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	<title>Veranstaltung | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 Apr 2022 08:33:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sieben Perspektiven auf den Journalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/16/sieben-perspektiven-auf-den-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2022 08:33:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Tsüri]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo der Journalismus schwächelt, geht es auch der Demokratie an den Kragen. Die dramatische Entwicklung hat Fahrt aufgenommen, Werbeeinnahmen brechen weg, Zeitungen verschwinden, Stellen werden abgebaut, Qualitätsstandards geraten unter Druck und die Medienkonzentration nimmt ungehemmt zu. Wie weiter?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wo der Journalismus schwächelt, geht es auch der Demokratie an den Kragen. Die dramatische Entwicklung hat Fahrt aufgenommen, Werbeeinnahmen brechen weg, Zeitungen verschwinden, Stellen werden abgebaut, Qualitätsstandards geraten unter Druck und die Medienkonzentration nimmt ungehemmt zu. Wie weiter?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/16/sieben-perspektiven-auf-den-journalismus/">Sieben Perspektiven auf den Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warum Medien verstärkt auf Events und Veranstaltungen setzen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/10/warum-medien-verstaerkt-auf-events-und-veranstaltungen-setzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 21:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn Social Media ganz sozial sein mögen, sie ersetzen (vorerst) noch nicht das physische Zusammentreffen von Menschen. Das Bedürfnis nach einem unmittelbaren Austausch unter mehr oder weniger Gleichgesinnten machen sich vermehrt auch Medienunternehmen zunutze. Praktisch alle grossen europäischen Zeitungsverlage organisieren in der einen oder anderen Form irgendwelche Events und Kongresse. Aber in diesem Geschäft <a href="https://upload-magazin.de/blog/19639-veranstaltungen-als-publishingplattformen-der-zukunft/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Social Media ganz sozial sein mögen, sie ersetzen (vorerst) noch nicht das physische Zusammentreffen von Menschen. Das Bedürfnis nach einem unmittelbaren Austausch unter mehr oder weniger Gleichgesinnten machen sich vermehrt auch Medienunternehmen zunutze. Praktisch alle grossen europäischen Zeitungsverlage organisieren in der einen oder anderen Form irgendwelche Events und Kongresse. Aber in diesem Geschäft müssen sie sich gegen starke – branchenfremde – Konkurrenz beweisen. «Bekanntlich ist jedes Unternehmen heute ein Medienunternehmen und was immer klarer wird: Jedes Medienunternehmen ist künftig auch ein Veranstalter», schreibt Leander Wattig im Upload-Magazin. Das ist – wie so oft auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern – eine gute und eine schlechte Botschaft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/10/warum-medien-verstaerkt-auf-events-und-veranstaltungen-setzen/">Warum Medien verstärkt auf Events und Veranstaltungen setzen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Skandal am Communication Summit!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/02/01/communication-summit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[MW Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 12:35:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Lüönd]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Röthlisberger]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Blick am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[ZPRG]]></category>
		<category><![CDATA[Presseverein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Communication Summit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Skandalisierung und Emotionalisierung gehören seit jeher ins journalistische Repertoire. Gegenwärtig greifen Medien stärker zu diesen Mitteln als auch schon. Warum? In Zeiten verbreiteter Telefon- und Bildschirmrecherche aus dem unterkühlten Newsroom kann die Tuchfühlung zum Objekt des journalistischen Interesses schnell mal abhandenkommen. Die bleichen Inhalte bedürfen dann notgedrungen emotionaler Vitaminschübe, um sie geniessbar zu machen. Doch <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/01/communication-summit/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/01/communication-summit/">Skandal am Communication Summit!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Skandalisierung und Emotionalisierung gehören seit jeher ins journalistische Repertoire. Gegenwärtig greifen Medien stärker zu diesen Mitteln als auch schon. Warum? In Zeiten verbreiteter Telefon- und Bildschirmrecherche aus dem unterkühlten Newsroom kann die Tuchfühlung zum Objekt des journalistischen Interesses schnell mal abhandenkommen. Die bleichen Inhalte bedürfen dann notgedrungen emotionaler Vitaminschübe, um sie geniessbar zu machen. Doch was steckt dahinter? Die „Medienwoche“ hat dem Tagungsthema des Communication Summit vorgegriffen und die beiden Referenten Peter Röthlisberger, Chefredaktor Blick am Abend, und Karl Lüönd, Publizist, zur Debatte eingeladen. Zwei wissenschaftliche Positionen zu Skandalisierung und Emotionalisierung finden Sie in den <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/emotionen-schwerer-stand-in-der-wissenschaft/">Beiträgen von Vinzenz Wyss (pro) und Kurt Imhof (kontra)</a>.<span id="more-307"></span></p>
<div class="columns">
<div class="column">
<h4>PRO</h4>
<p><a href="https://medienwoche.ch/?attachment_id=505"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-505" title="roethlisberger_dup" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/02/roethlisberger_dup.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Peter Röthlisberger ist Chefredaktor Blick am Abend.</p>
<p><strong>Der Leser hat Recht</strong></p>
<p>Wem soll der Wurm schmecken? Dem Leser oder dem Soziologieprofessor? Finden Sie diese Provokation billig? Oder haben Sie schadenfreudig gelacht? Beides ist gut für uns. Hauptsache, der Einstiegssatz lässt Sie nicht gleichgültig. Ihre Reaktion ist uns Rechtfertigung, Emotionalisierung als journalistisches Werkzeug anzuwenden. Emotionalisierung, Personifizierung gefällt den Lesern und Zuschauern. Das ist einfach zu belegen, denn stark emotionalisierende Medien sind in der Schweiz jeweils die grössten ihrer Sparte. Der Blick ist bezüglich Auflage und Lesern die grösste bezahlte Tageszeitung, der Sonntagsblick mit Abstand die Nummer Eins am Sonntag, blick.ch die meistbesuchte Medienseite und der Blick am Abend ein Erfolgsmodell. Und dann der uneinholbare Branchenleader Schweizer Fernsehen. Was zeigt das Fernsehen anderes als Emotionen und Personifizierung? Es gibt keine Beiträge und Talksendungen ohne Regung, Rührung, Überschwang. Emotionen erreichen Menschen – deswegen wird dieses Rezept immer erfolgreich sein. Ich halte nichts davon, geschätzte 80 Prozent der Mediennutzer selbstgerecht auf den rechten Weg bringen zu wollen. Die Demokratie ist durch emotionalisierenden Journalismus nicht gefährdet. Der Leser und Fernsehzuschauer ist mündig. Boulevardmedien, gekauft oder gratis, helfen, die Welt zu begreifen. Sie reduzieren Komplexität. Im Idealfall missionieren sie auch nicht für eine Anschauung, nehmen die Nutzer auf allen Kanälen ernst und erklären nicht die Welt, wie sie sein müsste. Dieser Wurm schmeckt dem Leser. Und der Leser hat Recht.</p>
</div>
<div class="column">
<h4>CONTRA</h4>
<p><a href="https://medienwoche.ch/?attachment_id=504"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-504" title="lueond_dup" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/02/lueond_dup.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Karl Lüönd ist freier Publizist und Buchautor</p>
<p><strong>Kopf hoch! Halt durch! Hurra!</strong></p>
<p>Näher, mein Leser, zu Dir! Texte aufladen, spannend machen, zuspitzen – das sehen manche Verleger und Journalisten als Überlebensstrategie, und dafür gibt es ein paar Basissportarten, zum Beispiel Lokalisieren, Personalisieren, Emotionalisieren. Letzteres geschieht durch konsequenten Abbau der Distanz zwischen Berichterstatter und Berichtsgegenstand. Je näher man dem betroffenen, ausrufenden, leidenden Menschen kommt, desto schwieriger wirds mit der Übersichtlichkeit. Halt durch, Lara Gut! Am Ende macht sich der Reporter mit seinem Gegenüber oder mit einer Idee, einer These, einer Initiative gemein. Im Überschwang der Gefühle wird der Berichterstatter gar zum Akteur. Dann kommt es zu Petitionen gegen Kampfhunde und Belohnungen für die Ergreifung eines flüchtigen Täters.<br />
Varietät der Darstellungsformen ist etwas Wichtiges, also kann nicht jede journalistische Darbietung als nüchterner Bericht daher kommen. Doch abgesehen davon, dass gedruckte Emotionen immer ein bisschen papieren wirken werden: Das Kultursystem Zeitung ist eigentlich im Gefolge der Aufklärung entstanden. Es wurde eingerichtet, um den Menschen die Dinge zu erklären, nicht um zu applaudieren oder zu lamentieren. Wohl wurden im 19. und im frühen 20. Jahrhundert manche Zeitungen – denn viele von ihnen waren damals Plattformen der Parteien – auch als Agitationswerkzeuge benützt. Aber diese Funktion hat sich längst überholt. Dass sie nun im verschärften Wettbewerb um die Aufmerksamkeit wiederkehren soll, hat mit dem Trugschluss zu tun, dass Lautstärke und Wirkung miteinander einhergehen.</p>
</div>
</div><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/01/communication-summit/">Skandal am Communication Summit!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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