16/ulrike-klinger-die-sozialen-medien-unterschaetzen-ihre-macht/">Ulrike Klinger: «Die sozialen Medien unterschätzen ihre Macht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chefs von Twitter und Facebook stehen diese Woche vor dem US-Senat Rede und Antwort zu ihrer Rolle im Wahlkampf in den USA. Sind die sozialen Medien bei diesen Wahlen ihrer Verantwortung gerecht geworden? Einschätzungen von Medienforscherin Ulrike Klinger im «Tagesgespräch» von Radio SRF.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/16/ulrike-klinger-die-sozialen-medien-unterschaetzen-ihre-macht/">Ulrike Klinger: «Die sozialen Medien unterschätzen ihre Macht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von der journalistischen Pflicht, keine Falschaussagen zu verbreiten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/12/von-der-journalistischen-pflicht-keine-falschaussagen-zu-verbreiten/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2020/11/12/von-der-journalistischen-pflicht-keine-falschaussagen-zu-verbreiten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Philipp Cueni]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 16:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vier US-Sender, die unlängst die Live-Übertragung einer Trump-Rede abklemmten, zeigten journalistische Verantwortung. Die Redefreiheit zu respektieren heisst nicht, ungefiltert Lügen zu verbreiten. «Bravo» – war meine erste Reaktion. Vier US-amerikanische TV-Stationen, MSNBC, NBC, CBS und ABC, brechen die Direktübertragung einer Rede des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ab. NBC-Moderator Lester Holt erklärt: «Wir müssen <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/12/von-der-journalistischen-pflicht-keine-falschaussagen-zu-verbreiten/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die vier US-Sender, die unlängst die Live-Übertragung einer Trump-Rede abklemmten, zeigten journalistische Verantwortung. Die Redefreiheit zu respektieren heisst nicht, ungefiltert Lügen zu verbreiten.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-83331" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Trump-TV-Rede-abgebrochen-20201112.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Trump-TV-Rede-abgebrochen-20201112.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Trump-TV-Rede-abgebrochen-20201112-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Trump-TV-Rede-abgebrochen-20201112-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Trump-TV-Rede-abgebrochen-20201112-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Trump-TV-Rede-abgebrochen-20201112-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
«Bravo» – war meine erste Reaktion. Vier US-amerikanische TV-Stationen, MSNBC, NBC, CBS und ABC, brechen die Direktübertragung einer Rede des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ab. NBC-Moderator Lester Holt erklärt: «Wir müssen hier unterbrechen, weil der Präsident eine Reihe falscher Aussagen gemacht hat. [&#8230;] Dafür gibt es keine Beweise.»<br />
</p>
<p>Die vier TV-Sender schreiben damit vermutlich Mediengeschichte. Mir ist kein vergleichbarer Fall bekannt, wo Medien einem amtierenden Präsidenten das Wort abschneiden. Was aber heisst das für den Journalismus?</p>
<p>Nicht alle Beobachter reagieren positiv: <a href="https://www.nzz.ch/meinung/trumps-luegen-zur-wahl-auch-sie-sollten-angehoert-werden-koennen-ld.1585668" target="_blank" rel="noopener">Die NZZ kommentiert</a> das Handeln dieser TV-Sender als «Tiefpunkt der politischen Berichterstattung», nennt das Vorgehen eine «Machtdemonstration» und einen «entmündigenden Paternalismus» gegenüber dem Publikum.</p>
<blockquote><p>Auch ein Staatspräsident hat kein Anrecht darauf, dass seine Reden live verbreitet werden.</p></blockquote>
<p>Mich führt die medienethische Reflexion nach dem ersten «Bravo» zu einer Reihe von Einwänden und Fragen. Darf ein Sender ausblenden, dem Publikum vorenthalten, was ein amtierender Staatspräsident äussert? Und allgemeiner gefragt: Was soll live verbreitet werden? Ein Sender entscheidet eigenständig, welche Ereignisse er live übertragen will, welchen Äusserungen er auf seinem Kanal eine direkte Plattform bietet – seien es Reden, Medienkonferenzen, Kundgebungen.</p>
<p>Auch ein Staatspräsident hat kein Anrecht darauf, dass seine Reden live verbreitet werden. Die Argumentation, die genannten TV-Sender hätten den «Präsidenten um sein Recht der freien Äusserung» gebracht, wie das die NZZ schreibt, ist falsch. Denn das Recht der freien Äusserung ist nicht zu verwechseln mit einem Recht auf eine Live-Verbreitung durch unabhängige Medien.</p>
<blockquote><p>Macht sich eine Redaktion mit der Live-Schaltung zum PR-Instrument des Absenders?</p></blockquote>
<p>Die reine Übermittlung eines Ereignisses ist noch keine journalistische Leistung. Der Entscheid über eine Direkt-Übertragung muss jeweils redaktionell geprüft und begründet werden. Gute Gründe für eine Live-Übertragung sind etwa die hohe Relevanz eines Ereignisses oder die Möglichkeit fürs Publikum, sich durch das Live-Setting besser eine eigene Meinung bilden zu können. Die entscheidende Frage bleibt aber: Macht sich eine Redaktion mit der Live-Schaltung zum PR-Instrument des Absenders?</p>
<p>Zur Frage der Relevanz im konkreten Fall. Es ist durchaus von öffentlichem Interesse, was der US-Präsident in einer heiklen Phase der Stimmenauszählung zu sagen hat – sogar wenn er lügt. Aber selbst wenn man die Relevanz bejaht, folgt daraus nicht automatisch, dass man die Botschaft ungefiltert verbreiten muss. Eine Redaktion ist kein Multiplikator, kein Transmissionsriemen. Auch bei gegebener Relevanz bleiben für die Redaktion zwei zentrale Aufgaben bestehen: Was dem Publikum angeboten wird, soll überprüft und eingeordnet werden. Erst diese Leistung macht den Journalismus aus.</p>
<blockquote><p>Die Redaktion muss es dem Publikum ermöglichen, die übermittelte Botschaft einzuordnen.</p></blockquote>
<p>Oft wird eine Direktübertragung gleichgesetzt mit einem neutralen Abbild – so könne sich das Publikum ein eigenes, objektives Bild machen. Aber eine Übertagung garantiert weder die Wiedergabe einer komplexen Realität noch vollständige Transparenz. Deshalb muss eine Redaktion auch im Live-Setting Verantwortung übernehmen. Etwa indem sie die Hintergründe transparent macht: Welchen Fokus der Realität wählt und macht sie sichtbar? Soll etwa bei der live übertragenen Medienkonferenz der Regierung der vorgängige Satz des Pressesprechers, Fragen der Medien seien heute nicht zugelassen, mit übertragen werden? Sollen die kritischen Fragen der Konkurrenz in die Übertragung mitgenommen werden? Werden während eines Live-Fussballspiels Proteste auf Zuschauerrängen gezeigt oder ausgeblendet? Die Redaktion muss es dem Publikum ermöglichen, die übermittelte Botschaft einzuordnen.</p>
<p>Das Gebot, eine Vielfalt von Positionen abzubilden, bewahrt den Journalismus nicht davor, deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, mit Fakten zu argumentieren und selbst einzuordnen. Offensichtliche Falschinformationen oder unbelegte Anschuldigungen sind keine Meinungen. Sollen etwa Holocaust- oder Klimaleugner unter dem Aspekt der Meinungsvielfalt ihre Lügen in den Medien verbreiten dürfen? Natürlich nicht. Etwas anderes ist es, wenn Medien über solche Akteure berichten und deren Positionen kritisch referieren und einordnen.</p>
<blockquote><p>Die vier amerikanischen TV-Sender haben mit ihrer Unterbrechung der Präsidenten-Rede an die Verantwortung des Journalismus erinnert.</p></blockquote>
<p>Redaktionen müssen im konkreten Fall entscheiden und belegt begründen, was als Interpretation von Fakten in einem Meinungsspektrum zulässig sei und was als klare Tatsachenwidrigkeit eben nicht. Solche Entscheide gehören zum Standardrepertoire der Redaktionsarbeit und bedingen Faktencheck, Sachwissen und Recherche. Allein der Hinweis auf die Vielfalt von Meinungen genügt nicht.</p>
<p>Die vier amerikanischen TV-Sender haben mit ihrer Unterbrechung der Präsidenten-Rede an die Verantwortung des Journalismus erinnert. Das ist ihr Verdienst und so darf man den Moment gar als historisch bezeichnen: Sie haben die Reissleine gezogen, als der US-Präsident die unabhängigen Medien immer schamloser zu instrumentalisieren versuchte in seiner Absicht, einen Grundpfeiler der Demokratie, freie Wahlen, zu unterlaufen. Die vier Redaktionen haben mit ihrem Entscheid Verantwortung übernommen und damit Haltung gezeigt.</p>
<blockquote><p>Medienschaffende sind in den unterschiedlichsten Situationen gefordert, und müssen das Gesagte des Gegenübers überprüfen und einordnen.</p></blockquote>
<p>Die Ausblendung der Trump-Rede war eine einmalige Situation. Sie erinnert aber gleichzeitig an die Herausforderungen im unspektakulären journalistischen Alltag. Etwa dann, wenn in Interview-Situationen die Gesprächspartner Lügen verbreiten oder unbelegte Behauptungen aufstellen und Beschuldigungen in die Welt setzen. Auch dann sind Medienschaffende gefordert, und müssen das Gesagte überprüfen und einordnen. Das erfordert aber entsprechende Sachkenntnis und Vorbereitung.</p>
<p>Gut, wenn Sätze wie «das ist in weiten Teilen absolut unwahr» (CNBC), «wir müssen korrigieren» (MSNBC) oder «dafür gibt es keine Beweise» (NBC) wieder stärker im journalistischen Repertoire verankert sind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/12/von-der-journalistischen-pflicht-keine-falschaussagen-zu-verbreiten/">Von der journalistischen Pflicht, keine Falschaussagen zu verbreiten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Trump und Fox News – zerbricht die besondere Beziehung?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/10/trump-und-fox-news-zerbricht-die-besondere-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 15:36:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Fox News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fox News ist ein Machtpfeiler des Systems Donald Trump. Jetzt geht der Sender offenbar auf Distanz. Hinter den Kulissen tut sich noch mehr.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/10/trump-und-fox-news-zerbricht-die-besondere-beziehung/">Trump und Fox News – zerbricht die besondere Beziehung?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fox News ist ein Machtpfeiler des Systems Donald Trump. Jetzt geht der Sender offenbar auf Distanz. Hinter den Kulissen tut sich noch mehr.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/10/trump-und-fox-news-zerbricht-die-besondere-beziehung/">Trump und Fox News – zerbricht die besondere Beziehung?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Live-Medien verschwenden bloss unsere Zeit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/09/live-medien-verschwenden-bloss-unsere-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 20:24:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der US-Wahlen verschickten die Redaktionen pausenlos News. Was für ein sinnloser Aktivismus.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während der US-Wahlen verschickten die Redaktionen pausenlos News. Was für ein sinnloser Aktivismus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/09/live-medien-verschwenden-bloss-unsere-zeit/">Live-Medien verschwenden bloss unsere Zeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trumps Lieblingssender macht plötzlich Journalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/07/trumps-lieblingssender-macht-ploetzlich-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 10:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fox News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange war Fox News für seine Treue zum Präsidenten bekannt &#8211; in der Wahlnacht berichtet es nahezu objektiv. Im Weißen Haus ist der Zorn groß.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/07/trumps-lieblingssender-macht-ploetzlich-journalismus/">Trumps Lieblingssender macht plötzlich Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange war Fox News für seine Treue zum Präsidenten bekannt &#8211; in der Wahlnacht berichtet es nahezu objektiv. Im Weißen Haus ist der Zorn groß.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/07/trumps-lieblingssender-macht-ploetzlich-journalismus/">Trumps Lieblingssender macht plötzlich Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berichterstattung zur US-Wahl: Um Politik geht es nur am Rande</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/06/berichterstattung-zur-us-wahl-um-politik-geht-es-nur-am-rande/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marko Ković]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 13:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Das Monokel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=83137</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob im Wahlkampf oder in der Wahlnacht: Im Zentrum der Berichterstattung vor den Präsidentschaftswahlen in den USA standen Umfragen, Umfragen und noch mal Umfragen. Selten bis nie konnte man hingegen erfahren, für welche politischen Inhalte und Ideale die beiden Kandidaten stehen. In einer aktuellen Folge unseres «Monokel»-Podcasts analysieren Christian Caspar und Marko Ković die Mängel <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/06/berichterstattung-zur-us-wahl-um-politik-geht-es-nur-am-rande/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob im Wahlkampf oder in der Wahlnacht: Im Zentrum der Berichterstattung vor den Präsidentschaftswahlen in den USA standen Umfragen, Umfragen und noch mal Umfragen. Selten bis nie konnte man hingegen erfahren, für welche politischen Inhalte und Ideale die beiden Kandidaten stehen. In einer aktuellen Folge unseres «Monokel»-Podcasts analysieren Christian Caspar und Marko Ković die Mängel der Wahlkampfberichterstattung.</strong></p>
<p><iframe src="https://anchor.fm/dasmonokel/embed/episodes/Folge-6-Die-oberflchliche-Berichterstattung-zu-den-US-Wahlen-em3kn8" width="600px" height="153px" frameborder="0" scrolling="no"></iframe><br />
Der König ist tot, es lebe der König. Zumindest fast: Zum aktuellen Zeitpunkt deutet alles darauf, dass sich ehemalige demokratische Vizepräsident Joe Biden in der US-Präsidentschaftswahl vom 3. November 2020 mit einem hauchdünnen Stimmenvorsprung in einigen umkämpften Bundesstaaten, den sogenannten «Swing States», gegen den Amtsinhaber Donald Trump durchsetzen wird.<br />
</p>
<p>Die Präsidentschaftswahl von 2020 ist mit guten Gründen auch bei uns in Europa ein Mega-Ereignis in den Medien. Der US-Präsident und seine Regierung beeinflussen massgeblich das politische Weltgeschehen, und mit Trump steht ein offen demokratiefeindlicher Demagoge zur Wiederwahl. Dass über die Wahl berichtet wird, ist darum wichtig und richtig.</p>
<p>Doch schaut man genauer hin, wie in den Wochen und Monaten vor der Wahl berichtet wurde, zeigt sich, dass eine kritische Auseinandersetzung mit den politischen Programmen von Trump und Biden selten im Vordergrund stand. Stattdessen ging es oft um Umfragewerte der zwei Kandidaten oder letztlich um unpolitische Stimmungsbilder aus der Wählerschaft.</p>
<blockquote><p>Umfragen sind ein scheinbar unerschöpflicher, rekursiver Quell an einfachen Geschichten.</p></blockquote>
<p>Umfragen sind in amerikanischen Wahlkämpfen omnipräsent. So haben auch dieses Jahr Dutzende amerikanische Umfrageinstitute schon Monate vor dem Wahltag fast täglich Umfragen durchgeführt, deren Ergebnisse dann jeweils zu Schlagzeilen verwertet wurden. Der journalistische Fokus auf Umfragen wird bisweilen kritisch als <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/9781405186407.wbiech022" target="_blank" rel="noopener">«Horse Race Journalism»</a> beschrieben, weil politische Inhalte in den Hintergrund treten und stattdessen das blosse Wettrennen zur Geschichte wird. Der Horse-Race-Journalismus ist auch zu uns übergeschwappt: Egal, ob <a href="https://www.srf.ch/news/international/us-wahlen-trump-gegen-biden-das-rennen-ist-alles-andere-als-entschieden" target="_blank" rel="noopener">SRF</a>, <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/biden-baut-vorsprung-in-swing-states-auf-trump-aus-800372762052" target="_blank" rel="noopener">«Tages-Anzeiger»</a>, <a href="https://www.20min.ch/story/bidens-vorsprung-vor-trump-ist-geschrumpft-667860597777" target="_blank" rel="noopener">«20 Minuten»</a>, <a href="https://www.nzz.ch/visuals/wahlen-usa-2020-trump-oder-biden-diese-staaten-entscheiden-ld.1579388?reduced=true" target="_blank" rel="noopener">«Neue Zürcher Zeitung»</a>, <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/ausland/duell-ums-weisse-haus-viele-umfragen-sprechen-fuer-biden-aber-in-diesen-drei-liegt-trump-vorne-138799819" target="_blank" rel="noopener">«Aargauer Zeitung»</a>, <a href="https://www.nau.ch/politik/international/donald-trump-zittert-er-zwei-wochen-vor-wahlen-um-wiederwahl-65804371" target="_blank" rel="noopener">«Nau.ch»</a> oder <a href="https://www.watson.ch/international/us-wahlen/368483047-us-wahl-2020-trump-ueberholt-biden-in-zwei-wichtigen-bundesstaaten" target="_blank" rel="noopener">«Watson»</a>: den verlockend einfach herstellbaren Geschichten konnte kein Medienhaus widerstehen. Und wenn sich all die Umfragen, über die wochenlang berichtet wurde, im Nachhinein als unzuverlässig herausstellen, wird daraus einfach eine neue Meta-Geschichte über die Zuverlässigkeit von <a href="https://www.srf.ch/news/international/us-wahlen-2020-warum-die-umfragen-so-daneben-lagen" target="_blank" rel="noopener">Umfragen gebastelt</a>. Umfragen sind ein scheinbar unerschöpflicher, rekursiver Quell an einfachen Geschichten.</p>
<p>In Kombination mit weiteren eher oberflächlichen Formaten wie «Feel Bad Stories» über die starke <a href="https://www.srf.ch/news/international/zum-us-unabhaengigkeitstag-ein-verwirrtes-und-gespaltenes-land" target="_blank" rel="noopener">Polarisierung</a> <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/us-wahlen---was-auf-dem-spiel-steht?urn=urn:srf:video:44f50723-0eb1-43e9-b5e7-aa1d0a20845f" target="_blank" rel="noopener">in den USA</a>, Berichten über das antiquierte <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/countdown-america-videoserie-zu-us-wahlen-375070224997" target="_blank" rel="noopener">Wahlsystem</a> der Amerikaner, Empörung über Trumps <a href="https://www.srf.ch/news/international/us-praesidentschaftsdebatte-trump-gegen-biden-unwuerdiger-hahnenkampf-mit-trump-als-verlierer" target="_blank" rel="noopener">unhöfliches Verhalten</a> (das für Medienschaffende offenbar auch nach vier Jahren noch überraschend ist) oder reichlich banalen Portraits von Biden als empathische <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/amerika-braucht-jetzt-joe-biden-535552826921" target="_blank" rel="noopener">Erlöserfigur</a>, drängt sich die Frage auf: Worum ging es bei der Wahl eigentlich? Für welche politischen Inhalte und Ideale stehen Trump und Biden? Und vor allem: Wie sind diese Inhalte kritisch einzuordnen?</p>
<blockquote><p>Mehr kritische Einordnung konkreter Politikinhalte wäre erhellend gewesen.</p></blockquote>
<p>So betreibt Donald Trump, der sich in vier Jahren als Präsident zwar mit autokratischen Anwandlungen und antidemokratischen <a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/sep/19/trump-1776-commission-proof-america-spiraling-toward-facism" target="_blank" rel="noopener">Ausfälligkeiten</a> und ungeschminkter <a href="https://www.nytimes.com/interactive/2020/10/10/us/trump-properties-swamp.html" target="_blank" rel="noopener">kleptokratischer Gier</a> hervorgetan hat, in mancherlei Hinsicht einfach konservative und neoliberale Politik: <a href="https://www.theguardian.com/business/2019/oct/09/trump-tax-cuts-helped-billionaires-pay-less" target="_blank" rel="noopener">Steuersenkungen für Reiche</a> und für Unternehmen, Abbau von <a href="https://www.nytimes.com/interactive/2020/climate/trump-environment-rollbacks-list.html" target="_blank" rel="noopener">Umweltschutzmassnahmen</a>, Kampf gegen <a href="https://www.nytimes.com/2020/01/30/health/medicaid-block-grant-trump.html" target="_blank" rel="noopener">Gesundheitsversorgung für Arme</a>, Kampf gegen grundlegende <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2020/10/26/trumps-labor-secretary-is-a-wrecking-ball-aimed-at-workers" target="_blank" rel="noopener">Arbeiterrechte</a>. Joe Biden seinerseits ist zwar zweifellos staatsmännischer und anständiger als Trump, aber von dessen neoliberalen Positionen ist er nicht allzu weit entfernt. Er erhält Millionen von der <a href="https://www.commondreams.org/views/2020/02/23/joe-biden-serves-wall-street-not-main-street" target="_blank" rel="noopener">Finanzindustrie</a>, kämpft gegen eine allgemeine öffentliche <a href="https://www.currentaffairs.org/2020/03/democrats-you-really-do-not-want-to-nominate-joe-biden" target="_blank" rel="noopener">Gesundheitsversorgung</a>, hat in der Clinton-Ära mitgeholfen, Strafen für Drogenbesitz hoch- und wohlfahrtsstaatliche Leistungen <a href="https://www.jacobinmag.com/2018/08/joe-biden-neoliberal-democrat-conservative-lobbying" target="_blank" rel="noopener">runterzuschrauben</a> (was vor allem ärmere Menschen trifft). Und die entmenschlichenden Käfige, in denen Kinder an der amerikanisch-mexikanischen eingesperrt werden, wurden nicht von Donald Trump, sondern von Barack Obama und Joe Biden <a href="https://www.jacobinmag.com/2018/08/joe-biden-neoliberal-democrat-conservative-lobbying" target="_blank" rel="noopener">eingeführt</a>.</p>
<p>Wahlen in den USA sind das grösste politische Spektakel der Welt. Es ist darum verständlich, dass der Dramaturgie von Wettkampf und Konflikt zwischen den Kandidierenden in der Berichterstattung eine hohe Bedeutung zukommt. Doch wenn die Form des Wahlkampfs zu stark Vorrang vor dessen politischem Inhalt hat, ist das Ergebnis wenig mehr als eine Ansammlung unkritischer journalistischer Plattitüden, die bestenfalls ein sehr unvollständiges Bild über die politischen Realitäten der USA zeichnen.</p>
<blockquote><p>Es ist zu hoffen, dass Beiträge mit kritischer Substanz bei den nächsten US-Wahlen nicht wieder die Ausnahme bleiben.</p></blockquote>
<p>Es gab im Zuge des Wahlkampfs durchaus auch positive Beispiele, wie es besser geht. So hat der Ökonom David Dorn im Gespräch mit dem Tages-Anzeiger <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/ohne-donald-trump-wird-nicht-alles-automatisch-besser-403054545624" target="_blank" rel="noopener">argumentiert</a>, dass die Arbeiterschaft in den USA an strukturellen ökonomischen Problemen leidet, die an sich wenig mit Trump zu tun haben. Und der Philosoph Cornell West hat in einem Gespräch mit der «Republik» <a href="https://www.republik.ch/2020/08/22/wir-haben-die-wahl-zwischen-einem-neofaschistischen-gangster-und-einem-neoliberalen-desaster" target="_blank" rel="noopener">kritisiert</a>, dass Joe Biden angesichts seiner Politikkarriere kein fortschrittlicher Hoffnungsträger, sondern schlicht das kleinere Übel im Vergleich mit Trump sei. Es ist zu hoffen, dass solche Beiträge mit kritischer Substanz spätestens bei den nächsten US-Wahlen nicht die Ausnahme bleiben, sondern zur Regel werden.</p>
<p><iframe src="https://anchor.fm/dasmonokel/embed/episodes/Folge-6-Die-oberflchliche-Berichterstattung-zu-den-US-Wahlen-em3kn8" width="600px" height="153px" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/06/berichterstattung-zur-us-wahl-um-politik-geht-es-nur-am-rande/">Berichterstattung zur US-Wahl: Um Politik geht es nur am Rande</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Im Feuer der Desinformation</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/05/im-feuer-der-desinformation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 09:34:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook und Twitter hatten der Falschinformation insbesondere während der Wahl den Kampf angesagt. Hat das geklappt?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/05/im-feuer-der-desinformation/">Im Feuer der Desinformation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook und Twitter hatten der Falschinformation insbesondere während der Wahl den Kampf angesagt. Hat das geklappt?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/05/im-feuer-der-desinformation/">Im Feuer der Desinformation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>So genau zielt der US-Wahlkampf auf Facebook-Nutzer</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/10/22/so-genau-zielt-der-us-wahlkampf-auf-facebook-nutzer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 11:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maßgeschneiderte Facebook-Werbung ist ein wichtiges Werkzeug im US-Wahlkampf. Aktivisten haben die Codes hinter den Anzeigen entschlüsselt: Donald Trump braucht dringend Geld, Joe Biden wirbt um «Star Trek»-Fans.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/22/so-genau-zielt-der-us-wahlkampf-auf-facebook-nutzer/">So genau zielt der US-Wahlkampf auf Facebook-Nutzer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Maßgeschneiderte Facebook-Werbung ist ein wichtiges Werkzeug im US-Wahlkampf. Aktivisten haben die Codes hinter den Anzeigen entschlüsselt: Donald Trump braucht dringend Geld, Joe Biden wirbt um «Star Trek»-Fans.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/22/so-genau-zielt-der-us-wahlkampf-auf-facebook-nutzer/">So genau zielt der US-Wahlkampf auf Facebook-Nutzer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warum niemand Donald Trump in TV-Debatten schlagen kann</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/30/warum-niemand-donald-trump-in-tv-debatten-schlagen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 19:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der chaotischen ersten TV-Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden wird die Verluderung der Debattenkultur beklagt. Trump hat diese in den USA tief unterhöhlt. Das Instrumentarium dazu hat ihm das Silicon Valley geliefert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/30/warum-niemand-donald-trump-in-tv-debatten-schlagen-kann/">Warum niemand Donald Trump in TV-Debatten schlagen kann</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der chaotischen ersten TV-Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden wird die Verluderung der Debattenkultur beklagt. Trump hat diese in den USA tief unterhöhlt. Das Instrumentarium dazu hat ihm das Silicon Valley geliefert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/30/warum-niemand-donald-trump-in-tv-debatten-schlagen-kann/">Warum niemand Donald Trump in TV-Debatten schlagen kann</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie gross ist Facebooks Macht im Wahlkampf?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/24/wie-gross-ist-facebooks-macht-im-wahlkampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 18:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Polarisierung, Manipulation, Fake News: Facebook bietet dafür viel Raum, vor der US-Wahl kämpft es nun gegen sich selbst. Doch vielleicht überschätzt es seinen Einfluss.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/24/wie-gross-ist-facebooks-macht-im-wahlkampf/">Wie gross ist Facebooks Macht im Wahlkampf?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Polarisierung, Manipulation, Fake News: Facebook bietet dafür viel Raum, vor der US-Wahl kämpft es nun gegen sich selbst. Doch vielleicht überschätzt es seinen Einfluss.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/24/wie-gross-ist-facebooks-macht-im-wahlkampf/">Wie gross ist Facebooks Macht im Wahlkampf?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warum Facebook schon jetzt im US-Wahlkampf gescheitert ist</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/10/warum-facebook-schon-jetzt-im-us-wahlkampf-gescheitert-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 07:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook will gegen Falschinformationen und Manipulation im US-Wahlkampf vorgehen – und verbietet politische Werbung eine Woche vor der Wahl. Das Problem: Kampagnen, die schon vorher gestartet worden sind, laufen weiter. Was hat Mark Zuckerberg sich dabei gedacht?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/10/warum-facebook-schon-jetzt-im-us-wahlkampf-gescheitert-ist/">Warum Facebook schon jetzt im US-Wahlkampf gescheitert ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook will gegen Falschinformationen und Manipulation im US-Wahlkampf vorgehen – und verbietet politische Werbung eine Woche vor der Wahl. Das Problem: Kampagnen, die schon vorher gestartet worden sind, laufen weiter. Was hat Mark Zuckerberg sich dabei gedacht?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/10/warum-facebook-schon-jetzt-im-us-wahlkampf-gescheitert-ist/">Warum Facebook schon jetzt im US-Wahlkampf gescheitert ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>«Breitbart News» wird Trump-Pravda</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/17/breitbart-news-wird-trump-pravda/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Adrian Lobe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 13:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Breitbart]]></category>
		<category><![CDATA[Beritbart.com]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbart News]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Bannon]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Huffington Post]]></category>
		<category><![CDATA[Fox News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trumps Triumph ist auch ein Erfolg der ultrarechten «Breitbart News». Das Web-Portal hat mit einer aggressiven Agenda den Nährboden für Trump geschaffen. Zum Dank ernannte Donald Trump Breitbart-Präsident Stephen Bannon zu seinem Berater. Als Nächstes will das Portal nach dem Weissen Haus auch Europa erobern. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass Amerikas konservative Revolution <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/17/breitbart-news-wird-trump-pravda/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Trumps Triumph ist auch ein Erfolg der ultrarechten «Breitbart News». Das Web-Portal hat mit einer aggressiven Agenda den Nährboden für Trump geschaffen. Zum Dank ernannte Donald Trump Breitbart-Präsident Stephen Bannon zu seinem Berater. Als Nächstes will das Portal nach dem Weissen Haus auch Europa erobern.<br />
<span id="more-28399"></span><br />
Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass Amerikas konservative Revolution ihren Ursprung in den liberalen Küstenmetropolen Los Angeles und New York nahm. In New York erklärte der Immobilienmilliardär Donald Trump seine Präsidentschaftskandidatur. Und in Los Angeles hat die Redaktion von «Breitbart News» ihren Sitz, jenes ultrarechte Web-Portal, das sich zu einem Sprachrohr der Tea-Party-Bewegung entwickelte und im Wahlkampf zum inoffiziellen Zentralorgan der Trump-Kampagne avancierte. Beide Entwicklungen – der Aufstieg von Trump und Breitbart – sind nur zusammen zu verstehen.</p>
<p>2007 gründete der konservative Blogger Andrew Breitbart das Portal breitbart.com. Anfangs war die Seite eine Linkschleuder, die News von Agenturen und anderen Medien wie «Fox News» oder der «New York Times» aggregierte. In den Anfängen präsentierte sich das Angebot als simpel gebastelte Webseite mit ein paar lieblos arrangierten Meldungen und einer Laufschrift im html-Stil. Der Provokateur, der die rechte Webseite «Drudge Report» mit aufbaute, war angetreten, um die «alte Garde der Medien» zu verschrotten, wie er öffentlich bekannte. Er hasste den «demokratischen Medienkomplex». Sein Ziel war es, einen rechten Antipoden zur «Huffington Post» zu etablieren, die er selbst mitgegründet hatte. Als diese einen linken Kurs einschlug, wandte sich Breitbart ab und gründete Breitbart.com. Zu nationaler Bekanntheit gelangte Breitbart mit spektakulären Enthüllungen.</p>
<p>Der grösste Scoop war eine Videoreihe über die Hilfsorganisation Acorn (Association of Community Organizations for Reform Now). Der Undercover-Journalist James O’Keefe und die Studentin Hannah Giles gaben sich als Zuhälter und Prosituierte aus, die zusammen einen Prostitutionsring aufbauen wollten. Statt die Pläne zu verwerfen, gaben die Hilfsarbeiter bereitwillig Tipps zu Steuerbetrug und Menschenhandel. O’Keefe filmte die Gespräche mit versteckter Kamera. Das Land hatte einen handfesten Skandal, Amerikas Konservative einen neuen Helden. O’Keefe wurde als «Michael Moore der Rechten» gefeiert.</p>
<p>Breitbart verstand sich bestens darauf, diesen Skandal medienwirksam auszuschlachten. In einem Video geisselte der «Breitbart»-Gründer die Machenschaften bei der Hilfsorganisation Acorn als das «Abu Ghraib der Gesellschaft». Andrew Breitbart betrieb von Anfang an einen kompromisslosen Kampagnen-, zuweilen auch Krawalljournalismus. Die Enthüllungen von «Breitbart News» machten nicht nur der Hilfsorganisation Acorn den Garaus, sondern zwangen auch den Skandalpolitiker Anthony Weiner wegen seiner Sexting-Affäre zum Rücktritt. «Breitbart News» deckte die Skandale jedoch nicht aus einem aufklärerischen Impetus auf, sondern aus politischen Motiven; Journalismus paarte sich mit Aktivismus. Eine «Rage Machine», Wutmaschine, nannte der «New Yorker» das Portal einmal.</p>
<p>Big Government, Big Hollywood, Big Journalism – das waren die Themen, mit denen Breitbart gegen das verhasste Establishment anschrieb und so sind bis heute die Hauptrubriken auf Breitbart News gekennzeichnet. «Herr Breitbart verwandelte das Web in ein Sturmgewehr», schrieb die «New York Times» in einem Porträt. Weniger Watchdog als mehr ein Pitbull sei der Blogger gewesen. Ohne die Technologie des 21. Jahrhunderts wäre er nur ein wütender Mann gewesen, der aus einer Strassenecke brüllt. Breitbart habe die Regeln des Diskurses verändert, so die «New York Times». Man kann darin auch eine Erklärung für das Phänomen Trump lesen, der mit dem Megaphon sozialer Medien seine populistischen Phrasen ins Land posaunte, die in den Echokammern umso lauter nachhalten.</p>
<p>2012 brach Breitbart bei einem Spaziergang auf dem Gehweg zusammen und verstarb an Herzproblemen. Nach seinem Tod übernahm Stephen Bannon die Geschäfte von «Breitbart News», ein konservativer Hardliner, der offen homophob, islamophob und antisemitisch ist. Bannon wirkt mit seinen Holzfällerhemden, Cargo-Shorts und Flip-Flops wie ein  abgehalfterter Wiedergänger von Jeff Spicoli aus der Filmkomödie «Ich glaub’, ich steh’ im Wald». Bannon, ein ehemaliger Filmproduzent und Goldman-Sachs-Banker, baute «Breitbart News» systematisch zu einem Kampfblatt für weisse Nationalisten aus, für die Fox News zu links war. Die Artikel: Ein Potpourri aus Propaganda und Polemik. Der Ton: angreifend bis diffamierend. Die Themen: äusserst selektiv. Für «schwarze Gewalt» gibt es eine eigene Rubrik, so als müsste man die Verbrechen der afroamerikanischen Minderheit extra hervorheben. Die Überschriften («Macht Feminismus Frauen hässlich?», «Hätten Sie lieber Feminismus oder Krebs», «Die Lösung gegen Hass im Netz: Frauen sollten sich ausloggen») lesen sich wie dumpfe Macho-Sprüche, bei deren Lektüre sich die Cowboys im Flyover-Country – einer der Hauptzielgruppen – auf die Schenkel klopfen. Breitbart besitzt Korrespondentenbüros in Texas, London und Jerusalem, am Hauptsitz der Redaktion in LA, einem barock anmutenden Büro, hacken junge Redakteure Pamphlete in ihr Laptop. Autoren wie der schillernde und schmierige Tech-Redakteur Milo Yiannopoulos, eine Punk-Version von Geert Wilders, sind längst zu Stars der Alt-Right-Szene aufgestiegen, Yiannopoulos auch deshalb, weil sein Twitter-Account wegen Pöbeleien und rassistischer Anfeindungen gegen die schwarze Schauspielerin Leslie Jones dauerhaft gesperrt wurde.</p>
<p>Seitdem Trump den «Breitbart»-Boss Steve Bannon zu seinem Wahlkampfchef ernannt hat, ist die Seite zum Propagandamedium der Trump-Bewegung geworden, manche verspotten «Breitbart News» wegen der Linientreue seiner Redakteure gar als «Trump-Pravda». «Was so ungewöhnlich an Breitbart ist, ist, dass sie komplett ununterscheidbar von der Trump-Kampagne wurden», konstatiert der Medienexperte Eric Boehlert von der Organisation Media Matters for America. Es gab in der «Breitbart»-Redaktion Spekulationen, wonach Trump die Seite heimlich finanziert und für Berichte bezahlt habe («pay for play») habe, was Bannon jedoch dementierte. Gegen den Kurs gab es laut einem Bericht «Buzzfeed» vereinzelt Widerstand, ein paar wenige Redakteure protestierten gegen die Pro-Trump-Ausrichtung – vergebens. Sie wurden zum Schweigen gebracht. Bannon führt mit harter Hand.</p>
<p>Jetzt, wo Trump Bannon zum Chefstrategen im Weissen Haus befördert hat, fragt man sich, welche Absichten der Scharfmacher verfolgt. Vor allem: Was will Trump? Bannon soll den Auftrag erhalten haben, Kontakte zur ultrarechten Anhängerschaft und zum konservativen Teil der Medienlandschaft zu knüpfen. Trump, dem Beobachter bei einer Wahlniederlage Ambitionen auf einen eigenen TV-Sender («Trump TV») nachsagten, will eine Medienoffensive starten. Und bei diesem Ansinnen spielt «Breitbart» eine zentrale Rolle. Offenbar gibt es Pläne, das Medium zu einer Art Staatsfunk auszubauen. Ein ehemaliger «Breitbart»-Sprecher sagte, die Seite stehe kurz davor, ein staatliches Medienunternehmen zu werden. In Paris, Berlin und Kairo sollen weitere Korrespondentenbüros eröffnet werden, in Washington ist ein grosser Newsroom geplant, was wohl keine Zweifel daran lässt, dass «Breitbart» zu einem Hofmedium wird. 2014 sagte Bannon über sich und seine Mission: «Ausserhalb von Fox News und dem Drudge Report sind wir das drittgrösste konservative Nachrichtenseite und, ehrlich gesagt, haben wir eine grössere globale Reichweite als Fox (News). Und deshalb expandieren wir so sehr international.» «Breitbart» will auch nach Europa expandieren und weitere Ableger in Frankreich und Deutschland lancieren.</p>
<p>Anschlussfähig an das rechte Spektrum wäre Breitbart zweifellos. Der wegen Volksverhetzung verurteilte Pegida-Gründer Lutz Bachmann gab «Breitbart News» ein Exklusiv-Interview, in dem er unwidersprochen über den Begriff der Lügenpresse fabulieren durfte. Die Nazi-Kampfvokabel wurde auch von Trump-Anhängern skandiert, was die ideologische Wahlverwandtschaft zwischen den Pegidisten und Trumpisten unterstrich.</p>
<p>Die Frage ist, ob eine ultrarechte Seite wie «Breitbart News» einen Platz in der publizistischen Landschaft Deutschlands fände und ob damit ein möglicher Wahlsieg der AfD befeuert würde. Die AfD-nahe Wochenzeitung «Junge Freiheit» konnte ihre Auflage im letzten Quartal um 16 Prozent (im Vergleich zum Vorjahr) auf 23 940 Exemplare steigern, kommt aber aus der rechtskonservativen Nische nicht heraus. Auch Blogs wie «Achse des Guten» oder «PI News» fristen ein Schattendasein im Netz. Der Erfolg des Publizisten Udo Ulfkotte, der mit seinen EU- und islamkritischen Büchern («Grenzenlos kriminell», «Gekaufte Journalisten», «Mekka Deutschland: Die stille Islamisierung») regelmässig Bestseller landet, zeigt andererseits, dass solche Thesen auch im deutschsprachigen Raum auf fruchtbaren Boden fallen.</p>
<p>Trumps Triumph ist auch der Erfolg von Breitbart News – und umgekehrt. Die ethno-nationalistische Agenda, der sich die Redaktion verschrieb, lieferte den publizistischen Nährboden für den Wahlsieg Trumps. Die Ironie der Geschichte ist, dass Andrew Breitbart die Konservativen vor Trump warnte und eine Vorhersage machte, die geradezu prophetisch klingt. «Berühmtheit ist alles in diesem Land», sagte er ein Jahr vor seinem Tod. «Wenn diese Leute nicht lernen, wie man mit den Medien umgeht, werden wir wahrscheinlich einen Celebrity-Kandidaten haben.» Ab Januar 2017 sitzt dieser Celebrity-Kandidat im Weissen Haus. Es scheint, als liesse sich dieser Geist, der aus Flasche kam, nicht mehr einfangen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/17/breitbart-news-wird-trump-pravda/">«Breitbart News» wird Trump-Pravda</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das Mediendesaster</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/01/das-mediendesaster/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/11/01/das-mediendesaster/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Zeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 12:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[Medienversagen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=28358</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mal Hand aufs Herz: Wer kann die fünf wichtigsten Pläne aufzählen, die eine Präsidentin Clinton, ein Präsident Trump, umsetzen wollen? Wer kann erklären, wo sie sich unterscheiden, wo sie übereinstimmen? Oh, da drückt das lesende und hörende Publikum auf die Pausentaste oder möchte gerne den Telefonjoker nehmen? Dann eine letzte Frage: Wie kann das sein, <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/01/das-mediendesaster/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/01/das-mediendesaster/">Das Mediendesaster</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mal Hand aufs Herz: Wer kann die fünf wichtigsten Pläne aufzählen, die eine Präsidentin Clinton, ein Präsident Trump, umsetzen wollen? Wer kann erklären, wo sie sich unterscheiden, wo sie übereinstimmen? Oh, da drückt das lesende und hörende Publikum auf die Pausentaste oder möchte gerne den Telefonjoker nehmen? Dann eine letzte Frage: Wie kann das sein, wo wir doch in einem Meer von Informationen schwimmen?<br />
<span id="more-28358"></span><br />
Auf der Zielgeraden des US-Wahlkampfs vergeht kein Tag, der nicht neue Enthüllungen über den E-Mail-Verkehr von Clinton oder sexuelle Übergriffigkeiten von Trump bringt. Vor dem Hintergrund, dass in eigentlich allen deutschsprachigen Medien die Meinungen längst gemacht sind: Zumindest sei Hillary das kleinere Übel, wenn es auch bedenklich ist, dass die grossen USA nur die Wahl zwischen Pest und Cholera haben, bei der Besetzung des Amtes des mächtigsten Mannes, der mächtigsten Frau der Welt.</p>
<p>Wo bleibt Informationsvermittlung, Erklärung, Einordnung, Analyse? Wer kann auf eine Zusammenfassung des Parteiprogramms der Demokraten, der Republikaner, auf das Wahlprogramm von Clinton oder Trump zugreifen? Doch, das gibt es, wäre eigentlich auch nur einen Klick entfernt. Nein, ich möchte es dem Leser nicht so leicht machen, hier die Links zu präsentieren, so viel Leistung kann man vom mündigen und politisch interessierten Leser doch erwarten. Immerhin die Leser der NZZ sind etwas privilegiert, sie lieferte am Wochenende eine Darstellung für Clinton.</p>
<p>Ist Clinton nun eine opportunistische und korrupte Politikerin, ist Trump ein windiger Geschäftsmann, charakterlich disqualifiziert, sind beide ungeeignet für das höchste Amt der Welt, wenn wir den Papst aussen vor lassen? Kann die Art der Auswahl, wie sie in den USA gepflegt wird, Vorbild für den Rest der Welt sein, haben wir es in Europa, in der Schweiz besser? Wenn die Hälfte aller potenziellen Trump-Wähler ein «Korb von jämmerlichen Rassisten, Sexisten, Homophoben, Fremdenfeinden und Islamgegnern» ist, wie das Clinton in arroganter Deutlichkeit formulierte, wofür steht dann die andere Hälfte? Und wie lassen sich die potenziellen Wähler von Clinton qualifizieren?</p>
<p>Das Phänomen ist wohl genügend beschrieben: Die mediale Vermittlung des US-Wahlkampfs lässt mehr Fragen offen als sie beantwortet. Die deutschsprachigen Medien bespassen sich und das Publikum mit granulierten Informationsbytes, aus denen keine Schwarmintelligenz, sondern Schwarmdummheit resultiert. Gleichzeitig herrscht eine klare Meinung vor. Es darf der Konsens bedient werden: Trotz Bauchgrimmen und Vorbehalten sollte Clinton gewählt werden. Wer sagt: Trotz Bauchgrimmen und Vorbehalten sollte Trump gewählt werden – eine Auffassung, die immerhin über 40 Prozent der US-Wähler vertreten –, bekommt massiven Gegenwind, dem meistens das Wichtigste fehlt: sachliche Argumente. Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?</p>
<p>Dazu drei Thesen:</p>
<ol>
<li>Könnte es sein, dass die Medien zu einer Echokammer verkommen sind, in der keine sich widersprechenden Argumente und Analysen ausgetauscht werden, sondern lediglich eine Meinung sich selbst verstärkend spiegelt und den dadurch entstehenden Spiegel für das Abbild der Wirklichkeit hält?</li>
<li>Könnte es sein, dass die von Algorithmen gesteuerte Informationszufuhr der für uns alle immer wichtiger werdenden Internet-Quellen uns in In-Groups führen, in denen wir lediglich in unseren Präferenzen bestärkt werden?</li>
<li>Wenn die Nachfrage das Angebot bestimmt, könnte es dann sein, dass man gar kein Angebot mehr bekommt, das uns in Stand setzen würde, uns unsere eigene Meinung zu bilden? Wenn wir im Internet nach Äpfeln suchen, bekommen wir keine Birnen angeboten.</li>
</ol>
<p>Es gibt aber einen fundamentalen Unterschied zwischen der Befriedigung von Konsumbedürfnissen und der politischen Meinungsbildung. Wenn Informationsplattformen ihre Performance in erster Linie an der Einschaltquote messen, also wie viel Klicks oder Visits erreicht ein Angebot, dann geben sie den Unterschied zu einem Grossverteiler auf, dessen einziges Ziel darin besteht, den Konsumenten möglichst genau das zu bieten, was sie wollen.</p>
<p>«Perception is Reality» lautet die Grundthese jeder Propaganda oder PR. Das ist richtig, wer seine Botschaft – moderner Key-Message – unter das Volk bringen will, darf nicht die Realität abzubilden versuchen, sondern muss mit den richtigen Kampfbegriffen die Lufthoheit in der öffentlichen Meinungsbildung erringen. Dafür, dass Wahrnehmung und Realität nicht allzu weit auseinanderklaffen, wäre eigentlich die vierte Gewalt zuständig, die Medien.</p>
<p>Erfüllen sie diese Aufgabe? Eindeutig nein, und das ist ein Desaster, dessen Auswirkungen weit über die möglichen Folgen hinausgehen, wenn dann höchstwahrscheinlich Clinton oder möglicherweise Trump gewählt wird. Wer es auch immer sein wird, nur ein verschwindend geringer Teil der Öffentlichkeit kann behaupten, vorher darüber informiert worden zu sein, was uns allen bevorsteht. Natürlich handelt es sich dabei auch um Selbstverschulden. Jeder, der über einen Zugang zum Internet verfügt, kann sich alle sachdienlichen Informationen besorgen. Aber es handelt sich in erster Linie um ein Versagen der Medien. Im Vergleich dazu wäre selbst ein US-Präsident Trump ein zumindest vorübergehendes Übel.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/24564574914" target="_blank">Flickr/DonkeyHotey (CC BY-SA 2.0)</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/01/das-mediendesaster/">Das Mediendesaster</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Trumps Niederlage in der TV-Debatte: Video killed the Twitter-Star</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/09/28/trumps-niederlage-in-der-tv-debatte-video-killed-the-twitter-star/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>84 Millionen Amerikaner sahen das erste TV-Duell zwischen Clinton und Trump &#8211; ein historischer Rekord. Die Debatte könnte wahlentscheidend gewesen sein. Und auch ein Sieg über die 140-Zeichen-Politkultur.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/09/28/trumps-niederlage-in-der-tv-debatte-video-killed-the-twitter-star/">Trumps Niederlage in der TV-Debatte: Video killed the Twitter-Star</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>84 Millionen Amerikaner sahen das erste TV-Duell zwischen Clinton und Trump &#8211; ein historischer Rekord. Die Debatte könnte wahlentscheidend gewesen sein. Und auch ein Sieg über die 140-Zeichen-Politkultur.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/09/28/trumps-niederlage-in-der-tv-debatte-video-killed-the-twitter-star/">Trumps Niederlage in der TV-Debatte: Video killed the Twitter-Star</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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